DE730283C - Schaltungsanordnung zum Betriebe von drahtlosen Empfangsgeraeten mit wahlweise oberhalb oder unterhalb des Betriebswellenbereiches liegender Eigenwelle des Antennenkreises - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Betriebe von drahtlosen Empfangsgeraeten mit wahlweise oberhalb oder unterhalb des Betriebswellenbereiches liegender Eigenwelle des Antennenkreises

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DE730283C
DE730283C DES118130D DES0118130D DE730283C DE 730283 C DE730283 C DE 730283C DE S118130 D DES118130 D DE S118130D DE S0118130 D DES0118130 D DE S0118130D DE 730283 C DE730283 C DE 730283C
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Germany
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wave
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antenna circuit
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Expired
Application number
DES118130D
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English (en)
Inventor
Hermann Legler
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VEM Sachsenwerk GmbH
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Sachsenwerk Licht und Kraft AG
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03HIMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
    • H03H2/00Networks using elements or techniques not provided for in groups H03H3/00 - H03H21/00
    • H03H2/005Coupling circuits between transmission lines or antennas and transmitters, receivers or amplifiers
    • H03H2/008Receiver or amplifier input circuits

Landscapes

  • Variable-Direction Aerials And Aerial Arrays (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zum Betriebe von drahtlosen Empfangsgeräten mit wahlweise oberhalb oder unterhalb des Betriebswellenbereiches liegender Eigenwelle des Antennenkreises Für Empfangsgeräte der drahtlosen -Nachrichtentechnik ist die Verwendung aperiodischer Antennenkreise bekannt, die entweder mit einer Eigenwelle unter- oder oberhalb des Empfangsbereichs arbeiten. Es ist auch schon vorgeschlagen worden, die Eigenwelle des Antennenkreises wahlweise zu verändern und den Antennenkreis des Gerätes umschaltbar auszubilden. Derartige .-#iiordnungen können dazu benutzt werden, um am Tage Sender lautstark genug aufzunehmen und-' abends eine größere Selektivität zu . erzielen `@ und damit benachbarte Störsender auszusieben. Im ersteren Falle liegt die Eigenwelle unterhalb des jeweiligen Empfangsbereiches, während sie sich im letzteren über diesem Bereich befindet.
  • an Hand der Abb. i werden diese Verhältnisse nachstehend erläutert. Die Kurve i zeigt in Abhängigkeit von der Wellenläyige den Verlauf des Eingangswertes, d. h. das Verhältnis der am Gitter des ersten Rohres liegenden Hochfrcquenzspannung zur antennen-EMK, bei über dem Empfangswellenbereich liegender Eigen«#elle des Antennenkreises, während die Kurve 2 die gleiche-Funktion für die Eigenwelle unter dem Empfangsbereich darstellt. Es ist erkennbar, daß bei über dem Empfangswellenbereich liegender Eigenwelle der Eingangswert mit wachsender Wellenlänge nur unwesentlich ansteigt, also praktisch über den ganzen Empfangsbereich konstant bleibt. Bei unter der Empfangswelle liegender Eigenwelle des Antennenkreises "hingegen nimmt der Eingangswert von den höheren zu den niedrigeren Frequenzen ganz beträchtlich ab. Die Ursache dafür ist darin zu suchen, da[.) bei Abstimmung des Antennenkreises auf höhere Frequenzen als die Empfangsfrequenz die Antenne kapazitiv wirkt, so daß der Eingangswert in diesem Bereich mit sinkender Empfangsfrequenz stark zunimmt. Deshalb muß zur Erzielung eines noch ausreichenden Eingangswertes für höhere Frequenzen die Kopplung der Kreise verhältnismäßig fest ausgebildet werden. Infolge der festen Kopplung ist die Trennschärfe gering, jedoch werden die niedrigen Wellen gut übertragen. Infolge des gleichmäßigen Verlaufs der Kurve i bei höherer Eigenwelle des Antennenkreises als die Empfangsfrequenz kann hingegen eine lose Kopplung gewählt werden. Diese Betriebsart des Gerätes ist demnach für die Fälle, wo es auf große Selektivität ankommt, vorgesehen worden, also insbesondere beim Empfang am i Abend, damit während dieser Zeit zahlreiche auch dicht benachbarte Sender aufgenommen «erden können, deren gegenseitige Störungen auf diese Weise ausschaltbar sind. Die andere Betriebsart mit niedriger Eigenwelle, die, wie erwähnt, infolge der festen Kopplung nicht so trennscharf arbeitet, ergibt höhere Eingangswerte für die kürzeren Wellen, was für den Empfang tagsüber wichtig ist, da die Sender ohnehin nicht mit der gleichen Feldstärke wie am Abend am Empfangsort aufzunehmen sind. Wegen der geringen Anzahl am Tag betriebener Sender ist außerdem eine so große Selektivität wie am Abend nicht erforderlich.
  • Bei der Anwendung von auf verschiedene Eigenwellen umschaltbaren Antennenkreisen werden jedoch Verstimmungen im Eingangskreis der Geräte verursacht, die sich einander entgegengesetzt auswirken. Infolgedessen würde die für die eine Betriebsart geeichte Stationseinstellskala im anderen Falle nicht mehr stimmen. Dieser Nachteil könnte höchstens durch zwei getrennte Skalen behoben werden.
  • Die Erfindung besteht demgegenüber bei einer Schaltungsanordnung zum Betrieb von drahtlosen Empfangsgeräten mit wahlweise oberhalb oder unterhalb des Betriebswellenbereiches liegender Eigen-relle des Antennenkreises darin, daß die beim Wechsel der, ; Eigenwelle des Antennenkreises verursachten Verstimmungen der Eichung des Gerätes durch gleichzeitig zu- oder abgeschaltete Induktivitäten oder Kapazitäten kompensiert werden. Auf diese Weise ist es möglich, mit einer einzigen Stationseinstellskala für die verschiedenen Betriebsarten auszukommen, so daß deren Vorteile praktisch überhaupt j erst verwertbar sind, denn die Voraussetzung dafür ist, daß die Bedienbarkeit der Geräte durch die Anwendung der vorgeschlagenen Maßnahmen nicht erschwert wird, -was aber ; die Erfindung vermeiden hilft.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Abb.2 im einzelnen erläutert.
  • In -dem abgebildeten Ersatzschaltbild eines Empfängereingangs ist mit i die Kapazirät des Antennensystems bezeichnet, -nährend der veränderliche Differentialkondensator 2 als Kopplungsglied zwischen dem Gerät und der Antenne dient. Zur Ankopplung der Antenne an den Gitterkreis des ersten Rohres dient der Übertrager 3, während 4 den Abstimmkondensator des ersten Kreises bildet. Der Zusatzkönden.sator 5 und die Induktivität 6 dienen als Ausgleichmittel für die Verstim-Inung-en des Gitterkreises durch den Antennenkreis.
  • Die für den Betrieb mit hoher Eigenwelle nötige lose Ankopplung des Antennenkreises an den Gitterkreis wird dadurch erzielt, daß nur der Teil 3"" der Antennenkreisindttktivität mit der Gitterkreiswicklung 3r, gekoppelt ist. In diesem Falle sind . die Schalter .7 und 9 geöffnet, während der Schalter 8 geschlossen ist. Die Lage der Eigenwelle wird dann durch die zusätzliche Spule 3R bestimm:. Beim Betrieb mit niedriber Eigenwelle liegen hingegen die umgekehrten Schalterstellungen vor.
  • Der Zusatzkondensator ist entsprechend einem mittleren Wert der beim Betrieb des Gerätes mit niedriger Eigenwelle vom Antennenkreis her in den ersten Abstimtnkreis übertragenen Kapazität bemessen. Wird also das Gerät mit hoher Eigenwelle betrieben, so wird die im ersten Kreis --c-fallende übertragene Kapazität durch dic Zuschaltung der Kapazität 5 ersetzt. Die kurzschließbare Wicklung 6, z. B. ein Kurzsc1ilußriiig, ist zweckmäßig mit der Abstimmkreisinduktivität 3U derart gekoppelt, daß die induktive Verstimmung beim Betrieb mit niedriger Eigenwelle ausgleichbar ist. In manchen Fällen kann auf diese Zusatzinduktivität verzichtet tverden, da die induktive Verstimmung mitunter gering ist.
  • Der mit io bezeichnete Kondensator ist der Vollständigkeit halber in die Schaltungsanordnung eingefügt worden- und hat den Zweck, die durch die jeweilige Ausbildung der Antennen bedingten verschiedenartigen Antennenkapazitäten auszugleichen und so einen gleichmäßigen Durchschnittswert der Antennenkapazität zu sichern.

Claims (1)

1'_1T13\T A\SYIZI:CH: Schaltungsanordnung zum Betriebe von drahtlosen Empfangsgeräten mit wahlweise oberhalb oder unterhalb des Betriebswellenbereiches liegender Eigenwelle des Antennenkreises, dadurch gekennzeichnet, daß die beim Wechsel der Eigenwelle des Antennenkreises verursachten Verstimmungen der Eichung $es Gerätes durch gleichzeitig zu- oder abgeschaltete Indukth4täten oder Kapazitäten kompensiert werden.
DES118130D 1935-05-03 1935-05-03 Schaltungsanordnung zum Betriebe von drahtlosen Empfangsgeraeten mit wahlweise oberhalb oder unterhalb des Betriebswellenbereiches liegender Eigenwelle des Antennenkreises Expired DE730283C (de)

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