DE730201C - Druckkessel zum Traenken von Geweben mit Kautschukmilch - Google Patents

Druckkessel zum Traenken von Geweben mit Kautschukmilch

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DE730201C
DE730201C DEG100488D DEG0100488D DE730201C DE 730201 C DE730201 C DE 730201C DE G100488 D DEG100488 D DE G100488D DE G0100488 D DEG0100488 D DE G0100488D DE 730201 C DE730201 C DE 730201C
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DE
Germany
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rubber
pressure vessel
milk
partition
rubber milk
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Expired
Application number
DEG100488D
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English (en)
Inventor
Erwin Kleyer
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GETEFO Gesellschaft Fuer Technischen Fortschritt mbH
Original Assignee
GETEFO Gesellschaft Fuer Technischen Fortschritt mbH
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C67/00Shaping techniques not covered by groups B29C39/00 - B29C65/00, B29C70/00 or B29C73/00
    • B29C67/24Shaping techniques not covered by groups B29C39/00 - B29C65/00, B29C70/00 or B29C73/00 characterised by the choice of material

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

  • Druckkessel zum Tränken von Geweben mit Kautschukmilch Die Erfindung betrifft Druckkessel zum Tränken von Geweben mit Kautschukmilch. Bei derartigen: Druckkesseln ist ,es bekannt, den zur Durchführung des Arbeitsvorganges erforderlichen Druck durch Pumpen unter Einschaltung von. Windkesseln. zu erzeugen. Die hierbei Verwendung findende Flüssigkeit ist das zum Arheitsvorgang erforderliche flüssige Mittel selbst.
  • Der Nachteil derartiger Anordnungen besteht außer der Notwendigkeit, größere M,engen des für den Arbeitsvorgang erforderlichen flüssigen. Mittels ungenützt im Kreislauf arbeiten. zu lassen, einmal darin, daß die 1_eckverlwste insbesondere bei höheren Drükken nicht unerheblich sind, und zum zweiten darin, daß das für den Arbeitsvorgang erford!erliche flüssige Mittel durch die wiederholte Berührung mit den mechanischen Teilen der Anlage vorzeitig verdorben und durch Schmieröl o. dgl. verunreinigt wird.
  • Es äst ferner ein Verfahren zum Herstellen von Kautschukfäden bekannt, bei dem eine Hilfsflüssigkeit verwendet wird, um die Kautschukdispersion durch Düsen zudrücken. Die hierzu. verwendete Vorrichtung besteht aus einem Behälter, der mit Kautschukmilch gefüllt Rird, auf die daran unmittelbar die unter Druck gesetzte Hilfsflüssigkeit einwirkt und die Kautschukmilch durch die Düse drückt. Eine andere Ausbildung der bekannten Vorrichtung sieht zur Vermeidung der unmittelbaren Berührung der Hilfsflüssigkeit mit der Kautschukmilch eine Unterteilung des Behälters durch einen Kolben vor, der von der Hilfsflüssigkeit verdrängt wird und die über dem Kolben befindliche Kautschukmilch aus dem Behälter in die Düse drückt. Es wird ferner vorgeschlagen, an Stelle eines Kolbens .eine Membran in Form eines Faltenbalges vorzusehen, der sich unter dem Druck der Hilfsflüssigkeit ausdehnt und die Kautschukmilch aus dem Behälter verdrängt.
  • Bei der bekannten Vorrichtung handelt es sich demnach darum, Kautschukmilch unter hohem Druck aus einem Behälter zu fördern, während die Vorrichtung gemäß der Erfindung dazu dient, in den Behälter eingebrachte Gewebe mit Kautschukmilch zu tränken. Die Verwendung einer auf der Kautschukmilch schwimmenden Hilfsflüssigkeit ist daher nicht möglich, da es unvermeidlich ist, daß die Hilfsflüssigkeit mit den zu tränkenden Geweben in Berührung kommt. Auch ein den Behälter ausfüllender Kolben oder Faltenbalg scheidet für einen Tränkbehälter aus, da der nutzbare Raum im Behälter durch den allmählich in die. Tränkflüssigkeit hineinwandernden Kolben oder FaltIenbalg verl.orengeht. Ein weiterer Nachteil der bekannten Vorrichtung ist auch darin zu sehen, daß bei abwechselnder Berührung des Kolbens mit der Hilfsflüssigkeit und der Kauts.chukmslch eine allmähliche Vermischung beider Flüssigkeiten unvermeidlich ist, so daß eine Zersetzung der Kautschukmilch eintritt. Beim Faltenbalg tritt die Schwierigkeit'auf, diesen den hohen Drücken gegenüber genügend widerstandsfähig zu bauen, ohne daß dieser die Biegsamkeit verliert.
  • Diese Nachteile sind bei der erfindungsgemäßen Ausbildung eines Druckknessels vermieden, der dadurch gekennzeichnet ist, daß in dem allseitig geschlossenen Kesseleine die Druckflüssigkeit von der unter Druck zu setzenden Flüssigkeit trennende scheibenförmige oder als Holil.körper ausgebildete ortsfeste Trennwand aus Gummi angeordnet ist.
  • Vorteilhaft ist die Trennwand mit einem Versteifungsring versehen, und die mit ihm verbundenen Abdichtringe bestehen aus weniger nachgiebigem Werkstoff von größerer Nachgiebigkeit als die Trennwand.
  • Die erfindungsgemäße Ausbildung des Druckkessels ermöglicht die Verwendung einer beliebigen Preßilüssigkeit, die sich nicht mit der Tränkflüssigkeit vermischen kann. Schwierigkeiten bei der Abdichtung können nicht auftreten, und die Trennwand wird auch bei hohen Drücken nicht zerstört, da diese gleitende Bewegungen nicht ausführt und keine Biegefalten hat. Der Druckkessel kann voll beschickt werden., da eine Verringerung des Kesselraumes nicht eintritt. Ferner ist es vorteilhaft, daß die Trennwand an jeder beliebigen., für die Durchführung des Verfahreiis zweckmäßigen Stelle angeordnet werden kann. Es ist auch die Verwendung der Trenmvand als Dichtung für den Kesseldeckel möglich, so, daß besondere Dicbtu@ngsring e nicht erforderlich sind.
  • 1n der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsic-eise dargestellt, und z@s-ar zeigen Abb. i eine Anlage mit den gemäß der Eriin.dung ausgebildeten Druckkesseln und Abb.2 eine Trennwand mit einvtrlkanisicrtem Versteifungsring.
  • Die beiden Druckkessel i Haben. Ventile zum Entlüften 2, zum Einfüllen 3 und zum Ablassen q. der Kautschukmilch. Diese Druckkessel. sind durch Deckels verschlossen. die durch die Bolzen 6 gehalten «-erden. Zwischen dem Kessel i und dein Deckel 5 liegt gemäß der Erfindung eine elastische Trennwand7, die bei der Anordnung gemäß der Abb. i gleichzeitig der Abdichtung zwischen Kessel i und Deckel 5 dient. Sie trennt den im Kessel liegenden, dem Tränkvorgang dienenden Arbeitsraum 8 von dem zur Aufnahme der Druckflüssigkeit bestimmten Raum g, in -welchen das von der Förderpumpe 1 o durch den Windkessel i i und die Rohrleitung i 2 geförderte Druckmittel durch ein Venti113 eintreten kann. Zum Zweck der Entlüftung steht der Raum g über ein Ventil 1.4 mit der Außenluft in. Verbindung.
  • Die Abb. i zeigt in der linken Hälfte die gemäß der Erfindung vorgesehene elastische Trennwand im Ruhezustand, während sie im rechten. Teil der Abbildung nach Durchführuing des Tränkvorganges dargestellt ist. Hierbei ist ein Teil der im Arbeitsraum 8 befindlichen Kautschukmilch in das zu tränkende Gewebe eingedrungen, so daß sich das von der Kautschukmilch eingenommene Volumen verkleinert hat, wodurch die Durchbiegung der elastischen Trennwand 7 erfolgt.
  • Wenn die als Biegehaut ausgebildete elastische Trennwand gleichzeitig der Abdichtung zwischen Kessel und Deckel dienen soll, so empfiehlt sich eine Ausbildung derselben etwa in der Art der Abb.2. Die in dieser Abbildung dargestellte Biegehaut besteht aus Weichgummi 7 und einem Ring aus unnachgiebigem Werkstoff 15 von etwa kreuzförmigem Querschnitt. Der in den Weichgummikörper 7 hineinragende Teil. des Kreuzquierschnittes ist an seinen Flächen mit der Weichgummischeibe verbunden. Die außenliegenden Flächen des unnachgiebigen Ringes 15 tragen Ringe 16 aus härterem und hitzebeständigerem Gummi als dem vier Scheibe 7 . Hierdurch ist es möglich, ehren höheren Dichtdruck auf die Scheibe auszuüben und die Trennwand widerstandsfähiger gegen die Temperaturen des Kessels und des Deckels, die gegebenenfalls geheizt werden, zu machen. Die Sonderausbildung gemäß dem Unteranspruch steht nur in Verbindung mit dem Gegenstand des Hauptanspruchs unter Schutz.
  • Für die erfindungsgemäße Ausbildung eines Druckkessels ist es nicht wesentlich, d.aß die elastische Trennwand zwischen Kessel und Deckel liegt; sie kann ebenfalls an beliebiger Stelle des Druckkessels angeordnet werden.
  • Ist die zu verdrängende Kauts.chukmilchmenge verhältnismäßig groß, so ist es vorteilhaft, die elastische Trennwand in an sich bekannter Weise als aufblähbaren Hohlkörper auszubilden, der entweder die Form eines Beutels oder die Form eines schl.auchförinigen Hohlkörpers aufweist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Druckkessel zum Tränken. von Geweben mit Kautschukmilch, dadurch gekennzeichnet, daß in dem allseitig geschlossenen Kessel eine die Druckflüssigkeit von der unter Druck zu setzenden Flüssigkeit trennende scheibenförmige oder als Hohlkörper ausgebildete ortsfeste Trennwand aus Gummi angeordnet ist. z. Druckkessel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand mit einem Versteifungsring von vorzugsweise kreuzförmigem Querschnitt versehen ist und die mit ihm verbundenen Abdichtringe aus -weniger nachgiebigem Werkstoff von größerer Warmfestigkeit bestehen als die Trennwand.
DEG100488D 1939-08-01 1939-08-01 Druckkessel zum Traenken von Geweben mit Kautschukmilch Expired DE730201C (de)

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DEG100488D DE730201C (de) 1939-08-01 1939-08-01 Druckkessel zum Traenken von Geweben mit Kautschukmilch

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DE730201C true DE730201C (de) 1943-01-08

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DE (1) DE730201C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3035613A (en) * 1958-08-08 1962-05-22 Chiksan Co Pulsation dampener

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3035613A (en) * 1958-08-08 1962-05-22 Chiksan Co Pulsation dampener

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