DE729540C - Anordnung zur lastabhaengigen Erregung des Zwischenlaeufers von kommutatorlosen Stromrichtermotoren - Google Patents

Anordnung zur lastabhaengigen Erregung des Zwischenlaeufers von kommutatorlosen Stromrichtermotoren

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DE729540C
DE729540C DEA90679D DEA0090679D DE729540C DE 729540 C DE729540 C DE 729540C DE A90679 D DEA90679 D DE A90679D DE A0090679 D DEA0090679 D DE A0090679D DE 729540 C DE729540 C DE 729540C
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DE
Germany
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Expired
Application number
DEA90679D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Max Stoehr
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AEG AG
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AEG AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K29/00Motors or generators having non-mechanical commutating devices, e.g. discharge tubes or semiconductor devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

  • Anordnung zur lastabhängigen Erregung des Zwischenläufers von kommutatorlosen Stromrichtermotoren Das Patent 693 oI4 behandelt einen aus einem Gleichstromnetz hoher Spannung über gesteuerte Dampf- oder Gasentladungsstrecken in Wechselrichterschaltung gespeisten kommutatorlosen Stromrichtermotor, der insbesondere für Fahrzeugantriebe Verwendung finden soll. Um beim Stillstand des Stromrichtermotors die zur Kommutierung der Anodenströme erforderliche Gegenspannung gegen die zugeführte Gleichspannung zu erhalten, ist nach dem Hauptpatent ein im Stromrichtermotor auf dessen Welle und bereits bei seinem Stillstand frei umlaufender Zwischenläufer vorgesehen, der vor Inbetriebnahme der Anlage hochgefahren und hernach mit Gleichstrom erregt wird. Im Hauptpatent wurde angegeben, daß die Drehzahl dieses Zwischenläufers und damit die des Stromrichtermotors außer von der Höhe der zugeführten Spannung von der Erregung des Zwischenläufers abhängt und ein solcher Stromrichtermotor sich in dieser Beziehung wie ein normaler Gleichstrommotor verhält. Daher kann man ihm auch eine Reihenschlußcharakteristik geben, wenn der Zwischenläufer mit einem dem Belastungsstrom proportionalen Gleichstrom erregt wird. Im Leerlauf und bei stillstehendem Innenläufer muß jedoch eine Grunderregung vorhanden sein, um dem Zwischenläufer die gewünschte Drehzahl zu geben. Die vorliegende Weiterbildung der im Hauptpatent offenbarten Erfindung besteht in einer Anordnung, mit der die Erregung des Zwischenläufers abhängig vom Belastungsstrom des Stromrichtermotors vorgenommen wird. Diese lastabhängige Erregung der Motoren ist bereits erforderlich-, wenn eine Nebenschlußcharakteristik gewünscht wird, um so mehr aber, wenn die Motoren kompoundiert werden sollen. Zu diesem Zweck wird ein Umformersatz mit einem abhängig von der Last der Stromrichtermotoren erregten Gleichstromgenerator vorgesehen, der auf den Zwischenläufer geschaltet wird, wenn er nach dem Hochfahren erregt werden soll. Für den Antrieb des Umformersatzes dient entweder ein Wechselstrommotor, der unmittelbar an die nach dem Hochfahren des Zwischenläufers entstehende gleichbleibende Wechselspannung einer sekundären Hilfswicklung oder angezapfte Teile der Sekundärwicklung des Stromrichtertransformators angeschlossen wird, oder es wird ein Gleichstrommotor benutzt, der ebenfalls von einer sekundären Hilfswicklung oder von Anzapfungen der Sekundärwicklung des Stromrichtertransformators aus, jedoch über einen Gleichrichter, beispielsweise einen Trockengleichrichter, gespeist wird. Im ersten Fall ist jedoch die Frequenz des Wechselstromes und damit die Drehzahl des den Maschinensatz antreibenden Wechselstrommotors veränderlich. Deshalb muß die Erregung des Gleichstromgenerators jenes Maschinensatzes auch noch in Abhängigkeit von der Drehzahl der Hauptmotoren durch eine besondere Hilfserregung berichtigt werden, damit unter allen Betriebsverhältnissen die richtige Drehzahlcharakteristik für die Hauptmotoren erreicht wird.
  • Es ist an sich bekannt, nur denjenigen Mehrbetrag an Erregung, welchen eine belastete Wechselstrommaschine gegenüber einer unbelasteten braucht, in einer Kompoundierungseinrichtung zu erzeugen, den Rest der Erregung aber einer anderweitigen Gleichstromquelle zu entnehmen. Dieses Prinzip läßt sich mit Vorteil auch in vorliegendem Fall anwenden, indem der Gleichstromgenerator des Kompoundierungsaggregates nicht für die ganze Erregerleistung der Stromrichtermotoren ausgelegt zu werden braucht, sondern nur für den über die Leerlauferregung der Motoren hinausgehenden lastabhängigen Teil, während die Grunderregung unmittelbar von der sekundären Hilfswicklung oder den angezapften Teilen der Sekundärwicklung des Stromrichtertransformators über einen Gleichrichtet gedeckt wird. Zu diesem Zweck wird der mit der Erregerwicklung des Zwischenläufers in Reihe geschaltete Ankerstromkreis des Gleichstromgenerators über einen Schalter mit dem Gleichrichter verbunden. Der Gleichstromgenerator liefert dann an die Schleifringe des Zwischenläufers nur die lastabhängige Zusatzspannung und wird je nach der gewünschten Drehzahlcharakteristik der Hauptmotoren in Abhängigkeit vom Belastungsstrom mehr oder weniger erlegt. Der Umformersatz wird auf diese `'eise verhältnismäßig klein ausfallen. Bei Leerlauf der Stromrichtermotoren bzw. bei Stillstand des Fahrzeuges kann der Gleichstromgenerator des Umformersatzes beispielsweise vollkommen unerregt sein, da dann die Spannung des Gleichstromhilfsnetzes für die Erregung ausreicht.
  • In der Zeichnung sind die beiden Anordnungen zur lastabhängigen Erregung des Zwischenläufers bei einem kommutatorlosen Stromrichtermotor nach dem Hauptpatent dargestellt, und zwar veranschaulicht Fig. i diejenige, bei welcher der Kompoundierungsumformersatz durch einen Gleichstrommotor, Fig. 2 diejenige, bei der der Umformersatz durch einen Wechselstrommotor angetrieben wird. In den beiden Figuren bezeichnet i den Stromrichtertransformator mit der Primärwicklung 2 und der Sekundärwicklung 3, q. den Stromrichtermotor mit dem Ständer 5, dem Innenläufer 6 und dem Zwischenläufer 7, 8 den als Wechselrichter arbeitenden Stromrichter, g den Hauptschalter, Io die Kathodendrossel, 13 die durch einen kleinen Drehregler dargestellte Gittersteuerung des Stromrichtels, 14 den Motorschalter, 16 die Schleifringe des Zwischenläufers und 17 die Schleifringe des Innenläufers, von denen letztere dem regelbaren Anlaßwiderstand 18 verbunden sind. Zur lastabhängigen Erregung des Zwischenläufers dient nach Fig. i der aus dem Gleichstrommotor 25 und dem Gleichstromgenerator 34 bestehende Maschinensatz. Der :Motor 25 wird von einer sekundären Hilfswicklung 12 des Stromrichtertransformators aus über den Gleichrichter 2i gespeist, wenn der Zwischenläufer mit Hilfe einer hier nicht dargestellten Einrichtung hochgefahren ist und die Wechselspannung erzeugt, welche die Gegenspannung des Wechselrichters gegenüber der Gleichspannung bildet. Die Wicklung des Gleichstromgenerators 34 wird je nach der gewünschten Charakteristik abhängig vom Belastungsstrom des Stromrichtermotors in bekannter Art efregt. Der Ankerstromkreis des Gleichstromgenerators 34 in Reihe mit den Schleifringen 16 des Zwischenläufers wird über den Schalter 27 mit der Gleichstromseite des Gleichrichters 21 verbunden, so daß der Generator 34 nur den über die Leerlauferregung des Motors hinausgehenden lastabhängigen Teil der Erregung herzugeben braucht, während die Grunderregung vom Gleichrichter 21 gedeckt wird. Der Schalter 28 ist ein Überbrückungsschalter für die Schleifringe 16, welcher eingeschaltet wird, wenn der Zwischenläufer hochgefahrgn werden soll, bei Erregung des Zwischenläufers aber geöffnet bleibt.
  • Von der Anordnung nach Fig. i unterscheidet sich diejenige nach Fig.2 lediglich dadurch, daß hier als Antriebsmotor für den Gleichstromgenerator 34 ein Drehstrommotor 35 verwendet ist, der unmittelbar von der Hilfswicklung 12 des Stromrichtertransformators gespeist wird. Dieser Motor kann ein normaler Synchronmotor sein., der über die Schleifringe 36 mit Gleichstrom erregt wird. Obgleich in diesem Fall die Frequenz des den Motor speisenden Stromes und damit auch seine Drehzahl Änderungen unterworfen ist, läßt sich der störende Einfluß dieser Drehzahländerung auf die Kompoundierung, wie bereits erwähnt wurde, durch eine besondere frequenzabhängige Erregung einer Wicklung des Gleichstromgenerators aufheben und damit bei allen Drehzahlen des -Hauptmotors die gewollte lastabhängige Erregung erzielen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur lastabhängigen Erregung des Zwischenläufers von über gesteuerte Dampf- oder Gasentladungsstrecken aus einem Gleichstromnetz gespeisten kommutatorlosen Stromrichtermotoren, insbesondere für Fahrzeugantriebe mit Hochspannungsgleichstromspeisung, nach Patent 693014, dadurch gekennzeichnet, daß für die lastabhängige Erregung des Zwischenläufers ein Umformersatz vorgesehen ist, dessen als Wechselstrommotor (35) unmittelbar oder als Gleichstrommotor (25) über einen Gleichrichter (21) bei umlaufendem Zwischenläufer (7) des Stromrichtermotors von einer sekundären Hilfswicklung (12) oder von angezapften Teilen der Sekundärwicklung des Stromrichtertransformators (i) gespeister Motor einen abhängig von der Belastung der Stromrichtermotoren erregten Gleichstromgenerator (3q.) antreibt, der die Zusatzspannung für die lastabhängige Erregung der Stromrichtermotoren dem Zwischenläufer zuführt, während die Grunderregung unmittelbar von der sekundären Hilfswicklung (12) oder den angezapften Teilen der Sekundärwicklung des Stromrichtertransformators (i) über einen Gleichrichter (2i) gedeckt wird.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB der Ankerstromkreis des Gleichstromgenerators (3q.) des Umformersatzes, der Gleichrichter (21) und die Schleifringe (16) des Zwischenläufers bei lastabhängiger Erregung in Reihe geschaltet sind.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB bei Antrieb des Umformersatzes durch einen von der sekundären Hilfswicklung (12) oder von angezapften Teilen der Sekundärwicklung des Stromrichtertransformators (i) gespeisten Wechselstrommotor (35) der EinfluB der veränderlichen Drehzahl dieses Umformersatzes durch eine besondere Hilfserregung des Gleichstromgenerators (3q.) kompensiert wird, um bei allen Drehzahlen der Hauptmotoren die gewünschte Erregung bzw. Drehzahlcharakteristik zu erhalten.
DEA90679D 1939-08-12 1939-08-12 Anordnung zur lastabhaengigen Erregung des Zwischenlaeufers von kommutatorlosen Stromrichtermotoren Expired DE729540C (de)

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