DE728733C - Verdicken des Elektrolyten in elektrischen Trockenelementen - Google Patents

Verdicken des Elektrolyten in elektrischen Trockenelementen

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DE728733C
DE728733C DEL99529D DEL0099529D DE728733C DE 728733 C DE728733 C DE 728733C DE L99529 D DEL99529 D DE L99529D DE L0099529 D DEL0099529 D DE L0099529D DE 728733 C DE728733 C DE 728733C
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electrolyte
thickening
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electrical elements
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DEL99529D
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Ernst Luedecke
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M6/00Primary cells; Manufacture thereof
    • H01M6/22Immobilising of electrolyte

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Description

  • Verdicken des Elektrolyten in elektrischen Trockenelementen Die bekannten Verfahren zur Verdickung des Elektrolyten in Trockenelementen, z. B. im Zink-Braunstein-Element, bestehen darin, daß die Elektrolyt$üssigkeit mit einem Verdickungsmittel, wie Weizenmehl, Stärke oder Alkylcelluloseäthern, angeteigt wird. Die aus Depolari;sationsmasse bestehenden Pxießlinge (Puppen) werden dann in diese anfangs teilweise flüssige Mischung eingesetzt. Die Verdickung des Elektrolyten geschieht dann meistens durch Erhitzen oder durch längeres Stehen bei Zimmertemperatur. Bei den erwähnten Verfahren können aber nur Preß,-l:inge verwendet werden, die mit Gazeläppchen, Papier und Garn oder Celluloseschichteneingehüllt sind, da sie sonst in dem; anfangs noch flüssigen Elektrolyten zerfallen oder aufweichen werden. Weiter sind Verfahren bekannt, bei denen zur Verdickung des Elektrolyten starke Pappe, saugfähiges Papier oder ein Quellsubstanz enthaltender, wasserunlöslicher Träger benutzt werden. Diese Verfahren haben beVerwendung von nicht umhüllten und ungebundenen Preßlingen den Nachteil, daß beim Anquel1en mit Elektrolytflüssigkeit das Fasergefüge verschoben oder zerrissen wird und dann einen- homogenen Brei gibt, der durch das Quel'lbestneben des Preßlings über diesen gedrückt wird. Es besteht hierbei kein genügender Quelldruck, um das Auflockern des Preßlings zu verhindern. Außerdem wurden zur Verdickung des Elektrolyten wenig dehnbare, wassierunlösliche Träger, wie Baumwollgewebe oder Gewebe aus anderen Gespinstfasern, mit Qwellsubstänz vorgeschlagen. Bei diesen Verfahren wird bei Verwendung von ungebundenen Preßlingen beim Anquellen mit Elektrolytflüssgkeit die Quellsubstanz aus dem Träger herausquellen, da der Träger den Bewegungen der Quellsubstanz nicht folgen kann und somit die Verdickungspaste, durch das Auf-,veichungsbestreben des Preßlings bedingt, nach oben über den Preßling geschoben wird. Auch hierbei kann kein großer Quelldruckentstehen. Bei den zuletzt erwähnten Verfahren, bei denen ungewickelte oder ungebundene, Preßlinge verwendet werden, lockert sich das Gefüge des Preßlings, so daß die Depolarisation ungünstig beeinflußt wird. Diese Ellemente besitzen anfangs die Spannung eines normalen Elementes, jedoch weisen sie bei der Entladung einen schnellen Spannungsabfall auf.
  • Gegenstand vorliegender Erfindung ist die Beseitigung obengenannter Nachteile. Um. ein Auflockern des nicht umhüllten und ungebundenen Preßlings beim Quellvorgang zu verhindern, muß diesem ein ebenbürtiger Halt gegeben werden, wie dies bei mit Gaze und Garn gebundenen Preßlingen der Fall ist. Dieser Halt ist in vorliegender Erfindung dadurch gegeben, daß zwischen Zinkbücher und Preßl:ing ein großer Quelldruck in sehr kurzer Zeit zur Entfaltung kommt. Es muß ferner verhindert werden, daß die Verdickungspaste über den Preßling gedrückt werden kann. Dies geschieht bei vorliegender Erfindung dadurch, daß die Quel.lsubstanz in einen dehnbaren, gekreppten, wasserunlöslichen Träger eingelagert wird und dieser, in Folien- oder Hülsenform um den Preßling gelegt, zum Anquellen mit Elektrolytflüssigkeit Verwendung findet. Dadurch, daß die Quellsubstanz in einen dehnbaren, gekreppten Trägereingelagert wird, kann beim Anquell:en der Quellsubstanz der Träger nicht zerrissen werden, noch tritt die Quel.lsubstanz aus dem Träger heraus, sondern der Träger entfaltet sich infolge der Kreppung zusammen mit der Quellsubstanz fächerartig zwischen Zinkbecher und Preßling. Die Quellsubstanz kann dadurch den Quelldruck in hohem Maße zwischen Zinkbecher und Preßl.ing entfalten, ein Verschieben der Ellektrolytpaste nach oben über den Preßling wird dadurch verhindert. Ein Auflockern des Preßlings beim Quellungs-und Entladungsvorgang wird somit vermieden, so daß die Depolarisation nicht ungünstig beeinflußt wird. Beispiel i In gekrepptem Zellstoff, z. B. Zellstoffwatte, wird Quellsubstanz in Form von bekannten Produkten, wie kaltwasseranquellbaren Cellulose.äthern, Stärke o. dgl., eingelagert. aus dieser Folie werden Hülsen so hergestellt, daß beim Aufstülpen auf den nicht umhüllten Preßling die Kreppungslinien parallel zur Kohlenelektrode verlaufen. Diese Hülse wird mit dem Preßling in den Zinkbecher eingesetzt und mit Elektrolytflüssigkeit übergossen. Nach einigen Minuten sitzt der Preßling fest in dem Zinkbecher, so daß das Element dem weiteren Fertigstellungsprozeß zugeführt werden kann.
  • Beispiel a In gekreppter, durchlässiger Cellulosefolie, Papier oder gekrepptem Gewebe aus Gespinstfasern wird Quellsubstanz in mehreren Schichten abwechslungsweise so eingelagert, daß das Ganze ein homogenes Gefüge gibt, ohne dabei die Kreppung der einzelnen Schichten aufzuheben, Nun werden Blättchen daraus geformt, welche beim Umlegen um den Preßl:ing diesen vollkommen überdecken und die Kreppungslinien parallel zur Köhlenelektrode verlaufen. Man setzt einen derartig umhüllten Preßl:ing in den Zinkbecher und übergießt ihn mit Elektrolytflüssigkeit. Nach einigen Minuten ist auch dieses Element für den weiteren Fertigstellungsprozeß verwendungsfähig.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Verdicken des Elektrolyten von Trockenelementen durch einen zwischen dem nicht umhüllten und ungebundenen Depolarisationspreßling (Puppe) und der Lösungselektrode angeordneten, mit Verdickungsmitteln imprägnierten dehn. baren, wasserunlöslichen Träger in Folienform, dadurch gekennzeichnet, daß eine gekreppte Folie als Träger für das Verdickungsmittel verwendet und mit ihren Kreppungsl:inien parallel. zur Puppenachse um die Puppe gelegt wird.
DEL99529D 1939-06-02 1939-06-02 Verdicken des Elektrolyten in elektrischen Trockenelementen Expired DE728733C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1166305B (de) * 1962-01-20 1964-03-26 Varta Ag Bleiakkumulator mit festgelegtem bzw. verdicktem Elektrolyt und ein Verfahren zu seiner Herstellung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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