DE72637C - Lauf leder für Spinnereimaschinen - Google Patents
Lauf leder für SpinnereimaschinenInfo
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- leather
- spinning machines
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
- D01G15/00—Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
- D01G15/02—Carding machines
- D01G15/12—Details
- D01G15/46—Doffing or like arrangements for removing fibres from carding elements; Web-dividing apparatus; Condensers
- D01G15/62—Slubbing-winding apparatus
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Woven Fabrics (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 76: Spinnerei.
Die Laufleder zum Bilden des Vorgarns leiden hauptsächlich an zwei Uebelständen.
Die Fettstoffe, welche in der zu bearbeitenden Wolle sitzen, glätten einmal die Oberfläche des
Leders derartig, dafs die Reibung zwischen dem Leder und dem Wollflor zu gering wird,
um letzteren sicher zusammenzudrehen, dann aber macht der dem Wollflor anhaftende und
auf dem Leder sich ansammelnde Schmutz, welcher in Verbindung mit dem Wollfett in
das Leder eindringt, dasselbe steif und unbrauchbar.
Man hat schon versucht, den Uebelständen dadurch abzuhelfen, dafs man die Reibung an
der Lederoberfläche nach Aufrauhung derselben vermehrte, aber auch das läfst den gewünschten
Zweck nur für eine Zeit lang erreichen, da sich die Aufrauhungsriffelungen in der bekannten Weise bald mit Schmutz vollsetzen
und steif werden.
Das Einsetzen des Schmutzes wird auch durch die vollständige Durchlochung der Laufleder
zu vermeiden gesucht (Patent Nr. 39838).
Die vorliegende Neuerung hat eine derartige Gestaltung der arbeitenden Lederoberfläche zum
Zweck, welche einerseits die vollständige Elasticitä't gewährleistet und zugleich eine Verminde-,
rung der Reibung verhindert. Aufserdem aber wird jedes einzelne Theilchen der arbeitenden
Lederoberfläche so gestaltet, dafs es sich elastisch nach der Seite bewegen kann, und dafs das
Leder sich infolge dessen an jeder einzelnen Stelle dem gerade da bearbeiteten Material anpassen
kann.
Die Gestaltung der Lederoberfläche; durch welche diese beiden Zwecke gleichzeitig erreicht
werden, besteht:
1. in einer Riffelung derselben von solcher Enge und Tiefe, dafs die zwischen den ausgeschnittenen
Kanälen des Leders stehen gebliebenen schmalen Leistchen sich nach beiden
Seiten elastisch bewegen können;
2. in einer Zertrennung dieser Leisten in einzelne Wärzchen durch Schnitte senkrecht zu
der Richtung der Riffeln.
Ein derartig vorbearbeitetes Stück Leder hat ungefähr in jedem Quadratmillimeter seiner
Fläche einen nach zwei Seiten hin sich elastisch umbiegenden kleinen Lederkörper, welcher sich
unabhängig von der Beanspruchung der übrigen Theile des Leders vermöge seiner Elasticität
der Arbeit anpafst, die an dem auf ihn treffenden Punkt des Florstreifens gerade benöthigt
wird.
Durch diese eigenartige Gestaltung der Lederoberfläche wird nicht nur an sich eine gröfsere
Reibung und damit eine gröfsere Sicherheit in der Wirkung erzielt, sondern es wird auch durch
die stetige Hin- und Herbewegung der einzelnen Lederwärzchen verhindert, dafs dieselben steif
werden, oder dafs sich zwischen denselben Schmutz und Fett in einer Weise absetzt, dafs
sich die gebildeten Rinnen ausfüllen und wieder eine glatte Oberfläche erzeugen.
Die Erhaltung der Reibung und die gröfsere Intensität der Wirkung der Lederoberfläche bei
dem Zusammenrollen des Wollflors verhindert mit Sicherheit das Zusammenlaufen zweier be-
Claims (1)
- nachbarter Wollflore bezw. Vorgarnfäden. Dadurch, dafs die. kleinen, einzeln beweglichen Lederwärzchen sich nach der Seite etwas umbiegen, gelangen nicht nur ihre oberen, in der Ebene der Lederoberfläche liegenden Theile zur Wirkung, sondern auch die sich an dieselben seitlich anschliefsenden oberen Theile der Flanken eines jeden Zähnchens oder Wärzchens und seine Kanten.Durch diese Art der Bethätigung wird ein längerer unveränderter Bestand gesichert, da bei den Seitentheilen der Wärzchen das Glatt- und Hartwerden noch mehr ausgeschlossen ist, als das der Oberfläche.Patenτ-Anspruch:Ein Laufleder für Spinnereimaschinen, dessen Oberfläche in seitlich elastische, bewegliche, schmale Streifen zerlegt ist, deren Beweglichkeit in den einzelnen Elementen durch Zertrennung der Streifen mittelst Querschnitte gesichert ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE72637C true DE72637C (de) |
Family
ID=345844
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT72637D Expired - Lifetime DE72637C (de) | Lauf leder für Spinnereimaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE72637C (de) |
-
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- DE DENDAT72637D patent/DE72637C/de not_active Expired - Lifetime
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