DE725604C - Verfahren zur Spaltung oder Druckhydrierung kohlenstoffhaltiger Brennstoffe - Google Patents

Verfahren zur Spaltung oder Druckhydrierung kohlenstoffhaltiger Brennstoffe

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DE725604C
DE725604C DEI66813D DEI0066813D DE725604C DE 725604 C DE725604 C DE 725604C DE I66813 D DEI66813 D DE I66813D DE I0066813 D DEI0066813 D DE I0066813D DE 725604 C DE725604 C DE 725604C
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DE
Germany
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ammonium
pressure hydrogenation
carbonaceous fuels
cracking
metals
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Expired
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DEI66813D
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English (en)
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Dr Eugen Anthes
Dr Wilhelm V Fuener
Dr Walter Simon
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IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G11/00Catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils
    • C10G11/02Catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils characterised by the catalyst used
    • C10G11/06Sulfides
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G47/00Cracking of hydrocarbon oils, in the presence of hydrogen or hydrogen- generating compounds, to obtain lower boiling fractions
    • C10G47/02Cracking of hydrocarbon oils, in the presence of hydrogen or hydrogen- generating compounds, to obtain lower boiling fractions characterised by the catalyst used
    • C10G47/06Sulfides

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  • Organic Chemistry (AREA)
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Description

  • Verfahren zur Spaltung oder Druckhydrierung kohlenstoffhaltiger Brennstoffe Es ist bekannt, die Spaltung oder Druckhydrierung kohlenstoffhaltiger Stoffe in Gegenwart von Metallsulfidgemischen als Katalysatoren auszuführen, die durch Erhitzen trocken hergestellter Gemische von Ammoniumsulfosalzen, die Metalle der 6. Gruppe des periodischen Systems im Säurerest enthalten, und ,anderen als Träger oder als Katalysatoren wirkenden Stoffen hergestellt sind. Man hat auch schon bei diesen Reaktionen Katalysatoren verwendet, die durch Zersetzung von Metallcarbonylen in Gegenwart von Trägern erzeugt wurden.
  • Es wurde gefunden, daß man bei den erivähnten Verfahren besonders günstige Ergebnisse erzielt, wenn man solche Katalysatoren verwendet, die durch Erhitzen trocken hergestellter Gemische von Ammoniumsulfosalzen, die Metalle der 6. Gruppe des periodischen Systems, im Säurerest enthalten, mit fein verteilten, aus den entsprechenden Carbonylverbindungen erhaltenen Metallen der Eisengruppe auf Temperaturen oberhalb 3oo° erhalten sind.
  • Zur Herstellung des Katalysators werden als Verbindungen der Metalle der 6. Gruppe vorzugsweise Ammoniumsulfomolybdate oder -w olframate verwendet, die z. B. durch Lösen von Mo.lybdän- oder Wolframsäure in Ammonsulfidlösung und Einleiten von Schwefelwasserstoff hergestellt werden können. Die so erhaltenen Sulfosalze werden dann mit Eisen, Nickel oder Kobalt vermischt, die durch Zersetzung der entsprechenden Carbonyle im erhitzten freien Raum in an sich bekannter Weise -in fein verteilter Form erzeugt wurden, wobei die Metalle der Eisengruppe in einer Menge von i bis 5o%, vorzugsweise i bis 3o0'0, besonders 5 bis 250"0, verwendet v>erden.
  • Das trockene Gemisch von Sulfos.alz und Metall wird nun, gegebenenfalls nach vorheriger Mahleng, auf Temperaturen voll 300 bis 500', vorzugsweise 375 bis 475 , längere Zeit, z. B. 1 bis 2,1 Stunden, erhitzt. Dies geschieht in der Regel in einem Gasstrom, der Wasserstoff, Kohlensäure oder Stickstoff oder mehrere dieser Gase enthält. Die Wirksamkeit des Katalysators wird erhöht, wenn die Erhitzung unter Zusatz eines Sch\veflungsmittels, wie Schwefelwasserstoff, durchgeführt wird.
  • Beispiel Nickel, das durch thermische Zersetzung von Nickelcarbonyl hergestellt ist, wird mit Ainmoniums.ulfowolframat itn molaren Verhältnis 1 : 2 in der Kugelmühle innig vermengt und bei 400 bis -.5o' im Wasserstoffstrom 2 bis 3 Stunden bis zum Nachlassen der Ammüniakentwicklung behandelt. Das Pulver wird im Wasserstoffstrom abgekühlt und geformt.
  • Über diesen Katalysator wird ein bei der Druckhydriertnig von Steinkohle gewannenes Benzin mit einem Siedeendpunkt von 1S5' und einem Gehalt an aromatischen Kohlenwasserstoffen von 70'0 im dampfförmigen Zustand zusammen mit Wasserstoff unter einem Druck von 5o at und bei 485- geleitet, wobei eiti Durchsatz. von o,5 kg Ausgangsstoff je Liter Katalysatorraum und Stunde und eine Wasserstoffmenge von 2 cbm je Kilogramm Ausgangsstoff und Stunde gewählt wird. Man erhält ein Benzin mit 57 0;o aromatisch-en Kohlen\vasserstoffen. Verwendet man einen Katalysator, der durch Erhitzen eines Gemisches von Ammonsulfowolframat und Nickelchlorid im Wasserstoffstrom auf .150 liergestellt\vurdettndWolfram und Nickel in gleichen Mengenverhältnissen enthält wie der obige Katalysator, so erhält man unter sonst gleichen Beditiguiigen ein Benzin mit nur .190,.'o aromatischen Kohlenwa:sserstoffen.
  • Bei der Ver\\-eiidung eines in gleicher Weise zusammengesetzten Katalysators, der durch Erhitzen eines Gemisches von aus den entsprechenden Carbonylen hergestelltem Wolfram- und Nickelpulver auf .15o" zunächst unter Überreiten von Schwefel\vasserstoff und dann im Wasserstoffstrom und Formen hergestellt wurde, erhält man unter sonst gleichen Bedingungen ein Benzin mit nur 510'0 aromatischen KoblenwasserstofF.en.

Claims (1)

11:\'1 1:.N"1"\ Vsi'IzUC11 Verfahren zur Spaltung oder Druckliydrierung kohlenstoffhaltiger Brennstoffe in Gegenwart von Metallsulfidgemischen, die durch Erhitzen trocken hergestellter Gemische von Ammoniumsulfosalzei, die Metalle der 6. Gruppe des periodischen Systems im Säurerest enthalten, und anderen als Katalysator wirkenden Stoffen auf Temperaturen oberhalb 3oo- hergestellt sind, dadurch gekennzeichnet, daß man solche Sulfidgemische verwendet, zu deren Herstellung neben denAmmoniumsulfosalzen aus den Carbonylen gewonnene, fein verteilte Metalle der Eisengruppe verwendet wurden.
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