DE725599C - Kartei, bei welcher die Kartenblaetter bzw. Kartentaschen an einem Kartentraeger angeordnet sind - Google Patents

Kartei, bei welcher die Kartenblaetter bzw. Kartentaschen an einem Kartentraeger angeordnet sind

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DE725599C
DE725599C DEL95669D DEL0095669D DE725599C DE 725599 C DE725599 C DE 725599C DE L95669 D DEL95669 D DE L95669D DE L0095669 D DEL0095669 D DE L0095669D DE 725599 C DE725599 C DE 725599C
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Otto Lampertz
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Description

  • Kartei, bei welcher die Kartenblätter bzw. Kartentaschen an einem Kartenträger angeordnet sind Die Erfindung betrifft eine Kartei, bei welcher die Kartenblätter bzw. Kartentaschen an einem Träger angeordnet sind, an dem ein oder mehrere schlaufenarfige Glieder schwenkbar angeordnet sind.
  • Es ist bereits bekanntgeworden, mittels schlaufenartiger Glieder Karten bzw. Kartentaschen an einem Träger zu befestigen. Zu diesem Zweck wurden die schlaufenartigen Glieder so an dem Kartenträger angeordnet, daß ihr geschlossenes Ende nach dem Kartenträger hin lag, während die Schenkel der Schlaufen zur Befestigung der Blätter dienten. Zu diesem Zweck wurden die Schenkel entweder an den Blättern angeklebt oder sie griffen klammerartig mittels an ihnen angeordneter Zähne in die Blätter hinein. Diese Ausbildungen hatten den Nachteil, daß sich die Blätter nur schwer unabhängig von den Schlaufen auswechseln ließen, so daß diese Einrichtung sich nicht zur Anordnung von einer beliebigen Anzahl auswechselbarer Zusatzblätter eignete. Die Anordnung von Vielblättern an solchen Kartenträgern machte besondere Schwierigkeiten, da durch die Anordnung .dieser Vielblätter entweder der Sichtabstand gestört oder auch die Handhabung der einzelnen Karteiblätter und die Ausnutzung einer evtl. vorgesehenen Kartentasche Schwierigkeiten bereitete.
  • Der Erfindung gemäß werden nun diese Schwierigkeiten überwunden, indem die schlaufenartigen Glieder an ihren freien Enden geschlossen sind und für das Befestigen der im Falz mit Schlitzen versehen=en Blätter sich in den Falz dieser Blätter legende und in die Schlaufen greifende Riegelglieder vorgesehen sind.
  • Hierbei .greifen entweder die Schlaufen oder die dann abgekröpft ausgebildeten Rieg@elglieder durch die Schlitze der Blätter. Durch die der Erfindung entsprechende Ausbildung wird die Möglichkeit erhalten, ohne Schwierigl-,eiten eine größere Anza;h:l von Karteiblättern vorzusehen, ohne daß irgendwelche Störungen auftreten. Auch lassen sich die an einem Träger befestigten Karteiblätter leicht einsetzen und herausnehmen, ohne daß irgend-,vie der Zusammenhalt der Kartei gefährdet wird. Es wird eine sehr dauerhafte Befestigung erreicht, bei der auch bei unvorsichtigem Vorgehen mit der Kartei ein Lösen der Blätter verhindert wird.
  • Auf der Zeichnung sind beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen gemäß der Erfindung ausgebildeten Träger mit einer Kartentasche und darauf angeordnetem Vielblatt, wobei dieses Vielblatt teilweise ausgeschnitten dargestellt ist.
  • Abb. 2 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform der Einrichtung gemäß Abb. i.
  • Abb.3 bis 8 zeigen weitere Ausführungsformen bezüglich der Befestigung der Vielblätter und der Ausbildung der gemäß der Erfindung vorgesehenen Schlaufen.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Abb. i ist an einem biegsamen Träger i in bekannter Weise eine Kartentasche 2 angeordnet, in die, wie üblich, die Karteiblätter gesteckt werden. An dem Träger i ist ferner eine Schlaufe 3 befestigt, die vorteilhaft aus einem zähen, biegsamen Werkstoff, z. B. Leinen, ausgebildet ist. Infolge dieser Ausbildung ist die Schlaufe an dem Träger i schwenkbar. Diese Schlaufe 3 dient zur Befestigung von ein oder mehreren Vielblättern 4., welche aus gefalzten Bogen bestehen. In der Falzkante dieser Bogen ist ein nicht dargestellter Schlitz vorgesehen. durch den die Schlaufe 3 gesteckt wird. Durch die Schlaufe wird dann ein Riegelglied 5 gesteckt, «-elches ein Heruntergleiten des Vielblatts .l von der Schlaufe ,3 verhindert. Dieses Riegelglied 5 kann aus durchsichtigem Material bestehen, um die Sicht in keiner Weise zu behindern.
  • Die Ausführungsform gemäß Abb.2 unterscheidet sich insofern von der Ausführungsform gemäß Abb. i, als anstatt einer Schlaufe zwei Schlaufen 6 vorgesehen sind, die durch entsprechende, in der Falzkante der Vielblätter vorgesehene Schlitze greifen. Hierbei können, wie es bei der Ausführungsform gemäß Abb.2 dargestellt ist, beide Schlaufen durch ein gemeinsames Glied 7 verriegelt werden, das in derselben Weise wie das Riegelglied 5 ausgebildet sein kann. Selbstverständlich ist es hierbei auch möglich, für jede Schlaufe ein besonderes Riegelglied 7 vorzusehen. In den Fällen, in denen Wert darauf gelegt wird, die Vielblätter auch dann noch fest zusammenzuhalten, wenn dieselben von dem Träger abgenommen sind, kann die in Abb. 3 dargestellte Ausführungsform gewählt werden. Bei dieser Ausführungsform ist das Riegelglied 8 an beiden Enden hakenartig ausgebildet, und diese hakenartigen Glieder 9 und io greifen durch entsprechende Schlitze des Vielblatts 4, und ragen in die Schlaufen 6.
  • Die in Abb. ,4 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der in Abb.2 dargestellten Ausführungsform durch die besondere Ausbildung der Schlaufen i i, und zwar bestehen diese Schlaufen i i nicht, wie bei der Ausführungsform gemäß Abb.2 die Schlaufen 6, aus zwei übereinandergelegten, an ihren freien Enden zusammengehefteten Streifen, sondern diese Schlaufen i i werden durch einen einfachen Streifen gebildet, in dem ein Schlitz 12 vorgesehen ist, durch den das Riegelglied 7 gesteckt werden kann. Durch diese Ausbildung wird die Herstellung derartiger Kartentaschen noch etwas verbilligt.
  • Um bei den Ausführungsformen gemäß Abb. i bis 3 ein leichteres Einstecken der Riegelglieder in die Schlaufen zu erhalten, können dieselben entsprechend der Abb.5 ausgebildet sein. Bei dieser Ausbildung verläuft die obere Lage 13 der Schlaufe von der Unterkante der Schlaufe schräg einwärts nach oben, wodurch für das einzusteckende Riegelglied eine Führung 14 geschaffen wird, welche das ankommende Riegelglied in die Schlaufe leitet. Diese Ausbildung ermöglicht ein schnelleres Arbeiten.
  • Es ist nun nicht erforderlich, daß zur Bildung der Schlaufen besonderes Material verwendet «-erden muß, sondern in den Fällen, in denen an dem Träger eine Kartentasche angeordnet ist, können die Schlaufen auch aus dem entsprechenden Material gebildet werden. Bei der Ausführungsform gemäß Abb.6 sind zu diesem Zweck aus der Kartentasche Zungen 15 und 16 ausgestanzt, die mit ihrem freien Ende zum Träger hin umgeklappt und an dem Träger befestigt sind. Dies ermöglicht ohne jeden Verschnitt und ohne jedes zusätzliche Material die Anordnung der Schlaufen.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Abb.7 «-erden ebenfalls die Schlaufen 17 aus demselben Material gebildet wie die Kartentasche, und zwar bilden die Zungen für die Schlaufen Verlängerungen der hinteren Kante der Kartentasche. Diese hierdurch entstehenden Streifen werden zunächst nach dem Sichtrand .der Kartentasche zu umgebogen und dann wieder zwecks Bildung einer Schlaufe nach dem Träger hin umgefalzt und mit ihrem freien Ende an demselben befestigt. Hierdurch entstehen ebenfalls Schlaufen, die zur Aufnahme der Riegelglieder geeignet sind Bei der Ausbildung gemäß Abb.8 ist an dem Träger 18 eine Drahtklammer i9 vorgesehen, über deren Bügel 2o eine Schlauf° 21 gelegt ist. Diese Schlaufe kann aus Blech oder anderem Material bestehen. Es ist nicht erforderlich, daß die Träger stets eine Kartentasche tragen, sondern diese schlaufenartigen Glieder können auch an den Einzelträgern befestigt werden, bei denen die Kartentasche fortgelassen ist.
  • Die Ausführungsform gemäß Abb.3 kann auch insofern abgeändert werden, als zwei getrennt voneinander angeordnete hakenartige Glieder zum Aufhängen des Blattes verwendet werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kartei, bei welcher die Kartenblätter bziv. Kartentaschen an einem Kartenträger angeordnet sind, an dem ein oder mehrere schlaufenartige Glieder schwenkbar angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die schlaufenartigen Glieder an ihren freien Enden -geschlossen sind und für das Befestigen der im Falz mit Schlitzer) versehenen Blätter in den Falz dieser Blätter sich legende und in die Schlaufen greifende Riegelglieder vorgesehen sind.
  2. 2. Kartei nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die schlaufenartigen Glieder durch die in den Falz der Blätter vorgesehenen Schlitze greifen.
  3. 3. Kartei nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Riegelglied mit abgekröpften Ansätzen durch die Schlitze im Kartenfalz in die Schlaufe greift. q..
  4. Kartei nach Anspruch i und 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlaufen 'aus zähem, biegsamem Werkstoff, wie Leinen, ausgebildet und an dem Träger befestigt sind.
  5. 5. Kartei nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlaufen aus Zungen der Kartentasche gebildet sind.
DEL95669D 1938-09-25 1938-09-25 Kartei, bei welcher die Kartenblaetter bzw. Kartentaschen an einem Kartentraeger angeordnet sind Expired DE725599C (de)

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