DE7242003U - Lichtdurchlässiger Dachziegel - Google Patents

Lichtdurchlässiger Dachziegel

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DE7242003U
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Description

Lichtdurchlässiger Dachziegel
Die Neuerung besieht sich auf einen lichtdurchlässigen Dachziegel aus glasfaserverstärktem Kunststoff«
um in einen unmittelbar unter einem geneigten Dach gelegenen Raum (beispielsweise einem Speicherraum) Tageslicht einfallen zu lassen, ist es einmal bekannt, einen Dachausbau mit normalem Fenster vorzusehen, und zum anderen bekannt, ein sogenanntes Dachfenster oder Oberlichtfenster anstelle einiger Ziegel in die Dachfläche einzusetzen· Hierbei besitzt das Dachfenster einen Rahmen, der sich entweder mit seinen Aussenrändern der Dachziegelform anpasst und wie ein übergroßer Dachziegel eingesetzt wird* Besitzt der Rahmen des Fensters einen glatten Rand gegenüber den sich anschließenden Ziegeln, so ist eine Abdichtung notwendig«
Derartige Dachfenster oder Oberlichtfenster sind entweder in der Herstellung teuer, oder sie erfordern in der Montage einen hohen Arbeitsaufwand, so daß sie aus wirtschaftlichen Gründen nur für kleinere Fensterausschnitte hergestellt und verwendet werden· Bei größeren Flächen muß wegen der möglichen Schnee- und Windlasten ein vergleichsweise dickes Glas verwendet werden, wodurch das Fenster erheblich an Gewicht zunimmt, oder aber es muß die Fläche durch ein Rahmengitterwerk in mehrere Einzelflächen unterteilt werden, was wiederum einen großen Aufwand an Abdichtungsarbeiten erforderlich macht«
Daneben werden vielfach Glaskuppeln eingesetzt, die durch ihre Formgebung entsprechend aufwendig sind und deren Größe aus Gewichtsgründen ebenfalls begrenzt ist» Auch hierbei sind zusätzliche Abdichtungsarbeiten erforderlich·
Lichtdurchlässige Dachziegel aus glasfaserverstärktem Kunststoff sind an sich mit den Abmessungen bekannt, die für Dachziegel genormt sind· Sie haben den Nachteil, daft durch ihr häufiges übereinandergreifen an άβη Rändern ein erheblicher Lichtverlust auftritt· Die Deckarbeiten gestalten sich hierbei ebenso langwierig wie bei normalen Dachziegeln, indem jeder einzelne Ziegel vom Dachdecker in die Hand genommen und aufgelegt werden muß·
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen lichtdurchlässigen Dachziegel aus glasfaserverstärktem Kunststoff zu schaffen, der sich in einfacher Weise ohne zusätzliche Abdichtarbeiten an den Rändern und ohne Dachlatten im Bereich seiner Gesamtfläche verlegen läßt·
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch erreicht, daß die freie Fläche des Dachziegels ein ganzes Vielfaches der unüberdeckten Fläche eines Normal-Dachziegels aufweist und die Ränder des Dachziegels ein sich mehrfach wiederholendes Anschlußprofil eines Normalziegels tragen.
Ausgangsmaterial eines solchen Dachziegels ist eine groß-
2 formatige Kunststoffplatte von beispielsweise 1 m Fläche, die zur Erzielung einer hohen Festigkeit mit Glasfasern verstärkt ist. Die Dicke beträgt hierbei je nach Größe nur wenige Millimeter. Die innere Fläche eines solchen Dachziegels ist entweder völlig eben oder kann bei zunehmender Flächengröße mit einzelnen gitterförmig verlaufenden Versteifungesicken versehen sein. Ein derartiger Dachziegel ist in seiner Herstellung einfach und in seinen Materialkosten niedrig· Er weist die Vorteile einer großen Materialfestigkeit und eines niedrigen Gewichtes bei trotzdem hoher Lioiitdurchlässigkeit auf. Dadurch, daß im Bereich seiner Gesamtfläohe die Dachlatten entfallen können, ergibt eich weiterhin eine Whehliohe Materialersparnis an Holz.
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Gegen Abheben durch Sturm kann ein solcher Dachziegel mittels Klammern an den Dachlatten befestigt sein· Der linke und rechte Rand des Dachziegels weist dabei in Abständen der Länge eines Normalzicgels verkröpft das Randprofil eines normalen Dachziegels auf, während der untere und obere Rand so profiliert sind, daß eine Anschlußmöglichkeit an eine Reihe von Normalziegeln gegeben ist·
Ein Dachziegel mit der neuerungsgemäßen Raumform läßt sich vorzugsweise mittels entsprechender Formen pressen·
Ein AusfUhrungsbeispiel nach der Neuerung ist in der Zeichnung dargestellt und im nachfolgenden erläutert5 in der Zeichnung zeig«:
Fig· 1 den Gegenstand der Neuerung in der Draufsicht mit. einigen seitlich angeschlossenen Normalziegelia j
Fig· 2 eine perspektivische Ansicht eines Normalziegels,
der an den Gegenstand nach Figur 1 angeschlossen werden kann;
Fig· 3 zur Verdeutlichung des profiliertem Randes einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig· I;
Fig* 4 eine Ansicht der Fig· 1 in Riohtung IV; Fig· 5 einen Schnitt nach der Linie V-V der Fig· 1«
Der großformatige Dachziegel 1 weist an seinem oberen Rand (FiS«l) eine Reihe von Vertiefungen 2 auf, die wie bei einem Normaldachziegel 6 zur Halterung an der oberen Dachplatte dienen. Darunter befindet sich eine Reihe trapezförmiger Nocken 3, die zu der oberen Reihe von Vertiefungen versetzt angeordnet eind, wie es besondere deutlich aus der Fig«3 zu ersehen ist· Sie haben im einzelnen eine solche Form, daß sie eich genau in den Zwischenraum der Nocken 4 eines Normalziegels 6 einfügen können· Auf diese Weise wird eine genaue Lage und auch Abdichtung des Dachziegels 1 an seinem oberen Rand gegenüber den sioh ans ohließenden Noipf|0ffftflfeg«l ?e%*J oht *
Die Seitenränder dea Dachziegels 1 sind stufenförmig schräg abgesetzt, wie aus Fig. 5 ersichtlich ist· Die Länge der Stufen int gleich der Länge des Normalziege Its 6 abzüglich einer überdeokungslänge» Ferner ist durchgehend über die Stufen ein Rillenprofil 7 eingepreßt, das auf der einen Seite nach oben und auf der anderen Seite nach unten zu liegen kommt· Dieses Profil 7 greift beim Zusammenfügen in einen Falz 5 des Normalziegels ein und ergibt so den Anschluß zum Hormalziegel auf jeder Seite mit der üblichen Abdichtung·
Der untere Rand, dargestellt als Ansicht in Fig· 4, bildet das genaue Gegenstück zum oberen Profil einer Reihe von Normalziegeln 6· Die obere Fläche 3 steigt dabei schräg aus der Plattenebene bis zum Rand an, wobei die Neigung etwa der Stufenneigung des Rillenprofils 7 entspricht· Die untere Seite 9 liegt in der Ebene des Dachziegels 1·
Schutzansprüohe:

Claims (2)

P* Sohutzansprüohe»
1. Lichtdurchlässiger Dachziegel aus glasfaserverstJrktem Kunststoff, dadurch gekennzeichnet, daß die freie Fläche des Dachziegels ein ganzes Vielfaches der unüberdeokten Fläche eines Normal-Daehziegels aufweist und die Ränder des Dachziegels ein sich mehrfach wiederholendes Ansohlußprofil (7) eines Normalziegel» (6) tragen·
2. Dachziegel nach Anspruch 1» dadw-ch gekennzeichnet, daß zur Versteifung großer Flächen eines Dachziegels die ebene Innenfläche des Dachziegels (1) in an sich bekannter Weise duroh gitöerförmig verlaufende Versteifungssioken unterteilt
DE7242003U Lichtdurchlässiger Dachziegel Expired DE7242003U (de)

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