DE723080C - Rechenmaschine - Google Patents

Rechenmaschine

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Publication number
DE723080C
DE723080C DEH153450D DEH0153450D DE723080C DE 723080 C DE723080 C DE 723080C DE H153450 D DEH153450 D DE H153450D DE H0153450 D DEH0153450 D DE H0153450D DE 723080 C DE723080 C DE 723080C
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DE
Germany
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lever
rail
pin
multiplier
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Expired
Application number
DEH153450D
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English (en)
Inventor
Karl Heinitz
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HILSCHER G FA
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HILSCHER G FA
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Publication date
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  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

  • Rechenmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine Rechenmaschine mit motorischem Antrieb und einer die Ziffern o bis 9 umfassenden Multiplikatortastenreihe,bei denen durch Niederdrücken der Tasten 5 bis 9 eine abgekürzte Multiplikation erfolgt.
  • Bei den bekannten Maschinen dieser Art sind zur Herbeiführung der abgekürzten Multiplikation umständliche Handhabungen oder komplizierte Einrichtungen - nötig. Im Gegensatz hierzu wird erfindungsgemäß die abgekürzte Multiplikation durch eine einfache und sicher arbeitende Einrichtung erreicht, indem von dem Umdrehungszählwerk aus eine Umsteuerung der Multipliziereinrichtung derart erfolgt, daß jeweils dann, wenn sich das am weitesten links liegende Umdrehungszählrad in seiner Nullage befindet, die Einstellung der Multipliziereinrichtung entsprechend dem eingestellten Tastenwert erfolgt, während bei verstellter Lage des Umdrehungszählwerkes die Multipliziereinrichtung bei der Betätigung einer der addierenden Tasten um eine Werteinheit mehr, dagegen bei der Betätigung einer der subtrahierenden Tasten um eine Werteinheit weniger verstellt wird.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Abb. i ist eine Draufsicht auf die Maschine mit der Steuerung der abgekürzten Multiplikation von dem letzten Zählrad des 'Umdrehungszählwerkes.
  • Abb. a zeigt in einer Seitenansicht die Einrichtungen zum Einstellen der Drehzahl und zur Steuerung der betreffenden Getriebe vom letzten Rad des Umdrehungszählwerkes aus.
  • Abb.3 stellt in einer ähnlichen Seitenansicht wie Abb. a die Rückschrittschaltung dar. Abb. q. zeigt die Anschlagstellschienen in normaler Lage.
  • Abb. 5 zeigt die Anschlagstellschienen in verstellter Lage. Gemäß Abb. i ist neben der Volltastatur i und den weiter noch in üblicher Weise vorzusehenden Bedienungstasten am rechten Rand der Tastentafel das Multiplikationseinstellwerk angeordnet. Dieses besteht aus einer Reihe von Tasten 2, die mit o bis 9 beziffert sind. Diese Tasten werden in zwei Platten 3 und a. (4bb. 2) oben und unten geführt und durch nicht dargestellte Federn aufwärts gedrückt. An den Tasten 2 sind Stifte 5 angeordnet.
  • Neben den Tasten 2 ist eine Schiene 6 angeordnet, die durch die Bolzen 7 und 8 (Abb. 5) geführt ist und längs der letzteren ein längeres Stück waagerecht hin und her bewegbar ist.
  • Die Schiene 6 besitzt zwei Bolzen 9 und io, auf denen zwei gezahnte Stellschienen i i und 12 ein kurzes Stück hin und her bewegt werden können. Die eine Schiene i i steht in dem Anschlagbereich der zu den Tasten o bis q. gehörigen Stifte 5. Die andere Schiene 12 befindet sich dagegen in dem Anschlagsbereich der an den Tasten 5 bis 9 befestigten Stifte 5.
  • An der Hauptschiene 6 ist ferner ein Hebel 13 bei 14 (Abb. 5 und 6) angelenkt. Dieser Hebel 13 besitzt einen Stift 15, welcher durch je einen Kurvenschlitz 16 bzw. 17 der Schienen i i und 12 hindurch reicht. Der Kurvenschlitz 16 in der Schiene i i ist so berechnet, daß bei der Aufwärtsbewegung des Stiftes 15 aus seiner unteren Lage in die obere die Schiene i i um ein Stück, das der Teilung der an der Schiene 6 vorgesehenen Schaltzähne i8 entspricht, nach rechts verstellt wird. Die Schiene 1:2 wird dagegen im entsprechenden Fall durch den genannten Stift 15 um eine Teilung der Schaltzähne 18 nach links geschoben. Durch eine solche Verstellung wird der Weg der Schiene i i bis zu den Anschlagstiften 5 der Tasten o bis ,4 um eine Zahnteilung verlängert, bei der Schiene 12 dagegen der Weg bis zu den Anschlagstiften 5 der Tasten 5 bis 9 um eine Zahnteilung verkürzt. An dein Hebel 13 greift eine Feder i9 an, die den Stift 15 nach oben und die Hauptstellschiene 6 mit ihren Nebenschienen i i -und 12 in der Richtung nach den Anschlagstiften 5 zu drücken sucht. Entgegen dieser Federkraft nimmt jedoch der Hebel 13 mit dem Stift 15 im Ruhezustand seine unterste Stellung ein. Zu diesem Zweck ist an dem Hebel 13 noch ein Stift 2o angeordnet, auf dem gemäß Abb.2 ein Hebel 2i aufliegt. Letzterer ist bei 22 an der Maschinenwand gelagert und besitzt noch einen Stift 23, welcher an einer Rast 2,4 eines Hebels 25 anliegt. Der Hebel25 ist bei 26 an der Maschinenwand gelagert und besitzt noch einen Arm, der bei 27 mit einer Verbindungsstange 28 gelenkig verbunden ist. Die Verbindungsstange 28 ist mit ihrem anderen Ende an einem Hebel 29 angelenkt. Dieser Hebel ist auf einer Welle 3o befestigt, die gemäß Abb. i bei 31 und 32 in den Maschinenwänden drehbar gelagert ist. Auf der Welle 30 ist ein bügelförmiger Teil 33 befestigt, welcher in seiner Breite das Umdrehungszählwerk umfaßt.
  • Auf dem Bügel 33 liegt ein Hebel 34. auf. Dieser ist bei 35 neben dem letzten Zählrad 36 des Umdrehungszählwerkes im Zählwerksschlitten 37 gelagert und besitzt eine Fase 38, die sich in eine Ausnehmung 39 einer Scheibe 40 einlegen kann. Die Scheibe 40 ist am Zählrad 36 befestigt, das auf einer Welle i28 gelagert ist.
  • Wird die Scheibe 4.o aus ihrer Nullage verstellt, so wird die Nase 38 aus der Rast 39 herausgedrängt und so der Hebel 34. nach unten ausgeschwenkt. Dadurch wird der Bügel 33 mit ausgeschwenkt. Der Hebel 29 schwenkt dann mittels der Verbindungsstange 28 den Hebel 25 aus, so daß die Rast 24 den Stift 23 freigibt, die Hebel 21 und 13 unter dem Einfluß der Feder i9 nach oben schwingen können und so die Anschlagschienen i i und 12 um eine Zahneinheit rückwärts bzw. vorwärts stellen können. Die Breite des Bügels 33 ist so bemessen, daß, wenn der Zählwerksschlitten in dem Maschinengestell verschoben wird, der Hebel 34 in jeder Dekadenstellung noch aufliegen und den Bügel 33 ausschwingen kann. Die Feder 19, welche an dem Hebel 13 angreift, hat auch die Aufgabe, die Hauptschiene 6 mitsamt den Schienen i i und 12 (Abb. 2) nach links zu den Anschlagstiften 5 zu drücken. Das Drücken der Hauptschiene 6 nach links wird aber durch eine Rast 4.1 verhindert, vor die sich ein Arm 4.2 eines Hebels 43 legen kann. Der Hebel 43 ist bei 4.¢ an der Maschinenwand schwenkbar gelagert. An ihm greift eine Feder 45 an, die den Hebelarm .1.2 in die Rast .41 einzulegen sucht. Damit der Hebel 43 die Schiene 6 freigeben kann, ist an dem oberen Arm des Hebels 43 eine Klinke 4.6 vorgesehen, vor die sich ein Stift 47 legen kann. Dieser Stift 47 ist an einer Schiene 48 befestigt, die bei 49 und 5o (Abb. 3) an der Maschinenwand gelagert ist und deren Abgleitflächen 5i sämtlich im Bereich der Stifte 5 liegen.
  • Beim Niederdrücken einer der Tasten o bis 9 wird die Schiene 4.8 (Abb. 3) nach rechts verschoben und dadurch der Hebel 43 ausgeschwenkt und somit die Schiene 6 freigegeben. Hierdurch können sich die Schienen i i oder 12 dem Wert entsprechend einstellen.
  • Der Hebel 43 besitzt noch einen unteren Arm, an dem ein Stift 52 befestigt ist. Auf diesen Stift legt sich der eine Arm eines doppelarmigen Hebels 53 auf, der bei 54 an der Maschinenwand drehbar gelagert ist. Eine Feder 55 sucht jenen Arm herunterzuziehen und so den Hebel 53 herumzuschwenken, so -daß der andere Arm auf einen Stift 56 einwirken kann, welcher an einem Arm eines großen doppelarmigen Hebels 57 befestigt ist. Der Hebel 57 ist bei 69 an der Maschinenwand gelagert. Sein freier Arm ist mit einem hakenförmigen Ende 58 versehen, das zum Abfangen und Freigeben der auf der Antriebswelle 6o befestigten Scheibe 59 sowie zum öffnen und Schließen eines elektrischen Kontaktes dient. Eine leichte Feder -71 sucht den Hebel 57 in die Verschlußstellung zurückzudrücken.
  • Zum schrittweisen Zurückschalten der Schiene 6 (Abb. 5) sind die Schaltzähne 18 an der Schiene 6 vorgesehen. In diese kann sich eine Schaltklinke 61 (Abb. 3) einlegen. Die Schaltklinke 61 ist bei 62 an einer Schubstange 63 gelagert und besitzt eine Feder 64, die den einen Arm der Schaltklinke 61 in die Schaltzähne 18 einzulegen sucht. Dieses wird jedoch durch einen Stift 65 verhindert, an den sich der obere Arm der Schaltklinke 6i anlegt. Erst wenn die Schubstange 63 eine Bewegung nach rechts ausführt, kann sich die Klinke 61 einlegen und die Schiene 6 um einen Zahn mitnehmen.
  • Die Schubstange 63 ist an einem Ende bei 66 gleitbar an der Maschinenwand gelagert. Am anderen Ende ist sie bei 67 an den einen Arm eines Winkelhebels 68 gelagert, der bei 69 schwenkbar an d-er Maschinenwand abgestützt ist und mit seinem anderen Arm eine Rolle 7o trägt, die durch Druck einer Feder 171 an einer Hubscheibe 72 anliegt.
  • Die Hubscheibe 72 ist auf der Rechenwelle 73 befestigt. Um das Zurückgleiten der um einen Zahn geschalteten Schiene 6 zu verhindern, ist noch ein Klinkenhebel 74 vorgesehen, der bei 75 in der Maschinenwand gelagert ist und von dem Hebel 43 durch einen Stift 76 zum Einlegen freigegeben wird. An dem Klinkenhebel 74 ist bei 77 eine Klinke 78 angelenkt, die durch eine Feder 79 versucht, den Klinkenhebel 74 in die Schaltzähne einzulegen. Das Einlegen des Klinkenhebels 74 kann erst geschehen, wenn der Hebel 43 mit seinem Arm 42 aus der Rast 41 gehoben ist und ein an der Schubstange 63 befestigter Stift 8o einen Sperrhebel 81 ausschwenkt, der einen Stift 82 freigibt und so die Feder 79 wirken läßt. Der Sperrhebel 81 ist bei 83 an der Maschinenwand gelagert und steht unter dem Einfluß einer Feder 84. Kommt dann der Hebelarm 42 wieder zum Einlegen in der Rast 44 so wird die Klinke 74 mit ihrem Stift 82 so weit herumgeschwenkt, daß sich der Sperrhebel 81 wieder einlegen kann und ein ungehindertes Einstellen der Schiene 6 möglich ist. Bei jeder Drehung der Rechenwelle erfolgt ein schrittweises Rückschalten der Stellschiene 6. Die Schiene 6 besitzt noch einen Stift 85. An diesen Stift 85 legt sich ein Hebel 86 an. Dieser Hebel ist bei 87 am Hebel 53 gelagert und besitzt eine Feder 88, die bestrebt ist, den Hebel 86 an den Stift 85 zu drücken, um so der verstellten Schiene 6 zu folgen.
  • An dem Hebel 86 ist eine Schulter 89 vorgesehen, die in der Normallage der Schiene 6 in den Mitnehmerbereich eines Hakens 9i von einem doppelarmigen Hebel 9o gelangt. Dieser Hebel ist bei 69 mit an der Maschinenwand gelagert und trägt an seinem anderen Arm eine Rolle 92, die durch den Einfluß einer Feder 93 auf einer Hubscheibe 94 aufliegt. Letztere ist auf der Rechenwelle befestigt und schwenkt bei jeder Drehung den doppelarmigen Hebel 9o einmal aus, wobei gegebenenfalls die Schulter 89 des Hebels 86 mitgenommen wird. War z. B. die Ziffer 4 getastet und dabei die Schiene 6 um vier Schaltzahneinheiten verstellt, so wird der Haken 91 des Hebels 9o erst dreimal in das Leere greifen und erst beim vierten Mal die Schulter 89 mitnehmen. Hierbei wird der Hebel 53 so weit wieder zurückgeschwenkt, daß er sich auf den Hebelstift 52 auflegen kann und durch diesen dann festgehalten wird. Hierbei hat der große doppelarmige Hebel 57 die Antriebswelle 6o mittels der Scheibe 59 abgefangen und den elektrischen Kontakt geöffnet.
  • Nach Beendigung einer Einzelmultiplikation soll sich die Verschiebung des Zählwerksschlittens nach einer höheren Dekade von selbst anschließen. Zu diesem Zweck sind folgende Einrichtungen vorgesehen: Beim letzten Schalten der Schaltschiene 6 in ihre Normallage wird, wie oben beschrieben, durch den Stift 85 der Hebel 86 seitlich verdrängt, hierbei wirkt ein dem Hebel 86 befindlicher Stift 95 gemäß Abb. 2 auf eine Klinke 96 ein. Die Klinke 96 ist an einem Hebel 98 angelenkt und steht unter dem Einfluß einer Feder 99, die das Bestreben hat, die Rast ioo der Klinke 96 in den Mitnehmerbereich des Stiftes 95 zu bringen. Bei der letzten Drehung, bei welcher der Hebel 53 noch ausgeschwenkt ist, kann der Stift 95 die Klinke 96 erfassen und den Hebel 98 ausschwingen, so daß ein daran befestigter Stift ioi auf einen Haken 1o2 einwirkt. Dieser Haken 1o2 befindet sich an einer Platte 103, die durch eine Verbindungsstange 104 auf einen Hebel io5 einwirkt. - Dieser sitzt auf einer Welle 107, die die Einrichtung für die bekannte und daher nicht dargestellte Zählwerksschlittenverschiebung betätigt. Als Gegenführung und zur gleichmäßigen Bewegung der Platte 103 ist diese noch mit einer Verbindungsstange ro8 verbunden, die an einem leergehenden Hebel log angelenkt isst. Letzterer ist bei i i o in der Maschinenwand gelagert. Die Platte 103 wird :durch eine Feder i i i in ihrer Normallage gehalten und legt sich mit ihrem oberen Ende i 12 an einen Stift 113 an, der an dem schon beschriebenen Hebel 29 befestigt ist.
  • Wird eine Null gedrückt, wenn die Scheibe 4.o sich in ihrer Normallage befindet, so stößt das untere Ende der Taste o auf ein vor= stehendes Winkelstück roh der Platte 103 und nimmt dadurch die letztere mit nach unten. Hierdurch wird die Zählwerksschlittenverschiebung eingeleitet.
  • Ist beim verkürzten Multiplizieren das Ziffernrad von o auf 9 gestellt worden und hat die Scheibe 4o den Hebel 34 nach unten gedrängt und dabei den Bügel 33 mit dem Hebel 29 verschwenkt, so wird die Platte 103 durch den Stift 113 so weit nach links bewegt, daß die Taste 9 beim Niederdrücken mit ihrem unteren Ende auf einen zweiten vorstehenden Winkel 127 der Platte 103 auftrifft und hiermit, wie schon vorher beschrieben, das Verschieben des Zählwerksschlittens einleitet. Wird in dieser verstellten Lage der Platte 103 die Taste o wieder gedrückt, so erfolgt diesmal keine sofortige Zählwerksschlittenverschiebung, weil die Taste ins Leere stößt, sondern es muß vorher erst einmal eine Rechendrehung erfolgen.
  • Wenn die Scheibe 4o wieder in ihrer Normalstellung steht, so müssen die Schienen i i und 12 ebenfalls wieder in ihre Normallage eingestellt werden. Zu diesem Zweck muß der Hebel 13 mit seinem Stift 15 (Abb. 5) nach unten gedrückt und durch die Hebel 21 und 25 (Abb.2) festgehalten werden. Das Zurückstellen geschieht mit Hilfe eines langen doppelarmigen Hebels 114, der bei i 15 in der Maschinenwand drehbar gelagert ist. Der Hebel 114 ist mittels einer Verbindungsstange 116 mit dem Hebel go verbunden und wird von diesem aus gesteuert.
  • An der einen Seite der Maschine sind ferner gemäß Abb. i zwei Löschhebel 117 und 118 vorgesehen. Der Löschhebel 117 ist zum Nullstellen der Ziffernräder im Umdrehungszählwerk bestimmt und auf einer Löschwelle i i9 (Abb. 2) befestigt. Ein auf der letzteren sitzender Hebel 129 besitzt einen Stift 12o, der den Hebel 114 erfassen kann und so auch die Schienen ii und i2 mittels der Hilfsteile 13 und 21 in die Normalstellung zurückführen kann. Eine Feder 121 zieht den Löschhebel 117, 1-29 aus dem Bereich des Hebels 114.
  • Neben der Schiene 48 ist noch eine Schiene 122 (Abb. 3) auf den Bolzen 49 und 50 gleitbar gelagert. Diese Schiene liegt mit in dem Erfassungsbereich der Tastenstifte 5 und besitzt Abgleitflächen 123, so daß beim Niederdrücken einer der Tasten 5 bis 9 die Schiene 122 nach rechts verstellt wird. An der Schiene 122 ist eine Verbindungsstange 124 angelenkt, durch die sie mit einem Hebel 125 verbunden ist. Letzterer ist auf einer `Felle 126 befestigt, welche die Einstellung des Umdrehungszählwerkes in bekannter Weise irii addierenden oder subtrahierenden Sinne bewerkstelligt. Die Zählwerksumschaltung selbst ist in der Zeichnung nicht dargestellt.
  • Die Arbeitsweise der neuen Einrichtung ist folgende: Soll z. B. die Aufgabe 845 X 2o98 gelöst werden und ist im Umdrehungs- und Resultatwerk alles auf Null gestellt, so ist in der Volltastatur i zunächst der Wert 845 einzutasten. Hiernach -wird die Multiplikation mit der niedrigsten Dezimalstelle begonnen, also die Taste 8 in der Reihe :2 niedergedrückt. Durch den Tastenstift 5 dieser Taste wird die Schiene 122 verschoben und hiermit das Zählwerk in die Minuslage gebracht. Die Schiene 48 ist dabei ebenfalls verstellt worden und hat durch ihren Stift 47 die Klinke 46 mit dem Hebel 43 so weit ausgeschwenkt, daß der Hebelarm 42 aus der Rast 41 herausgehoben wird und die unter Federdruck stehende Schiene 6 abschnellen kann. Der Weg der Schiene 6 wird durch ihre in die Normallage gestellte Schiene 12 (Abb. 5) gesteuert. Im vorliegenden Fall legt sie also einen Weg von zwei Zahneinheiten zurück. Durch das Ausschwenken des Hebels 43 (Abb. 3) ist auch der Hebel 53 freigegeben worden, welcher den Hebel 57 ausschwenkt. Hierdurch gibt dieser die Antriebswelle 6o frei. Außerdem schließt er den elektrischen Kontakt für den Motorantrieb. Es folgt nun eine Drehung der Antriebswelle 6o. Dabei wird die Schiene 6 durch die Klinke 61 mittels der Schubstange 63 und Hubscheibe 72 um eine Zahneinheit nach ihrer Anfangslage hin zurückgesteuert.
  • Da die Hebel 53 und 57 die Antriebswelle noch freigeben und den elektrischen Kontakt noch geschlossen halten, erfolgt hiernach noch eine zweite Drehung der Welle 6o, wobei der Schieber 6 in seine Anfangslage zurückgelangt. Hierbei folgt der Hebel 86 dein Stift 85 so weit, daß seine Schulter 89 in den Bereich des Hakens 9i des Hebels 9o kommt und dann der Hebel 86 von dem durch die Hubscheibe 94 gesteuerten Hebel 9o abwärts gedrückt wird, so daß der Hebel 53 zurückgeschwenkt wird, bis sich der Hebelstift 52 wieder vor den Arm des Hebels 53 legen kann und diesen festhält. Während der Hebel 86 ausgeschwenkt wird, stößt der Stift 95 auf die Klinke 96 (Abb. 2) und verschwenkt dadurch den Hebel 98, so daß der Stift ioi die Platte 103 mitnimmt, welche die Zählwerksschl'ittenverschiebung einleitet. Wenn der Zählwerksschlitten in die neue Lage gelangt ist, bleibt die Maschine stehen.
  • Es wird nun die Taste 9 der Reihe 2 niedergedrückt. Infolge der vorangegangenen zwei Subtraktionen steht im Resultatwerk ..-9998310 und im Umdrehungszählwerk die Summe 9 999 998- Die Scheibe 40 ist aus ihrer Nullage verstellt und hält den Hebel 34 niedergedrückt, der dadurch den Bügel 33 und den Arm 29 ausgeschwenkt hat. Die Schiene i2 befindet sich wieder in ihrer verstellten Lage gemäß Abb. 5. - Sie liegt schon vor dem Tastenstift 5 und läßt daher keine weitere Rechendrehung zu. Das untere Ende der Taste 9 stößt vielmehr auf den Winkel 1a7 (Abb. 2) auf und verstellt die Platte 103 nach unten, wodurch dieses Mal nur eine Zählwerksverschiebung bewirkt wird. In dem Resultatwerk und Umdrehungszählwerk bleibt derselbe Betrag stehen.
  • Es 'wird nun die Taste o niedergedrückt. Die Schiene i i, welche sich noch in ihrer verstellten Lage gemäß Abb. 5 befindet, schnellt diesmal um eine Schaltzahneinheit vor. Da aber die Schiene 122, nicht mit verstellt wird, erfolgt eine Multiplikationsdrehung und in der sonst üblichen Weise .eine drauffolgende Zählwerksverschiebung. Im Resultatwerk steht jetzt die Summe ... o o82 8io und im Umdrehungszählwerk o ooo o98. Die Scheibe 40 ist hierbei in ihre Nullage zurückgekehrt. Die Schienen i i und 12 sind hierbei durch die Teile 94, 90, 116, 114, 21 und 25 wieder in ihre Normallage zurückgeholt-worden. Der Zählwerksschlitten steht jetzt in der vierten Dekade.
  • Die Taste 2, welche nun niedergedrückt wird, läßt die Schiene ii um zwei Schaltschritte vorschnellen und, weil diesmal auch die Schiene 112 nicht mit verstellt ist, erfolgen zwei Multiplikationsdrehungen; im Resultatwerk steht die Summe ... 0 001 772 81o und im Umdrehungszählwerk o oo2 o98.
  • Nach Beendigung einer Rechnung werden, wie bekannt, die Zählwerksräder wieder auf Null gestellt, hierbei' werden durch den Löschhebel die Schienen i i und 12. von selbst in ihre Normallage gebracht. Irgendeine falsche Einstellung wird hierdurch ausgeschlossen. Die Maschine ist nach dem Löschen des Umdrehungszählwerkes jedesmal wieder betriebsfertig. Die Ausnehmung 39 (Abb. 2) an der Scheibe 4o kann von ihrer Ziffernlage o bis zur Ziffernlage 4 ausgedehnt werden. Hierbei ist zu bemerken, daß in der letzten Dekade bis vier Additionen erfolgen können. Die Ziffern 5 bis 9 im letzten Ziffernrad könnten in Rot erscheinen, um so den Rechner aufmerksam zu machen, daß die Kapazität der Maschine möglicherweise schon überschritten ist, z. B. dann, wenn in den letzten linksliegenden Tasten ider Volltastatur mit hohen Werten gearbeitet wird.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rechenmaschine mit motorischem Antrieb und einer die Ziffern o bis 9 umfassenden Multiplikatortastenreihe, bei denen durch Niederdrücken der Tasten 5 bis 9 eine abgekürzte Multiplikation erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß von dem Umdrehungszählwerk aus eine Umsteuerung der Multipliziereinrichtung derart erfolgt, daß jeweils dann, wenn sich das am weitesten links liegende Umdrehungszählrad in seiner Nullage befindet, die Einstellung der Multipliziereinrichtung entsprechend dem eingestellten Tastenwert erfolgt, während bei verstellter Lage des Umdrehungszählwerkes die Multipliziereinrichtung bei der Betätigung einer der addierenden Tasten um eine Werteinheit mehr, dagegen bei der Betätigung einer der subtrahierenden Tasten um eine Werteinheit weniger verstellt wird.
  2. 2. Rechenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für die addierenden und für die subtrahierenden Tasten je eine Stellschiene (i i bzw. 12) an einer für die Rückschaltung vorgesehenen Schiene (6) angeordnet ist und die Verstellung der Stehschienen (11, 12) gegenüber der sie tragenden Schiene (6) durch einen an dieser gelagerten Hebel (13) zwangsläufig erfolgt.
  3. 3,. Rechenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beim Löschen des Umdrehungszählwerkes die Multipliziereinrichtung in ihre Normallage zurückgesteuert wird und so für den Beginn einer neuen Multiplikation bereit steht.
  4. 4. Rechenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ziffern 5 bis 9 im letzten Umdrehungszählrad bei nicht vollendeter Multiplikation farbig erscheinen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1280589B (de) * 1962-04-28 1968-10-17 Nat Registrier Kassen G M B H Wiederholungseinrichtung fuer Registrierkassen, Buchungs- oder aehnliche rechnende Maschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1280589B (de) * 1962-04-28 1968-10-17 Nat Registrier Kassen G M B H Wiederholungseinrichtung fuer Registrierkassen, Buchungs- oder aehnliche rechnende Maschinen

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