DE7224012U - Ski-Trainingsgerät - Google Patents

Ski-Trainingsgerät

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DE7224012U
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Germany
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board
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balls
ski training
ski
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DE7224012U
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Description

PATENTANWALT Reinhard Kinne
Dipl.-Ing.
8000 MÜNCHEN 60 FRITZ-BERNE-STH. 3
TEL. 0611/88 ti 82
Artur Kluge
8 München 40, Keferloher Str. 123-125
Ski-Trainingsgerät Die Erfindung bezieht sich auf ein Ski-Trainingsgerät,
Es sind bereits Ski-Trainingsgeräte "bekannt, bei denen ein auf Schienen laufender Wagen verwendet wird, auf den sich der Benutzer zu stellen hat. Die Schienen sind in der Mitte nach oben gewölbt, so daß der Wagen jeweils am Ende der Schienen eine stabile Lage hat. Beim Training hat der Benutzer den Wagen abwechselnd von einer stabilen Endlage in die andere zu bringen. Dies muß mit Hüftschwung oder durch Einsatz von Skistöcken oder mit Hilfe von Haltegriffen geschehen, die an einem zusätzlichen Gestell, das mit den Schienen verbunden ist, vorgesehen sind.
Konten nmilutlin Bnnh (MOnchnn) No. WMrMfc.H/po-firti^i/nchen) No 3 792145. Postscheck Mfinntinn No. 2022 '
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Abgesehen davon, daß dieses Ski-Trainingsgerät eiien sehr aufwendigen Aufbau hat, können damit die tatsächlichen Gegebenheiten eines sich ändernden Geländes nicht simuliert werden. Da der Bewegungsablauf beim Training mit diesem Trainingsgerät stets in der gleichen Weise erfolgt, findet eine nur einseitige Durcharbeitung ganz bestimmter Muskelpartien statt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein einfach aufgebautes Ski-Trainingsgerät zu schaffen, das eine Simulierung unterschiedlichster Bedingungen und dementsprechend vielseitige Übungen ermöglicht.
Diese Aufgabe ist gelöst durch an der Unterseite sines die Breite eines normalen Ski aufweisenden kurzen Bretts allseitig drehbar gelagerte Kugeln.
Beim Training mit dem erfindungsgemäßen Ski-Trainungsgerät stellt sich der Benutzer mit jedem Fuß jeweils auf ein Brett. Er kann dann einerseits die beim Skilauf üblichen Gleitlaufbev/egungen (beispielsweise für Langlauftraining) oder die für Parallelschwung oder Wedeln erforderlichen seitlichen Bewegungen trainieren. Dies kann entweder auf einer Stelle oder unter Portbewegung erfolgen. Der Benutzer kann dabei als Hilfsmittel übliche Skistöcke verwenden oder sich an irgendwelchen Gegenständen
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- beispielsweise Tisch, Stuhl oder Schrank - abstützen. Vorteilhafterweise kann der Benutzer durch Wahl eines passenden Untergrundes - beispielsweise Teppichboden oder Linoleum - den Rollwiderstand der Kugeln bestimmen, wodurch ein unterschiedlicher Kraftaufwand für die einzelnen Übungen und damit eine größere Vielseitigkeit der Übungen erreicht werden kann. Abgesehen von den beim Skilauf üblichen Bewegungen können auch andere - Schlittschuh-, Rollschuh-, Bodenturnübungen (beispielsweise Spagat) und dgl. - trainiert werden.
In einer vorteilhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ski-Trainingsgeräts sind 6 Kugeln mit einem Durchmesser von vorzugsweise 3 cm paarweise nebeneinander über das Brett, das vorzugsweise eine Länge von 30 cm hat, verteilt und in dessen Unterseite derart eingelassen, daß sie für einen Winkel von weniger als 180° freiliegen. Anzahl, Anordnung und Durchmesser der Kugeln können auch anders gewählt werden, wobei zweckmäßigerweise eine Anpassung an das Gewicht des Benutzers (eine Ausführungsform für Erwachsene und eine Ausführungsform für Kinder) vorgenommen wird. Die Einlassung der Kugeln in das Brett über einen Winkel von mehr als 180° dient dazu, die Kugeln sicher in dem Brett zu halten. Die Kugeln können dabei in Kugelsegmentlagerschalen mit entsprechender Größe gelagert werden, die in dem Brett befestigt sind. Dadurch wird eine besonders einfache Lagerung und ein dementsprechend einfacherer
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samtaufbau des erfindungsgemäßen Ski-Trainingsgeräts ericiit.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform des erndungsgemäßen Ski-Trainingsgeräts besitzt an beiden Längsiten des Bretts auf dessen Unterseite auf einer quer zur ■ettlängsrichtung angeordneten Achse gelagerte Rollen, .e nach unten zur Brettinnenseite geneigt s±v^ und die ier die Brettunterseite wenigem weit hinausragen als die igeln. "Ja die Kugeln über die Rollen hinausragen, berühren .e den Boden nur dann, wenn das Brett von dem Benutzer iitlich gekippt wird. Wegen ihrer Neigung zur Brettinneniite haben sie die gleiche Punktion wie die Skikanten, ,h. sie vermeiden ein seitliches Wegrutschen bzw. -rollen 3S Bretts. Da sie in Längsrichtung des Bretts drehbar Lnd, verhindern sie jedoch bei ihrer Bodenberührung nicht Lne Längsbewegung des Bretts über den Boden.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform des er-Lndungsgemäßen Ski-Trainingsgeräts "besitzt einen an der rettvorderseite sitzenden Anschlag aus Gummi oder Kunsttoff, der über die Brettunterseite jedoch nicht soweit ie die Kugeln hinausragt. Mit diesem Anschlag wird einereits eine Pufferwirkung zum Abfedern von Stoßen gegen irendwelche Gegenstände erreicht und andererseits dem Beutzer die Möglichkeit gegeben, sich vom Boden nach hinten
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abzustoßen, was etwa dem Einsatz einer Schlittschuhspitze für die Vorwärtsbewegung des Läufers entspricht.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ski-Trainingsgeräts besitzt an einer Brettlängsseite befindliche Aussparungen zum Einhängen von Federn, die zwei nebeneinander befindliche Bretter aufeinander zu ziehen. Mit solchen Federn wird für den Benutzer das Parallelhalten der Bretter erreicht. Er kann sich dadurch das für das Skifahren erforderliche Parallelhalten der Ski mit dem erfindungsgemäßen Ski-Trainingsgerät von vornherein angewöhnen.
Vorteilhafterweise besitzt das erfindungsgemäße Ski-Trainingsgerät auf der Brettoberseite angeordnete Halteschlaufen zur Befestigung von Ferse und Ballen eines Benutzers. Diese Halteschlaufen können in gleicher Weise wie die bei Rollschuhen üblichen Halteschlaufen gestaltet sein.
Die Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen an Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ski-Trainingsgeräts von unten;
Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht der Ausführungsform nach Fig. 1;
Fig. 3 zeigt einen Teilschnitt einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ski-Trainingsgeräts;
Fig. 4 zeigt eine Schnittansicht nach Linie IV-IV in Fig. 1; und
Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsformdes erfindungsgemäßen Ski-Trainingsgeräts.
Die in Fig. 1 dargestellte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ski-Trainingsgeräts "besteht aus einem Brett 1, das an seiner Vorderseite und seiner Hinterseite abgerundet ist und in dessen Unterseite 6 Kugeln 2 paarweise nebeneinander liegend etwa gleichmäßig über die Brettfläche verteilt eingelassen sind.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 sind auf der Brettoberseite eine Halteschlaufe 8 für den Ballen und eine Halteschlaufe 9 für die Ferse des Benutzers vorgesehen, mit denen das Slri-Trainingsgerät an dem Fuß des Benutzers befestigt wird. An der Vorderseite des Bretts 1 sitzt ein Anschlag 5 aus Gummi oder Kunststoff, der sich über den
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gesamten vorderen Rand des Bretts 1 erstrecken kann. Wie in Pig. 2 dargestellt ist, ragt dieser Anschlag 5 über die Brettunterseite etwas hinaus, jedoch nicht soweit wie die Kugeln 2.
Bei der Ausführungsform nacn Fig. 3 sind an beiden Lärgsrändern des Bretts 1 (in Fig. 3 ist nur ein Rand dargestellt) Rollen 4 vorgesehen, die in Längsrichtung des Bretts 1 drehbar sind. Diese Rollen 4 sind auf einer in dem Brett 1 sitzenden Achse 3 gelagert, die um etwa 30° gegenüber der Horizontalebene geneigt ist. Die Rollen 4 sind dadurch um etwa 60° zur Brettinnenseite nach unten geneigt. Die Rollen 4 besitzen einen derartigen Durchmesser und eine derartige Anordnung, daß sie von den Kugeln derart überragt werden, daß sie erst den Boden berühren können, wenn das Brett 1 um etwa 20 bis 30° seitlich gekippt wird.
In Fig. 4 ist die Art der Lagerung der Kugeln 2 in dem Brett 1 dargestellt. Das Brett 1 besteht gemäß Darstellung aus einem Außenkasten 10 mit nach unten offenem U-förmigen Querschnitt. In diesem Außenkasten 10 ist ein Lagerkasten 11 mit ebenfalls nach unten offenem U-förmigen Querschnitt eingesetzt. In diesem Lagerkasten 11 sind kugelsegmentförmige Aussparungen vorgesehen, in die die Kugeln 2 eingelegt werden. Nach dem Einlegen der Kugeln wird der Lagerkasten 11 durch einen Deckel 12 abgeschlos-
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sen, der kreisförmige Offnungen (rit entsprechender V/andform zur Anlage an die Kugeln 2) aufweist, durch die die Kugeln 2 nach außen hindurchragen. Der Deckel 12 für den Lagerkasten 11 schließt mit den Flanschen des Außenkastens 10 bündig ab. Der Außenkasten 10 besteht vorzugsweise aus Leichtmetall, während der Lagerkasten 11 und der Deckel aus entsprechend druckfestem Kunststoff bestehen. Es ist jedoch auch die Verwendung anderer Materialien, möglich.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 sind an dem einen - für den Benutzer inneren - Länjsrand des Bretts zwei Aussparungen oder Ösen 6 vorgesehen, in die die Enden von Federn - beispielsweise Gummifedern - eingesetzt und darin verankert sind, die zwei nebeneinander befindliche Bretter 1 aufeinander zu ziehen können.
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Claims (6)

Ansprüche;
1. Ski-Trainingsgerät, gekennzeichnet durch an der Unterseite eines die Breite eines normalen Ski aufweisenden kurzen Bretts (1) allseitig drehbar gelagerte Kugeln (2).
2. Ski-Traininfe3gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß 6 Kugeln (2) mit einem Durchmesser von vorzugsweise 3 cm paarweise nebeneinander über das Brett (1), das vorzugsv/eise eine Länge von 30 cm hat, verteilt und in dessen Unterseite derart eingelassen sind, daß sie für einen Winkel von weniger als 180° freiliegen.
3. Ski-Trainingsgerät nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch an beiden Längsseiten des Bretts (1) auf dessen Unterseite auf einer quer zur Brettlängsrichtung angeordneten Achse (3) gelagerte Rollen (4), die nach unten zur Brettinnenseite geneigt sind und die über die Brettunterseite weniger weit hinausragen als die Kugeln (2).
4. Ski-Trainingsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen an der Brettvorderseite sitzenden Anschlag (5) aus Gummi oder Kunststoff, der über die Brettunterseite jedoch nicht soweit
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wie die Kugeln (2) hinausragt.
5. Ski-Trainingsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch an einer Brettlängsseite befindliche Aussparungen (6) zum Einhängen von Federn (7), die zwei nebeneinander befindliche Bretter (1) aufeinander zu ziehen.
6. Ski-Trainingsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch auf der Brettoberseite angeordnete Halteschlaufen (8, 9) zur liefestigung von Ferse und Ballen eines Benutzers.
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DE7224012U Ski-Trainingsgerät Expired DE7224012U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7224012U true DE7224012U (de) 1972-11-16

Family

ID=1282334

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7224012U Expired DE7224012U (de) Ski-Trainingsgerät

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DE (1) DE7224012U (de)

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