DE72209C - Verfahren zum Färben von Baumwoll-Vorgespinnst (Lunte) - Google Patents

Verfahren zum Färben von Baumwoll-Vorgespinnst (Lunte)

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DE72209C
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roving
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cotton roving
dyeing
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DENDAT72209D
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TH. SALZMANN in Dornbirn, Vorarlberg, Oesterreich
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B5/00Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating
    • D06B5/12Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating through materials of definite length
    • D06B5/14Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating through materials of definite length through fibres, slivers or rovings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Materials Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 8: Bleichen, Färben, Zeugdruck und Appretur
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. September 1892 ab.
Um gefärbtes Baumwoll-Vorgespinnst (Vorgarn oder Lunte) zu erhalten, wird auf einer Grob- oder Mittelspulbank das betreffende Vorgespinnst auf perforirte Blechspulen in der gewöhnlichen Form aufgewunden. Diese Blechspulen sind so construirt, dafs dieselben über die gewöhnlichen Holz- oder Papierspulen geschoben werden können.
Wenn ein Abzug fertig ist, d. h. wenn die Spulen voll sind, wird die hölzerne bezw. papierne Spule herausgezogen und das auf der Blechspule aufgewundene Vorgarn nun dem Koch- oder Bäuchprocefs unterzogen. Dieser Procefs soll mit Anwendung von Druck und circulirender Lauge vor sich gehen. Das ausgekochte Vorgarn wird sodann im nassen Zustande von den Blechspulen herab in Strangform gebracht, d. h. mittelst eines mechanischen Haspels geweift.
Das geweifte Vorgarn wird nun dem Färbeprocefs unterzogen, sei es auf die gewöhnliche Weise wie Strähngarn auf Stöcken in offenen Gefäfsen, oder sei es in speciell hierfür construirten Apparaten. Nach dem Färben wird das Vorgarn gespült und durch eine Schleuderoder Quetschmaschine entwässert. Je nach der Farbe und der Nummer des Vorgespinnstes wird nun dasselbe getrocknet und hierauf von den Strängen herab in Kannen untergebracht bezw. auf Spulen gewunden, oder das Vorgarn wird nach dem Entwässern in noch feuchtem Zustande in die Spinnkannen von den Strängen abgewickelt und in den Kannen erst getrocknet. Das Abweifen, d. h. das Abwickeln der Stränge, wird von einer Maschine besorgt, welche in der Hauptsache aus einem Walzenpaar besteht, von welchem die eine Walze als Prefswalze functionirt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Verfahren zum Färben von Baumwollvorgespinnst (Lunte), darin bestehend, dafs man das Vorgespinnst auskocht, in nassem Zustande von den Spulen weift und die so gewonnenen Vorgarnstränge färbt.
DENDAT72209D Verfahren zum Färben von Baumwoll-Vorgespinnst (Lunte) Expired - Lifetime DE72209C (de)

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