DE722011C - Laufwagen fuer landwirtschaftliche Greiferaufzuege - Google Patents

Laufwagen fuer landwirtschaftliche Greiferaufzuege

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DE722011C
DE722011C DEM142376D DEM0142376D DE722011C DE 722011 C DE722011 C DE 722011C DE M142376 D DEM142376 D DE M142376D DE M0142376 D DEM0142376 D DE M0142376D DE 722011 C DE722011 C DE 722011C
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DE
Germany
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emptying
trolley
lifts
agricultural
head
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Expired
Application number
DEM142376D
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English (en)
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ERNST ROTZLER MASCHF
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ERNST ROTZLER MASCHF
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C11/00Trolleys or crabs, e.g. operating above runways
    • B66C11/16Rope, cable, or chain drives for trolleys; Combinations of such drives with hoisting gear
    • B66C11/24Rope, cable, or chain drives for trolleys; Combinations of such drives with hoisting gear with means for locating or sustaining the loads or trolleys in predetermined positions; Hay hoists

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

  • Laufwagen für landwirtschaftliche Greiferaufzüge Bei Greiferaufzügen für die Landwirtschaft kommen häufig Laufbahnen vor, die gleich der Schräge des Scheunendaches ansteigen. Die bisher bekannten landwirtschaftlichen Aufzüge sind nur mit horizontaler Bahn zu gebrauchen, da bei Steigungen ihre Organe zum Fassen des immer senkrecht hängenden Greifers sowie diejenigen zum selbsttätigen Öffnen des Greifers nicht mehr einwandfrei oder überhaupt nicht mehr arbeiten können.
  • Es ist zwar ein Laufwagen für Greiferaufzüge bekanntgeworden, bei dem das Gehäuse nebst Verriegelung und Entleerungsmechanisnius mittels verstellbarer Laufrollen für jede praktisch vorkommende Schienensteigung eingestellt werden kann. Dieser Laufwagen eignet sich jedoch nicht für landwirtschaftliche Aufzüge, da er sich nicht mit den üblichen landwirtschaftlichen Aufzugteilen vereinigen läßt und seine Anwendung deshalb der Anforderung nach Billigkeit nicht entsprechen würde.
  • Die Erfindung besteht darin, daß der Laufwagen mit je einem Paar Laufrollen auf seiner Vorder- bzw. Rückseite versehen ist und die Träger dieser Laufrollen senkrecht verstellbar angeordnet sind. Die Abstände auf den verschiebbaren Laufrollenträgern sind so beschaffen, daß der Abstand C des Riegelkopfes, der sich aus den Abmessungen des Hemmschuhes ergibt, von der Laufschiene unverändert bleibt. Außerdem besitzt die Gleitkurve am Kopf der Entleerungsschieber die Form eines Kreisbogens, dessen Mitte im Schnittpunkt der senkrechten Mittellinie des betreffenden Entleerungsschiebers mit der verlängerten Achse des Riegelkopfes liegt, wenn der Entleerungsschieber unter dem Entleerungsanschlag steht. Schließlich entspricht der Radius der Gleitkurve dem kleinsten Abstand des Riegelkopfes von den Entleerungsanschlägen. Auf diese Weise ist eine Ausführung geschaffen, die nicht wesentlich komplizierter oder teurer ist als die bekannten Anlagen für waagerechte Laufbahnen. Der Vorteil der Erfindung besteht ferner darin, daß sämtliche Teile der bisher gebräuchlichen Anlagen, wie Laufschienen, Hemmschuhe, Entleerungsanschläge usw., Weiterverwendung finden können. Es ist daher z. B. im Falle eines Umbaues durchaus möglich, die erwähnten Teile weiter zu benutzen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung auf Bahnen verschiedener Neigung dargestellt.
  • Die Abb. i, 2a und 2b zeigen eine Anlage nach der Erfindung mit waagerechter Laufschiene. In der Abb. i entspricht die Darstellung des Riegels dem Schnitt c-c in Abb. 3 a.
  • Die Abb. 3 a zeigt die Rückansicht des in Abb.2a dargestellten Laufwagens beim Einlauf in den Hemmschuh unter Fortlassung des Laufwagenkörpers. Die Darstellung des Hemmschuhes entspricht dem Schnitt a-a in Abb. i.
  • Die Abb.3b zeigt eine Schnittdarstellung gemäß der Linie b-b in Abb.2a.
  • Die Abb. 4 bis 5 b zeigen den gleichen. Laufwagen, jedoch mit einer Laufbahn mit 45" Steigung.
  • Die Abb.6a und 6b zeigen den gleichen Laufwagen, jedoch schematisch dargestellt für eine Laufbahn mit 23° Steigung.
  • In den Abb. i und 4 ist der Hemmschuh H dargestellt, der mit der Erfindung nur insofern zusammenhängt, als sich aus ihm der Ab- stand C der Riegelachse A-A von der Laufschiene U ergibt. Der Riegel selbst ist in den Abbildungen mit R bezeichnet. Seitlich von dem Riegel R befinden sich die Entleerungsschieber S, wie - insbesondere aus den Abb. 3 a und 3b hervorgeht. Diese Entleerungsschieber S sind gleitbar mittels Zapfen Z an dem I.aufwagengehäuse Il' angeordnet. Sie sind dabei dem Einfluß von Federn F ausgesetzt, die die EntleerungsschieberS in ihrer oberen Lage für gewöhnlich festhalten. An seiner Vorder- und Rückseite ist das Laüfwagengehäuse mit zwei verschiebbaren Laufrollenträgern ' und T" versehen. Diese Laufrollenträger sind mittels numerierter Rasten und Bolzen B für bestimmte Steigungen der Laufbahn einzustellen. In den Abb. 2b, 3b , 5 b und 6b sind die EntleerungsschieberS allein, d. h. unter Fortlassung der übrigen Teile, in dem Augenblick dargestellt, in welchem sie gerade unter einem Entleerungsanschlag E hindurchlaufen. In dieser Lage sind die Schieber gegen den Zug der Federn F durch die Anschläge um das Maß lz heruntergedrückt. Diesem Maß entsprechen auch die Schlitze in den Entleerungsschiebern S (s. Abb. 3b).
  • Die erwähnte Einstellung der Laufrollen, welche bei der Montage an Ort' und Stelle vorgenommen werden kann, geschieht durch Verschieben und nachfolgendes Feststellen der Rollenträgerpaare T' und T", bis die verlangte senkrechte Lage des Laufwagenkörpers erreicht ist. Gleichzeitig muß aber auch der Abstand C des Riegels R von der Laufschiene, welcher bei jeder Anlage immer gleich ist, vorhanden sein. Letzteres ist deshalb erforderlich, weil der Riegel immer im Abstand C in den Hemmschuh einlaufen muß, um ein sicheres Lösen der eingangs erwähnten Organe zum Senken des Greifers an der Ladestelle zu bewerkstelligen.
  • Die Einstellung der Rollen bzw. der Rollenträger wird dadurch sehr erleichtert, daß jeder eine Anzahl numerierter Löcher erhält. Die Nummern und Lochteilung sind dabei so gewählt, daß, wenn die Befestigungsschrauben B durch Löcher gleicher Nummern in die Rollenträger gesteckt werden, der Riegelabstand C auch vorhanden ist.
  • Endlich muß dafür gesorgt werden, daß der Hub lt der Entleerungsschieber beim Unterfahren der Entleerungsanschläge E immer, d. h. bei jeder Steigung der Bahn, sein bestimmtes Maß hat, damit ein sicheres öffnen des Greifers gewährleistet ist. In den Abb. 2b, 3b, 5b und 6b ist für drei verschiedene Stellungen gezeigt, wie dies mit einem kreisförmigen Schieberkopf erreicht wird. Der Mittelpunkt des Schieberkopfes liegt bei nach unten gedrücktem Schieber im- Schnittpunkt seiner senkrechten Mittellinie mit der verlängerten Mittelachse A-A des Riegelkopfes (Abb.3b), und sein Radiust- ist der kleinste Abstand zwischen Riegelkopf und Entleerungsanschlag. Um zu beweisen, daß der Hub der Schieber auch für alle anderen zwischen o und .15" liegenden Steigungen derselbe ist, denken wir uns zunächst den Laufwagen auf einer waagerechten Schiene, und zwar so, daß er mit nach unten gedrückten Schiebern gerade unter einem Entleerungsanschlag steht (Abb.#2 b ) . Nun drehen wir die Laufschiene um die Achse A-A des Riegelkopfes 45' nach links (Abb.5b), wobei der verlangte Abstand C des Riegelkopfes von der Schiene gewahrt bleibt. Der Entleerungsanschlag gleitet bei der Drehung auf dem Schieberkopf, da aber dieser kreisförmig ist, führt der Schieber keine Bewegung aus, sondern bleibt ruhig in seiner unteren Stellung. Wenn also der Laufwagen im Betrieb unter dem Entleerungsanschlag hindurchläuft, so drückt dieser die auf freier Strecke hochstehenden Schieber immer in die gleiche untere Stellung, d. h. der Hub ist immer derselbe, gleich welche Steigung die Laufschiene auch haben mag.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Laufwagen für landwirtschaftliche Greiferaufzüge, der in Verbindung mit den in der Landwirtschaft üblichen Aufzugteilen arbeitet, dadurch gekennzeichnet, daß zum Befahren von Schienen verschiedener Neigung die Laufrollen in der Katze senkrecht verstellbar angeordnet und die Rastenabstände auf den verschiebbaren Laufrollenträgern . (', T") so beschaffen sind, daß beim Verstellen derselben der Abstand (c) des Riegelkopfes (R) von der Laufschiene unverändert bleibt und daß die Gleitkurve am Kopfe des Entleerungsschiebers (S) ein Kreisbogen ist, dessen Mittelpunkt auf der senkrechten Mittellinie des Entleerungsschiebers liegt.
DEM142376D 1938-07-27 1938-07-27 Laufwagen fuer landwirtschaftliche Greiferaufzuege Expired DE722011C (de)

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