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Beweglich gestalteter Begrenzungsanschlag für den Zeilenschalthebel
von Schreibmaschinen o. dgl. Der Zeilenschalthebel von Schreib- o. dgl. Maschinen
ragt bekanntlich nach vorn in den freien, vor der Maschine befindlichen Raum,
eine Maßnahme, die deshalb notwendig ist, um diesen Hebel beim Benutzen der Maschine
leicht zugängig zu haben. Durch diese Anordnung des - Zeilenschalthebels
ergeben sich aber nun bekanntlich beim Versand oder beim Forttragen von Schreib-
o. dgl. Maschinen erhebliche Nachteile. Diese Nachteile bestehen darin, daß, der
Zeilenschalthebel dann der Gefahr des Verbiegens ausgesetzt ist. Was die Versendung
von solchen Maschinen betrifft, so muß zur Vermeidung dieser Gefahr der in der Regel
verwendete Schutzkasten eigens so beschaffen sein, daß er Raum für den Zeilenschalthebel
bietet.
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Zur Vermeidung dieser Nachteile ist es bereits bekanntgeworden, den
Zeilenschalthebel so anzuordnen, daß er zum Zwecke des Forttragens oder des Versandes
der Maschine ganz oder teilweise in eine raumsparende Stellung eingeschwenkt werdenkann.
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Ein diesbezüglicher Vorschlag geht dahin, die Daumenplatte des Zeilenschalthebels
durch ein Scharnier mit dem eigentlichen Hebel zu verbinden, so daß sich die erstere
timlegeli I läßt. Mit dieser Lösung wird der angestrebte Zweck natürlich nur zu
einem kleinen Teil erreicht. Andere Vorschläge gehen dahin, den Zeilenschalthebel
außer um seine eigentliche Schwenkachse noch um einezweite waagerechte Achse verschwenkbar
anzuordnen, um den Schalthebel beim Forttragen oder Versenden der Maschine nach
unten abzuschivenken oder nach oben umzulegen. Hier ergibt sich wieder der Nachteil,
daß der Zeilenschalthebel einer zweiten Achse bedarf, ganz abgesehen davon, daß,
der Zeilenschalthebel beim Zeilenschalten dann ungewollt gleichzeitig um die zweite
Achse mitver-#;chwenkt werden kann. Eine dritte vorbenannte Lösung geht davon aus,
den Zeilenschalthebel um seine eigentliche Schwenkachse zu Versand- o. dgl. Zwecken
um i8o' nach hinten zu verschwenken. Bei dieser Lösung ist der Zeilenschalthebel
hinten mit einem Anschlagfinger versehen, der die Zurückverschwenkung begrenzt undsichhierzu
gegen e . i - ne Scheibe legt. Um den Zeilenschalthebel nach hinten verschwenken
zu können, muf.. angesichts dessen die Lagerstelle des Zeilenschalthebels von dieser
Scheibewegbeivegbar sein, was dadurch geschieht, daß die Lagerstelle des Zeilenschalthebels
parallel zur
Schreibwalzenachse versetzbar ist. Auch in diesem Falle
wird dadurch die Anordnung des Zeilenschalthebelsgiemlich verwickelt gemacht.
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Diesen Nachteilen zu begegnen, ist der Zweck der Erfindung, die dabei
ebenfalls von einer Schreib- o. dgl. Maschine ausgeht, deren Zeilenschalthebel zu
Versand- o. dgl. Zwekken um etwa i8o' um seine Lagerstelle nach hinten verschwenkbar
ist.
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Erreicht wird das gesteckte Ziel bei der vorliegenden Schreib- o.dgl.
Maschine dieser Art dadurch, daß der übliche, zur Begrenzung der Zurückschwenkung
des Zeilenschalthebels sich diesem unmittelbar entgegenstellende Anschlag federnd
nachgiebig angeordnet ist, so -daß der Zeilenschalthebel nach Abdrükkung dieses
Anschlagges in die Außergebrauchsstellung über den Anschlag hinweg in die raumsparende
Stellung geschwenkt werden kann.
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Auf diese Weise wird das gesteckte Ziel durch bloße Umgestaltung des
üblichen Begrenzungsanschlages erreicht, eine Lösung, die dem Bekannten in bezug
auf die Einfachheit weit überlegen ist. Zu berücksichtigen ist insoweit noch-, daß.
das Abdrücken des Be-Crenzungsanschlages ja durch den Zeilen-Z> schalthebel, selbst
erfolgen kann, so daß sich eine gesonderte Bedienung- des Anschlages vollständig
erübrigt.
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Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
dargestellt. Die Abb. i zeigt einen Zeilenschalthebel mit seinem Anschlag, von oben
gesehen. Aus der Abb. 2 'geht eine Seitenansicht dazu hervor, und die Abb.
3 läßt den Zeilenschalthebel, von oben gesehen, im umgelegten Zustand erkennen.
Der Zeilenschalthebel i ist bei 2, wie üb-
lich, um eine senkrechte Achse
verschwenkbar gelagert, die ortsfest steht. Durch Verschwenken des Zeilenschalthebels
i nach rechts betätigt dieser den Säaltschieber 3, der vermittels einer Feder
4 'gegen den Zeilenschalthebel i gedrückt wird und somit die Bestrebung hat, den
letzteren nach rechts zurückzuschwenken. Der Rückschwenkweg des Zeilenschalthebels
i wird durch den üblichen Anschlag begrenzt, der sich hierzu dem Zeilenschalthebel
i unmittelbar entgegenstellt. Dieser Anschlag 5 ist nun federnd nachgiebig
angeordnet, dergestalt, daß, er in seiner Gebrauchsstellung die Verschwenkung des
Hebels i nach links begrenzt, in seiner abgedrückten Stellung hingegen den Zeilenschaltliebel
i in dieser Richtung freigibt. Der Zeilenschalthebel i kann also nach Abdrückung
des Anschlages 5 in die Außergebrauchsstellung über diesen hinweg in die
raumsparende Stellung nach hinten geschwenkt werden, wie die Abb.3 zeigt. Angeordnet
ist der Anschlag 5 zu diesem Zwecke an dem freien Ende einer in senkrechter
Richtung federnden Zunge6, die zum Außertätigkeitbringen des Anschlages
5 somit einfach nach unten in die gestrichelte Stellung der Abb. 2
ZU
schwenken ist. Gebracht wird diese Federzunge 6 in diese Stellung
einfach durch Gegendrücken des Zeilenschalthebels i, wozu der Anschlag
5 am besten mit einer entsprechenden Anlauffläche, einer runden Kuppe o.dgl.,
versehen ist. Es erübrigt sich dann jegliche gesonderte Bedienung des Anschlages
5.