DE721994C - Beweglich gestalteter Begrenzungsanschlag fuer den Zeilenschalthebel von Schreibmaschinen o. dgl. - Google Patents

Beweglich gestalteter Begrenzungsanschlag fuer den Zeilenschalthebel von Schreibmaschinen o. dgl.

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DE721994C
DE721994C DEM148037D DEM0148037D DE721994C DE 721994 C DE721994 C DE 721994C DE M148037 D DEM148037 D DE M148037D DE M0148037 D DEM0148037 D DE M0148037D DE 721994 C DE721994 C DE 721994C
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KAPPEL AKT GES MASCHF
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J19/00Character- or line-spacing mechanisms
    • B41J19/76Line-spacing mechanisms
    • B41J19/78Positive-feed mechanisms
    • B41J19/80Pawl-and-ratchet mechanisms

Landscapes

  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

  • Beweglich gestalteter Begrenzungsanschlag für den Zeilenschalthebel von Schreibmaschinen o. dgl. Der Zeilenschalthebel von Schreib- o. dgl. Maschinen ragt bekanntlich nach vorn in den freien, vor der Maschine befindlichen Raum, eine Maßnahme, die deshalb notwendig ist, um diesen Hebel beim Benutzen der Maschine leicht zugängig zu haben. Durch diese Anordnung des - Zeilenschalthebels ergeben sich aber nun bekanntlich beim Versand oder beim Forttragen von Schreib- o. dgl. Maschinen erhebliche Nachteile. Diese Nachteile bestehen darin, daß, der Zeilenschalthebel dann der Gefahr des Verbiegens ausgesetzt ist. Was die Versendung von solchen Maschinen betrifft, so muß zur Vermeidung dieser Gefahr der in der Regel verwendete Schutzkasten eigens so beschaffen sein, daß er Raum für den Zeilenschalthebel bietet.
  • Zur Vermeidung dieser Nachteile ist es bereits bekanntgeworden, den Zeilenschalthebel so anzuordnen, daß er zum Zwecke des Forttragens oder des Versandes der Maschine ganz oder teilweise in eine raumsparende Stellung eingeschwenkt werdenkann.
  • Ein diesbezüglicher Vorschlag geht dahin, die Daumenplatte des Zeilenschalthebels durch ein Scharnier mit dem eigentlichen Hebel zu verbinden, so daß sich die erstere timlegeli I läßt. Mit dieser Lösung wird der angestrebte Zweck natürlich nur zu einem kleinen Teil erreicht. Andere Vorschläge gehen dahin, den Zeilenschalthebel außer um seine eigentliche Schwenkachse noch um einezweite waagerechte Achse verschwenkbar anzuordnen, um den Schalthebel beim Forttragen oder Versenden der Maschine nach unten abzuschivenken oder nach oben umzulegen. Hier ergibt sich wieder der Nachteil, daß der Zeilenschalthebel einer zweiten Achse bedarf, ganz abgesehen davon, daß, der Zeilenschalthebel beim Zeilenschalten dann ungewollt gleichzeitig um die zweite Achse mitver-#;chwenkt werden kann. Eine dritte vorbenannte Lösung geht davon aus, den Zeilenschalthebel um seine eigentliche Schwenkachse zu Versand- o. dgl. Zwecken um i8o' nach hinten zu verschwenken. Bei dieser Lösung ist der Zeilenschalthebel hinten mit einem Anschlagfinger versehen, der die Zurückverschwenkung begrenzt undsichhierzu gegen e . i - ne Scheibe legt. Um den Zeilenschalthebel nach hinten verschwenken zu können, muf.. angesichts dessen die Lagerstelle des Zeilenschalthebels von dieser Scheibewegbeivegbar sein, was dadurch geschieht, daß die Lagerstelle des Zeilenschalthebels parallel zur Schreibwalzenachse versetzbar ist. Auch in diesem Falle wird dadurch die Anordnung des Zeilenschalthebelsgiemlich verwickelt gemacht.
  • Diesen Nachteilen zu begegnen, ist der Zweck der Erfindung, die dabei ebenfalls von einer Schreib- o. dgl. Maschine ausgeht, deren Zeilenschalthebel zu Versand- o. dgl. Zwekken um etwa i8o' um seine Lagerstelle nach hinten verschwenkbar ist.
  • Erreicht wird das gesteckte Ziel bei der vorliegenden Schreib- o.dgl. Maschine dieser Art dadurch, daß der übliche, zur Begrenzung der Zurückschwenkung des Zeilenschalthebels sich diesem unmittelbar entgegenstellende Anschlag federnd nachgiebig angeordnet ist, so -daß der Zeilenschalthebel nach Abdrükkung dieses Anschlagges in die Außergebrauchsstellung über den Anschlag hinweg in die raumsparende Stellung geschwenkt werden kann.
  • Auf diese Weise wird das gesteckte Ziel durch bloße Umgestaltung des üblichen Begrenzungsanschlages erreicht, eine Lösung, die dem Bekannten in bezug auf die Einfachheit weit überlegen ist. Zu berücksichtigen ist insoweit noch-, daß. das Abdrücken des Be-Crenzungsanschlages ja durch den Zeilen-Z> schalthebel, selbst erfolgen kann, so daß sich eine gesonderte Bedienung- des Anschlages vollständig erübrigt.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Die Abb. i zeigt einen Zeilenschalthebel mit seinem Anschlag, von oben gesehen. Aus der Abb. 2 'geht eine Seitenansicht dazu hervor, und die Abb. 3 läßt den Zeilenschalthebel, von oben gesehen, im umgelegten Zustand erkennen. Der Zeilenschalthebel i ist bei 2, wie üb- lich, um eine senkrechte Achse verschwenkbar gelagert, die ortsfest steht. Durch Verschwenken des Zeilenschalthebels i nach rechts betätigt dieser den Säaltschieber 3, der vermittels einer Feder 4 'gegen den Zeilenschalthebel i gedrückt wird und somit die Bestrebung hat, den letzteren nach rechts zurückzuschwenken. Der Rückschwenkweg des Zeilenschalthebels i wird durch den üblichen Anschlag begrenzt, der sich hierzu dem Zeilenschalthebel i unmittelbar entgegenstellt. Dieser Anschlag 5 ist nun federnd nachgiebig angeordnet, dergestalt, daß, er in seiner Gebrauchsstellung die Verschwenkung des Hebels i nach links begrenzt, in seiner abgedrückten Stellung hingegen den Zeilenschaltliebel i in dieser Richtung freigibt. Der Zeilenschalthebel i kann also nach Abdrückung des Anschlages 5 in die Außergebrauchsstellung über diesen hinweg in die raumsparende Stellung nach hinten geschwenkt werden, wie die Abb.3 zeigt. Angeordnet ist der Anschlag 5 zu diesem Zwecke an dem freien Ende einer in senkrechter Richtung federnden Zunge6, die zum Außertätigkeitbringen des Anschlages 5 somit einfach nach unten in die gestrichelte Stellung der Abb. 2 ZU schwenken ist. Gebracht wird diese Federzunge 6 in diese Stellung einfach durch Gegendrücken des Zeilenschalthebels i, wozu der Anschlag 5 am besten mit einer entsprechenden Anlauffläche, einer runden Kuppe o.dgl., versehen ist. Es erübrigt sich dann jegliche gesonderte Bedienung des Anschlages 5.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schreib- o. dgl. Maschinen mit zu Versand- o.dgl. Zwecken um etwa i8o' uin seine Lagerstelle nach hinten verschwenkbarem Zeilenschalthebeli dadurch gekennzeichnet, daß der übliche, zur Begrenzung der Zurückverschwenkung des Zeilenschalthebels sich diesem unmittelbar entgegenstellende Anschlag federnd nachgiebig angeordnet ist, so daß der Zeilenschalthebel nach Abdrängung dieses Anscb1ages in die Außergebrauchsstellung über den Anschlag hinweg in die raumsparende Stellung geschwenkt werden kann.
  2. 2. Schreib- o. dgl. Maschinen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag am freien Ende einer in senkrechter Richtung federnden Zunge angeordnet ist. 3. Schreib- o. dgl. Maschinen nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der federnd nachgiebige Anschlag durch Gegendrücken des Zeilenschalthebels selbsttätig in die Außergebrauchsstellung gebracht wird.
DEM148037D 1940-06-25 1940-06-25 Beweglich gestalteter Begrenzungsanschlag fuer den Zeilenschalthebel von Schreibmaschinen o. dgl. Expired DE721994C (de)

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DE (1) DE721994C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE947555C (de) * 1952-01-19 1956-08-16 Olympia Werke Ag Zeilenschalthebel fuer Schreibmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE947555C (de) * 1952-01-19 1956-08-16 Olympia Werke Ag Zeilenschalthebel fuer Schreibmaschinen

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