DE721444C - Magnetmotor mit geradlinig hin und her bewegtem Anker zum Antrieb von Schlagwerkzeugen - Google Patents

Magnetmotor mit geradlinig hin und her bewegtem Anker zum Antrieb von Schlagwerkzeugen

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Publication number
DE721444C
DE721444C DEL97518D DEL0097518D DE721444C DE 721444 C DE721444 C DE 721444C DE L97518 D DEL97518 D DE L97518D DE L0097518 D DEL0097518 D DE L0097518D DE 721444 C DE721444 C DE 721444C
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DE
Germany
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magnetic
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Expired
Application number
DEL97518D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Max Greiner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K33/00Motors with reciprocating, oscillating or vibrating magnet, armature or coil system
    • H02K33/12Motors with reciprocating, oscillating or vibrating magnet, armature or coil system with armatures moving in alternate directions by alternate energisation of two coil systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

  • Magnetmotor mit geradlinig hin und her bewegtem Anker zum Antrieb von Schlagwerkzeugen Ein Magnetmotor zum Antrieb von Schlagwerkzeugen, dessen geradlinig hin und her gehender Anker durch zwei wechselweisse ein-und ausgeschaltete Magnetspulen angetrieben wird, benötigt je Arbeitsspiel eine gesamte Hubzeit, die gleich dem Kehrwert der Schlagfrequenz ist und die sich in Schlaghubzeit TS und Rückhubzeit TR aufteilt. Die mechanischen Bewegungsverhältnisse eines solchen Magnetmotors, insbesondere der durchschnittlich schwache Rückprall des Ankers am Ende des Schlaghubes und die vorzugsweise durch eine Feder bewirkte elastische Bewegungsumkehr des Ankers am Ende des Rückhubes, bedingen bekanntlich, daß die Rückhubzeit wesentlich größer ist als die Schläghubzeit. Dies bedeutet, daß für die Schlagfrequenz in der Hauptsache die Rückhubzeit maßgebend ist. Durch die Rückhubzeit TR ist auch die mittlere Geschwindigkeit im Rückhub, = Hublänge : TR eindeutig bestimmt; während die Endgeschwindigkeit vom zeitlichen Verlauf der Beschleunigung über den Hub abhängt.. Die Endgeschwindigkeit, verglichen mit der mittleren Geschwindigkeit, ist um so kleiner, je größer die Beschleunigung im ersten Teil des Hubes und je kleiner sie gegen Hubende ist, und umgekehrt. Für den Rückschlag des Magnetmotors, der durch die Bewegungsumkehr am Ende des Rückhubes bedingt ist, ist die Endgeschwindigkeit, nicht die durch die Schlagfrequenz festliegende mittlere Geschwindigkeit, maßgebend. Um bei einer stets erwünschten hohen Schlagfrequenz und einer dadurch bedingten hohen mittleren Geschwindigkeit im Rückhub trotzdem einen geringen Rückschlag zu erhalten, was für die praktische Handhabung des von dem Magnetmotor angetriebenen Schlagwerkzeugs wichtig ist, muß daher nach dem oben Gesagten die hauptsächliche Beschleunigung des Ankers im Anfangshereich des Rückhubes erfolgen. Im Gegensatz hierzu muß zwecks Erzielung einer hohen nutzbaren Schlagarheit im Schlaghub die Hauptbeschleunigung gegen Hubende eintreten.
  • Die Aufgabe, einen Magnetmotor zum Antrieb von Schlagwerkzeugen hoher Schlagleistung mit geringem Rückschlag zu bauen, wird :erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die magnetischen Kennlinien der magnetischen Kreise von Schlag- und Rückhubspule, d. h. die Änderungen der magnetischen Leitfähigkeit längs des Weges bzw. Hubes, grundsätzlich verschieden gestaltet werden in der Weise, daß die Kennlinie -des Schlaghubkreises ihren größten Anstieg gegen Hubende, etwa im letzten Drittel des Hubes hat, während die Kennlinie des Rückhubspulenkreises bereits im Anfangsbereich des Rückhubes, also in der ersten Hälfte, einen möglichst starken oder den stärksten Anstieg aufweist. Das Mittel zur Erreichung derartiger Kennlinien, die entsprechende Ausbildung der Luftspaltbegrenzungsflächen des. Ankers bzw. des als solchen ausgebildeten Hammerbärs und seiner Gegenflächen kann als bekannt angenommen werden.
  • Es ist bereits .eine Ausführung von Magnetmotoren für Schlagwerkzeuge bekanntgeworden, in der die Luftspaltbegrenzungsflächen auf der Schlag- und Rückhubspulenseite verschieden ausgeführt sind (Patent 662 833'). Die dort beschriebene Formgebung hat jedoch lediglich den Zweck und die Wirkung, für die Rückhubspule eine höhere magnetische Leitfähigkeit und damit eine größere -elektrische Zeitkonstante bei Hubbeginn zu erreichen als für die Schlagspule. Der grundsätzliche Verlauf der magnetischen Kennlinien mit größtem Anstieg der magnetischen Leitfähigkeit gegen Hubende ist jedoch der gleiche.
  • An Hand der Zeichnung wird die Erfindung im folgenden näher erläutert. Abb. i stellt die magnetischen Leitfähigkeiten z "\ der magnetischen Kreise von Schlag- und Rückhubspule über dem Hub dar, und zwar mit vollen Linien für die bisher bekannte Ausführung mit grundsätzlich einander ähnlichem Verlauf der Kennlinien S und R für Schlag-und Rückhubspulenseite, strichpunktiert, R', für die Rückhubseite eines erfindungsgemäß ausgeführten Magnetmotors mit unveränderter Schlaghubseite nach Kennlinie S.
  • Mit der bekannten Kennlinienkombination nach R und S gemäß Abb. i ergibt sich ein Weg-Zeit-Diagramm nach Abb. 2. Der Anker beginnt den Rückhub mit einer gewissen Anfangsgeschwindigkeit, die bedingt ist durch die jeweiligen Eigenschaften des mit dem Schlagwerkzeug bearbeiteten Materials und die damit zusammenhängende Größe des Rückpralls nach dem vorhergegangenen Schlaghub. Diese Anfangsgeschwilidigkeit entspricht der Neigung der nfangstan.gente. Mit einer Kennlinie R nach Abb. i und entsprechend großer Beschleunigung gegen Hubende ergibt sich am Ende der Rückhubzeit TI; eine hohe Endgeschwindigkeit, die zusammen mit der Masse des Ankers einen ;entsprechend starken Rückschlag des. Schlagwerkzeugs ergibt. In den anschließenden Schlaghub tritt der Anker mit einer Anfangsgesc.hwi:ndigkeit ein, die durch die Endgeschwindigkeit des Rückhubes und den Wirkungsgrad der Umkehrfederung gegeben ist. Durch zusätzliche Beschleunigung während der Schlaghubzeit TS erreicht der Anker dann die für die nutzbare Schlagarbeit maßgebende Endgeschwindigkeit des Schlaghubes, gekennzeichnet durch die Steilheit der Endtangente nach Abb. i.
  • Wird nun mit unveränderter Kennlinie S erfindungsgemäß eine Kennlinie R' nach Abb. i kombiniert, so erfolgt gemäß Abb.3 die Hauptbeschleunigung im Rückhub in dessen Anfangsbereich, so daß bei gleich großer Anfangsgeschwindigkeit mit einer kürzeren Rückhubzeit TR, eine geringere Endgeschwindigkeit und damit ein geringerer Rückschlag erreicht wird. Entsprechend ist jetzt die Anfangsgeschwindigkeit im Schlaghub geringer, was wiederum die Möglichkeit gibt, am Ende einer wenig größeren Scblaghubzeit TS eine höhere Endgeschwindigkeit und damit größere nutzbare Schlagarbeit zu erzielen als mit einem Bewegungsverlauf nach Abb. 2. In den Abb. 4. und 5 sind zwei entsprechend dem oben gekennzeichneten Erfindungsgedanken ausgeführte Magnetsystemformen dargestellt. Die Polform des magnetischen Kreises der Schlagspule c ist in beiden Abbildungen die gleiche. Die Polform und entsprechend die zugehörende Seite des gleichzeitig als Hammerbär ausgebildeten Ankers in der Rückhubspule d ist jedoch verschieden. Nach Abb. 4. läuft der Anker zwischen den Luftspaltflächen des zweiarmig erscheinenden Pols hindurch, so daß gegen Hubende überhaupt kein Anstieg der magnetischen Leitfähigkeit mehr eintritt, .also der in Ab:b. i bereits dargestellte Leitfähigkeitsverlauf in ausgeprägter Form erzielt wird. Ein Nachteil dieser an sich idealen Form ist eine Erschwerung des konstruktiven Aufbaues und eine größere mittlere Windungslünge der Rüickhubspule d. In :dieser Hinsicht ist die Pol- und Ankerform nach Abb. 5 günstiger- Sie ist jedoch magnetisch weniger vollkommen, weil gegen Hubende infolge der restlichen gegenständigen Flächen von Pol und Anker doch noch ein nicht unerheblicher Anstieg der Leitfähigkeit eintritt. `Ein erster Anstieg, der für schnelle Beschleunigung am Hubbeginn wirksam ist, tritt aber auch mit dieser fabrikatorisch einfacheren Form ein. Zum Vergleich sind in Abb.6 die Leitfähigkeitskurven über dem Hub nach Abb. 4 (R'4) und Abb. 5 (R5') nochmals dargestellt.
  • Die Stellung des Ankers a, der in Abb. q. und 5 infolge der notwendigen Längsschlitze zur Unterdrückung der Wirbelströme nur im durchgehenden Mittelteil im Schnitt ,erscheint, entspricht dem Augenblick des Aufschlags auf dein Schaft e des Werkzeugs' bzw. Werkzeughalters. Die Umkehrfeder f, welche den Hammerbär ,a nach Vollendung des Rückhubies vermittels eines Stößels b elastisch auffängt und in umgekehrter Richtung wieder beschleunigt, ist nur schematisch angedeutet-Die Wirkung der erfindungsgemäßen Kombination zweier grundsätzlich verschiedener Kennlinie. S und R' ist demnach Verringerung des Rückschlages trotz gesteigerter Schlagfrequenz und Erhöhung der nutzbaren Schlagarbeit und auch der Schlagleistung, die sich bekanntlich proportional dem Qua. drat des absoluten Betrages der im Weg-Zeit-Diagramm von der Endtangente abgegriffenen Strecke ändert. Sie ist anwendbar bei gleichstrom- und wechselstromgespeisten Magnetmotoren für Schlagwerkzeuge.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Magnetmotor mit geradlinig hin und her bewegtem Anker zum Antrieb von Schlagwerkzeugen, .der mit einer Schlag-und einer Rückhubspule sowie mit einem elastischen Mittel zur Umkehrung der Bewegungsrichtung des Ankers am Ende des Rückhubes ausgerüstet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die LuftspaItbegrenzungsflächen des Ankers oder des als solchen ausgebildeten Hammerbärs und seiner Gegenflächen auf der Schlag-und der Rückhubspulenseite in einer solchen Weise verschieden ausgebildet sind, daß der größte Anstieg der magnetischen Leitfähigkeit des magnetischen Kreises der Schlagspule im letzten Drittel des Schlaghubes erfolgt, während auf der Rückhubspulenseite ein möglichst starker oder der ;stärkste Anstieg der magnetischen Leiitfähigkext biereits im Anfangsbereich, also in seiner ersten Hälfte, vorhanden ist.
DEL97518D 1939-03-23 1939-03-23 Magnetmotor mit geradlinig hin und her bewegtem Anker zum Antrieb von Schlagwerkzeugen Expired DE721444C (de)

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DE (1) DE721444C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1136790B (de) * 1956-08-03 1962-09-20 Licentia Gmbh Elektromagnetischer Schwingkompressor

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1136790B (de) * 1956-08-03 1962-09-20 Licentia Gmbh Elektromagnetischer Schwingkompressor

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