DE721248C - Rohrverbindung - Google Patents

Rohrverbindung

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Publication number
DE721248C
DE721248C DES137396D DES0137396D DE721248C DE 721248 C DE721248 C DE 721248C DE S137396 D DES137396 D DE S137396D DE S0137396 D DES0137396 D DE S0137396D DE 721248 C DE721248 C DE 721248C
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DE
Germany
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pipe
pipe connection
connection
sealing
face
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Expired
Application number
DES137396D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Sander
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Individual
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Individual
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE721248C publication Critical patent/DE721248C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L19/00Joints in which sealing surfaces are pressed together by means of a member, e.g. a swivel nut, screwed on, or into, one of the joint parts
    • F16L19/04Joints in which sealing surfaces are pressed together by means of a member, e.g. a swivel nut, screwed on, or into, one of the joint parts using additional rigid rings, sealing directly on at least one pipe end, which is flared either before or during the making of the connection
    • F16L19/043Joints in which sealing surfaces are pressed together by means of a member, e.g. a swivel nut, screwed on, or into, one of the joint parts using additional rigid rings, sealing directly on at least one pipe end, which is flared either before or during the making of the connection with additional sealing means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

  • Rohrverbindung Zusatz zum Patent 720 337 Durch das Hauptpatent 720 337 ist eine Ruhrverbindung bzw. Rohranschluß unter Schutz gestellt, bei der die Abdichtung durch einen Dichtungskörper erfolgt, der gegen einen nach der Stoßstelle zu sich erweiternden Kegel, über den er vor Anziehen der Verbindung aufgeschoben wurde, unter radialer Verformung angepreßt und gleichzeitig gegen die Stirnfläche eines Gegenkörpers getrieben wird.
  • Die Erfindung verfolgt das Ziel., diese Art der Abdichtung auch für schwache Rohre anwendbar zu machen, ahne daß eine besondere Verstärkungseinlage am Rohrende vorgesehen wird. Gemäß der Erfindung wird zu diesem Zweck in der Stirnfläche des anzuschließenden Teiles, im Hauptpatent Gegenkörper genannt, eine geriefte Rille angebracht, in die die Stirn des aufgeweiteten Rohrendes eingreift. Auf diese Weise wird dieses Rohrende gegen radiale Kräfte abgestützt und .eine unzulässige Verformung durch den Dichtungsring verhütet.
  • Dabei hat ,es sich als besonders zweckmäßig :erwiesen, zwischen der überwurfmutter und dem Dichtungsring noch einen besonderen Verformungskörper als Breßring vorzusehen, der mit hohlkegeligen Andrückflächen entsprechend dem Hohlkegel des Hauptpatents auf den Dichtungskörper; aber außerdem auf den Rohrkörper nähe dem Ende der kegeligen Erweiterung einwirkt und dadurch das Stirnende der kegeligen Erweiterung fest in die geriefte Rille des Gegenkörpers hineintreibt und dabei in die Außenseite des Rohrkörpers mit einer scharfkantigen Stufe eindringt.
  • Es ist an sich bereits bekannt, die Kante einer Anzugsmutter in die Außenseite der kegeligen Erweiterung eines Rohrendes eindringen zu lassen, um dieses Rohrende gegen einen inneren Dichtungskegel zu treiben.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i einen Längsschnitt durch die Verbindung, auf der linken Seite vor und auf der rechten Seite nach dem Anziehen, und Abb.2 in größerem Maßstab :einen Schnitt durch die Verbindungsstelle, und zwar ebenfalls vor und nach dem Anziehen.
  • Im Falle des Beispiels sind die beiden miteinander zu verbindenden Rohrea, die vergleichsweise dünnwandig sein können, an den Enden glatt abgestochen und entgratet und danach bei b kegelig :erweitert. Diese Rohrenden arbeiten mit einem gemeinsamen Gegenkörper c als Mittelstück zusammen, der an seinen beiden Stirnflächen mit je einer gerieften Eindrehung d versehen ist, in die das aufgeweitete Rohrende b eingreift. Über die aufgeweiteten Rohrenden sind ringförmige Dichtungskörper e aus Fiber oder einem sonstigen verformbaren Werkstoff geschoben, und zwar (siehe linke Seite der Abbildungen) in einer im wesentlichen zylindrischen Form und von solcher Weite, daß sie sich über den größten Durchmesser der Kegelteile b aufschieben lassen. Zum Anpressen der Dichtungskörper e gegen die Stirniiächen des Körpers e und die Außenflächen der Kegel b dienen Überwurfmuttern i, die hier auf die Ringe unter Vermittlung besonderer Preßringe f aus einem harten Werkstoff, z. B. Stahl, einwirken. Jeder Ring f besitzt an seiner Rückseite eine schräge Arbeitsflächeä, auf die eine :entsprechende Arbeitsflächelt der überwurfmuttern wirkt. An der vorderen Stirnseite tragen sie eine Hohlkegelfläche h, deren Wirkung auf die Dichtungsringe der Hohlk egelfläche der Überwurfmuttern des Hauptpatents entspricht. Weiter besitzen die Ringe zweckmäßig an der Innenseite eine Stufe l, die sich beim Anziehen der Verbindung in die Außenwand des äufgeweiteten Rohrendes b setzt und diese unter Mitnahme des Rohrendies beim Anziehen der -Verbindung verformt. Verlängerungen in der Ringe/ sichern die Führung auf dem Rohr.
  • Beim Anziehen der überwurfmutter wird der Preßring durch die auf die Rohrenden übertragenen axialen Kräfte, namentlich nach Eingraben der Stufe L (siehe Abb. 2, rechts), das Stoßende kräftig in die Rille d eintreiben, deren Riefen ,es gegen Verdrehen sichern.
  • Die neue Verbindung hat den Vorzug einer sehr geringen Baulänge und einer einwandfreien Abdichtung, die auch bei häufigem Lösen der Verbindung nicht beeinträchtigt wird. Überdies steht der Fiberring nicht in unm'_ttelbarer Verbindung mit der das Rohr durchfließenden Flüssigkeit und ist daher weitgehend gegen Angriffe geschützt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rohrverbindung nach Patent 720 337, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnfläche des anzuschließenden Teiles (C J eine geriefte Rille (d) aufweist, in die die Stirn des aufgeweiteten Rohrendes eingreift.
  2. 2. Rohrverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Überwurfmutter (i) und Dichtungsring (ei ein Preßring (f) mit einer hohlkegeligen Andrückfläche (h) für den Dichtungsring (e) und mit einer auf das Rohr einwirkenden Innenstufe (L) eingeschaltet ist.
DES137396D 1939-06-10 1939-06-10 Rohrverbindung Expired DE721248C (de)

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DES137396D DE721248C (de) 1939-06-10 1939-06-10 Rohrverbindung

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DE (1) DE721248C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3970336A (en) * 1974-11-25 1976-07-20 Parker-Hannifin Corporation Tube coupling joint
US4878698A (en) * 1987-01-12 1989-11-07 Gilchrist R Fowler Restraining pipe joint

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3970336A (en) * 1974-11-25 1976-07-20 Parker-Hannifin Corporation Tube coupling joint
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