DE720589C - Waschmittel - Google Patents

Waschmittel

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Publication number
DE720589C
DE720589C DEI66710D DEI0066710D DE720589C DE 720589 C DE720589 C DE 720589C DE I66710 D DEI66710 D DE I66710D DE I0066710 D DEI0066710 D DE I0066710D DE 720589 C DE720589 C DE 720589C
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DE
Germany
Prior art keywords
parts
soap
water
fatty acid
wood
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Expired
Application number
DEI66710D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Michael Jahrstorfer
Dr Waldemar Kling
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE720589C publication Critical patent/DE720589C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D9/00Compositions of detergents based essentially on soap
    • C11D9/04Compositions of detergents based essentially on soap containing compounding ingredients other than soaps
    • C11D9/22Organic compounds, e.g. vitamins
    • C11D9/38Products in which the composition is not well defined

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)

Description

  • Waschmittel Seifen und seifenhaltige Waschmittel werden bekanntlich vielfach unter Zusatz von Füllstoffen, wie Wasserglas, Stärke, Casein, Zucker usw., hergestellt. Man hat für diesen Zweck auch schon Celluloseäther, und zwar vorzugsweise wasserlösliche Alkyläther der Cellulose verwendet.
  • Es wurde nun gefunden, daß man sehr wertvolle Waschmittel erhält, die eine vorzügliche Wasch- und Schaumwirkung besitzen, wenn man als Zusatzstoffe die nach dem Patent 712 666 aus mit Alkalihydroxyd vorbehandeltem Holz durch Einwirkung von Monohalogenessigsäuren oder deren Salzen hergestellten höhermolekularen Holzäthercarbonsäuren oder deren Alkalisalze verwendet. Man erzielt bei Verwendung der Holzäthercarbonsäuren nicht nur eine Streckung der Seife, sondern erhält seifenhaltige Waschmittel, die hinsichtlich ihrer Waschwirkung und zuweilen auch hinsichtlich ihres Schaumvermögens den reinen Seifen in manchen Fällen sogar überlegen sind.
  • Die Holzäthercarbonsäuren -bzw. ihre Salze lassen sich leicht in feste Seifen wie auch in Schmierseifen einarbeiten, ohne daß sie bei geeignetem Mischungsverhältnis die handelsübliche Konsistenz der Seifen verändern. Da, sie imstande sind, sehr erhebliche Mengen Wasser zu binden, sind zur Erreichung der gewünschten Streckung der Seife nur verhältnismäßig geringe Mengen Holzäthercarbonsäure oder Salze dieser erforderlich. So kann man beispielsweise den Fettsäuregehalt einer Schmierseife mit 38% Fettsäure durch Zugabe von z o, 7 0 `o einer nur .4 0,'o igen Lösung einer Holzäthercarbonsäure auf etwa 340"o Fettsäuregehalt senken. Die neuen Waschmittel können auUier den Holzäthercarbonsäuren natürlich auch iioc 1i die sonstigen in der Seifenindustrie gebräuchlichen anorganischen oder organischen Füllmittel, wie Wasserglas, Stärke, Zucker, Casein. Lysalbinsäure, Cellulosealkvlätlier usw., enthalten.
  • Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung. Die Teile sind Gewichtsteile. Beispiel 1 Aus 325 Teilen Sojaölfettsäure, 134 Teilen Kalilauge von ¢8' Be, 2o Teilen Pottasche, .1,3 Teilen eines nach Patent; 12 666 durch Umsetzung von mit Natronlauge vorbehandelten Fichtenholzspänen mit Monochloressigsäure hergestellten, von Salz befreiten Produktes und 516,7 Teilen Wasser wird eine Seife hergestellt. Man erhält eine gelbe, klare, transparente Schmierseife, die eine normale Konsistenz hat, obwohl sie nur 32,5!?."() Fettsäure enthält. Gegenüber einer auf die gleiche Weise, doch ohne Verwendung der Holzäthercarbonsäure hergestellten, 380'o Fettsäure enthaltenden Schmierseife zeigt sie beim Waschen von Wolle bei .15' einen etwa 180 0 höheren Wascheffekt. Auch hinsichtlich der Schaumwirkung übertrifft sie die Vergleichsseife.
  • Beispiel e Man stellt aus 325 Teilen Sojaölfettsäure, 13.1 Teilen Kalilauge von r18- Be, 2oTeilen Pottasche, 4,3 Teilen eines nach Patent 712 666 Beispiel i gewonnenen, i 6,7 0;ö Natrium.chlorid enthaltenden Produktes und 516,7 Teilen Wasser eine Schmierseife her. Diese zeigt normale Konsistenz: sie ist gelb, transparent und klar. Vergleicht man sie hinsichtlich der @@'ascli- und Schaumwirkung mit einer auf die gleiche Weise, aber ohne Mitver-«endung der 1-lolzäthercarbonsäure herge--ellten, 380!o Fettsäure enthaltenden Schmierscife-, so erhält man folgende Ergebnisse: 1 %ic «'asch@;@irl>ung beim Waschen von Baum-#%-olle bei i oo@ ist um i a %, beim Waschen von Wolle bei .15' "um i9% gegenüber der Wirkung der Vergleichsseife erhöht; die Schaumwirkung in hartem Wasser ist ebenfalls verbessert. Beispiel 3 25 Teile Talgfettsäure, 25 Teile einer durch Oxydation von Hartparaffin mit Luft erhaltenen Fettsäure, 2.1 Teile 3 5 0,'oiger Natronlauge, 9,5 Teile Wasserglas, 0,5 Teile eines nach Patent 712 666 Beispiel 3 hergestellten salzfreien Produktes und 16 Teile Wasser «-erden zu einer Leimseife verarbeitet. Man erhält eine hellgelbe, harte Seife von gutem Griff. Gegenüber einer auf die gleiche Weise, doch ohne Mitverwendung der Holzätherca.rbonsäure hergestellten Seife zeigt sie folgende Vorteile: Die Schaumwirkung in destilliertem Wasser ist um 90"o, in hartem Wasser um etwa 270'o vergrößert; die Waschwirkung beim Waschen von Baumwolle bei ioo ist um etwa ioo,'o, beim Waschen von Wolle bei 45# ebenfalls um etwa i o 0 o erhöht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Waschmittel, enthaltend Seifen und in Wasser lösliche oder quellbare Verbindungen, die durch Verätherung mit Alkalihydroxyd vorbehandelten Holzes mit Monolialogenessigsäuren oder deren Salzen gemäß dem Patent 712 666 hergestellt sind.
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