DE720584C - Drehschalter mit geringem OElinhalt - Google Patents

Drehschalter mit geringem OElinhalt

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DE720584C
DE720584C DEA87914A DEA0087914A DE720584C DE 720584 C DE720584 C DE 720584C DE A87914 A DEA87914 A DE A87914A DE A0087914 A DEA0087914 A DE A0087914A DE 720584 C DE720584 C DE 720584C
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DE
Germany
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rotary switch
knives
switch according
arc
chamber
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DEA87914A
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English (en)
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Umicore NV SA
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ACEC SA
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/70Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid
    • H01H33/98Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid the flow of arc-extinguishing fluid being initiated by an auxiliary arc or a section of the arc, without any moving parts for producing or increasing the flow
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/70Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid
    • H01H33/72Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid having stationary parts for directing the flow of arc-extinguishing fluid, e.g. arc-extinguishing chamber
    • H01H33/75Liquid-break switches, e.g. oil-break

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  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description

  • Drehschalter mit geringem Ölinhalt Es sind Drehschalter mit geringem Ölinhalt und zwei .in Reihe liegenden, etwa um igo° gegeneinander versetzten Unterbrechungsstellen bekannt, bei denen sich @die beweglichen Kontakte auf einer Isolierwelle befinden, die einer Drehbewegung um ihre senkrechte Achse unterworfen ist. Die Erfindung bezieht,sich auf einen Schalter dieser Art.
  • Bekanntlich ist eine solche Schaltart insbesondere in der Weise.ausgeführt worden, daß die festen und beweglichen Kontakte in zwei verschiedenen, durch einen Kanal verbundenen Kammern oder in einer einzigen Kammer eingeschlossen sind, die .in der Nähe des auszublasenden Lichtbogens mit Öffnungen versehen ist.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Auf- gabe bestand nun darin, bei einem Schalter der erwähnten Art einerseits für einen durch den an der ersten Unterbrechungsstelle auftretenden Lichtbogen verursachten, gegen die zweite Unterbrechungsstelle gerichteten Ö,,1-strahl zu sorgen und andererseits die an der ersten Unterbrechungsstelle erzeugten Gase von der zweiten Unterbrechungsstelle möglichst fernzuhalten . Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß eine der Unterbrechungsstellen im Innern einer in ,denn den beweglichen Mechanismus und die festen Kontakte enthaltenden Ölbehälter befindlichen Kammer angeordnet ist, während sich die andere oberhalb der oberen Wand dieser Kammer befindet, und daß diese Wand unterhalb des Weges des oberen beweglichen Kontaktes eine Öffnung besitzt, durch die hindurch der bei der Ausschaltung zwischen den unteren Kontakten entstehende Lichtbogen einen gegen den oberen Lichtbogen gerichteten Ölstrahl treibt und außerdem ungefähr senkrecht über der unteren Unterbrechungsstelle mit weiteren Öffnungen versehen ist, -die eine Entfernung der an der unteren Unterbrechungsstelle entstehenden Gase auf anderem Wege als durch ,die Hauptöffnung ermöglichen.
  • Ein besonderer Vorteil des Schalters gemäß der Erfindung besteht auch darin, daß der Ölstrahl und die Gase einer von unten nach oben verlaufenden, also gewissermaßen natürlichen Stromrichtung fangen können.
  • Die Zeichnung zeigt in schematischer Darstellung beispielsweise Ausführungsformen von Schaltern gemäß der Erfindung, und zwar sind Fi.g. i ein senkrechter Schnitt durch einen Pol eines gemäß der Erfindung ausgebildeten Schalters, Fig. 2 und 3 Schnitte senkrecht zur Drehachse durch den gleichen Pol nach den Linien A-B und C-D in Fig. i und Fig. q. bis 6 Schnitte durch andere Ausführungsformen der Erfindung.
  • In allen Figuren bezeichnen die gleichen Bezugszeichen gleiche Teile.
  • Jeder Pol des Schalters ruht auf einer Grundplatte PI, die auf eim.em Tragisolator IS liegt. Ein widerstandsfähiges Isolierrohr TI, das durch einen äußeren Isolator IF_ geschützt ist, enthält die Teile des Schalters, rler bis zu dem Spiegel NI mit Öl gefüllt ist. Die festen Kontakttulpen -T UI und T US sind auf Isolierplatten DI und DS angeordnet, deren Abstand durch abstandhalte.nd@e Isolierrohre TEI, TE II und TES gesichert ist. Die obere Platte PS, die auf dem widerstandsfähigen Isolierrohr TI ruht, vervollständigt den Aufbau. Oberhalb des Schalters befindet sich ein Dom D0 zur Trennung von Öl und Gas. Die Tulpen TUI und TUS sind mit den Platten PI und PS elektrisch verbunden, mit denen die Klemmen BI und BS in Verbindung stehen. Die hohle Isolierwelle AI trägt bewegliche Kontakte C IIl und C117S, die auf den Armen BRI und BRS befestigt sind. Diese sind untereinander durch das im Innern der Isolierwelle AI angeordnete Metallrohr Tlll verbunden. Die WelfeAI dreht sich um Zapfen TOI und TOS in den Zapfenlagern CI und CS. Der Zapfen TOI geht durch die Stopfbuchse PEhindurchund dient als Antriebswelle. In den Fig. 2 und 6 ist der bewegliche KOntaktCIIIS in der Einschaltstellung in vollen Linien und bei CJIS' in der Ausschaltstellung .gestrichelt dargestellt. Die Platten DZ und DS besitzen eine mittlere Öffnung zum Hindurchtreten der Welle AI. Die obere Platte DS ist außerdem unterhalb des Weges des oberen beweglichen Kontaktes CIIS mit einer Öffnung OL' versehen. Sie kann im übrigen je nach Wunsch Öffnungen TR aufweisen, die ungefähr senkrecht über der Tulpe des unteren festen Kontaktes TUI angeordnet sind.
  • Die Platten DI und DS und das Abstandsrohr TEilI, das den Abstand der Platten DZ und DS aufrechterhält, bilden eine Einspritzkammer CH, die die Tulpe des unteren festen Kontaktes T UI und den unteren beweglichen Tontakt C7171 enthält.
  • Zwischen der Platte DI und #der Grundplatte PI ist ein toter mit Öl gefüllter kaum vorhanden, der nur Isolationszwecken dient. Dieser Raum steht einerseits mit #dem Innern der hohlen Isolierwelle AL durch ein Loch 01 in dieser Welle und andererseits mit dem Raum in Verbindung, der zwischen dem äußeren Isolator IE und dein widerstandsfähigen Isolierrohr TI vorhanden ist. Diese Verbindung wird hergestellt durch Löcher 0I' in dem Rohr TI und in dem abstandhaltenden Isolierrohr TEL Den Öffnungen 0I und 01' entsprechende Öffnungen OS und OS' befinden sich im oberen Teil der isolierenden Hohhvelle AI bzw. des widerstandsfähigen Isolierrohres TI sowie in dem abstandhaltenden Isolierrohr TES.
  • Der oberhalb der oberen Platte DS befindliche Raum ist mit der Atmosphäre verbunden. Die obere feste Kontakttulpe TL'S und der obere bewegliche Kontakt C111S sind in diesem Raum angeordnet und bis zu dem Spiegel NI mit Öl beleckt.
  • Wahlweise verwendete isolierende 'Messer CI sind senkrecht und radial angeordnet. Sie «erden oberhalb des beweglichen Kontaktes CUS, und zwar oberhalb der Öffnung 0U der oberen PlatteDS durch das obere abstandhaltende Rohr TES und ein mittleres Isolierrohr TIC festgehalten.
  • Die Fig. 4. und 5 zeigen in einem senkrechten Teilschnitt und einem Schnitt senkrecht zur Drehachse eine andere Ausführungsform des Schalters, der isolierende Messer Cl mit Öffnungen besitzt, in denen sich der obere bewegliche Kontakt CJIS bewegt.
  • Fig.6 zeigt schließlich in einem Schnitt senkrecht zur Drehachse eine den Fig. i, 2 und 3 ähnliche Ausführung, bei der mehrere isolierende Messer durch metallische Messer CH ersetzt sind, die untereinander durch 'Widerstände R in Verbindung stehen. Das der oberen Tulpe T US am nächsten liegende metallische Messer ist ebenfalls durch einen derartigen Widerstand mit der Tulpe verbunden.
  • Gegebenenfalls kann man auch nur ein einziges metallisches Messer vorsehen.
  • Der Schalter gemäß Fig. i bis 3 arbeitet folgendermaßen Bei der Öffnung des Schalters dreht der nicht dargestellte Ausschaltmechanismus die Isolierwelle AI im Pfeilsinne. Diese Welle nimmt die Arme BRI und BRS mit, auf denen die beweglichen Kontakte CMI und CHS befestigt sind. Wenn diese die festen Kontakttulpen T UI und T US verlassen, so entstehen zwei Lichtbögen. Infolge der Ölverdampfung, die durch den Lichtbogen zwischen dem unteren festen und dein unteren beweglichen Kontakt T UI und C1177 hervorgerufen wird, wird ein Teil des in der Einspritzkammer CH enthaltenen Öles durch die Öffnung 0U der Platte DS hindurch aus dieser Kammer herausgeworfen. Dieses Öl trifft auf den Lichtbogen zwischen dem oberen festen und dem oberen beweglichen Kontrakt T U S und CJVIS und erleichtert .die Löschung der beiden Lichtbögen beim nächsten Durchgang des Stromes durch den Wert Null.
  • Die isolierenden Messer CI, deren Verwendung ,beliebig ist, «begünstigen die Löschung des Lichtbogens, indem sie den oberen Lichtbogen verlängern und kühlen. Die ebenfalls wahlweise zur Anwendung kommenden Öffnungen TR ermöglichen eine Entfernung der an der unteren Unterbrechungsstelle entstehenden Gase und vermeiden, daß diese durch die Öffnung 0U hindurchströmen und dadurch die Unterbrechung schwieriger gestalten.
  • Die Arbeitsweise der in den Fig. q. und 5 dargestellten Vorrichtung entspricht denjenigen der oben beschriebenen Vorrichtung nach den Fig. i bis 3.
  • Bei oder Ausführungsform nach Fig. 6 wird der obere Lichtbogen durch die :metallischen Messer C117 in mehrere Teilstücke aufgeteilt. Diese Lichtbogenteilstücke, die durch die Widerstände R nebengeschlossen sind, kommen beim Durchgang .des Stromes durch den Nullwert leicht zum Erlöschen, so daß sich diese Widerstände in den verbleibenden Lichtbogen einschalten, dessen Löschung auf diese Weise erleichtert wird. Der Strom des verbleibenden Lichtbogens wird nämlich verringert und der Wert von cos p verbessert.
  • Es ist selbstverständlich möglich, die Erfindung in weiteren Ausführungsformen zu verwirklichen, die sich in ähnlicher Weise zusammensetzen wie die oben beschriebenen.
  • So kann beispielsweise die Richtung der Schalterachse gegenüber der Senkrechten eine Abänderung erfahren. Fernerhin bann die Neigung der isolierenden oder metallischen Messer von der dargestellten verschieden .sein. Schließlich können die Formen und die Abmessungen der plattenförmigen Zwi,schenwände, d er .in der oberen Zwischenwand vorgesehenen Öffnung (die aufgeteilt wenden kann), der Tulpen, ,der Isolierwelle, der beweglichen Kontakte usw. sowie ihre gegenseitige Zuordnung verändert werden, wenn nur die Kombination dieser verschiedenen Elemente in (der vorstehend beschriebenen Weist, arbeitet.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Drehschalter mit geringem Ölinhalt und zwei in Reihe liegenden, etwa um iSo° gegeneinander versetzten Unterbrechungsstellen, dadurch gekennzeichnet, .daß eine der Unterlbrechungsstellen im Innern einer in dem den beweglichen Mechanismus und die festen Kontakte enthaltenden Ölbehälter befindlichen Kammer angeordnet ist, während sich die andere oberhalb der oberen Wand dieser Kammer befindet, und daß diese Wand unterhalb des Weges -des oberen beweglichen Kontaktes eine Öffnung beisitzt, (durch die hindurch der bei der Ausschaltung zwischen den unteren Kontakten entstehende Lichtbogen einen gegen den oberen Lichtbogen gerichteten Ölstrahl treibt und außerdem ungefähr senkrecht über -der unteren Unterbrechungsstelle reit weiteren Öffnungen versehen ist, die eine Entfernung der an der unteren Unterbrechungsstelle entstehenden Gase auf anderem Wege als durch die Hauptöffnung ermöglichen.
  2. 2. Drehschalter nach Anspruch i, gekennzeichnet durch isolierende Messer oberhalb der Hauptöffnung der oberen Kammerwand, die den oberen Lichtbogen verlängern und kühlen.
  3. 3. Drehschalter nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere der isolierten Messer durch metallische Messer ersetzt sind. q..
  4. Drehschalter nach Anspruch :2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß .die Messer mit Öffnungen für den Durchtritt des beweglichen Kontaktes versehen sind.
  5. 5. Drehschalter nach Anspruch 3 und q., ,dadurch gekennzeichnet, daß die metallischen Messer untereinander und mit dem festen Kontakt durch Widerstände elektrisch verbunden sind.
DEA87914A 1938-07-13 1938-08-26 Drehschalter mit geringem OElinhalt Expired DE720584C (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
BE429125A BE429125A (fr) 1938-07-13 1938-07-13 Disjoncteur à faible volume d'huile
DEA87914A DE720584C (de) 1938-07-13 1938-08-26 Drehschalter mit geringem OElinhalt
FR856616D FR856616A (fr) 1938-07-13 1939-06-19 Disjoncteur à faible volume d'huile

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
BE429125A BE429125A (fr) 1938-07-13 1938-07-13 Disjoncteur à faible volume d'huile
DEA87914A DE720584C (de) 1938-07-13 1938-08-26 Drehschalter mit geringem OElinhalt

Publications (1)

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DE720584C true DE720584C (de) 1942-05-11

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ID=76838669

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DEA87914A Expired DE720584C (de) 1938-07-13 1938-08-26 Drehschalter mit geringem OElinhalt

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2847541A (en) * 1955-10-24 1958-08-12 Gen Electric Double break liquid blast contactor
DE3507013A1 (de) * 1985-02-28 1986-08-28 Robert Bosch Gmbh, 7000 Stuttgart Scheinwerfer fuer abblendlicht oder nebellicht von kraftfahrzeugen

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Publication number Publication date
FR856616A (fr) 1940-07-29
BE429125A (fr) 1938-08-31

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