DE7204306U - Möbelbeschlag - Google Patents

Möbelbeschlag

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DE7204306U
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Description

Dipl.-Ing. Michael Korn J
Mönchen - Krailling M Io GM
Gortenstraße 13
Gottfried Maringer
6639 Beckingen/Saar
Schweizerstr. 17
Möbelbeschlag
Die Erfindung betrifft einen Beschlag für Möbel zum Verbinden von flächigen Bauteilen, beispielsweise einer Seitenwand mit einem Boden, bestehend aus an beiden Bauteilen anbringbaren, miteinander verbindbaren Verbindungsteilen.
Bekannte Möbelbeschläge dieser Gattung bestehen jeweils aus drei Teilen, nämlich zwei Halterungen, die an den beiden Bauteilen zu befestigen sind, und einem keilförmig gestalteten Verriegelungsteil, der nach dem Anbau der Halterungen und dem Zusammenfügen der beiden Bauteile die beiden Halterungen fest miteinander verbindet. Der wesentliche Nachteil dieser Beschläge besteht darin, daß ihre mechanische Festigkeit zu wünschen übrig läßt und daß diese Beschläge nur die Kraft aufbringen, die beiden Teile zusammenzuhalten, nicht aber für deren richtige Ausrichtung sorgen. Damit die beiden zu verbindenden Bauteile bei Verwendung bekannter Beschläge z.B. an der Verbindungsstelle einer Seitenwand mit dem Boden eines Schrankes in der richtigen Stellung zusammengehalten werden, verwendet nan üblicherweise zusätzlich Dübel oder dgl,
Die Erfindung sucht einen Möbelbeschlag der oben beschriebenen Gattung zu schaffen, der auch von Laien ohne großen
-2-
-2- M Io GM J>
Aufwand fachmännisch verankert werden kann, der gleichzeitig mit der Haltefunktion auch die Richtfunktion übernimmt, und der auch erheblichen Belastungen standhält, was z.B. für Möbel in Kinderzimmern wichtig ist.
Die Erfindung löst diese Aufgabe ausgehend von einem Beschlag der eingangs bezeichneten Gattung dadurch, daß jeder Satz von Verbindungsteilen aus zwei Teilen besteht, die an je einem Bauteil in Verbindungsstellung miteinander fluchtend befestigt sind, und daß in dieser Verbindungsstellung das eine Teil eines Jeden Paares nach Art eines Steckers in das jeweils andere Teil eingreift, wobei die Längsrichtung des "Steckers" parallel zur Verbindungskante der beiden Bauteile verläuft.
In einer besonders zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß eines der Bauteile an der Stoßfläche, mit der es im zusammengebauten Zustand an der zugeordneten Fläche des anderen Bauteiles ansteht, eine Nut aufweist, in welcher das eine Bauteil eines jeden an dieser Verbindungsstelle verwendeten Teiles von Verbindungsteilen versenkt angeordnet ist, und daß die jeweils anderen Teile der Paare von Verbindungsteilen auf der zugeordneten Fläche des anderen Bauteils angeschraubt sind. In diesem letzteren Falle hat man eine verdeckte Anordnung der Beschläge, die aber trotzdem einfach anzubringen ist, so daß die Verwendung auch für den Laien möglich ist, nachdem nehezu Jeder Haushalt über kleine Werkzeugmaschinen mit Fräsköpfen verfügt. Im übrigen kann sich jeder Bastler in jeder Schreinerwerkstatt entsprechende Nuten fräsen lassen.
Im folgenden wird die Erfindung unter Hinweis auf die Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel erläutert. In dieser zeigen:
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Fig. 1 schematisch die Art der Verankerung mit Hilfe eines Beschlages nach der Erfindung;
Pig. 2 schematisch und teilweise aufgebrochen ein Paar von zusammen den Beschlag bildenden Verbindungsteilen; und
Fig. 3 eine gegenüber der Anordnung nach Fig.
andere Art der Anbringung der Verbindungsteile nach Fig. 2.
In den Figuren 1 bzw. 3 sei 2o das Bodenbrett eines Schrankes und Io eine hochstehende Seitenwand. Diese beiden Wände lassen sich mit Hilfe eines oder mehrerer Sätze von je aus zwei Teilen bestehenden Verbindungsteilen gemäß Fig.2 verbinden.
Ersichtlich besteht jedes Paar von Verbindungsteilen aus einem ersten quaderförmigen Teil 11, das in Längsrichtung an einer kleinen Fläche einen Stecker-artigen Fortsatz 13 aufweist. Das dazugehörige zweite Teil 12 dieses Beschlages weist eine Ausnehmung 14 auf, in die der Stekker-artige Abschnitt 13 des Teiles 11 in der aus Fig. 2 ohne weiteres ersichtlichen Weise eingeführt werden kann. Zweckmäßig weist der Stecker-artige Abschnitt 13 außen kleine Rippen auf und entsprechende Ausnehmungen sind an der Innenwandung der Ausnehmung 14 des Teiles 12 angebracht, Man kann die beiden Teile 11 und 12 zweckmäßig aus einem mittelweichen Kunststoff herstellen, so daß jedenfalls eine Schnappwirkung erreichbar ist, wenn die gezeigten Teile 11 und 12 ineinandergeschoben werden.
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-4- M Io GM
Will man eine Verbindung der Teile Io und 2o gemäß Fig. herstellen, dann schraubt man die beiden Teile IL und mit der in Fig. 2 gezeigten Orientierung von Schrauben derart fest, daß man z.B. die Teile 11 jeweils am Boden festschraubt, und die Teile 12 jeweils an der Seitenwand.
Man kann - je nach den mechanischen Anforderungen an diesen Beschlag - an der Verbindungsstelle eines Sciarankbodens mit einer Seitenwand mehrere Paare solcher Verbindungselemente gemäß Fig. 2 vorsehen. Es ist dabei sowohl möglich, die Einzelteile des Beschlages vor dem Zusammensetzen der beiden Teile Io und 2o anzuschrauben, als auch danach.
Wenn man eine verdeckte Anordnung der Beschläge wünscht, fräst man gemäß Fig. 5 in die untere Fläche der Seitenwand Io eine Nut, die zweckmäßig genau dem Querschnitt der beiden Teile 11 und 12 entspricht. Nunmehr schraubt man beispielsweise in entsprechenden Abständen voneinander zwei oder drei Teile 12 in die Nut in der Seitenwand Io hinein, und dann an den zugehörigen Stellen auf den Boden 2o für jedes Teil 12 ein Teil 11.
Sodann setzt man die Seitenwand Io senkrecht zur Papierebene versetzt auf den Boden 2o auf und verschiebt die Seitenwand lo, bis die Steckerabschnitte \J> und 14 voll eingerastet sind.
Schutzan Sprüche

Claims (3)

Patentanwalt A Dipl.-Ing. Michael Korn ^ München - Krallllng Gartenstraße 13 _5_ M Io GM Schutzanspr ü c h e
1. Beschlag für Möbel zum Verbinden von flächigen Bauteilen, beispielsweise einer Seitenwand mit einem Boden, bestehend aus an beiden Bauteilen anbringbaren, miteinander verbindbaren Verbindungsteilen, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Satz von Verbindungsteilen aus zwei Teilen (11+12) besteht, die an je einem Bauteil (2o bzw. lo) in Verbindungsstellung miteinander fluchtend befestigt sind, und daß in dieser Verbindungsstellung das eine Teil (11) eines jeden Paares nach Art eines Steckers (1^,14) in das jeweils andere Teil eingreift, wobei die Längsrichtung des "Steckers" parallel zur Verbindungskante der beiden Bauteile verläuft.
2. Beschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile eines Paares im wesentlichen quaderförmig gestaltet sind, daß das eine Teil einen Portsatz (13) mit kleinerem Außenquerschnitt aufweist, welcher in eine Ausnehmung (14) des anderen Teiles hineinpaßt, und daß die beiden Teile in bekannter Weise an den miteinander zu verbindenden Bauteilen anschraubbar sind.
3. Beschlag nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Bauteile (lo; Fig.3) an der Stoßfläche, mit der es im zusammengebauten Zustand an der zugeordneten Fläche des anderen Bauteiles (2o) ansteht, eine Nut (15) aufweist, in welcher das eine Bauteil
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(z.B. 12) eines jeden an dieser Verbindungsstelle verwendeten Paares von Verbindungsteilen versenkt angeord net ist, und daß die jeweils anderen Teile der Paare
von Verbindungsteilen auf der zugeordneten Fläche des
anderen Bauteils (2o) angeschraubt sind.
DE7204306U Möbelbeschlag Expired DE7204306U (de)

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DE7204306U true DE7204306U (de) 1972-05-18

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