DE720300C - Fluessigkeitsfilter - Google Patents

Fluessigkeitsfilter

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Publication number
DE720300C
DE720300C DEH150541D DEH0150541D DE720300C DE 720300 C DE720300 C DE 720300C DE H150541 D DEH150541 D DE H150541D DE H0150541 D DEH0150541 D DE H0150541D DE 720300 C DE720300 C DE 720300C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air
filter
indentations
openings
pipes
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Expired
Application number
DEH150541D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Henning
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Individual
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D24/00Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof
    • B01D24/46Regenerating the filtering material in the filter
    • B01D24/4626Construction of spray heads specially adapted for regeneration of the filter material or for filtrate discharging

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description

  • Flüssigkeitsfilter Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Flüssigkeitsfilter, deren körnige Filtermasse durch Spülung mit Wasser und Luft gereinigt wird.
  • Während das Spülwasser sich durch richtige Bemessung der Austrittsquerschnitte im Fikermassetragboden verhältnismäßig leicht gleichmäßig über den Filterbettquerschnitt verteilen läßt, ist die gleichmäßige Verteilung der Spülluft wesentlich schwieriger. Meistens werden hierfür besondere, mit entsprechend bemessenen Bohrungen versehene Verteilungsrohre venvendet, die von einem Hauptrohr aus gespeist werden. Diese Rohrnetze werden oft oberhalb des Tragbodens angeordnet, so daß also die Spülluft nicht durch die Austrittsquerschnitte dieses Bodens hindurchtritt, sondern unmittelbar in den körnigen Filterstoff eingefiihrt wird. Die Anordnung hat verschiedene Nachteile. Wendet man für die eigentliche Filtermasse sog. Stütz oder Unterbauschichten an, d. h. Kies mit nach unten zunehmender Korngröße, so ergeben sich leicht Verlagerungen, weil durch die Luft besonders die obere feine Unterbauschicht hochgerissen und mit der eigentlichen Filterschicht vermischt wird. Verzichtet man auf die Unterbauschichten, so müssen die Löcher in den Luftverteilungsrohren sehr eng ausgeführt werden, damit die eigentliche Iiiltermasse, die meist von sehr geringer Korngröße ist, nicht eindringen kann.
  • Bei einer weiteren bekannten Bauart von Filterzwischenböden wird die Luft durch ein Netz von zusammenhängenden, nach unten offenen Kanälen unter dem Filterzwischen boden verteilt. Ihrer Wirkung nach entspricht diese Anordnung der vorher beschriebenen, da die Spülluft aus den Luftverteilungskanälen unmittelbar in die Filterschicht bzw. die Unterbauschicht eingeblasen wird.
  • Damit sind aber die schon beschriebenen Nachteile verbunden.
  • Diese Nachteile werden vermieden, wenn man die Luftverteilungsrohre unterhalb des Filtennassetragbodens anordnet. Es ist aber dann bei den bekannten Bauarten praktisch unmöglich, die Luft auf die Filtertläche gleichmäßig zu verteilen. Die aus den özinungen der Luftrohre austretende Spülluft steigt zunächst mehr oder weniger senkrecht hoch und wandert dann an der ebenen Boden-Fläche nach irgendeiner Austrittsöffnung, wobei geringste Unterschiede im Neigungswinkel des Bodens, Unebenheiten, Wasserströmungen usw. die Austrittsstelle weitgehend verschieben können, abgesehen davon, daß infolge irgendwelcher Undichtigkeiten im Tragboden die Luft sogar bevorzugt an Stellen entweicht, wo sie nicht gebraucht wird oder störend wirken kann.
  • Es sind wohl Filtermassetragböden bekanntgeworden, bei denen man das Wandern der durch ein Rohrnetz gleichmäßig verteilten Luft unterhalb des Tragbodens durch rinnenartige Einbuchtungen in der Querrichtung vermieden hat; doch gewährleistet dies noch keine 1 Lösung der gestellten Aufgabe, da keine Einrichtungen vorhanden sind, die auch eine gleichmäßige Verteilung der Luft in der Längsrichtung, der Einbuchtungen gewährleisten. Die geringsten Unterschiede im Widerstand der Filterfüllung oder eine Neigung des Bodens in der Längsrichtung der Einbuchtungen um nur wenige Millimeter be wirkt, daß die Luft ungleichmäßig verteilt austritt; denn sie geht in jedem Falle den Weg des geringsten Widerstandes.
  • Diese Nachteile werden durch die erfindungsgemäße Einrichtung beseitigt und ein störungsfreies Spülen mit Wasser und Luft gewährleistet. Im Gegensatz zu den bisherigen Ausführungen ist die Unterfläche des Tragbodens nicht als ebene Fläche ausgeführt oder mit durchlaufenden rinnenartigen Einbuchtungen versehen, sondern mit voneinander getrennten kassettenartigen Einbuchtungen, an deren Scheitelpunkten jeweils die zugehörige Filterdüse angeschlossen ist. Unterhalb des Filtermassetragbodens befindet sich nun das Rohrnetz zum Verteilen der zuzuführenden Spülluft. Das Wasser für die Spülung wird ebenfalls unterhalb des Filtermassetragbodens eingeführt, und zwar durch eine oder mehrere Leitungen oder öffnungen. Die Luftzuführungs- und -verteilungsrohre, die zweckmäßig und in an sich bekannter Weise derart mit Austrittsöffnungen versehen sind, daß über die gesamte Rohrlänge gleichmäßiger Luftaustritt stattfindet, werden so ausgeführt, daß die austretende Luft sich auf die einzelnen Einbuchtungen oder durch Rippen gebildeten Wassettell verteilt. Die Öffnungen der Rohre können sich oben befinden, falls die Rohre unter einer Reihe von Einbuehtungen entlang geführt sind. Die Öffnungen können aber auch seitlich angeordnet sein, falls die Rohre sich unter den Rippen befinden, welche die Einbuchtungen voneinander trennen. Durch die seitlichen öffnungen steigen dann gleichmäßig an beiden Seiten des Rohres die Luftblasen hoch und verteilen sich auf die zu beiden Seiten des Rohres liegenden Einbuchtungen Diese seitlichen öffnungen können schräg nach unten geneigt oder waagerecht oder auch gar schräg nach oben geneigt angebracht werden. Die in die Einbuchtungen oder Kassetten auf diese Weise strömende Luft rvird nun unmittelbar zusammen mit dem Wasser oder getrennt von diesem je nach der Art, wie gespült werden soll, durch die Filtermasse hindurchgetrieben.
  • Die Rückspülung, die auf diese Weise herbeigeführt wird, ist außerordentlich gleichmäßig über den gesamten Filterboden verteilt. Iiie Durchtrittsöffnungen wird man im allgemeinen an der höchsten Steile der z. B. trichterförmigen Vertiefungen anbringen, un zu verhindern, daß sich irgendwelche Luftkammern bilden. Es ist aber nicht unbedingt notwendig, so zu verfahren, da die Luft auf alle Fälle durch die öffnungen hindurchgetrieben wird.
  • An Hand der Abb. I und 2 soll der Erfindungsgegenstand erläutert werden.
  • Die Abb. 2 und 4 zeigen die untere Ansicht je eines erfindungsgemäß ausgeführten Filtermassetragbodens von unten, während die Abb. 1 und 3 die dazugehörigen Tragböden im Querschnitt zeigen. In dem Tragboden 1 sitzen die Filterdüsen 2, welche durch Öffnungen mit dem Raum unterhalb des Tragbodens verbunden sind. Die untere Fläche dieses Bodens ist mit kassettenartigen Einbuelltungen 4 versehen, an deren höchstem Punkt 3 die Filterdüsen angeschlossen sind. Die Luftverteilungsrohre 5, die oben (Abb. 3, linke Hälfte) oder seitlich (Abb. 1 und 3, rechte Hälfte mit Luftaustrittsöffnungen 6 versehen sind, sind entweder so verlegt, daß sie unterhalb der Rippen, die durch die liassettenartigen Einbuchtungen in dem Boden entstanden sind (vgl. die Abb. 1 und 2) ode unmittelbar unterhalb der Linbuclltttnge (vgl. Abb. 3, linke Hälfte) liegen, so daß in letzterem Fall eine Austrittsöffnung nach oben zwecksmäßig ist. Beide Verteilungsarten nnen auch in einem Filter vereinigt sein. wie aus Abt. 3 hervorgeht, in welchem die Rohre diagonal zu den Einbuchtungen geführt sind, so daß die Rohre sich sowohl unterhalb der Einbuchtungen als auch unterhalb der Trennlinien befinden. Die Einbuchtungen 4 fangen die aus den Luftverteilungsrohren 5 durch die Öffnungen 6 austretende Luft auf und führen sie nach den Durchtrittsöffnungen bzw.
  • Siebköpfen 2 und von da durch die Filtermassc hindurch. Die Abb. t und 2 zeigen einen z. B. durch Drücken aus einer Blechplatte hergestellten kassettierten Boden. Die Abb. 3 und 4 stellen einen aus Beton oder einem ähnlichen Baustoff angefertigten Boden dar. Die Erfindung beschränkt sich natürlich nicht auf die in den Abbildungen dargestellten Ausführungen, sondern es- können, wie schon weiter oben ausgeführt worden ist, die Austrittsöffnungen für die Luft, die in den Luftzuführungsrohren sich befinden, auch seitlich, waagerecht oder schräg nach oben geneigt oder in irgendeiner sonstigen für die Luftzuführung geeigneten Form und Größe angebracht werden. Die Einbuchtungen 4 können auch eine andere, z. B. längliche, runde oder auch eine sechseckige Form aufweisen. Forderung für diese Aufteilung ist nur, daß das Auffangen der Luft durch die einzelnen Einbuchtungen oder Kassetten erreicht wird. Durch die erfindungsgemäße Einrichtung wird die Aufgabe der Verteilung von Luft und Wasser in beabsichtigterWeise bei Wasser- und Luftspülung mit einfachsten Mitteln gelöst. Im allgemeinen wird eine gleichmäßige Verteilung der Spülmittel über die ganze Filterfläche erwünscht sein; es

Claims (1)

  1. können aber auch Fälle eintreten, in denen ein Teil des Filters, z. B. die innen- oder außenliegenden Teile, stärker gespült werden sollen; dann wird man die Luftverteilung und die Vertiefungen diesen besonderen Verhältnissen anpassen.
    PATENTAXSPRUC}I: Flüssigkeitsfilter mit körniger Filtermasse, das mittels der im Filtermassetragboden gleichmäßig verteilten und über ihm erhöht angeordneten öffnungen mit einem Wasser-Luft- Gemisch rückgespült wird und dem die Luft mittels unterhalb des Tragbodens angeordneten, mit gleichmäßig verteilten Bohrungen versehenen Rohren zugeführt wird, gekennzeichnet durch auf der unteren Fläche des Tragbodens (1) gleichmäßig verteilte und jeweils einer gleichen Anzahl von Austrittsöffnungen (6) der Luftverteilrohre (5) zugeordnete kassettenartige Einbuchtungen (4), an deren Scheitelpunkten (3) jeweils die zugehörige Filterdüse (2) angeschlossen ist.
DEH150541D 1937-02-09 1937-02-09 Fluessigkeitsfilter Expired DE720300C (de)

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