DE7202016U - Steckbaustein - Google Patents
SteckbausteinInfo
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Description
PATENTANWÄLTE
DR.-ING. VON KREISLER DR.-IWG. SCHÖN WALD
DR.-ING. TH. MEYER DR. FUES DIPL.-CHEM. ALEK VON KREISLER
DIPL.-CHEM. CAROLA KELLER DR.-ING. KLÖPSCH DIPL.-ING. SEIJING
•5 KÖLN 1, DEICHMANNHAUS
19. Januar I972 Sg/rö
The British Petroleum Company Limited, Britannic House, Moor Lane, London / England
Steckbaustein
Es sind zahlreiche Formen von Steckbausteinen bekannt, die zumeist als Kinderspielzeug gedacht
sind. Derartige Steckbausteine lassen sich
in den verschiedensten Variationen zusammensetzen.
Sie sind zu diesem Zv;eck mit besonderen Steck- oder Klemmteilen ausgestattet.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Steckbauntein zu schaffen, der sich zur Herstellung
größerer tragender Strukturen und insbesondere
zur Horatellung gltterforriger Hohlkörper eignet.
Dl öse Auf nabe wird erfindung.sgemäiB dadurch gelöst,
daß an zwei ninander gegenüberliegenden Kanten einer
im c.'cfiojitli cbc:n Π achenfornup;en }"<asiseinho:: t etwa
recntwinkJ If, abstehende Bofsstlgungnteile vorgesehen
Ι1} sind, (iaii di;; 'liofostigunnateile jovieils aus einer
ernten Plattfj bestehen, deren Haupt flächen in parallelen
EbVUen im wesentlichen rechtwinklig zur Hauptachse
der Basiseinheit liegen und aus einer an der ersten Platte mit Abstand befestigten zweiten Platte, daß
die Hauptflächen der zweiten Platte im wesentlichen parallel zu denjenigen der ersten Platte verlaufen
und die Hauptflächen der ersten und der zweiten Platte sich teilweise überlappen, und daß der Zwischenraum
zwischen der ersten und zweiten Platte etwa die gleiche Größe besitzt wie das Maß der Überlappung,
derart, daß zwei gleiche Klemmbausteine rechtwinklig zueinander mit ihren Befestigungsteilen
verklemmbar sind.
Der erfindungsgemäße Klemmbaustein stellt im Grunde ein Flächenelement dar, das jedoch nicht unbedingt
eine geschlossene Fläche haben muß, sondern entweder als geschlossenes oder offenes Rahmenteil ausgebildet
sein kann. Auf diese V/eise lassen sich Strukturen herstellen, die beispielweise als Verkaufs- oder
Präsentationsregale oder dekorative Elemente verwendet werden können. Es lassen sich auch originelle
Möbel, Lampen oder andere Gebrauchsgegenstände damit herstellen.
Vorteilhaft ist der Steckbaustein so bemessen und ausgebildet, daß' das Maß der Überlappung zwischen
den ersten und den zweiten Platten, der Zwischenraum
zwischen ihnen und die Plattenstiirke im wesentlichen
gleich sind. D:i e eigentli-ehe Verklemmung bzw. das
Ineinandersetzen zweier Bausteine findet im Bereich des1 Zwischenraumes swi.'jeheri der ersten Platte und
der zweiten Platte statt. Die übrigen Teile dienen
J)O der Versteifung und Ausrichtung. Um zwei Steckbausteinen
beim Ineinandersetzen den nötigen gegenseitigen
Halt zu geben, ist das im Bereich des Zwischenraumes
zwischen den Platten vorgesehene Verbindungsstück so bemessen, daß es sich nur über den mittleren Bereich
der Platten erstreckt, so daß oben und unten freie Zwischenräume existieren, die beim Aufeinandersetzen
zweier Bausteine ineinandergreifen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist de. Mittel bereich
eines Randes jeder der Platten zur Verbindung mit der benachbarten Fläche einer anderen Platte und
zur Befestigung der Platten aneinander verlängert.
Vorzugsweise besitzt der Steckbaustein an mindestens einer Seite der Basiseinheit vorspringende Verstärkungsleisten. Befindet sich eine Verstärkungsleiste an derjenigen
Seite der Basiseinheit, zu der die ersten Pl atten vorstehen, so erstreckt sie sich nicht über die
gesamte Länge des Bausteins, sondern endet etwa an der Innenkante der zweiten Platte. Eine Leiste, die
sich an derjenigen Seite der Basiseinheit befindet, nach der die zweiten Platten vorstehen, kenn so lang
sein, daß sie die zweiten Platten direkt miteinander verbindet.
Der Steckbaustein wird bevorzugt einstückig; aus Polystyrol-
oder Polyurethanschaum hergestellt.
Die Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf
die Figuren an Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht des Steckbausteines, Fig. 2 eine Draufsicht,
Fig. J>, '4 und 5 zeigen wie die Steckbausteine miteinander
verbunden werden können,
Fig. 6 zeigt einen Querschnitt durch die Verbindung nach Fig. 4,
FIg. 7 eine Seitenansicht eines zusammen mit den Steckbausteiner, verwendbaren Verbindungselementes,
und
Fig. 8 eine Draufsicht des Verbindungselementes nach Fig. 7.
Der Steckbaustein besitzt eine Basiseinheit 1 mit Befestigungsteilen 2 und 3 an jedem Ende. Das Befestigungsteil
2 umfaßt eine erste Platte 4 und eine zweite Platte 5- Der Zwischenraum zwischen ihnen
entspricht in seiner Größe etwa der Stärke der Platten 4 und 5 und der Überlappung A (Fig. 2) zwischen
ihnen. An der Basiseinheit 1 sind vorstehende Leisten 6 und 7 (Fig.2) angebracht. Hierbei handelt es sich
um Verstarkungsleisten. Die Verstärkungsleiste 6 sieht
so weit aus der Ebene der Basiseinheit 1 hervor wL· die zweiten Platten 5 und 5a. Sie grenzt unmittelbar
an diese an. Die Leiste 7 steht demgegenüber zur anderen Seite vor und hat die gleiche Länge wie die Leiste
6. Da sich die ersten Platten k und 'la aber weiter
außen befinden als die zweiten Platten 5, 5a, besUhtn
Zwischenräume zwischen der !,eiste 7 und den ernte;;
Platten 4, 4a.
Der gesamte Stc.ikbausteln iafc einstückig aus
schHumtem Polystyrol hergestellt.
Dor Zwischenraum Π zwischen der vorstehenden Leiste 7 und der Platte ·Ί ist im wesentlichen genauso groß wie
die Hroite C der Platte 4, die doppelt so groß ist wie Λ.
Um zwo! Kl eminbausteine zusammenzusetzen, wird ein
Klemmbaustein 9 (Fig. J5) rechtwinklig zu einem anderen
Klemmbaustein 10 auf diesen gesetzt. Die Platten 5 und 5a kommen dabei miteinander in Kontakt (Fig. 4),
ebenso wie die Platten 4 und 5a, um gleichzeitig Kontakte zwischen 4a und 4 und 4a und 5 zu bilden. Dies
ist anschaulich in Fig. 6 dargestellt. Fig. 6 zeigt einen Querschnitt durch die Verbindung nach Fig. 4.
Die in den Fig. 7 und 8 dargestellten Verbindungsteile
bestehen aus zv;ei parallelen, ,-jedoch gegeneinander versetzten
Platten 12. ij, die durch einen Verbindungssteg
1.4 von geringerer Höhe als die Platten miteinander verbunden sind. Der Zwischenraum hat die Breite A, während
die Breite der Platten C beträgt. Die Größen A und C
sind dieselben wie bei dem Klemmbaustein nach Fig. 1 und 2. Das Verbindungsteil kann an die Klemmbausteine
nach Fig. 1 und 2 angesetzt werden und zum Verbinden zweier Klemmbausteine dienen.
In Fig. 5 ist die Möglichkeit der Herstellung einer Stehlampe aus Klemmbausteinen und Verbindungsteilen
dargestellt. Dabei wird ein Turm mit quadratischem Grundriß erzeugt. Anschließend wird die Oberseite mit
einer Platte abgedeckt, die auf den Stegen 6 der obersten
Kl emmbnusteine aufruht. An dieser Platte wird ein
Ballon aufgehängt, der im Inneren des Turmes berab-
'50 hängt. .Die Grundrißabmessungon den auf diese Weise
(I Il
ι * If ι « I · I « · I I (•It
ι * If ι « I · I « · I I (•It
ι * ■ ·
zusammengesetzten Turmes entsprechen etwa denjenigen eines Flaschenkastens.
Claims (2)
1. Steckbaustein, dadurch (gekennzeichnet, daß an
zwei einander gegenüber senden Kanten einer im
wesentlichen flachenrörmigen Basiseinheit (1) etwa
rechtwinklig abstehende Befestigungsteile (2, J>)
vorgesehen sind, daß die Befestigungstei]e (2, 3)
jeweils aus einer ersten Platte (4, 4a) bestehen, deren Hauptn ächen in parallelen Ebenen im wesentlichen
rechtwinklig zur Hauptachse der Basiseinheit (1) liegen und aus einer an der ersten Platte (4, 4a)
mit Abstand befestigten zweiten Platte (5, 5a), daß die Hauptflächen der zweiten Platte (5, 5a) im wesentlichen
parallel zu denjenigen der ersten Platte (4, 4a) verlaufen und die Hauptflächen der ersten und der
zweiten Platte sich teilweise überlappen, und daß der Zwischenraum zwischen dor ersten und zweiten
Platte etwa die gleiche Größe (A) besitzt wie das Maß der Überlappung zwischen erster und zweiter
Platte, derart, daß zwei gleiche Steckbausteine rechtwinklig zueinander mit ihren Befestigungsteilen
verklemmbar sind.
2. Steckbaustein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet.
daß das Maß der Überlappung zwischen den ersten und den zweiten Platten, der Zwischenraum zwischen ihnen
und die Plattenstärke irn wesentlichen gleich sind.
j>. Steckbaustein nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kittelbereich eines Randes jeder
der Platten zur Verbindung mit der benachbarten Fläche
einer anderen Platte und zur Bnfeotißunft der Platten
aneinander verlängert 3st.
H. Steckbaustein nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß er auf mindestens
einer Seite der Basiseinheit O) vorspringende
Verstärkungsleisten (6, 7) besitzt.
5, Steckbaustein nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er einstückig
ist und aus Polystyrol- oder Polyurethanschaurn besteht.
6„ Steckbaustein nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der Basiseinheit (l) etwa halb so groß ist wie die Höhe
der Befestigungsteile (2, J5).
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7202016U true DE7202016U (de) | 1972-07-06 |
Family
ID=1276429
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7202016U Expired DE7202016U (de) | Steckbaustein |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7202016U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3328544A1 (de) * | 1983-04-15 | 1985-02-28 | Alfred Dr.-Ing. 7900 Ulm Eggenmüller | System zum aufbau von rahmen und gestellen |
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- DE DE7202016U patent/DE7202016U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3328544A1 (de) * | 1983-04-15 | 1985-02-28 | Alfred Dr.-Ing. 7900 Ulm Eggenmüller | System zum aufbau von rahmen und gestellen |
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