DE719960C - Verfahren zur Herstellung von gitteraehnlichen Elektroden fuer elektrische Entladungsgefaesse - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von gitteraehnlichen Elektroden fuer elektrische Entladungsgefaesse

Info

Publication number
DE719960C
DE719960C DEA87982D DEA0087982D DE719960C DE 719960 C DE719960 C DE 719960C DE A87982 D DEA87982 D DE A87982D DE A0087982 D DEA0087982 D DE A0087982D DE 719960 C DE719960 C DE 719960C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wires
grid
electrodes
production
electrical discharge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA87982D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Peter Kniepen
Friedrich Michel
Dr Eberhard Uredat
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DEA87982D priority Critical patent/DE719960C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE719960C publication Critical patent/DE719960C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J19/00Details of vacuum tubes of the types covered by group H01J21/00
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0001Electrodes and electrode systems suitable for discharge tubes or lamps
    • H01J2893/0012Constructional arrangements
    • H01J2893/0019Chemical composition and manufacture
    • H01J2893/0022Manufacture

Landscapes

  • Powder Metallurgy (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von gitterähnlichen Elektroden für elektrische Entladungsgefäße Gitterförmige Elektroden, die als Kathode oder Gitter bei elektrischen Entladungsgefäßen dienen sollen, werden häufig aus sehr dünnen Drähten hergestellt. Diese dünnen Drähte müssen !entweder miteinander oder mit Stützdrähten oder mit einem Stützkörper mechanisch und elektrisch verbunden werden. Die Befestigung der Drähte erfolgt entweder durch Löten, Schweißen, Sintern oder Einklemmen. Die Herstellung dieser Verbinidungen bereitet besonders immer dann Schwierigkeiten, wenn die Drähte gegen Änderungen ihrer Form oder ihrer Kristallisation sehr empfindlich sind.
  • Ferner ist es bekannt, durch Zwischenstreuen von Carbonylmetallpulver und durch Sintern zwei Metalle zu verbinden, die sich nicht oder nur unvollkommen verschweißen lassen.
  • Bei der Herstellung von gitterähnlichen Elektroden für elektrische Entladungsgefäße insbesondere aus Drähten von o, 5 mim Durchmesser und weniger .durch Versintern der Drähte mit den Querteilen mittels eines Metalls werden erfindungsgemäß die Drähte des Gitters an ihren Kreuzungsstellen mit einer Metallpaste überzogen, die ein oder mehrere gasbindende Metalle, wie beispielsweise Zirkonium, Titan, Tontal und Niob, enthält, und alsdann wird der Überzug der Gitterdrähte festgesintert. Vorzugsweise erfolgt das Sintern m einem nicht angreifenden Gas oder Vakuum, und zwar im Glühofen und/oder mittels Hochfrequenzsträmen.
  • Hierdurch ergeben sich beider Herstellung von Gittern oder ähnlichen Elektroden folgende Vorteile: Im Gegensatz zum Kerbverfahren und zum Schweißverfahren wird beim Sinterverfahren die Kristallstruktur .des Gitterdrahtes nicht geändert, seine mechanischen Eigenschaften. bleiben daher unverändert. Außerdem tritt keine mechanische Verformung des Gittergebildes ein. Ferner besteht beim Sinterverfahren im Gegensatz zum Schweißverfahren nicht die Gefahr, daß sich die Oberfläche der Metallteile mechanisch verändert. Dies ist für das Verhalten des Gitters in der Röhre wesentlich. Darüber hinaus wird im Gegensatz zum Kerb- und Schweißverfahren eine großflächige Verbindung zwischen den Gitberdr ähten erhalten, wodurch ein guter Wärmeübergang und ein sicherer elektrischer Kontakt gewährleistet ist. Die Verwendung der gasbindenden Metalle zum Versintern der Einzelteile läßt gleichzeitig einen mechanischen Halt und eine Gasbindung erreichen.
  • Zur Herstellung einer derartigen gitterähnlichen Elektrode wird beispielsweise ein dünnes Drahtgeflecht, gestützt von einigen waagerecht ausgespannten Drähten, waagerecht gehaltert. Auf die Knotenstellen wird dann ein wenig Metall in Form einer Aufschlemmung aufgetragen und das so hergestellte Gebilde in einem nicht angreifenden oder reduzierenden Gas oder im Vakuum festgesintert. Als Gasatmosphäre wird beispielsweise Wasserstoff, Stickstoff, Argon oder ein Gemisch dieser Gase benutzt. Das Glühen erfogt vorzugsweise in einem Glühofen oder mit Hochfrequenz. Eine nach diesem Verfahren hergestellte Elektrode ist mechanisch und elektrisch einwandfrei und sieht .außerordentlich sauber aus. Außerdem tritt beim Auftragen der Metallpaste kein Verschieben der Drähte ein. Die Erfindung bietet also besondere Vorteile bei Elektroden aus sehr empfindlichen Drähten, d. h. bei Drähten mit einem Durchmesser von o,5 mm oder weniger.
  • In den Abbildungen sind schematisch Ausführungsbeispiele nach der Erfindung dargestellt. Bei dem Ausführungsbeispiel in der Abb. i sind die Drähte i mit den Drähten 2 an den Kreuzungsstellen -durch aufgesintertes Metall 3 verbunden. Nach Abb.2 sind die Drähte 5 mit den Streben q. durch aufgesintertes Metall 6 verbunden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von gitterähnlichen Elektroden für elektrische Entladungsgefäße, insbesondere aus Drähten von 0,5 mm Durchmesser und weniger, durch Versintern der Drähte zeit den Querteilen mittels eines Metalls, dadurch gekennzeichnet, daß die Drähte des Gitters an ihren Kreuzungsstellen mit einer Metallpaste überzogen werden, die ein oder mehrere gasbindende Metalle, wie beispielsweise Zirkonium, Titan, Tantal und Niob, enthält, und daß alsdann der Überzug der Gitterdrähte festgesintert wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Sintern in einem nicht angreifenden Gas oder einem Vakuum, und zwar im Glühofen oder mittels Hochfrequenzsträmenerfolgt.
DEA87982D 1938-09-03 1938-09-03 Verfahren zur Herstellung von gitteraehnlichen Elektroden fuer elektrische Entladungsgefaesse Expired DE719960C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA87982D DE719960C (de) 1938-09-03 1938-09-03 Verfahren zur Herstellung von gitteraehnlichen Elektroden fuer elektrische Entladungsgefaesse

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA87982D DE719960C (de) 1938-09-03 1938-09-03 Verfahren zur Herstellung von gitteraehnlichen Elektroden fuer elektrische Entladungsgefaesse

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE719960C true DE719960C (de) 1942-04-20

Family

ID=6950222

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA87982D Expired DE719960C (de) 1938-09-03 1938-09-03 Verfahren zur Herstellung von gitteraehnlichen Elektroden fuer elektrische Entladungsgefaesse

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE719960C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1234858B (de) Gluehkathode fuer elektrische Entladungsroehren
DE1639148A1 (de) Verfahren zur Herstellung einer thermoelektrisch heissen Verbindung
DE719960C (de) Verfahren zur Herstellung von gitteraehnlichen Elektroden fuer elektrische Entladungsgefaesse
DE1279208B (de) Verfahren zum Aufbringen einer fest haftenden UEberzugsschicht auf eine Elektrode einer elektrischen Entladungsroehre
DE838167C (de)
DE2543079C3 (de) Verfahren zum Herstellen von Trockenelektrolytkondensatoren
DE900726C (de) Spannungsunterteiltes elektrisches Entladungsgefaess und Verfahren zu seiner Herstellung
DE909602C (de) Verfahren zur Herstellung von stark waermeabstrahlenden UEberzuegen auf Elektroden von elektrischen Entladungsgefaessen, insbesondere Hochleistungskurzwellenroehren
DE917860C (de) Aktivierungsmaterial fuer Elektroden von elektrischen Entladungsgefaessen
DE863830C (de) Kathode fuer Elektronenroehren
DE2040038C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Anodensegmenten für Ziffern- oder Symbolanzeigeröhren
DE558947C (de) Verfahren zur Herstellung einer Ieitenden Verbindung zwischen der auf der Innenwand eines Vakuumgefaesses niedergeschlagenen Getterschicht und einem aeusseren Stromkreis
AT151639B (de) Verfahren zum Aufbringen von dichten und lötfähigen Metallschichten auf fertig gebrannte keramische Körper.
DE893556C (de) Geschichteter, mit duennen dielektrischen Folien aufgebauter Kondensator in gasdichtem Gehaeuse
AT163793B (de) Glimmentladungsröhre und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE810410C (de) Glimmentladungsroehre zur Verwendung als wirksamer Teil in einer elektrischen Schaltung
DE2610011C2 (de) Verfahren zum Herstellen eines großflächigen Kreuzspanngitters für elektrische Entladungsgefäße
DE1812221C3 (de) Verfahren zum Verbinden eines Leichtmetalles oder Legierungen desselben mit einem nichtmetallischen Material
AT167209B (de) Elektrischer Widerstandsdraht mit verstärkten Enden und Verfahren zu seiner Herstellung
AT214236B (de) Verfahren zum Löten an Diamanten
DE898040C (de) Elektrisches Entladungsgefaess mit metallischen Wandungen und Verfahren zu seiner Herstellung
AT87662B (de) Verfahren zur Herstellung des Glasüberzuges auf Einschmelzdrähten aus unedlem Metall für Glühlampen und andere Apparate mit sauerstoffleerer Glashülle.
DE951518C (de) Verfahren zur Herstellung einer Gluehkathode fuer elektrische Entladungsroehren, insbesondere fuer Senderoehren
DE2056573C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines Elektrolytkondensators mit festem Elektrolyten
DE1489235C (de) Elektrode für impulsbetriebene Elektronenrohren hoher Leistung