DE719565C - Schuhwerknaehmaschine - Google Patents

Schuhwerknaehmaschine

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DE719565C
DE719565C DEH153698D DEH0153698D DE719565C DE 719565 C DE719565 C DE 719565C DE H153698 D DEH153698 D DE H153698D DE H0153698 D DEH0153698 D DE H0153698D DE 719565 C DE719565 C DE 719565C
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DE
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lever
needle
presser
drive
machine
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Expired
Application number
DEH153698D
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English (en)
Inventor
Georg Hopf
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GEORG HOPF
Original Assignee
GEORG HOPF
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Publication date
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Application granted granted Critical
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B15/00Machines for sewing leather goods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Schuhwerknähmaschine Die Erfindung betrifft eine Schuhwerknähmaschine; insbesondere eine Kettenstichdurchnähmaschine, die :den hohen Anforderungen der Technik entsprechend mit einem Kurbelgetriebe für den Nadelstangenantrieb ausgerüstet ist, das die Nachteile der stark belasteten, durch Kurven angetriebenen Werkzeuge beseitigt. Das Getriebe arbeitet so, däß in bekannter Weise eine absolute oder angenäherte Ruhepause der Nadel in ihrer untersten Stellung gewährleistet ist. Dasselbe Getriebe bewirkt außerdem :den Abhub des automatischen Stoffdrückers beim Stillsetzen :der Maschine und den Antrieb für die Beinadel sowie den Zeitpunkt, in dem die Momentbremse zur Wirkung kommt, um eine Stichzahl von beispielsweise zöoo Stichen in :der Minute zu ermöglichen. Dies geschieht am besten ohne Kurve für :die sehr stark belastete Nadel, die durch eine harmonisch umgeformte Exzenterbewegung ersetzt ist, wodurch ein ruhiger Lauf der Maschine bei hoher Umdrehungszahl gewährleistet wird. Nadelantriebe, die durch eine Kurbel getätigt werden, sind bekannt. Der Kurbelzapfen greift mittels einer Rolle in einen Kulissenhebel, um von hier aus in abgeänderter Bewegungsform die Nadel anzutreiben. Dies bedeutet, praktisch gesehen, nichts anderes als einen umgekehrten Kurvenantrieb, bei dem die Rolle die treibende Kraft übernimmt. Die Kurvenrolle weist nur eine Linienberührung auf und ist ganz besonders durch die fortwährende ;Änderung der Drehrichtung einem sehr großen Verschleiß unterworfen. Eine andere Antriebsart verbindet die Kurbel durch eine Pleuelstange mit einem an der Nadelstange beweglich gelagerten N adelhubregulierhebel. Um hier die Ruhe für das Einlegen des Fadens in den Nadelhaken und die Länge des Nadelhubes zu bewirken, sind an der Nadelstange Anschlagnocken vorgesehen, gegen die der Na-delhubregulierhebel stößt, um im begebenen Zeitpunkt die unter Bremswirkung stehende Nadelstange zu bewegen. Diese Maschine erzeugt großen Lärm bei Nichteinhalten der ,vorgeschriebenen Bewegung für die '-1Tadelstange. Hierbei ,wird zuv fiel Faden gezogen, was eine lose Stichbildung zur Folge hat. Die Nadel durchdringt andererseits .das Material mehr, als notwendig ist, so daß ein Teil der vorgeschriebenen Ruhe in eine Weiterbetvegung verwandelt wird und das genaue Einlegen des Fadens in den Nadelhaken nicht erfolgen kann. Reißen des Fadens ist hier das unausbleibliche Ergebnis. Es sind Treib-und Bremsvorrichtungen bekannt, die nur eine verhältnismäßig geringe Drehzahl zulassen. Diese gehen in der Regel bis etwa 5oo bzw. 6oo Umdr./Min.. Eine Erhöhung der Drehzahl würde ihre Vernichtung bedeuten.
  • Bei einer anderen bekannten Anhaltevorrichtung fehlt eine Einrichtung zur Drosselung der Drehzahl von hoher auf geringe Drehzahl.
  • Eine andere Anhaltevorrichtung ist derart schwer einzustellen, daß der Schuster nicht in der Lage ist, eine einwandfreie Einstellung vorzunehmen. DieseAnhalteeinrichtungmacht nach Loslassen des Fußhebels noch etwa sechs Stiche, was zuv fiel ist.
  • Eine ebenfalls bekannte Treib- und Bremsvorrichtung stellt eine Maschine für sich dar, die nur an -Mietmaschinen verwendbar ist, ,la sie an Kaufmaschinen viel zii teuer sein würde.
  • Endlich ist auch eine Maschine bekannt, bei der die Nadelstange ebenfalls durch eine sich gleichförmig bewegende Kurbel angetrieben wird, die durch eine Stange auf einen Kniehebel wirkt, der seinerseits mit dem Drückerfußantrieb in Verbindung steht. Die Verstellung der Nadelstangenbewegung und damit eine Beeinflussung der unteren Ruhelage der Nadel erfolgt hier nicht von derselben 1iurbel aus, sondern sie wird. durch die veränderte Werkstiickdicke über den hriicl:erfußantrieb durch Verstellen des Kniehebels bewirkt. Die Ruhelage der Nadel ist deshalb nicht immer einwandfrei.
  • Bei der Maschine nach der Erfindung erfolgt der Antrieb der Nadel durch ein besonders ausgebildetes Kurbelgetriebe. Die gleicliförmigeKurbelbewegungwird über eine zweiteilige liurbelstange, deren beide Teile gelenkig miteinander verbunden sind, auf den Nadelstangenantriebshebel übertragen !in-1 durch von -derselben Kurbel angetriebene, auf das Kurbelstangengelenk zwecks Änderung der Winkelstellung der leiden `feile zueinander ,wirkende Steuerglieder abgeändert. Dieses Getriebe ermöglicht eine lange Ruhe der Nadel in ihrer unteren Lage, die z. B. 6o° der Kurbelbetvegung betragen kann. Das Einlegen des 1.'a@lelis in clen \a#lellialcen kann also finit großer Sicherheit erfolgen. Dabei geschieht ,die Steuerung der Nadelstangenbewegung ganz. unabhängig von der jeweiligen Werkstückdicke, sie ist also gleichmäßig. Von diesem Getriebe aus wird außerdem der automatische Abhub des Stoffdrückers beim Stillsetzen der Maschine sowie der Antrieb für die Beinadel abgeleitet. Der automatische Abhub des Stoffdrückers kann nur in Abhängigkeit von der Antriebskupplung der Nähmaschine und diese wiederum nur in Abhängigkeit von -der Maschinenstellung in ihrer stillsetzenden Wirkung getätigt werden. Die Bremswirkung von hoher auf geringe Umdrehungszahl wird beispielsweise bei :2oo Umdrehungen durch einen Fliehkraftregler aufgehoben, so daß bei dieser geringen Umdrehungszahl nur die Einrichtung zur Wirkung kommen kann, die die Maschine an einer bestimmten Stelle, Nullstellung genannt, stills@etzt, um einzelne Stiche mit Sicherheit ausführen zu Können. Die Treib-und Bremsvorrichtung ist in einfacher und übersichtlicher Weise aufgebaut. Dieselbe besteht aus einem zweiseitigen Konuskörper mit Pappebelag, einem Rollenhebel mit Knickhebel zum Antreiben und Stillsetzen der Maschine, einem Rollenhebel mit Knickhebel zum Antreiben und Drosseln der Umdrehungszahl von hoher auf geringe Drehzahl, einem Zwischenglied für die gemeinsame und differentiale Steuerung der Rollenhebel. Ein Fliehkraftregler steuert ülxr einen dreiarmigen Hebel und zwei Knickhebe- die .beiden Rollenhebel. Der die Drosselung der Drehzahl herbeiführende Rollenhebel ,wird durch einen F-zzenterbolzeii mit Rolle am dreiarmigen Hebel .eingestellt, während der das Stillsetzen der Maschine herbeiführende Rollenhebel an seinem oberen Ende ebenfalls durch einen E--,.zenterbolzen mit Rolle eingestellt wird. Der unter Knickliebelwirkung stehende Breinsliebel kann innerhalb einer bis zweier Umdrehungen die -Maschine auf geringe Touren .bringen, so daß die Stillsetzung in bekannter Weise durch eine im Bremskonus .befindliche Kurve erfolgen kann. Der Antrieb erfolgt unter dem Druck zweier Kurvenrollen, die unter differentialer Wirkung den Konuskörper in die Antriebsscheibe drücken und so mit Sicherheit die Kurvenrollen gleich stark belasten. Bei berschreiten der Nullstellung oder Ruhestellung der Maschine um einen bestimmten @Veg -fällt der bereits abgehobene Stoffdrücker wieder nach unten, indem er den Zusammenhang mit seinen Antriebsteilen verliert. Der automatische Abhebweg erfolgt also nur in der für ihn vorgeschriebenen Länge. Das Abheben des Stoffdrückers zwecks Vorschiebens des M7erkstiicl:es erfolgt durch ein an sich bekanntes, die Stoffdrückerstange für Axialbewegungen in beiden Richtungen während' der Stichbildung verriegelndes Rollengesperre, das jedoch erfindungsgemäß zusammen mit dem Antriebsgestänge durch eine gemeinsame Verstellung ,gesteuert wird. Die Maschine kommt zum Stillstand, nachdem der letzte Stich angezogen ist und die Begleitnadel den Nadelhaken zwecks Aushängens der Fadenschlinge freigegeben hat. Die Maschine ist derart aufgebaut, daß kein Getriebe in das Kräfteverhältnis eines anderen selbständigen Getriebes eingreifen kann.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt.
  • Fig. i zeigt einen Schnitt durch das Ölgehäuse mit seinen Antriebs- und Nähwerkzeugen, Fig. 2 einen Schnitt durch das doppelseitig wirkende Klemmgehäuse für das Abheben des Stoffdrückers während des Nähvorganges, Fig. 3 eine Ansicht der Nähwerkzeuge. Fig. 4 gibt eine Darstellung der unter differentialer Wirkung stehenden Kupplungshebel.
  • Fig. 5 zeigt das Nadelgetriebe, Fig. 6 die Nadelhubregelung, Fig.7 die automatischen Stoffdrückerabhubteile.
  • Fig. 8 den Beinadelantrieb und Fig. 9 die Sperrvorrichtung für Kupplung und automatischen Stoffdrückerabhub. Gemäß der Erfindung ist für .den Nadelantrieb eine Kurbeh i vorgesehen (Fig. i und 5), die ihre Bewegung über eine zweiteilige Kurbelstange 2 und 3 an den Nadelstangenantriebsiliebel 4 abgibt, der mit dem oberen Auge des Kurbelstangenteiles 3 den gemeinsamen Lagerzapfen 4"' an einem in senkrechter Richtung bewegbaren Schieber hat, ferner ein doppelarmiger Hebel s, der mit zwei Laschen 6 und 7 eine Verbindung von .der Kurbel 1 zum Kurbelstangengelenk z' zwecks Steuerung desselben herstellt. Durch die Steuerung des Kurbelstangengelenkes 2' wird in der unteren Kurbelbahn ,eine Ruhe von beispielsweise 6o° für die in der tiefsten Stellung stehende Nadel erreicht. Dieselbe ist für das Einlegen des Fadens in den Nadelhaken durch den in der Hornspitze befindlichen Schlingenwerfer notwendig. Die Kurbelbewegung beginnt 30° vor ihrer tiefsten Stellung, die senkrechte Bewegung des Schiebers mit dem Lagerzapfen 4"' durch das von ihr gesteuerte Kurbelstangengelenk 2' zu vernichten. Diese, Bewegungsvernichtung hält Abis 3o° nach dem tiefsten Kurbelpunkt an, so daß also 6o° Kurbelweg für den Schieber mit Lagerzapfen 4"' ohne jede Wirkung bleibt. Das eine Ende 4' des Nadelstangenantriebshebels 4 steht durch eine Lasche 8 mit der Nadelstange 9 in Verbindung, während das andere Ende 4" durch einen Gleitstein io oder eine Rolle in einer in ihrer Schräglage verstellbaren Kulisse ii sich auf und ab bewegt (Fig. 1,-5 und 6). Die Schräglage -der Kulisse ii bewirkt,die Länge des h,Tadelhubes und wird durch die Stoffdrückerstange 12 und die eingestellte Stichlänge bestimmt (Fig. 1, 3 und 6). Eine an der Kulisse i i drehbar angelenkte Spindel 13 mit Kitzel 14 (Fig. 6) steht mit einer Zahnstange 15 in Verbindung, .die ihren Antrieb vom Stichstellhebel erhält. Bei einer Vorschubverstellung wird also die Spindel 13 in Drehung versetzt, während .dieselbe bei einer Materialstärkenänderung nur eine axiale Bewegung ausführt. Die Materialstärkenunterschiede werden von einer an der Stoffdrückerstange 12 befestigten, in ihrer Höhenlage einstellbaren Zahnstange 17 über Zahnrä,der 18 und i9 und eine Gewindebüchse 2o über :die sich nicht drehende Spindel 13 der Kulisse i i vermittelt. In diesem Falle wird die Spindel 13 ebenfalls angezogen bzw. abgestoßen. Die Einstellung der Zahnstange 17 'ist für die Nadelhubfeineinstellung vorgesehen.
  • Am waagerecht liegenden Arm des Nadelstangenantriebsheb.els 4 ist ein doppelarmiger Hebel 79 gelagert, der naturgemäß an dessen Bewegung teilnimmt (Fig. 1, 3 und 8). Der eine Hebelarm ist durch einen Lenker 8o mit einer - A.bwinkelung ,des Hebels :z der zweiteiligen Kurbelstange für den Nadelantrieb derart verbunden, daß er eine voreilende Bewegung gegenüber dem senkrecht beweglichen Schieber mit Lagerzapfen 4"' des Nadelstangenantriebsliebels 4 ausführt. Der andere Endpunkt des doppelarmigen Hebels 79 ist .mit dem Lagerklötzchen 81 für -die Beinadel 82, in einem Langloch der Verbindungslasche nachgiebig verbunden, das entsprechend der Be-,vegungsumkehrung gegenüber der Nadelstange 9 eine nacheilende Bewegung ausführt. Diese Antriebsart hat gegenüber den bekannten Ausführungen .den Vorteil, ,daß erstens die Bremse und zweitens die hierdurch bedingten lärmverursachenden Bewegungsendanschläge in Wegfall kommen. Das Niederhalten der Beinadel 82 wird durch eine Verdrehungsfeder 81' bewirkt (Fig. 3). Es ist .bekannt, daß bei weichem Werkstoff, z. B. Filz, und sehr starker Werkstoffdicke die Beinadel 82 durch die sehr stark gespannte Verdrehungsfeder 8i' eine ganz beträchtliche Tiefe mit in .das Werkstück gestoßen wird, was zur Folge hat, daß die Nadel aus ihrer Bewegungsbahn verdrängt wird und hierdurch auf der Hornkappe -zu Bruch kommt. Um dies zu vermeiden, ist an der Stoffdrückerschiene i2 ein einstellbarer Anschlag 83 vorgesehen, der die Beinadel 82 in dem Augenblick festhält, wenn ,dieselbe mit dem Werkstück in Berührung kommt (Fig:3).
  • Die Treib- und Bremsvorrichtung besteht in an sich bekannter Weise aus einem zweiseitigen Konus 52 mit Pappebelag, der auf der einen Seite in die Antriebsscheibe 53 und auf der anderen Seite zwecks Bremsung in einen fest am Maschinengestell gelagerten Hohlkonus 54 eingreift (Eig. i). Das axiale Verschieben des Konuskörper s 52 in die Antriebsscheibe 53 erfolgt durch zwei Rollenhebel 5o und 55, die ihren Antrieb durch die in Knickstellung schwingenden Knickhebel 56, 57, 58 und 59 erhalten (Fig. i und 4.). Die beiden Knickgelenke werden kugelig durch ein Zwischenglied 6o verbunden, in dessen Mitte die Fußhebelzugstange 61 angreift (Fig. 4). Eine an dem Zwischenglied 6o angreifende Zugfeder 62 hat das Bestreben, die Knickhebel 56, 57 und 58, 59 in die Strecklage zu bringen. Beide doppelarmigen Rollenhebel So und 55 haben beim Loslassen des Fußhebels durch die an .den zwei Knickli.ebeln angreifende Zugfeder 62 ,die Möglichkeit, beide Rollen 63 und 64 der doppelarmigen Rollenhebel 50 und 55 mitsamt dein Konuskörper 52 in Bremsstellung zu bringen. Dies kann jedoch zunächst nur von dem Rollenhebel 55 bewirkt werden, da der andere Rollenhebel 5o durch einen Fliehkraftregler 65 über die Teile 77, 77', 56, 56' und 57 daran gehindert wird. Die Flieligewichte schieben den am Regulierhebel ; 7 wirkenden Regulatorstift65' entsprechend der zu- oder abnehmenden Geschwindigkeit nach oben oder nach unten (Fig. i). Der Regulatorstift steht unter Knickhebelwirkung und kann den Regulatorhebel 77 selbst bei größerer Belastung leicht und sicher bewegen. Der die Bremswirkung ausübende Rollenhebel 55 mindert durch den Bremskonus 52 den hiermit in Verbindung stehenden Fliehkraftregler 65 in seiner Geschwindigkeit und Fliehkraft in ganz kurzer Zeit derart herab, daß bei geringer Umdrehungszahl der Maschine der Rollenhebel So in bekannter Weise sprungartig vom Fliehkraftregler 65 freigegeben wird. Da bei hoher Geschwindigkeit der Maschine der Kniehebel 56, 57 vor Loslassen des Fußhebels mit seinem Verbindungsgelenk nach unten durchgedrückt ist, ähnlich der Hebelstellung 58, 59 in Fig. i, so ist die abgewinkelte Sperrnase 56' des Hebels 56 nach rechts aus dem Schwingbereich des Regulatorliebels 77 bewegt. Der Regulatorstift 65' steht bei hoher Geschwindigkeit der Maschine in seiner höchsten Lage, während der Regulatorhebel 77 ständig am Regulatorei 65' anliegt, was -der tiefsten Stellung des Regulatorhebelarmes .77' entspricht. Die Stirnseite des Armes 77' steht bei hoher Drehzahl der Stirnseite der Sperrnase 56' gegen-Über. Wird nun durch Loslassen des Fußhebels die treibende Kraft durch die Brernswirl:ung des Konuskörpers 52 im Hohlkonus 54 abgelöst, so legt sich gleichzeitig die Sperrnase 56' des Knickhebels 56 gegen die Stirnfläche des Regulatorhebelarmes 77'. Der Regulatorstift 65' wird bei der abnehmenden Urndreliungszahl der Arbeitswelle nach unten geschoben, wodurch der Regulatorhebelarm 77' unter Gleiten an der Stirnfläche der Sperrnase 56' sich nach oben bewegt. Bei etwa Zoo Umdr.J'.L\Tin. ist der Regulatorbebelarrn 77' so weit nach oben geschwenkt, daß die Sperrnase 56' nach links abspringen kann und die Knickhebel 56, 5" durch die Federn 62 in die Strecklage gebracht werden. Der Rollenhebel 50 steht nun durch die Knickhebel 56, 57 starr mit seiner Rolle 63 im Bereich .der Konuskurve 51, die die Maschine unter Mitwirkung der Rolle 63 und des Hohlkonus 54 sofort stillsetzt. Dies wird nun zunächst abermals verhindert, und zwar durch einen unter Federwirkung stehenden Sperrliebel66, der auch für den automatischen Stoffdrückerabhub von Wichtigkeit ist (Fig. i. c91). Werden die Hebel 56 und 57 in Knickstellung gebracht, so läuft die Maschine, wobei die Anschlagnase 57' nach rechts aus dem Bereich des Sperrhebels 66 schwenkt. Der Sperrliebe166 kann sich nun in seiner Aufundabbewegung an der Anschlagnase 57' vorbeibewegen. Die untere Bewegungsphase des Sperrhebels 66 wirkt als Stütze für die Anschlagnase 57', die so lange in T:itigkeit bleibt, bis die Kurve 51 mit genügender Sicherheit die Rolle 63 passiert hat. Hiernach schnappt die Anschlagnase 57' von dem sich nach oben bewegenden Sperrfinger 66 ab und bewegt sich somit nach links. Der Knickhebel 56, 57 ist nun in Strecklage gesprungen, so daß einer Zusammenarbeit der Kurve 51 mit der Rolle 63 nichts im Wege steht. Der Sperrfinger 66 legt sich kurz vor der Nullstellung der Maschine federnd auf die Anschlagnase 57'.
  • Bevor die Maschine durch die Momentbremse zum Stillstand gekommen ist, hat sich, um den Werkstoff herausnehmen zu können, der Stoffdrücker 12' automatisch abgehoben. Dies geschieht, nachdem die Nadel ihre Bewegung nach abwärts begonnen hat, so daß also der letzte Stich noch angezogen wird. Andererseits ist die doppelte Stoffdrückersperrung 29, auf die noch näher eingegangen wird, gelöst worden, so daß das automatische Abheben zwecks Auswechselns des Werkstückes gefahrlos durch eine zweite Klemmvorrichtung 68 geschehen kann (Fig. i und 7). Das automatische Abheben des Stoffdrückers wird durch- die Nadelkurbel i bewirkt, die nur dann in Funktion treten kann, wenn der Rollenhebel 5o in die Kurvenbahn 51 des Bremskonus 52 eingefallen ist. Das Einfallen :des Rollenhebels 5o geschieht durch die in Strecklage schwingenden Knickhebel 56 und 57. Der Hebel 57 des hierzu vorhandenen Knickhebels ist ein Winkelhebel, der eine Anschlagnase 57' aufweist (Fig. i und 7). Der Winkelhehel 57 ist mit einer Schiene 67 verbunden, die mit ihrem anderen Ende an einer Zugstange äufgehängt ist, die direkt mit dem .den Klemm hebel 68 tragenden doppelarmigen Hebel 69 in Verbindung steht, der das automatische Abheben des Stoffdrückers bewirkt. Nachdem das Knickhebelpaar 5:6, 57 durch den Fliehkraftregler 65 freigegeben ist, tritt die bereits erwähnte Sperrvorrichtung 66, 57'. in Tätigkeit, die verhindert, daß die Kurve 51 im Bremskonus 5,2 am Ende ihrer Steigung in Tätigkeit tritt (Fig. i und 9). Dieser Umstand muß verhindert werden, damit die Maschine -nicht zum Stillstand kommt, ohne den Stoffdrücker automatisch abgehoben zu haben. Die .den automatischen Stoffdrückerabhub bewirkenden Hebel 75 und 76 beginnen ihre Abhebetätigkeit gegenüber dem Stillsetzen der Maschine durch die Bremskurve 51 im Bremskonus 592 und dein Kurvenliebel 50 um den Betrag an Bewegung früher, als der Stoffdrücker abgehoben werden soll. Der seitlich an der Schwinge 67 angeordnete Ansatz 67" in Verbindung mit dem Kurvenhebel 5o muß also unter die Hebel 75, 76 schwingen, bevor dieselben ihre Abhebetätigkeit beginnen. Auf der anderen Seite wird ein absolutes Einfallen des Hebels 5o bewirkt, bevor die Kurve 51 in Wirksamkeit tritt. Der Sperrhebel 66- hält durch .die Anschlagnase 57' den Ansatz 67" aus dem Bewegungsbereich der Hebel 75, 76, wenn der Fliehkraftregler 65 über den Regulatorhebel 77 die Knickhebel 56, 57 mit Anschlagnase 57' abspringen läßt und die Hebel 75, 76 begonnen haben, die Bewegungsbahn ihrer Ablieb-etätigkeit zu durcheilen. Der Rollenhebel 5o nimmt durch seine Anlenkung am Knickliebel56 an der Sperrstellung des Ansatzes 67" teil und steht mit der Rolle 63 außerhalb des Wirkungsbereichs der Bremskonuskurve 51. Wenn die Hebel 75, 76 sich nach der Stoffdrückerschiene-zu bewegt haben und die Kurve 51 -die Kurvenrolle 63 restlos passiert hat, wird die Anschlagnase 57' durch den sich nach oben bewegenden Sperrfinger 66 freigegeben. Der Ansatz 67" und die Rolle 63-liegen nun in ihrem Arbeitsbereich. Bei erneutem Eintreten der Hebel 75; 76 in die Bewegungsbahn ihrer- Abhebetätigkeit, also von oben nach unten, wird der bereitliegende Ansatz 67" nach unten gedrückt und somit der Stoffdrücker automatisch abgehoben. Das Ende der Stoffdrückerbewegung fällt mit dem Stillstand der Maschine zusammen, der ,durch die Kurve 51 in Zusammenwirkung mit der Rolle 63 erreicht wird. Auf :diese Weise ist ein vollkommenes Arbeiten des Ansatzes 67" zu seinen Antriebshebeln 75, 76 und des Hebels 5o zur Kurve 51 gewährleistet. Der Rollenhebel 50 kann also erst :dann seine stillsetzende Wirkung ausüben, wenn das :durch die Nadelkurbel i angetriebene Gesperre 66 und 57' hierzu die Möglichkeit gibt. Die Steuerung des Sperrhebels 66 erfolgt .durch die Kurbel i über die Hebel 6, 70 und 71 mit ihrem festen Lagerpunkt 74 (Fig. i und g).
  • Um die Nullstellung der Maschine regeln oder :den Verschleiß des Pappebremskonus 52 im Hohlkonus 5.1 ausgleichen zu können, ist für die Kurvenrolle 63 ein Exzenterbolzen in bekannter Weise vorgesehen, der durch eine Schlitzklemmung im Hebel 5o seine Befestigung findet. Wie aus Fi.g. i ersichtlich, läuft die Kurve _51 auf .die Rolle 63 des durch .die in Strecklage befindlichen Hebel 56 und 57 unbeweglich gemachten Rollenhebels 56 auf und zieht :den Bremskonus 52 im-Hohlkonus 54 fest. Die an der Kurvenrolle 63 :durch die Kurvenbahn 51 hervorgerufenen starken Kräfte sind in der Lage, den nicht mit Sorgfalt befestigten Exzenterbolzen .derart zu verdrehen, daß die darauf= sitzende Kurvenrolle aus dem Bereich der Kurve zu stehen kommt, was auch durch unsachgemäßes, probeweises Einstellen erfolgen kann. In diesem Falle wird., obwohl der Knickhebel 56,57 sich in Strecklage befindet, die Maschine durch ihre lebendige Kraft weitertauineln, bis sie endlich zur Ruhe kommt. Bei den in Strecklage befindlichen Knickhebeln 56, 57- liegt aber der Ansatz 67" der Schiene 67 in Arbeitsstellung unter den Antriebshebeln 75, 76"di.e das automatische 'Abheben des - Stoffdrückers bewirken. Da die Maschine über ihre gewollte Nullstellung hinausläuft, würde normalerweise der Antrieb für den Ansatz 67" durch die Hebel 75, 76 fortgesetzt werden, da der Gesamtweg der Hebel 75, 76 sehr groß ist. Die auf den Ansatz 67" wirkende Antriebsnase -der Hebel 75, 76 wird aber kurz nach Leberlaufen der Nullstellung nach vorn, also auf die Stoffdrückerschiene zu bewegt, so däß der Stoffdrücker mitsamt seinem automatischen Klemmgestänge 68 usw. herunterfallen kann: Der Ansatz 67" verliert also den Zusammenhang mit seinen= Antriebsteilen 75, 76, während das Stoff.drückerklemingehäuse 29 seine normale A:bliebe- bzw. Sperrtätigkeit für den Vorschub ausführen kann, ohne daß Maschinenteile zu Bruch kommen können. Der automatische Stoffdrückerabhub kann nur die ihm zugedachte Bewegung ausführen, während bei Überlaufen der Nullstellung der Stoffdrücker selbsttätig Herabfällt. Die Maschine ist nun bei geringem Abwärtsgang der Nadelkurbel i zum Stillstand gekommen, während der automatische Stoffdrückerabhub getätigt worden ist. Wird nun die Maschine wieder eingelöst. so muß erst die Schiene 6; mit den, seitlichen Ansatz 67" hinweggezogen werden, so daß der unter Federwirkung stehende Stoffdrücker 12' herabfallen kann. Hierauf ist es erst möglich, den Konuskörper 52 in -die Antriebsscheibe zu drücken, was unter differentialer Wirkung der beiden Rnllenlieliel 5o und 55 geschieht.
  • Der Fliehkraftre.gler 65 hat zwei Funktionen auszuführen. In erster Linie hat er das sprunghafte Einfallen des Rollenhebels 50 herbeizuführen, und in zweiter Linie muß er die Bremswirkung des die Umdr61iungszahl z. B. von rooo auf Zoo Stiche herabmindernden neuartigen Rollenhebels 55 aufheben, was für das Setzen von Einzelstichen erforderlich ist. Die Umdrehungszahl der Maschine wird in diesem Falle weit unter der Größe bleiben, in der der Fliehkraftregler 65 den Rollenhebel 5o freigibt. Ein dauerndes Arbeiten des Bremsrollenhebels 55 hätte zur Folge, daß die ;Maschine an einer beliebigen Stelle zum Stillstand kommen könnte. Der einfallende Rollenhebel 5o hat also ein unmittelbar hierauf folgendes Ausschalten des Bremsrollenheb.els 55 zur Folge, der bei geringer Umdreliungszali1 der Maschine überhaupt nicht zur Wirkung kommt. Dies wird durch den Regulatorhebel 77 über die Rolle 78 bei einer gedrosselten Drehzahl der Arbeitswelle von etwa 20o ZTindr./Min. erreicht, die auf einem abgewinkelten Teil des einen Schenkels des Knickhebels 58 aufläuft, wodurch das Verbindungsgelenk der Knickhebel 58, 59, wie in Fig. i dargestellt, nach unten bewegt wird. Hierdurch wird die Rolle 6:4 des Bremshebels 55 etwas nach rechts bewegt. so daß riie Feder 62 unter Zoo Umdr./Min. leine Bremswirkung mehr ausüben kann.
  • Der Stoffdrückerantrieb erfolgt durch zwei Kurvengänge mit je einem Kulissenhebel 23 und 24. Schwinge 25 und 26 und zwei Winkelhebel 27 und 28 (Fig. r). Der eine Winkelhebel 27 trägt ein doppelseitig wirkendes Rollengesperre 29, das die Abhebung des Stoffdruckers bewirkt, um .den Vorschub ungehindert arbeiten zii lassen. Das Rollengesperre 29 besteht aus einem Gehäuse mit zwei in entgegengesetzter Richtung wirkenden Iieilfläclien 3o un.d 3r, die durch die Stoffdrückerstange 12 in zwei Räume mit je einer Klemmrolle 32 und 33 getrennt werden (Fig. 2). Das Gehäuse trägt oben und unten, seitlich der Stoffdrückerstange 12, zwei Lagerzapfen 3d, und 35 mit zwei doppelarmigen Hebeln 36 und 37, die durch Gelenke 38. 39, 4.o und .i1 mit :den Steuerrahmen 42 und _1 .3 für die Klemmrollen 32 und 33 parallel verbunden sind. Eine an den Drehpunkten 39 und 41 angebrachte Feder d.6 drückt über die verhältnismäßig schwächeren Federn 47 die Klemmrollen 32 und 33 in Eingriff. Soll die Kleinmung gelöst werden. so tritt der hierfür vorgesehene Winkelhebel28 gegen den Ansatz 4.3' des Steuerrahmens d.3 in Tätigkeit. Der Winkelhebel 28 bestimmt den Zeitpunkt der Kleinmung und hebt dieselbe auch wieder auf, nachdem die Stoffdriickerstange 12 einen bestimmten Teil ihrer Bewegung bereits nach unten gemacht hat. Dies soll bewirken, daß die in der Stoffdrückerstange befindliche Fliehkraft durch die zwangsläufige Umkehrung vernichtet wird und nicht der die Stoff drückerstange 12 nach unten drückenden Feder 49 überlassen bleibt.
  • Würde das Rollengesperre 29, wie in Fig. r und 2 dargestellt, bereits vor seiner oberen Umkehrung geöffnet werden, so würde die Stoffdrückerstange hei der enormen Geschwindigkeit von rooo Umdr./Min. nach oben weiter fliegen, als beabsichtigt ist. Die Stoffdrückerstange kommt in diesem Falle viel später auf dem Werkstück an, als das Rällen.gesperre im geklemmten Zustande der Stoffdriickerstange vorschreibt. Die Feder .a.9 (Fig.3) müßte nun wesentlich verstärkt «-erden, ohne daß dieselbe diesen Cbelstand ganz beseitigen könnte. Bei einem Werkstück aus weichem Gummi o. dgl. ist es aber erforderlich, daß die Stoffdrückerstange ganz leicht auf :das Werkstück aufgesetzt «wird. Uni übermäßiges Einbeulen des Werkstückes zu verhindern. Ein zu starker Federdruck .49 würde bei geringem Stoffdrückerabhub. etwa r mm, den Vorschub behindern oder unmöglich machen. Das wird dadurch vermieden, daß die doppelseitigwirkendeRollenklemmung 29 (Fig. r und 2) die Stoff drückersc'hiene r-2 nach oben und unten verriegelt hochhebt, die Bewegung nach unten umkehrt und nach einem bestimmten Aliwärtsgang wieder freigibt. Hierdurch wird die Stoffdrückerschiene nicht nach oben, sondern nach unten geschleudert, so daß nur ein ganz geringer Federdruck 49 erforderlich ist, um die Stoffdrückerschiene mit Sicherheit unten zu halten. Die im Bewegungs,diagramin vorgesehene Zeit für .den Stoffdrücker r-2' wird so mit Sicherheit gewährleistet.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schuhwerknähmäschine, insbesondere Kettenstichdurchnähmaschine mit von einer ununterbrochen gleichförmig laufenden Kurbel angetriebenem Nadelstan:genantrieb, der eine Ruhepause der Nadel in ihrer untersten Stellung gewährleistet, dadurch gekennzeichnet, daß die gleichförmige Kurbelbewegung über eine zweiteilige Kurbelstange (z, 3), deren beide Teile miteinander gelenkig verbunden sind, auf - den Nadelstangenantri.ebshebel (4) übertragen wird und diese Kurbelbewegung zwecks Erzielung einer längeren Ruhe .der Nadel in der unteren Stellung unbeeinflußt von der Werkstückdicke durch Änderung der Winkelsteljung der beiden Kurbelstangenteile mittels von derselben Kurbel angetriebener, auf das Kurbelstangengelenk wirkender Steuerglieder (5, 6, 7) abgeändert wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i mit Einrichtung zur Regelung des Nadelhubes; dadurch gekennzeichnet, daß der doppelarmig ausgebildete Nadelstangenantriebshebel (¢) an dem in einer Führung geradlinig hin und .her bewegten Angriffspunkt (4"') der zweiteiligen Kurbelstange schwenkbar angelenkt und zwecks Regelung des Nadelhubes mit dem einen Arm in eine in ihrer Schräglage verstellbare Kulisse (ii) eingreift.
  3. 3. Maschine-nach-den Ansprüchen i und 2, bei der der Nadelhub entsprechend der Stichlänge und der Werkstoffdicke geregelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß .die Kulisse (ii) .durch Drehen einer angelenkten Spindel (i3), die über ein Ritzel (i4) und eine Zahnstange (i5) mit dem Stichsteller, lizw. durch Drehen der Spindelbüchse (2o), die über eine in ihrer Höhenlage einstellbare Stoffdrückerzahnstange (i7) mit der Stofffdrückerstange (i2) in Antriebsverbindung steht, eingestellt wird.
  4. 4.. Maschine nachden Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Beinadel (82) nachgiebig mit einem am Nadelantriebshebel schwenkbar gelagerten Doppelhebel (79) in Antriebsverbindung steht. der über einen Lenker (8o) von einet! Abwinkelung des einen bSchubstangenteiles angetrieben wird, wobei die Beinadel zwecks Aushängens der Fadenschlinge im Ruhestand .der Maschine den Nadelhaken freigibt und die Tiefenlage der Beinadel durch einen verstellbaren Anschlag (83) an der Stoffdrückerschiene (i2) .begrenzt wird.
  5. 5. Maschine .nach den Ansprüchen i bis 4 mit -einer Einrichtung zum Stillsetzen des' Antriebes in bestimmter Stellung nach vorheriger Abbremsung auf geringere Geschwindigkeit unter Verwendung von einerends in Kurvennuten eingreifenden Doppelhebeln, die anderen Endes mit Knickhebeln in Arbeitsverbindung stehen, gekennzeichnet durch zweiparallel zueinander angeordnete, einerends auf gegenüberliegenden Seiten in zwei verschiedene mit. der verschiebbaren Kupplüngs- und Bremssch.eibe (52) zusammengebaute Steuernuten eingreifende, unabhängig voneinander schwingende Doppelhebel (50, 55) mit je einem Knickhebel (56, 57 und 58, 59) am anderen Ende, wobei einerseits die. Knickgelenk-punkte der :beiden ebenfalls parallel zueinander angeordneten Knickhebel zum Erzielen einer stufenweisen Wirkung trotz gemeinsamer Bedienung durch ein unter Federwirkung (62) stehendes Zwischenglied (6o) miteinander verbunden sind, an dessen Mitte der Einschaltfußhebel (6i) angreift, andererseits aber der eine Knickhebel (56,57) unter der Wirkung eines Fliehkraftreglers (65) so lange in der der Einschaltstellung entsprechenden Knickstellung gesperrt gehalten. wird, bis durch den anderen zwecks Sti.llsetzens der Maschine infolge Lßslassens des Fußhebels freigegebenen Knickhebel (58, 59) und die hierdurch teilweise in Bremsstellung verschobene Kupplungs- und Bremsscheibe (52) die Geschwindigkeit der Maschine wesentlich verringert ist.
  6. 6. Maschine nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß beim Freigeben des die endgültige Stillsetzung bewirkenden Knickhebels (56,57) durch den Fliehkraftregler der andere, die Abbremsung einleitende Knickhebel (58,59) wieder im Sinne einer Ausschaltung der Wirkung des mit ihm in Arbeitsv erbindung stehenden Doppelhebels gesteuert wird.
  7. 7. Maschine nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der unter der Wirkung des Fliehkraftreglers in Knickstellung gesperrt gehaltene Knickhebel noch durch ein weiteres von dem Antrieb für die Nadelstange beeinflußtes Gesperre (70, 71, 66 und 57') in der Knickstellung gesperrt gehalten wird, das den Knickhebel (57) nur in einer bestimmten Stellung des Gesamtantriebes freigibt.
  8. 8. Maschine nach .den Ansprüchen 5, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß mit dein einen Schenkel (57) des zu sperrenden Knickhebels (56,57) eine einen Teil des Übertragungsgestänges für den selbsttätigen- Stoffdrücherabhub nach Beendigung der Näharbeit darstellende Schiene (67) verbunden ist, auf .die über einem seitlichen Ansatz (67") der Antriebshebel (75) dieserStoffdrückeranhebeeinrichtung kraftschlüssig einwirkt, wobei jedoch der Ansatz nur dann in Arbeitsstellung liegt, wenn der Knickhebel (57) seine Strecklage einnimmt und die Maschine durch Abbremsen ihre Nullstellung noch nicht ganz erreicht hat.
  9. 9. Nähmaschine nach den Ansprüchen 5 bis 8, gekennzeichnet durch einen um die Stoffdrückerstange herumgreifenden Klemmhebel (68), der aus seiner waagerechten und unwirksamen Lage beim Beginn der Abheb.ebewegling der selbsttätigen Stoffdrückeranhebeeinrichtung durch eine Feder in eine schräge Klemmlage gebracht wird, so daß die Stoffdrückerstange (12) mit nach oben genommen wird, der beim Zurückführen :des Abhebegestänges durch eine Feder jedoch wiederum unter Mitwirkung eines einstellbaren Anschlages in die unwirksame waagerechte Lage gebracht wird. io. Maschine nach den Ansprüchen i bis 9 mit einem die Stoffdrückerstange für Axialbewegungen in beiden Richtungen während der Stichbildung verriegelnden Rollengesperre, das selbsttätig während jeder Stichperiode entriegelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die auch während des Abhebens für den Vorschub durch das Rollengesperre (29) mit dem entsprechenden Antriebsgestänge (25, 27) verriegelte Stoff:drückerstange (i--,) nach Überschreiten der oberen Totlage durch ein Entriegelungsgestänge (26, 28) entriegelt wird, das mit dem Antriebsgestänge eine gemeinsame Hubgrößen-23 aufweist. i i. Maschine nach den Ansprüchen i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse des Rollengesperres zwei in entgegengesetzter Richtung wirkende Keilflächen (30, 31) aufweist, gegen welche die beiden in parallel zueinander, jedoch in entgegengesetzter Richtung bewegbaren, beiderseits der Stoffdrückerstange an .an-zwei Doppelhebeln. (36, 37) aufgehängten Rahmen (4?, .43) angeordneten Rollen (32, 33) zwecks Erzielung einer Klemmwirkung zwischen Stoffdrückerstange (12) und Sperrgehäuse (a9) unter Federwirkung (46) gepreßt werden, wobei die Entriegelung durch eine der Federwirkung (d.6) entgegengesetzte Versch-Nvenkung .der parallelogrammartigen. rollentragenden Anordnung über eine hierzu vorgesehenie Anschlagnase (.13') erfolgt.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1014419B (de) * 1955-03-03 1957-08-22 Walter Ullrich Schuhwerknaehmaschine

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