DE71877C - Fleischmühle - Google Patents

Fleischmühle

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Publication number
DE71877C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
screw
housing
meat
openings
worm
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT71877D
Other languages
English (en)
Original Assignee
O. D. WOODRUFF in Nr. 6 High Street, Southington, Grfsch. Hartford, Staat Connecticut, V. St. A
Publication of DE71877C publication Critical patent/DE71877C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C18/00—Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments
    • B02C18/30—Mincing machines with perforated discs and feeding worms
    • B02C18/301—Mincing machines with perforated discs and feeding worms with horizontal axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine Fleischmühle derjenigen Art, bei welcher in einem im wesentlichen cylindrischen, am einen Ende mit einem Trichter versehenen Gehäuse eine in der Längsrichtung angeordnete Schnecke das hineingebrachte Fleisch nach dem Auslafsende zu vorschiebt, wobei das Fleisch zerkleinert oder geschnitten und, am Ende der Maschine angelangt, aus dieser herausgedrückt wird.
Der Zweck der Erfindung besteht darin, eine Maschine zu schaffen, welche möglichst einfach eingerichtet ist und nach dem Gebrauch leicht gereinigt werden kann.
Das mit Fufs C und Fülltrichter B versehene Gehäuse A ist nach dem Auslafsende zu erweitert. Seine Wandungen sind innen mit einer Anzahl Rippen 1, 2, 3, 4 u. s. w. ausgestattet, die vom Fülltrichter aus nach dem Auslafsende zu geneigt sind und nahe dem letzteren endigen, so dafs daselbst eine glatte, ringförmige innere Fläche α übrig bleibt. Durch diese Rippen werden mehrere ziemlich nahe an einander liegende Nuthen b beiderseits begrenzt, die dementsprechend ebenfalls nach dem Auslafsende zu geneigt sind. Die in bekannter Weise im Innern des Gehäuses drehbar angeordnete Schnecke D, welche das Fleisch nach dem Auslafsende zu bewegt, trägt ein in gleichem Sinne wie die Rippen des Gehäuses schräg verlaufendes rippenförmiges Gewinde, welches sich bis an den glatten Endtheil der Schnecke erstreckt und in der Nähe der nachstehend erwähnten Oeffnungen d endigt. Ueber den Fülltrichter hinaus ist der Durchmesser des Schneckenkörpers etwas kleiner als der lichte Durchmesser des Gehäuses an seinen Rippen, während die Oberfläche der Schnecke in deren Längsrichtung der Innenfläche des Gehäuses im wesentlichen parallel ist. Dagegen entspricht der äufsere Durchmesser der Schnecke am Auslafsende im wesentlichen wieder dem inneren Durchmesser des Gehäuses an dieser Stelle und an der platten ringförmigen Fläche a, Fig. 3, so dafs hier die Oberfläche der Schnecke mit der Fläche α und mit den entsprechenden Rippen des Gehäuses in Berührung kommt. In der Nähe des Auslafsendes gehen durch den glatten Theil der Schnecke Oeffnungen d nach aufsen, wie in Fig. 4 und 5 gezeigt ist. Diese Oeffnungen wirken mit den an dieser Stelle angeordneten Rippen des Gehäuses zusammen, wenn die Schnecke gedreht wird und die Oeffnungen sich über die Rippen hinwegbewegen. Da das rippenförmige Gewinde der Schnecke in gleicher Richtung wie die Rippen des Gehäuses geneigt sind, so liegt es auf der Hand, dafs das Gewinde, wie in Fig. 2 durch die punktirten Linien angedeutet ist, bei der Drehung der Schnecke sich in schräger Richtung über die einzelnen Rippen des Gehäuses hinwegbewegen wird. Hierdurch entsteht eine schneidende oder scheerende Wirkung, wodurch das Fleisch auf dem ganzen Wege vom Fülltrichter an bis zu den Oeffnungen d zerkleinert wird und hier bereits gründlich vorgearbeitet anlangt. Von hier aus setzt das Fleisch seine Vorwärtsbewegung zwischen den glatten Flächen der Schnecke einerseits und des Gehäuses
andererseits fort und wird in die Oeffhungen d hinein- und aus denselben am Auslafsende der Maschine herausgedrückt. Indem nun. diese Oeffnungen, wie bereits erwähnt, bei der Drehbewegung der Schnecke mit den Rippen des Gehäuses zusammenwirken, wird das Fleisch an den Kanten der Oeffnungen mit scheerenartigem Schnitt weiter zerkleinert. Dieser scheerenartige Schnitt, den die Maschine durchweg ausübt, erfordert nur einen geringen Aufwand an Triebkraft.
Da die beiderseitigen glatten Flächen bei a dicht an einander passen, so wird hier eine wirksame Abdichtung am Ende der Maschine erzielt, so dafs das Fleisch nirgends anders als durch die Oeffnungen d entweichen kann.
Zur Verstellung der Schnecke mit Bezug auf die Innenwandungen des Gehäuses, je nach der Entfernung, in welche dieselbe zu den Arbeitsflächen mit Rücksicht auf die gröfsere oder geringere Feinheit der Zerkleinerung oder behufs Ausgleichung der stattgefundenen Abnutzung gebracht werden soll, ist folgende Einrichtung getroffen: Die durch das Lager F nach aufsen herausragende Verlängerung der Schneckenachse E ist am Ende unrund (nach der Zeichnung Fig. 6 in der Art eines einseitig abgeflachten Cylinders) geformt. Auf dieses Ende ist das entsprechend geformte Auge G der Kurbel H aufgesteckt, dessen innere Fläche sich gegen die Aufsenfläche des Achsenlagers F anlegt. In das Ende der Achse E ist eine mit Flügel K versehene Stellschraube / eingesetzt, deren Flantsch J gröfser als das Ende der Achse ist und sich gegen die Aufsenfläche des Kurbelauges anlegen kann, so dafs, wenn die Schraube nach innen gedreht wird, die Kurbel gegen das Ende des Lagers F angedrückt und die Schnecke nach diesem Ende des Gehäuses zu bewegt wird. Auf diese Weise läfst sich die Schnecke in beliebiger Weise einstellen.
■ Die Länge der hervorstehenden Verlängerung der Achse E ist hinsichtlich der Dicke des Kurbelendes so bemessen, dafs der Flantsch / der Stellschraube das Achsenende nicht berühren kann, sondern nur auf die Fläche des Kurbelendes wirkt.
Um eine ungünstige Hebelwirkung seitens der Kurbel auf die Schnecke zu vermeiden, ist die nach dem Lager zu gerichtete Fläche des Kurbelauges mit einer Querrippe L, Fig. 6, ausgestattet, die rechtwinklig zum Kurbelarm verläuft und abgerundet ist, so dafs die Kurbel die Fläche des Lagers nur mit der Rippe berührt.
Während es zweckmäfsig ist, das äufsere Ende der Schnecke auszuhöhlen und die Oeffnungen d in diese Aushöhlung münden zu lassen, wie in der Zeichnung veranschaulicht, liegt es auf der Hand, dafs man diese Aushöhlung auch fortlassen und die Oeffnungen nach aufsen zu in der Längsrichtung der Schnecke münden lassen kann.
Ferner kann man, statt Gehäuse und Schnecke nach einem Ende zu verjüngt zu machen, denselben auch jede beliebige andere Form geben, ohne dafs damit der Rahmen der Erfindung verlassen würde.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine Fleischmühle, bei welcher, unmittelbar gegenüber einer glatten, kreisförmigen Innenfläche (a) am Ende des Gehäuses A, an einer entsprechenden glatten Fläche der Schnecke D mehrere nach dem äufseren Ende der letzteren führende Auslafsöffnungen (d) angeordnet sind, durch welche das zerkleinerte Fleisch von den unmittelbar vor diesen Oeffnungen endigenden schraubenförmigen Nuthen des Gehäuses aus bei der Drehung der Schnecke hindurchgedrückt wird.
  2. 2. Bei einer Fleischmühle der unter i. gekennzeichneten Art eine Einrichtung zum Verstellen der Schnecke, darin bestehend, dafs in das Ende der Achsenverlängerung der Schnecke eine Stellschraube (I) eintritt, die sich mit einem Flantsch (J) gegen die Aufsenfläche der auf die Achse aufgesetzten, an ihrer dem Lager zugekehrten Seite mit einer diametralen Erhöhung (L) versehenen Kurbel anlegt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT71877D Fleischmühle Expired - Lifetime DE71877C (de)

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