DE71872C - Feuerbüchse für Lokomotivkessel - Google Patents
Feuerbüchse für LokomotivkesselInfo
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- DE71872C DE71872C DENDAT71872D DE71872DA DE71872C DE 71872 C DE71872 C DE 71872C DE NDAT71872 D DENDAT71872 D DE NDAT71872D DE 71872D A DE71872D A DE 71872DA DE 71872 C DE71872 C DE 71872C
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Classifications
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- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
- F23B60/00—Combustion apparatus in which the fuel burns essentially without moving
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
- F23B10/00—Combustion apparatus characterised by the combination of two or more combustion chambers
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
- F23B80/00—Combustion apparatus characterised by means creating a distinct flow path for flue gases or for non-combusted gases given off by the fuel
- F23B80/04—Combustion apparatus characterised by means creating a distinct flow path for flue gases or for non-combusted gases given off by the fuel by means for guiding the flow of flue gases, e.g. baffles
-
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- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
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Description
KAISERLICHES
PATENTAM
Die vorliegende Feuerbüchse ist sammt dem diese umgebenden Mantelkessel rückwärts, der
ganzen Breite nach und fast der ganzen Höhe nach offen. Zwischen dem Mantelkessel und
der Feuerbüchse läuft Wasser um. Die Seitenwände und die Vorderwand reichen bis unter
den Rost und sind die beiden Seitentheile durch eine unterhalb des Rostes befindliche
Stange α mit einander verbunden, um ein Ausbauchen derselben zu verhindern. Diese
Stange dient auch gleichzeitig als Auflager für das zum Richten des Feuers verwendete Werkzeug,
. welche Arbeit von der unteren Seite des Rostes bewerkstelligt wird.
In die auf diese Weise rückwärts gebildete Oeffnung ist ein über die ganze Breite der
Feuerbüchse reichender und in den Feuerraum hineinreichender Wasserkasten A eingeschoben.
Dieser Wasserkasten ist mit dem Hauptkessel einerseits durch das Rohr έ, durch welches
der Dampf aus dem Wasserkasten in den Hauptkessel gelangt, und andererseits durch
seitlich und aufserhalb des Kessels gelegene Rohre c, durch welche das Wasser aus dem
Hauptkessel in den Wasserkasten gelangt, verbunden.
Diese Rohre und die Verbindungsstücke, mit welchen dieselben an dem Kessel und dem
Wasserkasten befestigt sind, liegen bei dieser Construction nicht im Feuerraum, sondern
aufserhalb. Der Wasserkasten ist durch grofse und kleine, zwischen den einzelnen Stehbolzenreihen
liegende, durch Flanschen und Verschraubungen verschlossene Oeffnungen / leicht
zu reinigen und liegen diese Constructionstheile gleichfalls nicht im Feuerraum, sondern
aufsen.
Der Feuerbüchsenausschnitt über dem Wasserkasten ist durch eine Platte m verschlossen; in
dieser befindet sich eine verschliefsbare Oeffnung, durch welche die Feuerrohre besichtigt,
eventuell durch Pfropfen verschlossen werden können.
Auf der dem Wasserkasten gegenüberliegenden Seite befindet sich ein an die Rohrwand
anschliefsender, nach rückwärts, d. i. nach dem Führerstand ansteigender, aus einem feuerfesten
Material, z. B. Chamotte, bestehender Feuerschirm B, welcher sich als Gewölbe
gegen die Seitenwä'nde stützt.
Der unter dem Wasserkasten und dem Feuerschirm liegende Rost hat nach vorn ein
Gefalle und kann das Feuer von der unteren Seite des Rostes gerichtet werden. Am unteren
Ende des Rostes befindet sich bei Verwendung von schlackender Kohle ein Klapprost n, welcher
nach abwärts geöffnet werden kann behufs Entfernung der Schlacken aus dem Feuer.
Der Wasserkasten ruht auf den seitlichen Stützen d und befindet sich unterhalb desselben
eine Platte/, welche den Feuerraum nach aufsen abschliefst. Diese Platte reicht so weit nach
abwärts, als die Höhe der Kohlenschicht es erfordert, und kann ganz oder ein Theil derselben
in Scharnieren drehbar gemacht werden, um auch von der oberen Seite zum Feuer gelangen zu können.
Bei Lokomotiven kann der Theil ο des Führerstandes unter die Oberkante des Rah-
mens vertieft werden, um den Rost leichter von unten bedienen zu können.
Die Kohle wird in den Raum g eingebracht, rutscht mit geringer Nachhülfe in dem
Mafse, als die Verbrennung fortschreitet, auf den Rost hinunter, wird in dem Raum h zwischen
dem Wasserkasten und Rost vergast und gelangt schliefslich als Koks auf dem unteren
Theil i des Rostes zur Verbrennung. Die bei h aufsteigenden, mit Luft gemengten Gase
werden von dem Wasserkasten in den Raum K geführt, wo sie sich mit den von i aufsteigenden
Gasen vereinigen und vollständig verbrannt werden.
Die rückwärts offene Feuerbüchse gestattet, gegenüber gewöhnlichen Kesseln dieser Gattung
bei ziemlich gleich grofsem Gewicht, die Herstellung eines gröfseren Rostes, wodurch mehr
Luft der Verbrennung zugeführt wird. Bei etwas stärkerer Feuerung reicht jedoch diese
Luftmenge nicht aus und wird aus diesem Grunde durch die in dem Abschlufstheil/ befindlichen
Oeffnungen der Verbrennung Luft zugeführt, deren Menge durch einen Schieber
geregelt werden kann.
Die Verbrennung ist bei dieser Construction eine ununterbrochene, wodurch die Nachtheile
der periodischen Feuerung, z. B. dafs infolge Oeffnens der Heizthür die einströmende kalte
Luft die Verbrennung stört, nicht vorhanden sind. Die einzelnen Stufen der Verbrennung
sind solche, dafs hierdurch die Bedingungen zu einer möglichst vollständigen Verbrennung bei
möglichst geringem LuftUberschufs gegeben sind.
Claims (1)
- PatEnt-Anspruch:Eine Feuerbüchse für Lokomotivkessel, dadurch gekennzeichnet, dafs dieselbe rückwärts offen und mit einem zum Theil aufserhalb des Feuerraumes liegenden Wasserkasten A und einem vorn eingebauten Schirm B derartig ausgestattet ist, dafs der schrägliegende, hinten aus dem Feuerraum herausragende Rost R, dessen Beschickung durch Fülltrichter g erfolgt, von unten zugänglich ist, und die Verbindungstheile b c des Wasserkastens A mit dem Hauptkessel für Dampf und Wasser, sowie die Verschlufstheile der zur Reinigung notwendigen Oeffnungen des Wasserkastens A aufserhalb des Feuerraumes angeordnet sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE71872C true DE71872C (de) |
Family
ID=345141
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT71872D Expired - Lifetime DE71872C (de) | Feuerbüchse für Lokomotivkessel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE71872C (de) |
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