DE717541C - Schaltung fuer Magnetronroehren mit zwei Gruppen von symmetrisch zur Kathode liegenden, achsparallelen Elektrodensegmenten - Google Patents

Schaltung fuer Magnetronroehren mit zwei Gruppen von symmetrisch zur Kathode liegenden, achsparallelen Elektrodensegmenten

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Publication number
DE717541C
DE717541C DET45900D DET0045900D DE717541C DE 717541 C DE717541 C DE 717541C DE T45900 D DET45900 D DE T45900D DE T0045900 D DET0045900 D DE T0045900D DE 717541 C DE717541 C DE 717541C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cathode
circuit
segment group
electrodes
group
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET45900D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Karl Fritz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE717541C publication Critical patent/DE717541C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F3/00Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements
    • H03F3/54Amplifiers using transit-time effect in tubes or semiconductor devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Microwave Tubes (AREA)

Description

  • Schaltung für Magnetronröhren mit zwei Gruppen von symmetrisch zur Kathode liegenden, achsparallelen Elektrodensegmenten Die Erfindung betrifft eine Schaltung für Magnetronröhren mit zwei Gruppen von syminetrisch zur Kathode liegenden, achsparallelen Elektrodensegmenten, die in verschiedenen Abständen von der Kathode angeordnet sind. Derartige Röhren sind an sich bekannt; jedoch sind sie bei der bekannten Anordnung derart geschaltet, daß die näher zur Kathode liegenden Elektrodensegmente einerseits und die entfernter von der Kathode liegenden Segmente andererseits jeweils durch kurze Verbindungsbügel miteinander verbunden sind und da,ß ein einziger Schwingreis zwischen diesen beiden Verbindungsbügeln liegt. Außerdem ist eine Empfangsröhre mit magnetischer Steuerung des Elektronenstromes bekannt, bei welcher eine Ablenkelektrode vorgesehen ist, die in Segmente aufgeteilt ist, welche in zwei konzentrischen Kreisen um die Kathode angeordnet sind. Hierbei kann die eine Gruppe als Steuergitter ausgenutzt werden.
  • Die Schaltung gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, claß dem Kreis der innenliegenden, die Kathode annähernd umfassenden Segmentgruppe (Innensystem) im Gegentakt hochfrequente Steuerspannungen zugeführt und von dem Kreis der außenliegenden Segmentgruppe (Außensystem) die Nutzspannungen im Gegentakt abgenommen «erden und daß die Stärke des Magnetfeldes und die Vorspannungen der Elektroden so gewählt sind, daß beim Fehlen einer Steuerwechselspannung an den Elektroden des Innensystems die Bahnen der Flektronen so ge- krümmt werden, daß keine oder fast keine Elektronen das Innensystem verlassen können, Diese Schaltung eignet sich besonders zur Verwendung als fremdgesteuerter Verstärker derart, daß dem Innensystem eine Steuerspannung von einer fremden Quelle aufgedrückt wird. Die Innenelektroden können dabei gegenüber der Kathode negativ vorgespannt sein, während die Außenelektroden zwecks Beschleunigung der Elektronen eine positive Vorspannung erhalten. Das Magnetfeld wird bei gegebener -Vorspannung des Innensystems so groß gewählt, daß gerade keine oder fast keine Elektronen aus den Schlitzen des Innensystems austreten können. Wenn nun zwischen den Elektroden des Innen- oder Steuersystems - abgesehen von der Ruhespannung, die für alle Innenelektroden gleich ist - ein elektrisches Querfeld aufgebaut
    wird, z. B. (ltirch eine ;in die beiden Iiilien-
    elektroden bztv. Gruppen in Gegenphase an-
    -eleg-te @Vechselspanntin,@, so werden die Ball-
    nün Gier l-#-lel<troiieii in der Nähe der Schlitze
    aufgebogen, und die Elektronen höllliell (las .''
    Innensystem verlassen und zu (gen Aulieilelcl.;- .!
    tro#lenyiihertreten. [e nach der Richtung de;
    elektrischen Querfeldes ini Innensystem tre-
    teil die 1-lehtro_leIl wechselweise ' 7. I%. bei
    (-inem zveiteilig:ii SZ-steln auf der einen o(ivr
    anderen Seite aus.
    Bei einer anderen Ausführungforni der Er-
    findung wird die Schaltung als rückgekoppel-
    ter Generator verwendet, derart, daß über fre-
    eIuenzstabilisiereilde und bezüglich der Phase
    abgeglichene Kreise eine äußere IZüclzl;opi)-
    lung zwischen deal Außen- und <lein Innen-
    !
    #vstein vorgesehen ist.
    Weiterhin kann die erfindungsgemäße
    Schaltung so betrieben «-erden, claß (las
    innere 1?lehtro:lensvstein in Selhsterregulig
    schwingt und durch die Steuerspannungen
    mitgenommen wir (1.
    Bei allen drei Vern-en(lungsarten können
    die elektrischen Schwingungen moduliert
    \x erden, wobei die Modulationsspannungen je
    nach Bedarf gleichphasig oller gegenphasig
    clean Innen- oller Außensvstenl aufgedrückt
    «-erden.
    I11 den Ebb. I bis j sind Beispiele der er-
    17Ildungsgelnaßen Schaltungen gezeigt.
    Ebb. i zeigt eine reine Verstärkerschal-
    tttllg. Das Innensystem, bestehend aus (gell
    1?lektroden J1 und J_ und einem abstimin-
    baren Steuerkreis St, wird von einem Steuer-
    cszillator O erregt. _1n (las Außensvsteill
    finit den Elektroden - 11 und .°1_ ist der eben-
    falls abstinimbare Ausgangskreis X ange-
    schlossen, der finit einem beliebig ausgebilde--
    teil Verbraucher I" gekoppelt ist. Die Be-
    triebsspannungen Ua hzw. Vi für die beiden
    Systeme werden jeweils im elektrischen -Mit-
    telpunkt: der angeschlossenen Resonanzkreise
    7u fefiilirt. Die Elektroden des Inneilsystegns
    sind im all genleinen gegenüber der Kathode
    negativ vorgespannt, um eine Belastung der
    Steuerquelle O zu vermeiden. Die Elektro-
    den des Auflensvstelns erhalten zur Erzielung
    großer Leistungen eine hohe positive Vor-
    spannung.
    Abb. 2 zeigt perspektivisch die Ausbildung
    (leg Schwingkreisanschlüsse. Je eine Elek-
    trode des zweiteiligen Innensvstenis ragt über
    je eine Stirnseite des Entlachingssvstenis
    etwas heraus. _111 diese überstehenclen Teile
    ist der Steuerbreis.S't angeschlossen. Der
    -'#tttz- oller Ausgangskreis 1' ist in der bei
    llagiletrons üblichen Weise angeschlossen.
    1)1e Ebenen beider Schwingkreise stehen senk-
    recht aufeinander, so daß eine weitgehende
    i-iltl;opplttii# erzielt wird.
    =@@ai. @ 7elt eine @Iag17C'tr@@Il;;llaltttllr, hei
    der z,.lr Aufrechterhaltung, der Scli".-iiiguiig(-!i
    (ine äußere Rückkopplung R zwischen (lein
    Innensystem St til,(l (leite Außensystclli A vor-
    ist. Diese Rückkopplung kann all
    ,#:!Ch beliebig ausgebildet ;ein: sie- kann 7. Il.
    induktiver oder lcäpazitivci- \atur sein.
    @tveclcnläl@ligerweise wird nlan die Rücl,Iccjp1:J-
    lung hzw. die dazu erforderlichen Elemente
    innerhalb des Entladungsgefälles gegebenen-
    falls regelbar vorsehen. Gegebenenfalls ge-
    nü--t eine Verdrehung des gesamten Innen-
    a-steiiis gegenüber dein Außensvstern. Durch
    entsprechend bemessene Koppitlllg uIi(l _lh-
    ;timinung der Innen- und Außenkreise kann
    bei Selbsterregun-sschaltun-en eine zusätz-
    liche fre(luenzstat>ilisierende M'irkung erzielt
    <<,-erden.
    Ahb. 4 zeigt perspektivisch eine besondere
    .'Art und @i'cise der ScIT<<-inghreisanschlü;se
    m1 die hlektroden. Die Anschlüsse dus
    Innensystems liege" an einer Stirnseite du;
    l :lektrollenSvsteIn;.
    .11h. @ zeigt die Schaltuhr eine völlig l1vll-
    tralisierten Verstärkers. Diese Schaltung
    wird besonders bei tiltrakurzun Wellen t-@@ll
    Bedeutung sein. Durch Unsviniiletriun im
    Aufbau der Entlacluiihssvsterle hz"v. durch
    Unsymrnetr ien der gesamten Schaltung
    eyeaenüber Erde kann e; vorkommen, <lall:
    doch etwas Hochfrequenzeiiergie voll eineiig
    Kreis direkt auf den anderen Kreis iülurgeht.
    h1CSe unerwünschte Kopplung kann nlan
    durch eine hapazitive Gegenkopplung über
    den l)iiigel LT innerhalb oller außerhalb des
    R öhrenkolbens G kompensieren. Es nitiß da-
    bei beachtet werden, daß die C'nsvnimetrien
    i111 Aufbau des Flektrodensvstenis je nach
    <lein Ablaufsinn der Elektronen (llagiletfel(1-
    richtung) sich verschieden bemerkbar machen.
    Aus diesem Grunde wird inan die '-'#Tetitraii-
    sationsntittel regelbar atlcführen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltung für Magnetronröhren mit zwei Gruppen v(117 symmetrisch zur Kathode liegenden, achsparallelen ElektrodensetIllielltell, die eil verschiedenen Abstal7-den voll der Kathode angeordnet siti(i, dadurch gekennzeichnet, daß dein Kreis der innenliegenden, die Katho(le annähernd umfassenden Seginentgruppe (Iiiilellsv.teiii) iin Gegentakt hochfrequente Steuerspannungen zugeführt und von dein Kreis der außenliegenden Seginentgruppe (Atil)eiisv stein) tlie Nutzspannungen im Gei"eiitaht abgenommen wIi-den und daß die Märke (ges Magnetfelde; und die Vorspannungen der Elektroden so gewählt sind, daß beim Fehlen einer Steuerwechselspannung all den Elektroden (ges I11-nensystems die Bahnen der Elektronen so gekrümmt «erden, daß keine oder fast keine Elektronen das Innensystem verlassen können.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der inneren Segmentgruppe und der äußeren Segmentgruppe eine zusätzliche Rück- oder Gegenkopplung, vorzugsweise unter Verwendung äußerer Schaltmittel, besteht.
  3. 3. Schaltung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Segmentgruppe negativ, die äußere positiv gegenüber der Kathode vorgespannt ist.
  4. 4. Schaltung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Betriebsbedingungen so gewählt sind, daß das innere Elektrodensystem in Selbsterregung schwingt und durch die Steuerspannungen mitgenommen wird.
DET45900D 1935-10-23 1935-10-23 Schaltung fuer Magnetronroehren mit zwei Gruppen von symmetrisch zur Kathode liegenden, achsparallelen Elektrodensegmenten Expired DE717541C (de)

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DET45900D DE717541C (de) 1935-10-23 1935-10-23 Schaltung fuer Magnetronroehren mit zwei Gruppen von symmetrisch zur Kathode liegenden, achsparallelen Elektrodensegmenten

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DET45900D DE717541C (de) 1935-10-23 1935-10-23 Schaltung fuer Magnetronroehren mit zwei Gruppen von symmetrisch zur Kathode liegenden, achsparallelen Elektrodensegmenten

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Publication Number Publication Date
DE717541C true DE717541C (de) 1942-02-17

Family

ID=7562155

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DET45900D Expired DE717541C (de) 1935-10-23 1935-10-23 Schaltung fuer Magnetronroehren mit zwei Gruppen von symmetrisch zur Kathode liegenden, achsparallelen Elektrodensegmenten

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DE (1) DE717541C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE862786C (de) * 1948-02-04 1953-01-12 Csf Verfahren zur Verbesserung der Wirkungsweise und zur Erweiterung der Anwendungsmoeglichkeiten von Magnetronroehren mit Resonanzhohlraeumen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE862786C (de) * 1948-02-04 1953-01-12 Csf Verfahren zur Verbesserung der Wirkungsweise und zur Erweiterung der Anwendungsmoeglichkeiten von Magnetronroehren mit Resonanzhohlraeumen

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