AT141785B - Verfahren und Einrichtung zur Modulation der Intensität eines scharf gebündelten Elektronenstrahles. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Modulation der Intensität eines scharf gebündelten Elektronenstrahles.

Info

Publication number
AT141785B
AT141785B AT141785DA AT141785B AT 141785 B AT141785 B AT 141785B AT 141785D A AT141785D A AT 141785DA AT 141785 B AT141785 B AT 141785B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
electron beam
parts
tube
electrode
modulation
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Telefunken Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Gmbh filed Critical Telefunken Gmbh
Application granted granted Critical
Publication of AT141785B publication Critical patent/AT141785B/de

Links

Landscapes

  • Cathode-Ray Tubes And Fluorescent Screens For Display (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Die Erfindung bezieht sieh auf ein Verfahren und eine   Einrichtung, um   die Intensität von Elektronenstrahlen zu modulieren. Sie kann hauptsächlich angewendet werden für Braunsche Röhren, besonders bei deren Verwendung für Fernsehzwecke. Die Modulierung durch die den wiederzugebenden Helligkeitswerten entsprechenden Impulse kann auf magnetischem oder elektrischem Wege geschehen. Bei derartigen Modulierungen zeigt sich, dass die durch verschiedene Mittel herbeigeführte punktförmige Konzentrierung des Elektronenstrahles von der Modulation abhängig ist, insbesondere dann, wenn die Modulierung durch Beeinflussung der der Anodenspannung   zugänglichen   Elektronenmenge stattfindet. 



  Derartige Modulierungen werden häufig durch Wechselpotential an einer besonderen Steuerelektrode vorgenommen, wobei als Steuerelektrode eine zur Konzentrierung der Elektronen dienende, mit konstanter negativer Vorspannung versehener Elektrode (Wehneltzylinder oder in der Nähe der Kathode angeordnete   Flächenelektrode)   mit benutzt werden kann. Unter der Wirkung der Modulationsspannung am Steuerorgan verändert sich aber der Durchmesser des   Elektronenstrahlbündels   und damit auch die Grösse des Leuchtpunktes auf dem   Fluoreszenzschirm.   



   Es ist vorgeschlagen worden, dieser störenden Wirkung der Modulation auf den Kathodenstrahl durch zusätzliche Anwendung eines Magnetfeldes, z. B. in Form einer Ringspule, zu begegnen. 



   Es hat sich nun weiter gezeigt, dass es bei solchen Modulationen, insbesondere in Röhren, bei welchen von der Mitwirkung der stringierenden Kräfte einer Gasfüllung bei der Konzentration Gebrauch gemacht wird, vorkommen kann, dass trotz der Zusatzkonzentration durch ein Magnetfeld der gebündelte Kathodenstrahl seinen kleinen verlangten Durchmesser nicht beibehält, sondern verwaschen wird und insgesamt einen grösseren, nicht scharf begrenzten Durchmesser annimmt. Die Untersuchungen legen die Annahme nahe, dass diese Erscheinung darauf zurückzuführen ist, dass bei der Modulation Wechselpotentiale am Steuerorgan tätig sind.

   Während unter der Mitwirkung von positiven Halbwellen der Modulationsimpulse mehr Elektronen freigegeben werden, als das konstante negative Steuerpotential   zulässt,   können die negativen Halbwellen zur Folge haben, dass die der kleinsten   Strahlstromstärke   entsprechende Vorspannung unterschritten wird. In solchen Augenblicken ist dann der Elektronenfluss zur Anode vollkommen unterbunden, so dass strahlkonzentrierende Ionen nicht gebildet werden, während die vorhandenen Ionen von der hohen negativen Spannung zur Steuerelektrode befördert werden. Es ist dann die Strahlraumladung zerstört worden und muss von dem beim nächsten positiven Halbwechsel wieder einsetzenden Elektronenfluss neu gebildet werden. So kommt es, dass der gesamte Eindruck eines durch weehselstrommodulierte Strahlen aufgebauten Bildes verwaschen erscheint. 



   Um diesen Übelstand zu beseitigen, werden gemäss der vorliegenden Erfindung über ein Steuerorgan nur gleichgeriehtete Modulationsimpulse auf den Strahl zur Wirkung gebracht, so dass die durch hohe negative Potentiale hervorgerufenen Unterbrechungen des Elektronenflusses nicht mehr stattfinden können. Bei Ausführung der Erfindung kann nicht ein Gleichrichtereffekt, der an den Steuerelektroden in der Entladungsröhre selbst stattfindet, ausgenutzt werden, sondern es müssen die zur Steuerung benutzten Modulationsimpulse durch ein getrenntes Gleichrichterorgan geliefert werden. 



  Dieses kann innerhalb oder ausserhalb der Röhre vorgesehen werden. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die Erfindung ist in verschiedenen Schaltungen ausführbar. 



   Fig. 1 zeigt die allgemeine Schaltung, in welcher   K   die Kathode, A die Anode und Z ein Wehneltbzw. Steuerzylinder ist. P sind die Ablenkplattenpaare und   S   ist die Hilfsspule zur Aufrechterhaltung der Konzentration. Der Wehneltzylinder Z erhält seine Vorspannung durch die Batterie B, während am Widerstand IF aus der Quelle   111   die Modulationsimpulse zugeführt werden. Vorteilhaft sind die Modulationsimpulse einer Trägerfrequenz überlagert, so dass nach der Gleichrichtung die einseitig gerichteten Trägerimpulse, deren Amplitude entsprechend der Bildmodulationsspannung schwankt, auf die Steuerelektrode der Braunschen Röhre wirken. Diese Anordnung liefert die grösste   Bildschärfe   und beseitigt störende Verlagerungen in der Zeilenspur des bildschreibenden Lichtpunktes. 



   Erfindungsgemäss werden nun die von 111 kommenden Modulationsimpulse gleichgerichtet, ehe sie am Widerstand   IV   in die Schaltung eingeführt werden. Zu diesem Zweck kann, wie Fig. 2 zeigt, zwischen M und   17 ein Richtverstärker-R zwisehengeschaltet sein.   



   Fig. 3 zeigt eine andere Möglichkeit. Hier werden die Modulationsimpulse über ein Ventilrohr V 
 EMI2.1 
 werden kann. 



   In Fig. 4 ist   schliesslich   eine Schaltung gezeichnet, in welcher der eine   Halbweehsel   der Modulationsspannung durch Kurzschlusswirkung einer Röhre   Vi   unterdrückt wird. 



   Falls die Modulationsimpulse mittels Trägerfrequenz zugeführt werden, kann diese bei der Gleichrichtung oder durch besondere Mittel, wie Siebketten u. dgl., ausgeschieden werden. Eine Gleichrichterentladestrecke kann auch in die Braunsche Röhre selbst eingebaut werden, wobei diese Strecke bei der Strahlbildung nicht mitwirkt, sondern nur gleiehgeriehtete Steuerimpulse dem Steuerorgan zuführt. 



   Um die Störung der Bildsteuerung durch kapazitive Ströme zu verhüten, hat es sich als zweckmässig erwiesen, dass der Kopplungstransformator, der den modulierten Träger von der Quelle   M   auf die Wehneltelektrode   überträgt, kapazitätsarm ausgeführt   wird. 



   Die Untersuchungen haben nun gezeigt, dass bei der Übertragung gleichgerichteter Impulse über ein elektrisches oder magnetisches Steuerorgan auf den Elektronenstrahl   Störerschinungen   auftreten können, die darin bestehen, dass die einzelnen Linien des Bildes den geradlinigen Verlauf   einbüssen.   Die Erscheinung ist typisch für die Modulation mit gleichgeriehteten Impulsen und tritt bei Wechselimpulsmodulation nicht auf. Besonders an den Stellen, wo ein Übergang von einer Helligkeitsstufe zur andern, insbesondere von dunkel zu hell eintritt, werden z. B. scharfbegrenzte Bildlinien   ausgebeult   und krumm. 



    Durch geeigneten Aufbau der Röhre kann diese Störerscheinung gemäss einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung vermieden werden, indem z. B. die innerhalb der Entladungsröhre befindlichen   
Teile von der ersten Ablenkplatte an kathodenwärts mit ganz oder teilweise geschlossenen Leiterteilen umgeben werden. Es verschwindet dann die Verbiegung der Bildzeilen. Die Anwesenheit derartiger Leiterteile, welche den Strahl gleichmässig oder nahezu gleichmässig umgeben, bewirkt, dass die Felder von unsymmetrisch, z. B. an der Glaswand auftretenden, Ladungen abgeschirmt werden oder in ihrer Wirkung gleichmässig um den Strahl verteilt werden und daher eine einseitige Ablenkung nicht bewirken können.

   Noch zweckmässiger ist es erfindungsgemäss, diese leitenden, die Wirkung der Ladungen auf den gleichstrommodulierten Strahl aufhebenden Teile auch elektrisch in ein bestimmtes Potentialverhältnis zu den Elektroden der Röhre zu bringen, damit sie nicht dem   Strahldurchgang   durch ihre Potentiale bzw. durch die von ihrer Aufladung bewirkten   Potentialflächen   hinderlich werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Intensitätssteuerung eines scharf   gebündelten Elektronenstrahls,   insbesondere bei Braunsehen Röhren für Fernsehzwecke mit Gasfüllung, dadurch gekennzeichnet, dass über ein die Konzentration der Elektronen änderndes Steuerorgan nur gleichgerichtete Modulationsimpulse auf den Strahl zur Wirkung kommen.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Steuerung des Strahles gleich- EMI2.2 3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, bei welcher zur Bündelung des Elektronenstrahles eine negativ vorgespannte Elektrode (Wehneltzylinder oder Flächenelektrode) benutzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die gleichgerichteten Modulationsimpulse der konstanten negativen Vorspannung dieser Elektrode überlagert werden.
    4. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn- EMI2.3 Gleichrichterorgan geliefert werden.
    5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gleichrichterorgan im Entladungsrohr eingebaut ist.
    6. Einrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet ; dass die Gleichrichtung der Modulationsimpulse durch ein besonderes Entladungsrohr (Ventilrohr, Richtverstärker, Kurzschluss- rohr für die eine Halbwelle) geschieht, <Desc/Clms Page number 3> 7. Einrichtung zur Intensitätssteuerung eines scharf gebündelten Elektronenstrahls nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die innerhalb der Entladungsröhre befindlichen Teile von der ersten Ablenkplatte an kathodenwärts mit ganz oder teilweise geschlossenen Leiterteilen bzw. leitenden Überzügen der isolierenden Teile umgeben werden.
    8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die leitenden Teile auf gegenüber den andern Elektroden des Entladungsgefässes definierten Potentialen gehalten sind.
    9. Einrichtung nach den Ansprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die leitenden Teile auf Anodenpotential gehalten sind. EMI3.1
AT141785D 1932-08-19 1933-08-12 Verfahren und Einrichtung zur Modulation der Intensität eines scharf gebündelten Elektronenstrahles. AT141785B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE141785X 1932-08-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT141785B true AT141785B (de) 1935-05-25

Family

ID=34201188

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT141785D AT141785B (de) 1932-08-19 1933-08-12 Verfahren und Einrichtung zur Modulation der Intensität eines scharf gebündelten Elektronenstrahles.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT141785B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH222371A (de) Elektrische Entladungsröhre.
DE669324C (de) Kurzwellen-Roehrengenerator
DE2747441A1 (de) Elektronenstrahlerzeuger
AT141785B (de) Verfahren und Einrichtung zur Modulation der Intensität eines scharf gebündelten Elektronenstrahles.
DE839837C (de) Kathodenstrahlroehre
CH172888A (de) Verfahren und Einrichtung zur Modulation der Intensität eines scharf gebündelten Elektronenstrahls.
DE878509C (de) Speichernde Bildfaengerroehre
DE1165779B (de) Verfahren zur Scharfstellung des Brennflecks in einem Roentgenschattenmikroskop
CH158401A (de) Verfahren und Vorrichtung zum Empfangen von telegraphisch übermittelten Bildern mittelst einer Kathodenstrahlröhre.
DE720676C (de) Anordnung zur Konzentration eines Elektronenstrahlenbuendels zu einem fadenfoermigen Strahl in einer hoch evakuierten Roehre mit Gluehkathode
DE1930618B2 (de) Konvergenz korrektursystem fuer eine farbbild wiedergabe roehre mit einfach elektronenkanone
DE2904865A1 (de) Vorrichtung mit einer fernsehkameraroehre und fernsehkameraroehre fuer eine derartige vorrichtung
DE857554C (de) Schaltungsanordnung fuer Kathodenstrahlroehren
DE767198C (de) Verfahren zum Betrieb von Kathodenstrahlroehren
DE635548C (de) Verfahren zur Tonaufzeichnung
DE929973C (de) Fernsehempfangseinrichtung
AT119650B (de) Durch Belichtung gesteuertes elektrisches Entladungsgefäß.
AT159900B (de) Schaltung für Kathodenstrahlröhren, insbesondere in Fernsehempfangsgeräten.
AT151893B (de) Elektrische Entladungsröhre mit Bildkathode.
DE717541C (de) Schaltung fuer Magnetronroehren mit zwei Gruppen von symmetrisch zur Kathode liegenden, achsparallelen Elektrodensegmenten
AT148915B (de) Sammelvorrichtung für Elektronen.
DE586454C (de) Verfahren zur Helligkeitsmodulation des Braunschen Oszillographen fuer Fernsehzweckeund Bildtelegraphie
DE503899C (de) Elektrischer Fernseher
AT143946B (de) Braun&#39;sche Röhre mit Gasfüllung für den Empfang von Fernsehsendungen.
DE714264C (de) Verfahren zur Sichtbarmachung eines Fernsehbildes