DE71637C - Riemenaufleger mit zwei um die Welle drehbaren, bezw. mitnehmbaren Hebeln - Google Patents

Riemenaufleger mit zwei um die Welle drehbaren, bezw. mitnehmbaren Hebeln

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DE71637C
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DE
Germany
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belt
shaft
lever
bracket
pulley
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT71637D
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English (en)
Original Assignee
F. KRÜGER in Stolpen, Sachsen
Publication of DE71637C publication Critical patent/DE71637C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H7/00Gearings for conveying rotary motion by endless flexible members
    • F16H7/24Equipment for mounting belts, ropes, or chains

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. Januar 1893 ab.
An einem Bock A befindet sich ein die Welle umgreifender Hals α, jedoch so, dafs die Welle freigeht. Auf demjenigen Theil des Halses, welcher zwischen Bock und Riemscheibe sich befindet, sitzen zwei Hebel B und H neben einander, von denen H als gerader Handhebel gestaltet und mit einem Anschlagwinkel n> versehen ist, an welchen sich der Hebel B anlehnt Dieser letztere endigt zweckmäfsig in einem Bogenstück b, welches ein Segment des der Gröfse der Riemscheibe entsprechenden Kreises bildet. Es ist jedoch dies Bogenstück nicht unbedingt erforderlich, nur mufs dann die Länge des Hebels B dem Halbmesser der Riemscheibe entsprechen. Der abgeworfene Riemen JR1 umschliefst diesen Hebel B.
Bewegt man nun den Handhebel H in der Laufrichtung des Riemens, hier in der Richtung des Pfeiles, so wird der Bügel B durch den Anschlagwinkel n> mitgenommen und der Riemen R1 allmälig gespannt. Indem dieser sich an das Bogenstück b anlegt, wird er durch die. schräge Kante des Anschlagwinkels w nach der Riemscheibe zu geschoben, was dadurch unterstützt wird, dafs man den Handhebel H selbst, der nebst dem Bügel B den Hals α nicht zu fest umschliefsen darf, der Riemscheibe etwas nähert. Sobald der Riemen nun durch die beiden Hebel genügend gespannt ist, dafs die Riemscheibe anfängt, denselben mitzunehmen, wird auch der Bügel von dem in Gang gesetzten Riemen mitgenommen, den letzteren dabei vollends spannend und auf die Riemscheibe legend. Beim Weiterlaufen wird nun der Bügel von dem aufgelegten Riemen frei und schlägt auf die am Bock befestigte Schiene s auf, wo er liegen bleibt.
Der ganze Vorgang wird um so sicherer gelingen, wenn der Riemen schon beim Spannen gezwungen wird, an der Auflaufstelle sich an die Riemscheibe zu legen. Dies kann durch eine Führung irgend welcher Art geschehen. Sehr zweckentsprechend ist die in der Zeichnung Fig. ι und 2 dargestellte Vorrichtung. An dem Bock A ist ein Bügel c drehbar gelagert, welcher für gewöhnlich in die Lage C1 heruntergeklappt ist. Soll nun der Riemen aufgelegt werden, so wird dieser Bügel c aufgeklappt, so dafs der sich spannende und dabei sich hebende Riemen durch denselben nach der Riemscheibe zu gedrängt wird.
Ist der Riemen im richtigen Gang, so wird Bügel c nach C1 zurückgeklappt, ebenso der auf s aufgetroffene Hebel B, und letzterer wird mit dem Handhebel zusammen an dem Bock A durch den Einleger oder Wirbel d festgemacht. Somit ist alles wieder bereit zur Aufnahme des abgeworfenen Riemens. Der Einleger d (oder eine entsprechende Vorrichtung) ist deswegen erforderlich, damit die lebendige Kraft -des abgeworfenen Riemens den Bügel B nicht wieder herumreifst.
Fig. ι zeigt diese Ruhestellung der Hebel, während in Fig. 2 die letzteren bereits etwas angehoben gedacht sind.
Die Construction des Bockes hängt jedesmal von den örtlichen Verhältnissen und der Laufrichtung des Riemens ab; in vielen Fällen wird ein Hängebock oder eine Wandconsole oder dergleichen vorzuziehen sein; bisweilen kann er auch ganz entbehrt werden. Um die Vor-
richtung leicht an eine bereits vorhandene Welle bringen zu können, ist der Hals α aus zwei Theilen zusammengeschraubt, ebenso der darauf sitzende Bogenhebel B, während der Handhebel H ein offenes Auge hat, so dafs er über die Welle gehakt und dann auf den Hals geschoben wird.
Man kann die Einrichtung auch so treffen, dafs die beiden Hebel jederzeit abnehmbar sind, so dafs sie auch zum Auflegen anderer Riemen — jedoch bei gleicher Riemscheibengröfse — verwendet werden können. Die Fig. 3 bis 6 zeigen solche Anordnungen. Dabei haben beide Hebel offenes Auge. Zum Gebrauch wird zunächst der Bogen- oder Spannhebel B über die Welle gehakt und in den abgeworfenen, lose herabhängenden Riemen hineingeschoben. Dann wird auch der Handhebel H an die Welle gesteckt und mit seinem Vorsprung (Fig. 3 und 4) in das Auge von B hineingeführt, so dafs B um das Auge von H schwingt. Um zu verhindern, dafs die Hebel beim Gebrauch wieder zurückgehen und von der Welle fallen, ist z. B. ein Riegel S durch Führungen mit dem Hebel H verbunden (in Fig. 4a in Seitenansicht gezeichnet). Eine Schnappfeder f oder eine Flügelmutter m (Fig. 3) oder dergleichen hält den Riegel in der nöthigen Lage fest. Nach dem Auflegen des Riemens werden die Hebel wieder entfernt. In Fig. 5 ist der Bogenhebel nicht auf einen Ansatz des Handhebels H geschoben, sondern auf einen besonderen, auf der Welle sitzenden Verstärkungsring. Dabei ist der Hebel B gestaltet wie in Fig. 3 und 4, Hebel H dagegen mit flachem Auge, wie in Fig. 6 gezeichnet ist. Er ist gleichfalls mit Riegel S, wie in Fig. 3 und 4a, zur Sicherung versehen. Auch Hebel B kann eine ähnliche Sicherung erhalten statt des Verstärkungsringes auf der Welle.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Riemenaufleger, gekennzeichnet durch zwei um die treibende Welle schwingende, neben der Riemscheibe angeordnete Hebel, Handhebel H und Spannhebel J5, von denen beim Gebrauch letzterer durch jenen mittels eines Anschlagwinkels mitgeführt wird, bis er von dem dadurch angespannten Riemen weiter mitgenommen wird, wobei der letztere durch geneigte Führungen n> und c seitlich auf die Riemscheibe geschoben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT71637D Riemenaufleger mit zwei um die Welle drehbaren, bezw. mitnehmbaren Hebeln Expired - Lifetime DE71637C (de)

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