DE71601C - Vorrichtung zum Rösten und Trocknen - Google Patents
Vorrichtung zum Rösten und TrocknenInfo
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Classifications
-
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- F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
- F26B11/00—Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive
- F26B11/02—Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles
-
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- F26B11/04—Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles rotating about a horizontal or slightly-inclined axis
- F26B11/0445—Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles rotating about a horizontal or slightly-inclined axis having conductive heating arrangements, e.g. heated drum wall
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Apparat zum gleichmäfsigen Trocknen,
Dörren und Rösten von Getreidearten, Kaffee, Kakao u. dergl., sowie Mineralien.
Auf der Zeichnung veranschaulichen:
Fig. ι eine Vorderansicht des Apparates bei geschlossener Thür,
Fig. 2 eine Vorderansicht des Apparates bei geöffneter ThUr,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch den Apparat,
Fig. 4 eine Seitenansicht des Apparates bei herausgezogener Rösttrommel,
Fig. 5 einen Schnitt durch den Verschlufsdeckel d.
In einem gemauerten oder eisernen Ofen (Fig. ι bis 4) hängt eine cylindrisch oder beliebig
anders geformte Trommel α in dem mit zwei Zapfen versehenen Lagerbügel b, so dafs
sich dieselbe sowohl in ihren bei / bezw. /' befindlichen Lagerungen drehen läfst, als auch
um die Zapfen cc1, Fig. 4, gekippt werden kann.
An der Innenwand der Trommel sitzen eine Anzahl Rippen i, Fig. 3, die in bestimmter
Weise gekrümmt sind und dazu dienen, das Trocken- bezw. Röstgut gründlich durch einander
zu werfen, wodurch alle staubigen Bestandtheile, Schlauben u. s. w. abgestofsen werden, welche dann ihrerseits durch ein an
der Hinterwand der Trommel angebrachtes Sieb s entweichen können.
An der Hinterseite der Trommel bildet ein starkes, durch das Sieb s verschlossenes und
in Z gelagertes Rohr m die Welle, um welche sich die Trommel dreht (Fig. 3 und 4). Dieses
Rohr reicht hinten bis zum Ofen hinaus und ragt noch ein Stückchen in eine Kapsel k
hinein, in welcher es sich lose dreht. An die Kapsel k setzt sich dann noch ein weiteres
Rohr η an, das nach dem gleichzeitig als Abzug für die Verbrennungsgase dienenden Rohr R
führt.
Die abgeschiedenen staubigen Bestandteile, Schlauben u. s. w., werden also unmittelbar aus
dem Ofen heraus und von da weiter durch das gemeinschaftliche Rauchrohr R abgeführt,
so dafs dieselben nicht in die Feuerung gelangen können.
Vorn läuft die Trommel in Laufrollen l\ Fig. 2, die an dem Lagerbügel b drehbar befestigt
sind.
Den Verschlufs der vorn etwas aus dem Ofen hervorragenden Trommel bildet ein
herausnehmbarer Deckel d, Fig. 3 und 5, durch den auch gleichzeitig mit Leichtigkeit Proben
entnommen werden können, um nachzusehen, wie weit der Trocken- bezw. Röstprocefs vorgeschritten
ist.
Damit in der Trommel selbst keine Luftverdünnung entstehen kann, ist der Verschlufsdeckel
mehrfach durchbohrt, durch welche Einrichtung gleichzeitig eine Ventilation durch
die Trommel geschaffen ist, die ein besonders schnelles Herausfliegen von Staub und Schlauben
durch das Rohr m bewirkt.
Der die Trommel tragende Lagerbügel b ruht seinerseits mit seinen zwei Zapfen cc1 in
zwei entsprechenden Lagern ee1, die auf ein
Wagengestell g aufgeschraubt sind. Dieses Wagengestell ragt durch die mit Wärmeschutzmasse
gefüllten Thüren tt1 hervor und läuft
aufserhalb des Ofens auf geeigneten Schienen
ν ι'1, während es im Ofen selbst in zwei passend
geformten Eisen mm1, Fig. 2, geführt wird.
Vermittelst des Hebels h, Fig. 4, der seine Bewegung durch Zahnsegment ^ und Zahnrad
if1 auf den Zapfen des Lagerbügels b überträgt,
kann man der Trommel leicht eine beliebige Stellung geben.
Unter der Trommel befindet sich die Feuerung f mit dem Aschenfall. Die Feuergase
umspülen die Trommel gleichmäfsig und werden dann durch drei Rauchrohre r rl r'2
abgeleitet, für die ein besonders starkes Rohr R den gemeinschaftlichen Abzug bildet. In dem
Rohr R kann der Zug durch eine Drosselklappe ρ in einfacher Weise regulirt werden.
Der ganze Ofen wird durch die mit Wärmeschutzmasse ausgefütterten Thüren ttl, Fig. 1
und 3, abgeschlossen, welche zu diesem Zwecke so getheilt sind, dafs jede Thürhälfte eine
Hälfte des aus dem Ofen hervorragenden Halses der Rösttrommel umfafst. Die Thüren,
welche seitlich in zwei Eisenstangen FF1 geführt
werden, sind durch über Rollen geführte Zugseile so mit einander verbunden, dafs die
eine nach unten, die andere nach oben fährt, sobald an dem gleichfalls über eine Rolle 0
geführten Zugseil n> gezogen wird (Fig. 1).
Der Antrieb der Röstmaschine kann in verschiedenster Weise bewirkt werden und erfolgt
in diesem Falle durch die Riemscheibe B in der Weise, dafs eine an dem hinteren Rohr m
der Rösttrommel sitzende Klaue K in eine entsprechende Klaue K1 greift, die an der Riemscheibenwelle
sitzt, so dafs bei Umdrehung der Riemscheibe die Trommel mitgenommen wird, sobald sie in den Ofen geschoben ist.
'Für das Drehen der Trommel von Hand bei plötzlichem Versagen des maschinellen
Antriebes ist eine Kurbel Q mit Zahnradvorgelege Q1 vorgesehen, die an dem Wagengestell
befestigt sind und eingerückt ihre Bewegung auf das ganz vorn am Halse der Trommel befindliche Zahnrad Z übertragen.
Um die Trommel mit Trocken- bezw. Röstgut anzufüllen, fährt man den Wagen g heraus
und kippt mit Hülfe des Hebels h die Trommel so, dafs dieselbe etwa die in Fig. 4 punktirt
gezeichnete Lage einnimmt, in welcher man das Röstgut sehr bequem in die Trommel·
schütten kann. Darauf setzt man den Deckel d ein und kippt die Trommel in die waagrechte
Lage, in welcher sie durch den Hebel h und einen am Wagengestell hängenden Vorsteckstift
V, Fig. 4, leicht festgestellt werden kann. In dieser Lage wird die Trommel dann in den
Ofen geschoben. Zum Entleeren kippt man nach Herausziehen des Stiftes V die aus dem
Ofen gezogene Trommel in die bei Fig. 4 gezeichnete Lage, nachdem man den Deckel d
herausgenommen hat.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Eine Vorrichtung zum Rösten und Trocknen mit einer drehbaren, innerhalb der Heizkammer unter Ausschlufs von Schiebern und Klappen vollkommen hermetisch gegen die Feuerungsgase geschlossenen Trommel, deren Oeffnungen zum Füllen und Leeren, zum Lufteintritt und zum Gas- und Staubu. dergl. Abzug aufserhalb der Heizkammer liegen. :
- 2. Die Lagerung der im Anspruch 1. bezeichneten Trommel innerhalb dieselbe lose umschliefsender Ringe / lx und zweier mit Zapfen versehener Bügel b auf einem fahrbaren, mit ausbalancirter Kippvorrichtung für die Trommel versehenen Gestell.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE71601C true DE71601C (de) |
Family
ID=344893
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT71601D Expired - Lifetime DE71601C (de) | Vorrichtung zum Rösten und Trocknen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE71601C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6412220B1 (en) * | 1997-10-01 | 2002-07-02 | Ian Lindley | Upright rotatable arcuate safety gate for a mezzanine loading bay |
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Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| US6412220B1 (en) * | 1997-10-01 | 2002-07-02 | Ian Lindley | Upright rotatable arcuate safety gate for a mezzanine loading bay |
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