DE715C - Maschine zur Herstellung von Knieblechröhren - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Knieblechröhren

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DE715C
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Germany
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cylinder
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DE715DA
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D9/00Bending tubes using mandrels or the like
    • B21D9/14Wrinkle-bending, i.e. bending by corrugating

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

1877.
Klasse 49.
H. BERTRAMS in BURSCHEID (Kr. Solingen). Maschine zur Herstellung von Knieblechröhren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. Juli 1877 ab. Längste Dauer: 2. Juni 1886.
ά ist das Gestell der Maschine und B ein vorragender Cylinder, welcher das cylinderförmig gerollte Blech empfangt zur Formirung des Ellenbogens wie Fig. 2 andeutet. Dieser Cylinder B ist vermittelst Schraube CD an das Gerüst befestigt und zwar nur an einem Ende. Der andere, freistehende Theil ist mit einem kreisförmigen Kopfe E versehen, auf welchem eine kleine Erhöhung e angebracht ist, welche letztere nach unten, nach dem Fufse allmälig verschwindet. [FF sind concentrische Klampen, durch Charniere am Gerüst befestigt, welche sich rund um den Kopf E schliefsen, und auf letzteren das zum Ellenbogen bestimmte Blech fest umschliefsen. Diese Klampen haben innen eine Gruft, welche mif der Erhöhung e correspondirt. Ein zweiter kreisförmiger Kopf G ist vermittelst Schraube g an das untere Ende des Kopfes E angehängt. Klampen ^TZTschliefsen sich um den Kopf G und haben ihren Gang in einem Sockel, der durch Charnier iT(Fig. 7) am Gerüst A befestigt ist.
Wenn der Kopf G mit den ihn umschliefsenden Klampen HH in Bewegung gesetzt wird, so schliefst er sich an die Fläche des Kopfes E. ,' Diese Bewegung oder Führung des Kopfes G wird bewerkstelligt durch die Zugstange L, Excenter m auf der Betriebsaxe M und Hebel N und wird durch jene die Falte auf dem Ellenbogen gebildet, wie Fig. 2 zeigt. Die Klampen FF und HH werden vermittelst der Hebel R R und Q Q geschlossen. Das cylinderförmig zugerollte Rohr, das zum Ellenbogen bestimmt ist, wird über die Köpfe EG geschoben und vermittelst Vorrichtung T\ an die Muffe S befestigt. An dieser sich schiebenden Muffe ist eine Zugstange U befestigt, vermittelst welcher die Faltenbildung - Vorrichtung gespeist wird. Die Führung dieser Zugstange geschieht durch die Federschnäpper V, Transportstück W, Excenter X an der Betriebsaxe M und Hebel N. Um die Befestigung des Rohres zwischen Kopf G und den 'ihn umschlielsenden Klampen HH noch zu vergröfsem, ist der Kopf der Zugstange L keilförmig gemacht, und wenn letztere nach der Richtung der Betriebsaxe hin in Bewegung gesetzt wird, so treibt der Keil α das bewegliche Stück Y von der Innenseite gegen das Rohr und äufsere Klampe. — Um das Schliefsen der Klampen auf einer Seite zu er-" leichtern, ist ein gezahntes Kniestück Z (Fig. 3) angebracht. Die Feder b dient zum Oeffhen der Klampen.
Es ist ersichtlich, dafs die Excenter M und X parallel stehen, und dafs, wenn der Hebel N in Bewegung gesetzt wird, hierdurch die Köpfe E und G zusammengebracht werden, wodurch sich die Falte bildet und zu gleicher Zeit wird der Federschnäpper V um einen Zahn in der Zahnstange U zurückgeführt. Nachdem dann die Klampen aufgeschlossen sind, wird durch Zurückbringen des Hebels N der Kopf G geöffnet und das Rohr um einen Zahn in der Zahnstange U vorwärts gebracht.
Fig 2 deutet an, dafs das Rohr zwischen den Köpfen E G, ehe noch die Falte formirt wird, eine Vorbildung oder Aufwurf, zwischen dem Kopf E und Klampen FF erhalten hat (siehe Operation); dieses hat den Zweck, dafs das Blech die richtige Neigung bekommt sich zu einer Falte zu formirery'
Verfahren:
Das Blech wird, nachdem es geschnitten, cylinderförmig zugerollt, und man läfst ein Ende etwas überstehen zum Vernieten. Dann schiebt man das Rohr über die Köpfe E G in eine kleine Gruft an der Vorderseite der Muffe S, wo es durch T befestigt wird. Das Rohr wird dann mit der Muffe so weit zurückgeschoben, dafs es noch einige Zoll vor dem Kopf G heraussteht, Klampen F F werden dann festgeschlossen, wodurch der Aufwurf im Metall (oder Vorbildung) bezweckt wird. Hebel iV* wird nun so weit geführt, bis der Schnäpper in einen neuen Zahn einfällt. Klampen FF werden wieder geöffnet, Hebel N zurückgebracht, wodurch das Rohr so weit transportirt wird, dafs die Vorbildung genau zwischen Zopf E und G zu stehen kommt. Beide Klampen FF und HH werden dann geschlossen und der Hebel N wieder so weit geführt, bis der Schnäpper einfällt, wodurch nunmehr auch die Köpfe E und G mit den sie umschliefsenden Klampen FF und HH zusammengebracht werden, zwischen welchen das schon aufgeworfene Blech sich befindet, welches durch das Zusammenbringen der Köpfe

Claims (2)

  1. eine glatte Falte erhält. Die Klampen werden wieder geöffnet, der Hebel zurückgeführt, und dann die Operation so lange fortgesetzt, bis der Ellenbogen den gewünschten Winkel erreicht hat.
    P ATENT-A ν sp rüche:
    ι . Die Combination des Cylinders B E, Klampe FF und Faltenformirungs-Vorrichtung GHH für den angegebenen Zweck und im wesentlichen wie beschrieben.
  2. 2. Die Vorkehrung im Kopf und Klampen FFF zur Vorbildung der Falten für angegebenen Zweck.
    Die beschriebene Combination in der Faltenformirungs-Vorrichtimg G HH und Cylinder BEFF, Zugstange Z, Betriebsaxe Mm und Hebel N für angegebenen Zweck.
    Die Combination von Muffe S, Zahnstange U, Schnäpper V, Transportstück W, Excenter MX und Hebel N zum angegebenen Zweck. Die Vorrichtung zum Schliefsen der Klampen FFHH bestehend in Gliedern QQ und excentrischen Hebeln JiJi im wesentlichen wie beschrieben.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE715DA 1877-07-12 1877-07-12 Maschine zur Herstellung von Knieblechröhren Expired - Lifetime DE715C (de)

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