DE715196C - Verfahren und Vorrichtung zur Fuehrung einer ueber eine groessere Laenge in einer Veredelungsmaschine zu behandelnden Stoffbahn - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Fuehrung einer ueber eine groessere Laenge in einer Veredelungsmaschine zu behandelnden StoffbahnInfo
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Description
- Verfahren und Vorrichtung zur Führung einer über eine größere Länge in einer Veredelungsmaschine zu behandelnden Stoffbahn Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Führung einer über eine größere Länge in einer Veredelungsmaschine (Imprägnier-, Streich-, Bürstmaschine o. dgl.) zur behandelnden Stoffbahn (Gewebe, Papier o. dgl.), wobei zunächst der-Anfang und später das Ende der Stoffbahn durch eine an ihrer Vorder- bzw. Hinterkante angreifende, quer zur Bahnlaufrichtung liegende Stange, die an ihren Enden je an einem in der Längsseitenebene der Maschine entsprechend dem erforderlichen Lauf der Stoffbahn geführten endlosen Zugorgan, beispielsweise ja einer Gliederkette, gelagert ist, zum Maschinenauslauf geleitet wird.
- Bei einem bekannten rotierenden Längenstreckapparat dieser Art muß ein am Maschinenauslauf sitzender Arbeiter die Stoffbahn von Hand von dem Spannstab, der finit Leinwand übernäht ist, und an die die Stoffbahn angeheftet wurde, trennen und auf die anschließende Trockenmaschine überführen. Das gleiche gilt bezüglich des hinteren Endes der Stoffbahn. Das Arbeiten mit diesem Apparat ist .also umständlich und zeitraubend.
- Bei dem Verfahren nach der Erfindung, deren Anwendungsgebiet sich auf Gummistreich-, Puder-, Bürst-, Kaltvulkanisier- sowie Imprägnier- und Krumpfmaschinen ebenso wie auf ähnliche Maschinen anderer Verarbeitungsbetriebe erstreckt, in denen Stoffbahnen aus Gewebe, Papier, Pappe o. dgl. über eine größere Länge frei schwebend geführt werden und infolgedessen einer Führung bedürfen, ist eine ganz wesentliche Vereinfachung der Arbeitsweise dadurch erzielt, claß (las Vorderende der Stofbalin nach Ankunft an der ain 1laschinenauslauf angeordneten Aufwickelrolle selbsttätig von der Stange gelöst und von an der Auf wickelrolle angebrachten Greifern erfaßt, das Stangenzugorgan darauf selbsttätig stillgesetzt und im weiteren Verlauf in eine Bereitschaftsstellung geleitet wird, tun dann später das ltinterende der Stoffbahn von der Abwickelrolle aufzunehmen und der Aufwickelrolle zuzuleiten.
- Bisher wird z. B. bei Guinniistreichniaschinen die von der Abwickelrolle über die Streichwalze, die Heizplatten und die C'nikehrtrominel zur Aufwickelrolle zti leitende Gewebebahn in der Weise -efiihrt, daß an ihr ein Vorläufer und ein Nachläufer, die in der Kegel auch aus Gewebe bestehen, beispielsweise durch Annähen oder Ankleben angebracht werden und deren Länge sich nach den Ausmaßen der Streichmaschine richtet, d.li. also nach der Länge des oben angegebenen L"nilaufweges zuzüglich einiger Reservemeter. so daß die Länge des Vor- und des Nachläufers je etwa 12 bis 18 in betragen inuli. Bei dein Abschneiden des Vor- und des Nachläufers von einer gestrichenen Gewebebahn entstehen unvermeidlich Verluste, die zusainnien mit dein umständlichen, weil sehr sorgfältig durchzuführenden Befestigen des Vor- und des Nachläufers an der zu streichenden Gewebel)alin die Stoffstreicherei in unwirtschaftlicher Weise belasten.
- Diese Nachteile werden durch die ErfinrIting beseitigt. Es ist dabei auch noch zu berücksichtigen, daß mit dein Verfahren, nach der I_rfindung im Gegensatz zu dein oben behandelten bekannten Längenstreckapparat beispielsweise auf dein Gebiet der Gurniniindustrie Stofbahnlängen von 240 bis .1O0 In behandelt werden können, also Abniess.ungen, die tun ein Vielfaches größer sind als die Länge eines ' Maschinendurchlaufes, und außerdem kommt bei der erwähnten Gutninistreichinaschine eine frei schwebende Behandlung der Stoffbahn über nahezu einen halben Maschinenuinlauf. also fast die ganze Länge des oberen Kettentrunis, nämlich z@wisrhen @tre@chwalze und L'inkehrtrommel über die I-Ieizplatten hinweg in Frage.
- Die nach der Erfindung vorgeschlagene Vorrichtung zur Durchführung des vorerwähnten Verfahrens ist dadurch gekennzeich-Iiet, daß die von den mittels einer wahlweise selbsttätig oder von Hand ausriickbaren Kupplung von der Streichwalze in gleicher Geschwindigkeit wie diese angetriebenen und in eütsprechendenKurvenschienen geführten endlosen Gliederketten mitgenommene Stange rhien zangelif@irtni@en Stoftlae nunenhalterzum
Zugstange S ist mit ihren beiden Enden in je einem lagerbockartigen Mitnehrnerpaar 5, das von der Kette 4. getragen wird, gelagert. Zu beiden Seiten der Streichwalze 6 und mit dieser durch eine nicht besonders dargestellt ausrückbare Kupplung beliebiger Bauart verbunden ist je ein Kettenrad K angeordnet, das zur Einhaltung einer übereinstimmenden Geschwindigkeit 7,wischen Streichwalze und Gewebebahn den gleichen Durchmesser wie die Streichwalze hat, und eine Zahnkette Z trägt, die zur Schaffung einer längeren gradlinigen Eingriffsstrecke mit der Kette .4 über zwei Leiträder L, L' geführt wird, um von unten her gleichzeitig mit einer größeren Zahl von Zähnen in die Kette d. einzugreifen. Zwischen der Streichwalze 6 über der sich das Streicliniesser 1d. befindet, und der Umkehrtrommel 7 ist die Heiäplatte H bekannter Bauart angeordnet. Die Aufwickelrolle 8 ist an ihrem Umfang der Länge nach mit vier Ausnehmungen 8' versehen, die so gestaltet sind, daß die in eine dieser Ausnehinungen eingelegte Stoffklemme i den Umfang der Aufwickelrolle an der betreffenden Stelle zur Zylinderform ergänzt, so daß also die auf der Aufwickelrolle innenliegende Stoffklemme i nicht besonders aufträgt. Sämtliche Ausnehniungen 8' sind mit gerundeten Kanten versehen. Auf jede Seite der Aufwickelrolle 8 ist ein vierarmiger Greifer 12 derart mittels Vierkant 13 aufgesteckt, daß die von einem der Arme erfaßte Stoffklemme i in die dazugehörige Ausnehmung 8' der Aufwickelrolle 8 geleitet wird. Die Rolle, von der die Gewebebahn abgewickelt wird, ist mit 9 bezeichnet. An jeder der beiden Kettenführungsschienen 3 sind über der Aufwickelrolle 8 und zwischen Abwickelrolle 9 und Streichwalze 6 Doppelnocken io, iö zum selbsttätigen öffnen des Stoffkleinmenhalters angebracht. An einer der beiden Schienen 3 ist ein Schalter ii vorgesehen, der mit der Kupplung zwischen Streichwalze 6 und den Kettenrädern K v; rbunden ist und sowohl durch ein an zwei bestimmten Stellen der Kette 4 angebrachtes Schaltglied als auch von Hand betätigt werden kann.Erfassen einer sowohl an der Vorher- wie auch an der Hinterkante der Stoffbahn ;Lnge- brachten kantenverstärkenden Stoffkleinnie aufweist. Nach einer Ausführungsform dieser Vorrichtung ist an beiden Enden des Stoit- kl(:ninieillialtc#i"s je ein Tastenpaar angebracht. <las durch über der Aufwickelrolle und zwi- schen Abwickelrolle und Streichwalze ;in @lull hettensrhienen vorgesehene Doppelnochvii zum öffnen des Stoftklemnienhalters zu- sammendriickbar "ist. Nach einer zweitei"en Ausfiihrungsforin der Vorrichtung ist die Aufwickulrolle an ihrem Umfan;,- mit nielm"e- ren der Querschnittsforin der Stoftkleinnie an- gepaßten Ausnehnitmgen und ztt beulen Sei- ten mit je einem mehrarmigen cmifer wer- selten. dessen Arnie in ihrer Anzahl Init Blei" "Zahl der Ausnehmungen übereinstimmen und so angeordnet sind, daß sie die von ihnen ei"- fal,lte Stoftklenime in eine der _@usnelinitingen leiten. Nach einer weiteren Ausfiiliruiigsforni der Erfindung ist ä11 einer-Kettenschiene ein mit dein Kettenantrieb verbundener Schalter angeordnet, der von je einem an der zugeord- neten bette entsprechend angebrachten Schalt- glied nach Abgabe einer Stoftkleinnir an dir Aufwickelrolle und nach Erreichen der Ee- reitschaftsstellung der Stottkleintnenhaltcr- stange zwecks Ausrückens der Kupphuig be- tätigt wird. Nach einer besonderen Ausfüh- rungsform der 1?rfindting erfolgt der Antrieb der Ketten von der Streichwalze aus Tiber je eine Zahnkette finit längerem @ahneinrüt zwischen Zahnkette und Gliederkette. @-@%eitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung des auf der Zeichnung dargestellten Ausführttngsbeisl@iels. in dein zeigen ' Abb. i eine Ciuinniistreiclnnascliine 1111 Aufril,l, Abb. z dieselbe Maschine im Grur<<lrill uii,i Abb. 3 einen Querschnitt nach Linie I11-111 der Abb. 2 in vergrößertem Maßstab. Die zu streielien(le Gewebebahn (; ist am ihren beiden Enden mit jr einer im Quer- schnitt etwa linsenföi"inigen Stottklrinnh i. i". die die Gewebebahn mittels innerer Wider- haken noch zusätzlich festhält, versehen. I )ir füllrtllig@"taIi"eS tr;igt einen #@harll:ei"- artigen Stoftklennnenhalter 2. dessen Klaue innen zur Aufnahme der Stofflaemtue i. i" entsprechend ausgespart ist. An beiden Enden des Stofklemmenhalter-, 2 ist je ein unter deni Slireiz,lruclc einer Blattfeder I# stelien,lrs "Kastenpaar Z' angeordnet, wobei die obere Taste mit der unteren IHiilfte und die untern Tate mit der oberen Hälfte des Stoffkleinmen- halters a starr verbunden ist. In jeder dtr beiden Längsseitenelienen der Maschine ist eine 1#ührtmgsschiene 3 zu'- Aufnahme ie einer endlosen Gliederkette @. ange@.ir@lnet. I )ie - Das `'erfahren spielt sich an dieser Vorrichtung wie folgt ab: achdem die Gewebebahn G an ihren beiden Enden mit den Stoffklemmen i, i' versehen und auf die Aufwickelrolle 9 gewickelt ist, wirddie vordere Stoffklemme i in den Stoff -klernmenhalter 2 eingelegt, .der sich in diesem Augenblick mit der ZugstangeS zwischenAbwickelrolle 9 und Streichwalze 6 befindet, wobei das Streichmegser 1q. hochgezogen ist. Die S treichtnaschine wird nun in Gang gesetzt, und, sobald der Stoffklemmenhalter 2 unter :dem Streichmesser 14 hindurchgegangen ist, wird dieses herabgelassen, so daß der eigentliche Streichvorgang beginnt. Erreicht dann der Stoffklemmenhalter 2 mit seinen beiden Tastenpaaren T die Doppelnocken i o, so öffnen diese durch Zusammendrücken der Tasten-Paare T den Stoffklemmenhalter 2, wodurch di-: Stoffklemme i herausfällt und von den Greifern 12 aufgefangen wird, die sie zwangsläufig in eine Ausnehniung S' der sich drehenden Aufwickelrolle 8 leiten. In dieser Stellung der Ketten d. hat ein an der einen Kette angebrachtes Schaltglied den Schalter i i erreicht und betätigt diesen Schalter, so dar die Ketten zuni Stillstand kommen. Die wei= tere Führung der Gewebebahn durch die Streichmaschine wird jetzt von ihr selbst durch den seitens der Aufwickelrolle 8 auf sie ausgeübten Zug besorgt. Sobald die Stärke der Gewebebahn auf der Abwickelrolle 9 so weit abgenommen hat, daß die Zugstange S mit dem Stoff klemmenhalter 2 ungehindert an ihr vorbeigelangen kann, wird der Schalter i i von Hand betätigt, so cla11 die Ketten 4 wieder in Gang gesetzt werden und die Zugstange S finit dein Stoffklennnenhalter 2 die Doppelnocken io' erreicht, die den 3toffkleintnenlialter 2 durch Zusammendrücken seiner Tastenpaare T erneut öffnen. In dieser Stellung hat ein anderes, an der einen Kette 4. angebrachtes Schaltglied den Schalter i i erreicht und setzt durch Betätigung dieses Schalters den Kettenantrieb abermals still. Die Zugstange S mit dein Stoffkleininenhalter 2 befindet sich jetzt in der Bereitschaftsstellung, um nach völligetü Ablauf der Gewebebahn G von der Abwickelrolle 9 die hintere Stoffklemme i' durch Einlegen von Hand aufzunehmen und nach Anheben des Streichmessers 1d. unter diesem hindurchgehend (las Ende der Gewebebahn G zur Aufwickelrolle 8 zu führen, wobei die Doppelnocken io und der Schalter i i für die Abgabe der hinteren Stoffklemme i' an die Aufwickelwalze 8 bzw. für das gleichzeitige Stillsetzen der Ketten sorgen. Der Streichvorgang ist damit beendet, und zur Durchführung eines neuen Streichvorganges wird die Zugtange S mit dein Stoffkleininenhalter 2 dann durch Betätigung des Schalters i i von Hand in die vorerwähnte Bereitschaftsstellung gebracht, tun dort die vordere Stoffklemme i einer neuen, in der Maschine zu streichenden Gewebebalin aufzunehmen. Zu Beginn des Streichvorganges übernimmt also die Zugstange mit Stoffkleninienlialter die Aufgabe des bisherigen Vorläufers, und bei Beendigung des Streichvorganges diejenige des bislierigen Nachläufers.
- Statt des Wiedereinschaltens des Kettenantriebes nach entsprechender Abnahme der auf die Abwickelrolle aufgewickelten Gewebebahn von Hand kann auch dafür eine selbsttätige Schaltung gewählt werden, indem auf die von der Abwickelrolle ablaufende Gewebebahn ein Fühler gelegt wird, der bei Erreichen eines gewissen Abwicklungszustandes den Kettenantriebsschalter betätigt.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Führung einer über eine größere Länge in einer Veredelungsinaschine (Imprägnier-, Streich-, Bürstniaschine o. dgl.) zu behandelnden Stoffbahn (Gewebe, Papier o. d-1.), wobei zunächst der Anfang und später das Ende der Stoffbahn durch eine an ihrer Vorder-bzw. Hinterkante angreifende, quer zur Bahnlaufrichtung liegende Stange, die an ihren Enden je an einem in der Längsseitenebene der Maschine entsprechend dem erforderlichen Lauf der Stoffbahn geführten endlosen Zugorgan, beispielsweise je einer Gliederkette, gelagert ist, zum Maschinenauslauf geleitet wird,. dadurch gekennzeichnet, daß das Vorderende der Stoffbahn nach Ankunft an der am Maschinenauslauf angeordneten Aufwickelrolle selbsttätig von der Stange gelöst und von an der Aufwickelrolle angebrachten Greifern erfaßt, das Stangenzugorgan darauf selbsttätig stillgesetzt und im weiteren Verlauf in eine Bereitschaftsstellung geleitet wird, um dann später das Hinterende der Stoffbahn von der Ab-,vickelrolle aufzunehmen und der Aufwickelrolle zuzuleiten. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i an einer Stoffstreichmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die von den mittels einer wahlweise selbsttätig oder von Hand ausrückbaren Kupplung von der Streichwalze in gleicher Geschwindigkeit wie diese angetriebenen und in entsprechenden Kurvenschienen geführten endlosen Gliederketten initgenominene Stange (S) einen zangenförmigen Stoffkleininenhalter (z) zum Erfassen einer sowohl an der @'orderwie auch an der Hinterkante der Stoffbahn angebrachten kantenverstärkenden Stoff-. kleinine (i, i') aufweist. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Enden des Stoffkleminenhalters (2) je ein Tastenpaar (7') angebracht ist, das durch über der Aufwickelrolle und zwischen Abwickelrolle und Streichwalze an den Kettenschienen vorgesehene Doppelnocken (io, 1o') zum Öffnen des Stoffkleniinenhalters zusaminendrückbar ist. .I. Vorrichtung nach Anspruch z und 3, dadurch gekennzeichnet, ' daß die Aufwickelrolle an ihrem Umfang finit mehreren der Ouerschnittsforrn der Stoffklemme angepaßten Ausnehmungen und zu beiden Seiten mit je einem mehrarmigen Greifer versehen ist, dessen Arme in ihrer Anzahl mit der Zahl der Ausnehrnungen übereinstimmen und so angeordnet sinfl, dafl sie die von ihnen erfaßte Stofhleinnie in eine der Ausnehmungen leiten. 5 Vorrichtung nach Anspruch a bi: .I. dadurch gekennzeichnet, clal-.l an einer Kettenschiene ein mit dein Kettenantrieb verbundener Schalter (i i) angeordnet ist. der von je einem an der zugeordneten Kette entsprechend angebrachten Schaltglied nach Abgabe einer Stofflslennne an die Aufwickelrolle und nach Erreichen der Bereitschaftsstellung der Stoffkleniinenlialterstanae (S) zwecks Ausrückens der Kupplung betätigt wird. G. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis dadurch gekennzeichnet, dala der Antrieb der Ketten von-der Streichwalze aus über je eine Zahnlette finit längerem Zahneingriff zwischen Zahnkette und Gliederkette erfolgt.
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|---|---|---|---|
| DEK154974D DE715196C (de) | 1939-07-05 | 1939-07-05 | Verfahren und Vorrichtung zur Fuehrung einer ueber eine groessere Laenge in einer Veredelungsmaschine zu behandelnden Stoffbahn |
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|---|---|
| DE715196C true DE715196C (de) | 1941-12-16 |
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