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_ Verriegelungsvorrichtung für Steckvorrichtungen Die Erfindung bezieht
sich auf die Ausbildung einer Verri:egelungsvorrichtung für Steckvorrichtungen.
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Es ist bekannt, bei Steckvorrichtungen die beiden Teile, also Stecker
und Dose, g,.,genseitig zu verriegeln. Hierzu verwendet man Klinken mit entsprechenden
Nasen, Ver schlüsse nach Art der Bierflaschenverschlüsse, Bügel, Bajonettringe u.
dgl. Alle diese Verriegelungsvorrichtungen nehmen jedoch einen verhältnismäßig großen
Raum ein und wirken sperrig, insbesondere wenn sich die Verriegelungsvorrichtung
im geöffneten Zustand befindet. Steckvorrichtungen mit dieser Verriegelungsvorrichtung
lassen sich in Anlagen nicht verwenden, in denen mehrere Steckdosen ortsfest dicht
nebeneinander angeordnet werden.
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Auch ist es bekannt, zur Verriegelung von Stecker und Dose an der
Dose federnde, die Stirnseite überragende Lappen und an dem Stecker Vorsprünge zu
verwenden. Die Vorsprünge springen- dabei im gekuppelten Zustand der Steckvorrichtung
in Löcher der federnden Lappen ein. Eine derartige Verriegelungseinrichtung ist
nicht sicher, da Stecker und Dose durch nicht allzu große Kräfte auseinandergezogen
werden können. Vor allem können sich die Enden der federnden Lappen verbiegen, so
daß die Verriegelung unwirksam wird oder das Kuppeln der Steckvorrichtung verhindert
ist.
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. Gemäß der Erfindung besteht bei Steckvorrichtungen, bei denen der
eine Teil, beispielsweise die Dose, einen Hals hat und der ,andere Teil, beispielsweise
der Stecker, einen über den Hals passenden Schutzkragen trägt, die Verriegelungsvorrichtung
aus einem inner-
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halb des. Kragens liegenden Knebel, dessen
Achse .oder entsprechende Haltezapfen durch die Kragenwandung hindurch zu einem
Bedienungsglied, beispielsweise einem Hebel, führen, und aus einer in dem Hals sitzendün.
zu einer Erweiterung führenden Nut, in welche der Knebel nur in den unverriegelndien
Stellung einführbar ist.
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Eine solche Verriegelungsvorrichtung nach der Erfindung isst bei den
verschiedensten Steckvorrichtungen verwendbar, und zwar sowohl bei ortsfesten als
auch bei ortsveränderlichen Steckern bzw. Dosen. Die Bedienungsweise ist bei :allen
Verwendungsarten die gleiche.
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In den Fig. i bis i o sind Beispiele der Erfindung dargestellt.
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In der Fig. i ist mit i ein Stecker bezeichnet, der einen Schutzkragen
2 trägt. Diesem Stecker entspricht eine Steckdose 3 mit einem Hals q.. Die Innenmaße
des Schutzkragens 2 Lind die Außenmaße dies Halses ,l sind so gehalten, daß Schutzkragen
und Hals übereinanderpassen. Als Verriegelungsvorrichtung ist an dem Stecker i ein
Knebel 5 (vgl. die Fig. 2 und 3) vorgesehen, der eine Achse 6 hat, die durch den
Schutzkragen 2 des Steck -ers hindurchgeht und in einem Bedienungsglied, beispielsweise
einem Hebel 7, endet. An dem Hals-1 der Steckdose 3 ist eine Nut 8 sowie eine Erweiterung
9 eingelassen. Die Nut 8 hat eine derartige Breite, daß der Knebels in der gezeichneten,
also nicht verriegelnden Stellung, in die Nut eingeführt werden kann. Nachdem der
Stecker in die Steckdose eingeführt ist, liegt der Knebel 5 in der Erweiterung g.
Man kann jetzt durch Drehen an dem Hebel ,^ der. Knebel 5 in -die Sperrstellung
bringen (vgl. Fig.2).
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In Fig. 4. ist nochmals ein Stecker i mit einem Schutzkragen 2 und
eine aus Knebel 5 und Hebe17 bestehende Verriegelungseinrichtung zu sehen. Die entsprechende
Dose 3 hat eine Nut 8 und eine Erweiterung g.
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In dem Beispiel nach Fig. 5 ist i ein ortsveränderlicher Stecker,
der dem Stecker i nach Fig..i entspricht, jedoch ist hier keine ortsveränderliche
Dose, sondern eine artsfeste Dose io vorgesehen, die im übrigen b ezüglich ihres
Halses genau so ausgebfldet ist wie die ortsbewegliche Dose 3 nach den Fig. i und
q..
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Bei dem Beispiel nach der Fig.6 sind der Stecker i i ortsfest und
die Dose 12 ortsveränderlich. Die Verriegelungsorgane sind in der gleichen Weise,
wie im vorstellenden beschrieben, :ausgebildet.
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Ortsveränderliche Steckvorrichtungen mit der beschriebenen Verriegelun.gsvorrichtung
können .auch, wie in den Fig. 7 bis io gezeigt, zusammen mit Wanddurchgangsrä:hmen
angewendet werden. Ein solcher ZVanddurch,#angsrahmen ist in der Aufsicht in der
F!.-. ,^ und im Schnitt in' der Fig.8 dargestellt. Der Wanddurchgangsrahmen 13 kann
mit Hilfe von Flanschen i¢ auf einer Wand 15 aLifgeschraubt werden. Die beiden
Teile der Steckvorrichtung, nämlich die Dose 16 und der Stecker i 7, haben, wie
aus den Fig. g und i o zu ersehen ist, zwei Schultern i o", die sich in entsprechende
Aussparungen i c) des Wanddurchgangsrahmenslegen. Damit man den Stecher 1,7
in. den Wanddurchgangs.rahmen einführen kann, isst eine in Achsrichtung verlaufende
Nut 2o vorgesehen. In dieser Nut findet der Hebel 7 der Verriegelungsvorriciitung
Raum. Beim Einstecken des Steckers i 7 gehen zwangsläufig der Hebel 7 und damit
der in den Figuren nicht dargestellte Knel@el 5 in die nicht verriegelnde Stellung-.
Die Verriegelung der Dose 16 mit dem Rahm°n 13
und die Verriegelung des Steckers.
17 mit dein Rahmen 13 erfolgt mit Hilfe -von Schwenkriegeln 21, die an dem
Rahmen sitzen. Diese Schwenkriegel 2 1 sind bei 22 schwenkbar. Im angeklappten Zustand
(liriker Teil der Fig. ; i greifen sie über die Schultern 12 und halten so die eingesteckten
Teile fest.
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Die Verriegelungseinrichtung kann gleichzeitig durch wechselnde Breite
der Knebel und der entsprechenden Nuten als L'riverwecliselbarkeitsorgan Anwendung
finden.
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Es döiiiien natürlich an Stelle eines Riegels auch mehrere Riegel
Anwendung finden. Die Erfindung ist nicht auf Steckvorrichtungen mit rechteckiger
Grun;cb-ißform beschränkt, sondern kann sinngemäß bei Steckvorrichtungen mit runder
Grundrißform Anwendung finden.
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Die Verriegelungsvorrichtung gemäß, der Erfindung hat den Vorzug,
daß sie völlig geschützt ist. Sie kann daher nicht hei rain:-Behandlung der Steckvorrichtung
unwirksam gemacht werden. Ist der Knel)el quer zur Richtung der Hauptachse der Steckvorricl3-tung
eingestellt, so können selbst gi@oi?.e Krä1tt Stecker und Dose nicht vonciiiander
trennen. Die Verriegelungsvorrichtung gemäß der Erfindung ist auch nicht sperrig.
Dadurch, daf, die Achse des Knebels durch die Kragenwandung hindurchgeführt ist,
führt das zur Bedienung des Kizebels dienende Glied, z. B. der Handhebel, eine Bewegung
aus, die parallel zur Aulenfläche der Steckvorrichtung verläuft. Da die die Verriegelung
bildenden Teile auch im Entkupplungszustand einen gerungen Raum an der Steckvorrichtung
einnehmen, so eignet sich die mit der Verriegelungsvorrichtun:- gernäli der Erfindung
versehene Steckvorrichtung insbesondere für Anlagen. bei denen mehrere Steckdosen
ortsfest dicht nebeneinander angeordnet werden.