DE714795C - Sendeanordnung zur Erzeugung einer fuer die Blindlandung von Luftfahrzeugen geeigneten Strahlung - Google Patents

Sendeanordnung zur Erzeugung einer fuer die Blindlandung von Luftfahrzeugen geeigneten Strahlung

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DE714795C
DE714795C DER107462D DER0107462D DE714795C DE 714795 C DE714795 C DE 714795C DE R107462 D DER107462 D DE R107462D DE R0107462 D DER0107462 D DE R0107462D DE 714795 C DE714795 C DE 714795C
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DE
Germany
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antennas
rhombus
aircraft
radiation
blind landing
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Expired
Application number
DER107462D
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English (en)
Inventor
Donald Spencer Bond
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RCA Corp
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RCA Corp
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/02Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Variable-Direction Aerials And Aerial Arrays (AREA)

Description

  • Sendeanordnung zur Erzeugung einer für die Blindlandung von Luftfahrzeugen geeigneten Strahlung Eine für Blindlandezwecke bekannte Leitstrahlanlage besteht aus einem dauernd gespeisten Vertikaldipol und zwei beiderseits dieses Dipols angeordneten Reflektoren, die abwechselnd im Rhythmus komplementärer bilorsezeichen getastet werden. Auf diese Weise werden zwei sich teilweise überlappende Richtstrahlungen ausgesendet, die als Zone gleicher Feldstärken die Landerichtung festlegen. Diese Leitstrahlanlage ist jedoch im gebirgigen Gelände nicht brauchbar, weil wegen der geringen Bündelung der Strahlung an den Bergwänden; die seitlich des für die Landung ausgenutzten Tales liegen, Reflexionen auftreten, welche eine Verlagerung des Leitstrahles bewirken.
  • Es ist auch bereits bekannt, das Feld eines Leitstrahlsenders zur Festlegung eines Gleitweges auszunutzen. Zu diesem Zwecke wird die Vertikalcharakteristik der Leitstrahlung so gewählt, daß das Luftfahrzeug bei Einhalten konstanter Empfangs feldstärke den gewünschten Gleitweg verfolgt. Es hat sich jedoch erwiesen, daß dieser Gleitweg oberhalb von größeren Bauten, Straßenzügen, Drahtleitungen usw. verzerrt wird.
  • Da horizontal polarisierte Wellen auf solche Einflüsse weniger empfindlich sind, wurde bereits vorgeschlagen, zur Leitlinien-und Gleitwegbildung horizontale Dipole in Reihenanordnung zu verweden. Bei diesem System ergibt sich jedoch der Nachteil, daß die einzelnen Dipole miteinander strahlungsgekoppelt sind und dadurch gegenseitig ihre Feldverteilung beeinflussen. Es ist daher nicht möglich, die einzelnen Dipole Voneinander unabhängig einzuregeln.
  • Die Erfindung betrifft eine diese Nachteile vermeidende Sendeanordnung zur Erzeugung einer für die Blindlandung von Luftfahrzeugen geeigneten Strahlung, bei der zwei Richtantennen entweder gleichzeitig mit unterschiedlichen Kennungen oder abwechselnd im Rhythmus komplementärer Morsezeichen gespeist werden. Die Anordnung nach der Erfindung ist durch die Verwendung zweier räumlich getrennter Rhombusantennen gekennzeichnet, die in derartigem Abstand über dem Erdboden in einer Horizontalebene verspannt und deren geometrische Abmessungen (Länge der Rhomhusseiten, Größe der Winkel) derart gewählt sind. daß durch den Erhebungswinkel der sich teilweise durchdringenden Richtstrahlungen außer einer vertikalen Führungsebene gleichzeitig ein Gleitweg festgelegt wird.
  • Die Rhombusantennen liefern eine derart stark gebündelte Strahlung, daß auch bei Anwendung der Leitstrahlanlage in engen Gebirgstälern keine Strablverlagerung durch Reflexionen zu befürchten ist. Auch eine Strahlungskopplung der Rhombusantennen ist bei dieser Anordnung vermieden, weil horizontale Rhombusantennen über gut leitendem Boden in der Horizontalebene nicht strahlen. Die Vertikalcharakteristik. die fiir den Gleitweg maßgeblich ist, ist bei der Erfindung in sehr einfacher Weise einstellbar. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die rückseitige Strahlung ohne Anwendung von Reflektoren unterdrückt wird, und daß auch die Strahlerzipfel, die bekanntlich zu Nebenleitlinien Anlaß geben können, sehr gering sind Die räumlichen Abmessungen der Rhomben. lie man als hindernd fiir deren Verwendung zur Leitstrahlbildung ansehen könnte. werden bei kurzen Wellen bereits sehr gering. die dies im folgenden an einem Beispiel noch gezeigt werden soll.
  • In Abb. I sind zwei Sendeverstärker 1 ul rI @ 3 gezeichnet, die mit Älodulatoren 5, 7 verbun den sind. Diese Modulatoren drücken der Hochfrequenz der beiden Sendeverstärker die Niederfrequenzen f1 und f2 als Modulation auf. Die Sendeverstärker sind ferner über Speiseleitungen 9, II an die beiden Rhombusantennen 13 und 15 angeschlossen, die komplanar in der Horizontalebene angeordnet sind. Die Strahlung beider Antennen in der Horizontalebene ist sehr gering, so daß keine Störung durch Strahlungslsopplung zu hefürchten ist. Zur Vermeidung einer induktiven Kopplung werden die Antennen in größerem Abstand voneinander (mehrere Wellenlängen) angeordnet.
  • In Abb. I sind die erzielten Strahlungsdiagramme eingezeichnet.
  • Abb. 2 stellt die Seitenansicht dar.
  • Um den für den Gleitweg gewünschten Elevationswinkel der Maximalstrahlung zu erhalten, müssen die geometrischen Abmessungen der Rhomben entsprechend gewählt werden, und zwar die Seitenlängen der Rhomben, der Winkel # und die Höhe H der Antennen über Boden. Der Boden wirkt, wie bereits erwähnt, als Reflektor, so daß die Antennenhöhe H einen maßgeblichen Einfluß auf den Elevationswinkel X ausübt. Bei gut leitendem Boden (der in- der Prasis meist angenähert vorhanden ist) ergibt sich für die Amplitude der Strahlung unter dem Winkel # in der vertikalen Svmmetrieebene der Ausdruck Wellenlänge, 1 = Seitenlänge des Rhombus.
  • Wenn die Werte für A und A vorgegeben sind, ergibt sich die Maximalamplitude der Strahlung für # 8 H² # H = , l = , # = -#.
  • 4 sin # # 2 Verwendet man eine Frequenz von etwa 500 M Hz, dann wird die Antenne ungefähr 10 m lang, und die Hohe über Boden ist geringer als 1 m. Die Stützen der Antennen kann man zweckmäßig aus biegsamem blaterial herstellen, so daß sie nachgeben, wenn etwa ein Flugzeug in die Drahtverspannung hineinrollt. Es ist ersichtlich, daß wegen der geringen Höhe der Antennen alle empfindlichen Teile der Flugzeuge wie der Propeller, die Flügel usw. bei Aufsetzen auf Boden oberhalb der Antennendrähte liegen und daher nicht verletzt werden können.
  • Bei der Aufstellung der Antennen wird der Winkel zwischen ihren Längsachsen so gewählt, daß der gewiinschte Überlappungsbereich der Richtstrahlung erhalten wird. In manchen Fällen kann es zweckmäßig sein, die Ebene der Antennen etwas zu neigen, um die gewiinschte räumliche Lage des Gleitweges zu erzielen. Es ist ferner mõglich, die beiden Richtcharakteristiken mit verschiedenen Erhebungswinkeln d zu erzeugen. Man kann auch mehr als zwei Rhomben benutzen, um durch sich kreuzende Leitebenen eine räumliche Führungslinie festzulegen.

Claims (2)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E: 1. Sendeanordnung zur Erzeugung einer für die Blindlandung von Luftfahrzeugen geeigneten Strahlung, bei der zwei Richtantennen entweder gleichzeitig mit unterschiedlichen Kennungen oder abwechselnd im Rhythmus komplementärer Morsezeichen gespeist werden, gekennzeichnet durch die Verwendung zweier räumlich getrennter Rhombusantennen, die in derartigem Abstand über dem Erdboden in einerHorizontalebene verspannt und deren geometrische Abmessungen (Länge der Rhombusseiten, Größe der Winkel) derart gewählt sind, daß durch den Erhebungswinkel der sich teilweise durchdringendenRichtstrahlungen außer einer vertikalen Führungsebene gleichzeitig ein Gleitweg festgelegt wird.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die die Rhombusantennen tragenden vertikalen Stützen biegsam ausgeführt sind.
DER107462D 1939-04-29 1940-04-30 Sendeanordnung zur Erzeugung einer fuer die Blindlandung von Luftfahrzeugen geeigneten Strahlung Expired DE714795C (de)

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