DE713340C - Tragende metallene Hohlbauplatte - Google Patents

Tragende metallene Hohlbauplatte

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DE713340C
DE713340C DEB164788D DEB0164788D DE713340C DE 713340 C DE713340 C DE 713340C DE B164788 D DEB164788 D DE B164788D DE B0164788 D DEB0164788 D DE B0164788D DE 713340 C DE713340 C DE 713340C
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DE
Germany
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construction panel
hollow construction
hollow
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walls
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DEB164788D
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FORSCHUNGSANSTALT PROFESSOR JUNKERS GmbH
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FORSCHUNGSANSTALT PROFESSOR JUNKERS GmbH
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C2/00Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
    • E04C2/30Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure
    • E04C2/34Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure composed of two or more spaced sheet-like parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)

Description

  • Tragende metallene Hohlbauplatte Für Bauteile und Maschinenteile bedingt die Herstellung-als dünnwandige, allseitig geschlossene Hohlkörper besonders hohe Festigkeiten im Verhältnis zum Baustoffaufwand. Schubfestigkeit solcher insbesondere hohlplattenförmiger Bauteile.ist erforderlich, um sie gegen Biegungs-, Druck- und Verdrehungskräfte widerstandsfähig zu machen; hierzu dient im allgemeinen eine Randeinfassung, die dann erhebliche Kräfte zu übernehmen hat.
  • Bei bekannten Hohlplatten sind die Innenaussteifungen als kreuzweise verlaufende Bänder mit zahlreichen Schnittpunkten ausgebildet; das bedingt einen unerwünscht hohen Aufwand an Gewicht und Kosten. Ähnlich verwickelt sind Ausbildungen mit Stützen in Gestalt tetraederförmiger Körper, die eine überflüssige, allseitig gleiche Steifigkeit ergeben statt der nötigen abgestuften Steifigkeit in den erforderlichen Richtungen, wobei dann Gewicht und Baustoffaufwand wesentlich verringert würden.
  • Nach der Erfindung sind zu sorgfältigster Baustoffausnutzung alle Innenstege als einzelne kurze Blechstücke ausgebildet, die, ohne sich zu schneiden, irr den verschiedenen Richtungen liegen, wie sie sich aus den Verdrehungs- und Blegungsbeanspruchungen der Platte ergeben und von denen eine Anzahl im Abstand voneinander angeordnet sind. Auf diese Weise ergibt sich eine besonders leichte und feste Hohlplatte, indem alle Baustoffteilchen mit besonderer Vollkommenheit ausgenutzt sind, und zugleich ist die Herstellung einfach. .
  • Besonders leichte und für Schubübertragung geeignete Innenstützen ergeben sich in Ausbildungen als steife Wand mit einstückigangeschnittenen oder gesondert angebrachten Zapfen oder Gewindehülsen zum Einnieten oder Verschrauben in den Hohlkörperwandungen. Derartige Glieder können dann auch als Bänder mit verschiedenen Biegungen und zweckmäßig an den stärkst ,gekrümmten Stellen angebrachten Verbindungszapfen ausgebildet sein, und sie ergeben .dann eine Schubfestigkeit nach den verschiedensten Richtungen hin.
  • Eine wertvolle Einzelheit ergibt sich noch, wenn schubfest eingebaute Stützen mit Endzapfen aneinander oder an anstoßende Schmalseitenwände des hohlen Bauteils angeschlossen sind. Hiermit können dann Sonderanforderungen für besonders hohe Festigkeit erfüllt und insbesondere auch wertvolle Versteifungen- der anschließenden Wände gewonnen werden.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an einigen Ausführungsbeispielen plattenartiger Blechbauteile, und zwar sind Fig. r, 2 und 3 Ansichten dreier grundsätzli-ch in Frage kommender Innenstützen, Fig. ¢ Schnitt einer Hohlplatte mit rahmenähnlicher Innenversteifung, Fig. 5 Schnitt einer Hohlplatte mit verschiedenartigen Innenstützen. Nach Fig. i sind zwischen Blechwandungen i und 2 einer Hohlplatte oder eines sonstigen Hohlkörpers Innenstützen 3 von Dreiecksgestalt mit in die eine Platte i einbindendem Nietzapfen .l. und in die andere Platte einbindenden Nietzapfen 5 und 6 eingesetzt. Die ganze Innenstütze 3 ist hier als einfaches ebenes Blechstück ausgeführt.
  • Nach Fig. 2 dient als Innenstütze :ein Blechstück 7 mit in seiner Mitte eingeschweißter Schraubhülse 8, in die von außen her versenkte Schrauben 9, 1o durch die Wandungsplatten 1, 2 hindurch eingeschraubt sind. Die bei der ersten Ausführungsform vorhandenen drei zu-- und druckfesten Nietzapfen sind hier also durch zwei nur auf Zug beanspruchte Schraubzapfen 9, io und durch die nur auf Druck beanspruchten Berührungsstellen des Stützenbleches 7 an den Wandungsplatten ersetzt.
  • Nach Fig. 3 sind an die Enden eines Stützenbleches i i Rundeisen- oder Dralltnietzapfen 12 angeschweißt, und diese binden in die Wandungsplatten 1, 2 hinein. Ein weiterer Nietzapfen 13 ist ferner an einem Ende des Stützenbleches i i ausgearbeitet und mit einer Plattenendwand 14 vernietet, so daß er diese versteift und mit der Innenstütze fest vereinigt. Das Stützenblech i i ist hier mit drei abwechselnd nach entgegengesetzten Seiten gerichteten ausgepreßten Sicken 15 versehen, um seinerseits gegen Auslcnicken bei der Schubübertragung erhöht widerstandsfähig zu sein.
  • Nach Fig. ¢ sind in den Hohlraum ,einer rechteckigen Hohlplatte Stützen der vorgenannten Art gemäß Fig.3 eingebaut, aber hier in der Gestalt eines geschlossenen Rahm:_ns aus längs geknickten Wänden 16 .mit angeschweißten Eckzapfen 17. Hier ergibt sich also für die vom S.ützenra,imen 15, 16 beeinflußte Plattenfläche eine allseitig schubfeste Verteilung.
  • Nach Fig.5 sind in den Hohlraum einer rechteckigen Platte verschiedene Stützenar ten eingebaut. Kastenförmige Stützen 16, 17 versteifen die Plattenenden, und dabei sind ihre äußersten Wände mit dem Randrahmen 1.1 durch zusätzliche Stützen 7' verbunden, die .mit Nietzapfen 13 in die Kastenwand und den Randrahlmen eingenietet sind. Anden Plattenlängsrändern verlaufen ferner zickzackförmige, zusammenhängend ausgebildete Stützen i i mit Nietzapfen 12 an allen Eckpunkten; diese Stützen können naturgemäß ,auch @vellbl.echartig oder nach rechteckigen Auszackungen gebogen sein. In der verbleibenden Innenfläche der gesamten Platte sind endlich noch Einzelstützen 3 und i i nach verschiedenen Richtungen hin gewendet eingebaut. Auf diese `''eise ist hier die gesamte Platte nach allen Richtungen hin außergewöhnlich -widerstandsfähig gegen Knickung, Biegung und Verdrehung ausgebildet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Tragende metallene Hohlbauplatte mit zu den Plattenhauptwandungen quer gestellten, diese verbindenden und aussteifenden Innenstegen aus dünnem B:ech, dadurch gekennzeichnet, daß alle Innenstege aus einzelnen kurzen Blechstücken bestehen, die sich nicht szhneiden und von denen einige mit ihren Enden in1 Abstand voneinander stehen und die mit ihren Seitenflächen hauptsächlich in den verschiedenen Richtungen der sich aus den Verdrehungs- und Biegungsbeaiispruchungen .ergebenden Schubkräfte liegen.
  2. 2. Hohlbauplatte nach Anspru--h i, dadurch ,gekennzeichnet, daß die kurzen Innenstege (Blechstücke) mittels an sich bekannter Zapfen (4., 5, 6), die mit den Stegen (3) aus einem Stück bestehen, an den Hauptwandungen (1, 2) der Hohlbauplatte angenietet sind.
  3. 3. Hohlbauplatte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an den kurzen Innenstegen (i i bzw. 7) besondere Zapfen (12) oder besondere Gewindehülsen (8) zur Vernietung bzw. Verschraubung der Stege mit den Hauptwandungen der Hohlbauplatte angebracht sind. Hohlbauplatte nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die kurzen Innenstege aus mehrmals umgebogenen oder ,geknickten Blechstreiten (i i) bestehen und vorzugsweise an den Umbiege- bzw. Knickstellen mit Zapfen r 12) zum Annieten an -die Hauptwandungen der Hohlbauplatte versehen sind. 5. Hohlbaupl_atte nach einem der Ansprüche i bis :1, dadurch gekennzeichnet, daß einige der kurzen Innenstege (7') an ihren Enden mit Zapfen (13) versehen und mittels dieser an die Breitseite benachbarter Stege (16) oder an .anstoßende Schmalsehenwände (1q.) derHohlbauplatte angeschlossen sind.
DEB164788D 1934-03-23 1934-03-23 Tragende metallene Hohlbauplatte Expired DE713340C (de)

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DE713340C true DE713340C (de) 1941-11-06

Family

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DE (1) DE713340C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3735463A1 (de) * 1987-10-20 1989-05-03 Grimm Friedrich Bjoern Leichtbaukoerper

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3735463A1 (de) * 1987-10-20 1989-05-03 Grimm Friedrich Bjoern Leichtbaukoerper

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