DE71308C - Eine Ausführungsform der unter Nr. 61 531 patentirten Schleuder-Vorrichtung zur Aufbereitung von Erzen u. dergl - Google Patents

Eine Ausführungsform der unter Nr. 61 531 patentirten Schleuder-Vorrichtung zur Aufbereitung von Erzen u. dergl

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DE71308C
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Germany
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ores
centrifugal device
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device patented
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Expired - Lifetime
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DENDAT71308D
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Original Assignee
M. zerener aus Aedelforsgruvfor bei Aedelfors, Schweden, z. Zt. in Johannesburg, Transvaal
Publication of DE71308C publication Critical patent/DE71308C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B7/00Selective separation of solid materials carried by, or dispersed in, gas currents
    • B07B7/08Selective separation of solid materials carried by, or dispersed in, gas currents using centrifugal force

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 1: Aufbereitung von Erzen.
von Erzen u. dergl.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. December 1891 ab.
Bei der trockenen Aufbereitung von Erzen und dergleichen durch Ausschleudern, ist es in den meisten Fällen erforderlich oder zweckmäfsig, den in dem Erzgemisch u. s. w. enthaltenen Staub durch einen künstlich erzeugten Windstrom zu beseitigen.
Während nun bisher zumeist zur Hervorbringung des Windes ein besonderer Apparat (Ventilator) diente, der von der Schleuder unabhängig betrieben wurde, ist im Nachfolgenden eine Schleudermaschine beschrieben, welche sich den nöthigen Gegenwind selbst erzeugt, indem der Schleuderkörper und ein Ventilator auf einer gemeinschaftlichen Achse sitzen, unter Umständen sogar aus einem Stück hergestellt sind.
Es ist nämlich für den Schleuderprocefs von höchster Bedeutung, dafs die Windstärke in einem richtigen Verhältnifs zur Schleudergeschwindigkeit steht. Das Verhältnifs soll ein möglichst constantes sein, sonst wird die Trennung des Gutes ungünstig beeinflufst. Wenn z. B. die Tourenzahl der Schleuder ohne gleichzeitige Verstärkung des Windes wächst, so gelangt Staub in das werthvolle Material. Diesen Uebelstand vermeidet die neue Anordnung, indem bei derselben das Verhältnifs zwischen Schleudergeschwindigkeit und Windstärke unabänderlich stets dasselbe sein mufs.
Eine Maschine der vorgedachten Art zeigt die beiliegende Zeichnung. Fig. 1 ist ein senkrechter Schnitt, Fig. 2 ein Querschnitt nach Linie x-x und Fig. 3 ein solcher nach Liniey-y der Fig. 1.
Das Schleudergut gelangt durch den Schacht a in den Schleuderkörper A, der auf der senkrechten Welle b sitzt. Der Schleuderkörper A besteht aus im Kreise angeordneten, durch senkrechte Stege getrennten Kammern, durch welche das im Centrum eintretende Gut ausgeschleudert wird. Dieser Centrifugenkörper könnte indessen auch durch einen flachen Teller oder eine andere geeignete Ausführung ersetzt werden. An den Schleuderkörper schliefst sich der Theil c nach oben an, welcher die Ripppen dd trägt. Diese Rippen bilden die Schaufeln eines Ventilators, welcher die Luft in dem Gehäuse B ansaugt und dieselbe nach oben gegen die festen Flügel e e preist. Die letzteren sind gekrümmt und leiten den erzeugten Luftstrom nach oben durch den Schlot / ab.
Zur Regelung der Winderzeugung dienen die Ventile g g und der Ringschieber h, welcher die Ausstreuöffnung der Schleuder verkleinern kann, jedoch nur so viel, dafs der Austritt des Schleudergutes nicht behindert wird. Will man das aus dem eigentlichen Schleuderraum C abzusaugende Luftquantum vermindern, so öffnet man nach Bedarf ein oder mehrere
oder sämmtliche Ventile g g·, wobei dann die Luft naturgeraä'fs auf dem kürzeren Wege durch g g einströmt. Soll dagegen bei gleichem Luftquantum die Windgeschwindigkeit an der Ausstreuöffnung i der Schleuder verändert werden, so stellt man den Ringschieber h höher oder tiefer ein.
Die Achse b erhält ihren Antrieb durch die Riemscheibe k. Die Zahl der Umdrehungen ist etwa 2000 in der Minute.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Ausführungsform der unter Nr. 61 531 patentirten Schleudervorrichtung zur Aufbereitung von Erzen und dergleichen, bei welcher die Achse der Schleuder zugleich einen Ventilator trägt, so dafs die Schleudervorrichtung nach Mafsgabe ihrer Geschwindigkeit einen mehr oder minder starken Luftstrom zur Abführung des Staubes selbst erzeugt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT71308D Eine Ausführungsform der unter Nr. 61 531 patentirten Schleuder-Vorrichtung zur Aufbereitung von Erzen u. dergl Expired - Lifetime DE71308C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1507735B1 (de) * 1966-08-31 1971-09-16 Rumpf Hans Prof Dr Ing Vorrichtung zum Querstromsichten von koernigem Gut bei Trenngrenzen unterhalb 1 mm und Verfahren zu deren Betrieb

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1507735B1 (de) * 1966-08-31 1971-09-16 Rumpf Hans Prof Dr Ing Vorrichtung zum Querstromsichten von koernigem Gut bei Trenngrenzen unterhalb 1 mm und Verfahren zu deren Betrieb

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