DE712900C - Stufenschalter fuer ortsbewegliche, zum Anschluss an verschiedene Betriebsspannungen bestimmte elektrische Maschien oder Geraete - Google Patents

Stufenschalter fuer ortsbewegliche, zum Anschluss an verschiedene Betriebsspannungen bestimmte elektrische Maschien oder Geraete

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Publication number
DE712900C
DE712900C DES139822D DES0139822D DE712900C DE 712900 C DE712900 C DE 712900C DE S139822 D DES139822 D DE S139822D DE S0139822 D DES0139822 D DE S0139822D DE 712900 C DE712900 C DE 712900C
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DE
Germany
Prior art keywords
switching
step switch
connection
operating voltage
electrical machines
Prior art date
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Expired
Application number
DES139822D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Ludwig Hartwagner
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VEM Sachsenwerk GmbH
Original Assignee
Sachsenwerk Licht und Kraft AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/0005Tap change devices
    • H01H9/0011Voltage selector switches

Landscapes

  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

  • Stufenschalter für ortsbewegliche, zum Anschluß an verschiedene Betriebsspannungen bestimmte elektrische Maschinen oder Geräte Es riist bereits vorgeschlagen worden, zur Vermeidung von Fehlschaltungen für zum Anschluß an .mehrere Betriebsspannungen eingerichtete elektrische Maschinen oder Geräte einen Stufenschalter vorzusehen, der mit einem auf die gewählte Betriebsspannung fest einstellbaren Schaltwegbegrenzer ausgerüstet ist. Auf diese Weise wird ein Weiterschälten und damit Umschalten auf ,eine andere als die vorhandene Netzspannung wirksam verhindert. Derselbe Stufenschalter kann ;auch, wie ein anderer Vorschlag besagt, zur Umschaltung von Wicklungsgruppen eines Drehstromkäfigankermotors,dessen Ständerwicklung zum Anschluß an mehrere Betriebsspannungen in zwei gleiche Gruppen unterteilt ist, verwendet werden. Die Schaltung mittels des Stufenschalters erfolgt in der Weise, daß sich der Gesamtwiderstand der Ständerwicklung stufenweise von seinem größten bis zu seinem kleinsten Wert ändert bis zur gewählten Betriebsspannung. Auch hier ist ebenso wie bei der eingangs erwähnten Einrichtung eine Fehl-Schaltung ausgeschlossen, sofern die Sperrung des Schalters in Übereinstimmung mit der herrschenden Netzspannung richtig -eingestellt ist. Ist dies, nicht der Fall, so sind auch hier fehlerhafte Schaltungen möglich.
  • Die Erfindung bezweckt, auch diese Fehlerquellen auszuschließen, so daß die Maschinen oder Geräte an jede Netzspannung,,für die sie eingerichtet sind, angeschlossen werden können, ohne daß irgendwelche besondere Vorbereitungen erforderlich :sind. Es wird dies, erfindungsgemäß dadurch erreicht, d@aß bei Stufenschaltern für ortsbewegliche, zum Anschluß an verschiedene Betriebsspannungen. bestimmte elektrische Maschinen oder Geräte, derAt Schaltfolge von der Nullstellung aus von d6 höchsten vorgesehenen Betriebsspannung l 's zur niedrigsten gestuft ist, der Schaltweg des Stufenschalters bei Erreichen einer der vorhandenen Betriebsspannung entsprechenden Schaltstufe mittels einer oder mehreren Schaltstufen zugeordneter elektromagnetisch gesteuerter Sperrvorrichtungen selbsttätig begrenzt wird. Die Spulen der den einzelnen Schaltstufen zugehörigen Elektromagnete müssen dabei so bemessen sein, daß sie bei einer dieser Stufe entsprechenden Betriebsspannung oder bei .einer um geringes unter diesem Wert liegenden Spannung ansprechen. Ist daher die Maschine oder das Gerät an die höchste vorgesehene Spannung angeschlossen, so sprechen sämtliche vorhandenen Elektromagnete an, und der Sehalter kann nur bis zu der Stufe durchgedreht werden, auf der die erste Sperrvorrichtung "wirksam wird. Dagegen spricht keiner der Elektromagnete an, wenn die Netzspannung gleich d#r niedrigsten für die Motoren oder Geräte vorgesehenen Betriebsspannung ist. Der Schalter läßt sich in diesem Fall bis zu seiner letzten Stufe durchschalten.
  • Um ein Durchbrennender Spulen bei allen vorkommenden Netzspannungen zu vermeiden, müssen diese so ausgeführt sein, .daß sie mit dem bei der höchsten vorgesehenen Betriebsspannungdurch sie fließenden Strom dauernd belastet werden können.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung sollen an Hand der Zeichnung, in der ei4 Ausführungsbeispiel dargestellt ist, erläutert werden.
  • Der Motor eines Schweißumformers, dessen Ständerwicklung zum Anschluß an drei verschiedene Spannungen 22o, 38o und 5oo Volt in zwei gleiche Gruppen unterteilt ist, wird in der Weise geschaltet, daß die Schaltung, wie bereits vorgeschlagen, in der Reihenfolge Stern, Dreieck, Doppelstern, Doppeldreieck. erfolgt, so daß also die Walze des Stufenschalters fünf Stellungen, nämlich o, Stern, 500 Volt, 380 Volt, 220 Volt, besitzt. je nach der herrschenden Netzspannung muß nun die Weiterschaltung ges Schalters bei 500, 380 oder 220 Volt selbsttätig gesperrt werden.
  • Die Abbildung zeigt in schematischer Darstellung einen ;gemäß der Erfindung ausgebildeten Stufenschalter, der diese Bedingungen .erfüllt.
  • Auf der W eile u der Schaltwalze sitzt eine Scheibe b mit einem Anschlag c. Die Sperrung erfolgt durch zwei Elektromagnete d und e, welche auf die schwenkbar gelagerten Hebel/ und g wirken. Beim Ansprechen eines der Elektromagnete wird :der Hebel entgegen der Wirkung der Federn h bzw. z so geschwenkt, daß sich bei Betätigung der Schaltwalze der `@Aiischlag c gegen .die Nase des Hebels legt _.;iiiixl damit ein Weiterdrehen des Stufen--s@Aialters verhindert. Die Magnete werden vor -der Einschaltung der Maschine oder des Gerätes unmittelbar ans Netz angeschlossen, indem sie z. B. mit den Steckerstiften des Anschlußsteckers der Maschine oder des Gerätes verbunden sind, und sind so bemessen, daß sie jeweils bei einer Spannung ansprechen, die gleich oder etwa i o bis i 5 0;o kleiner ist als die Netzspannung, so da:ß also der Magnet d beispielsweise bei 440 Volt und Magnet e bei. 330 Volt anspricht. Beträgt die vorhandene Netzspannung beispielsweise 5oo Volt, so werden beide Magnete d und e anziehen. Der Schalter kann dann von der Stellung o über Stellung Stern bis zur Schaltstufe 50o Volt gedreht werden. In dieser Stellung ist die von dem Elektromagnet in Verbindung mit dem Hebel f gebildete Sperrvorrichtung wirksam. Die Sperrung :der Schaltwalze erfolgt also vollständig selbsttätig, und damit ist zwangsläufig die für 500 Volt Betriebsspannung richtige Schaltanordnung der Wicklungsgruppen des Ständers, in diesem Fall Dreieckschaltung, gegeben. Bei .einer Netzspannung von 38o Volt jedoch spricht der Elektromagnet,d nicht mehr an, dagegen aber der Magnet :e. Der Schalter kann somit sämtliche Stufen bis zur Schaltstelle 38o Volt durchlaufen, womit der richtige Anschluß des ! Motors gewährleistet ist. Ist schließlich eine Netzspannung von 22o Volt vorhanden, so wird keiner der beiden Elektromagnete anziehen, und .der Schalter kann durch sämtliche Schaltstufen durchgedreht werden, bis er an den festen Anschlag k anstößt.
  • Es wäre schließlich noch möglich, daß sich der Schalter vor Anschluß an das Netz nicht in der Nullstellung befindet, sondern z. B. auf der Stufe 22o Volt steht, so daß die Sperrung bei einer Netzspannung z. B. von 500 Volt nicht mehr wirksam werden könnte. Dies kann in einfacher und bekannter Weise dadurch vermieden werden, daß die Anschlußsteckdose mit einer Verriegelung versehen ist, die in Einführen und Entfernen des Steckers nur in der Nullstellung der Schaltwalze ermöglicht. Die erfindungsgemäße Einrichtung gestattet also, die ortsbewegliche Schweißeinrichtung unbedenklich an jede der Netzspannungen von 22o, 38o oder 5oo Volt, ohne @daß irgendwelche besondere Vorbereitungen oder Vorkehrungen vorzunehmen wären, anzuschließen. Eine Fehlschaltung durch Versehen oder Sachunkenntnis ist ausgeschlossen. Die Anwendung der Erfindung ist nicht auf das Ausführungsbeispiel beschränkt. Der erfindungsgemäße Stufenschalter kann überall dort Verwendung finden, wo ortsbewegliche elektrische Maschinen oder Geräte an verschiedene Betriebsspannungen angeschlossen werden sollen.

Claims (3)

  1. I @.\ 'l' li N '1' .\ N S L' IZ 1 . 1 L' 11 IS i. Stufenschalter für ortsbewegliche, zum Anschluß an verschiedene Betriebsspannungen bestimmte elektrische Maschinen oder-Geräte, dessen Schaltfolge von der Nullstellung aus von der höchsten vorgesehenen Betriebsspannung bis zu der niedrigsten gestuft ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltweg des Stufenschalters bei Erreichen einer der vorhandenen Betriebsspannung entsprechenden Schaltstufe mittels einer oder mehreren Schaltstufen zugeordneter elektromagnetisch gesteuerter Sperrvorrichtungen selbsttätig begrenzt wird.
  2. 2. Stufenschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulen der den einzelnen Schaltstufen zugehörigen Elektromagnete so bemessen sind, daß sie bei einer diesen Stufen entsprechenden Bietriebsspannung oder bei einer um geringes unter diesem Wert liegenden Spannung ansprechen.
  3. 3. Stufenschalter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulen so ausgeführt sind, .daß sie mit dem bei der höchsten vorgesehenen Betriebsspannung durch sie fließenden Strom ,dauernd belastet werden können.
DES139822D 1940-01-17 1940-01-17 Stufenschalter fuer ortsbewegliche, zum Anschluss an verschiedene Betriebsspannungen bestimmte elektrische Maschien oder Geraete Expired DE712900C (de)

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DE (1) DE712900C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE962188C (de) * 1951-10-12 1957-04-18 Philips Nv Elektrische Entladungsroehre mit Quecksilberkathode und Gasfuellung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE962188C (de) * 1951-10-12 1957-04-18 Philips Nv Elektrische Entladungsroehre mit Quecksilberkathode und Gasfuellung

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