DE7127083U - Werkzeug- und materialwagen - Google Patents

Werkzeug- und materialwagen

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DE7127083U
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Description

D-4000 DÜSSELDORF 1 " * PATENTANWÄLTE
Malkastenstraße 2 DIPL.-ING. ALEX STENGER
DIPL.-ING. WOLFRAM WATZKE Unser Zeichen: 12 39© Datum: i 8» FEB. 1973
Hazet-Werk Harmann Zerver 5630 Bemseheld-Vierlnghausen
Werkzeug- und Materialwagen
Die Erfindung betrifft einen Werkzeug- und Materialwagen« der in·· besondere für Kraftfahrzeugwerkstätten bestimmt let und einen kastenförmigen Boden« eine belastbare Deokplatte sowie eine allseitige Bekleidung aufweist.
Es sind zwei Arten von Werkzeug· und Materialwagen bekannt. Bei der einen Art handelt es sieh um fahrbare Werkzeugkasten« die einen Grundkosten besitzen« (Sassen als Tischplatte ausgebildeter Seokel auf Tieohhöhe angehoben werden kann. Hierbei int es möglich und bekannt, mehrere Zwisehenkästen zwischen den Deokel und dem Grundkosten anzuordnene Derartige mit in der Höhe verstellbaren Deckeln und Zwischenkästen versehene Wagen besitzen den Nachteil, daß sie nur einen verhältnismäßig geringen Stauraum besitzen und keine genügende Stabilität aufweisen« um auoh größere und schweren Werkstücke oder Werkzeuge aufzunehmen.
Bei der zweiten Art des Werkzeug- und Materialwagens ist der Vagen mit einem Bodenkasten und einer feststehenden Deokplatte ausgebildet« zwischen denen sich ein oder mehrere feststehende Buden befinden. Der Zugang zu den einzelnen Fächern erfolgt durch eine oder zwei verschließbare Offnungen in den Seitenwagen« die auf unterschiedliche Weise verschlocnen werden. Während bei der einen bekannten Ausführung ein sohUrzenartiger Versohluß auf beiden Längsseiten des Wagens vorhanden 1st, gibt es auoh Ausfuhrungen« bei denen die Schürzen den Wagen allseitig umgeben« so daß der Wagen beim Absenken des Verschlusses nach allen Seiten offen 1st. Schließlich ist es bekannt, einen in der Art eines RoIloverSchlusses ausgebildeten Verschluß derart waagerecht zu verschieben« <Sa& die vordere Hälfte des Wagens freigegeben wird« während sieh der
Telefon (0211) 3*051« Γ} JfW|tpy W'fWV Dab«p»tent ■ Pos Ischeckkonto Köln 2276 10
-3.5.73
Rolloverschluß über die feststehende Wand des Wagens schiebt.
Diese bekannten Werkzeug- und Materialwagen mit einem Bodenkasten und feststehender Deckplatte besitzen den Naohteil, dafl sie entweder vsn S€äT€rs£ Seiten sii*ängli«h sind, wodur«h sieh die Möglichkeit bietet« dafl ein Unbefugter Teile aus dem Vagen entnimmt» oder aber beim Zugang von nur einer Seite selbst im geöffneten Zustand im Innern derart dunkel sind« daB das Arbeiten mit dem Wagen ersohwert wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Werkzeug- und Materialwagen mit einem kastenförmigen Beden« einer belastbaren Deek· platte und einer allseitigen Bekleidung zu schaffen, der in geöffne· tea Zustand nur für den Benutzer zugänglioh ist* einen guten Liohteinfall ins Innere des geölSieten Wagens gewährleistet und eine übersichtliche und griffbereite Aufbewahrung der von dem Wagen aufsunshseaden Werkzeuge und Materialien ermöglicht.
Zur Lösung dieser Aufgabenstellung wird mit der Erfindung vorgesehlagen« den Boden« die Deckplatte und die Bekleidung in Längsriohtung des Wagens zu teilen und um eine senkrechte Achse auf· klappbar auszuführen.
Durch die Teilung des Werkzeug- und Materialwagens etwa in der senkrechten Langemittelebene und die aufklappbare Ausführung kann sioh der Benutzer den geöffneten Wagen derart aufstellen, daJ der Inhalt beider Hälften griffgünstig und ohne jede Behinderung vorliegt. Ein Hineingreifen einer unbefugten Person In das Innere des Wagens wird duroh die feststehende Bekleidung verhindert. Das Auf· klappen der beiden Wagenhälften gewährleistet einen guten Liohteinfall; gleichzeitig ermöglicht dieses Aufklappen eine übersichtliche und griffbereite Aufbewahrung der Werkzeuge und Materialien.
Um eine besonders stabile Aueführung zu schaffen« wird gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgeschlagen, die beiden Teile des Bodens und der Deckplatte an einer rohrförmigen Säule versohwenkbar zu lagern- diese Säule garantiert eine staulle Ausführung des Wagens« so daß auch schwere Werkzeuge und Werkstücke beispielsweise
auf der Deckplatte abgelegt werden können.
Errindungsgemaß ist ata scharnieiseit igen Ende des 'Wagens und on Jedem versohwenkbaren Ende der beiden Lagerteile jeweils mindesten· eine Laufrille as: Boden angeordnet* so daß eich eine ausreichende Standfestigkeit und ein leichtes Offnen und Sohiieöen de· Wagens ergibt.
.In Weiterentwicklung des Erfindungsgedankens wird mit der Erfindung vorgeschlagen, die beiden Teile der Bekleidung jeweils aus einer geloohten Wandplatte herzustellen» in deren Löcher Befestigungselemente für Werkzeuge und Materialien beliebig einsteckbar sind. '.* AuSerdem ist es erfindungsgemäß möglich, an die Innenseite der Wandplatten Ablagefächer für Kleinteile anzubringen. Durch diese Merkmale ergibt sich die Möglichkeit, sowohl Werkzeuge als auch Materialien beliebiger Abmessungen Übersichtlich und griffbereit la Innern des Werkzeug·» und Materialwagens unterzubringen, wobei die Unterbringung jederzeit entsprechend den vorhandenen Werkzeugen und Materialien ohne Schwierigkeiten verändert werden kann.
Gemäß einem weiteren Merkmal der .Erfindung sind in der Trennebene der Wagentelle ein oder mehrere Zwischenwände versrhwenkbar angeordnet, die «toenfalls mit Löchern zur Aufnahme von Befestigungselementen und/oder mit Ablagefächern versehen sind. Diese Zwischenwände dienen nicht nur der zusätzlichen Unterbringung von Werkzeugen und Materialien, sondern dienen auoh dazu, einen oder beide Wagenteile selbst im aufgeklappten Zustand abzuschließen, wenn dies wünschenswert sein sollte.
Die beiden Wagenteile sind erflndungsgemäß in jeder Stellung durch einen auf der Säule angeordneten Drehgriff feststellbar; die Säule ist weiterhin als Lagerung für eine Lampe, für MeßgerKte oder für eine Schreibplatte ausgebildet. Schließlich sind die beiden Teile der Deckplatte schalenförmig ausgebildet, um ein Herausfallen der auf der Deckplatte abgelegten Teile insbesondere ins Wageninnere zu verhindern.
Auf der Zeichnung ist uin Ausführungsbeispiel des erfindungsgemaßen Werkzeug- und Materialwagens dargestellt, und zwar zeigt:
PIg. 1 eine Seitenansicht eines geschlossenen Werkzeug- i'nd Mate-
Fig. 2 eine Stirnansicht des Wagens nach figur 1, Flg. 3 eine Draufsicht auf den geschlossenen Wagen, Fig. 4 eine Draufsicht auf den geöffneten Wagen und Fig. 5 eine Seitenansicht mit Blick in das Innere des geöffneten Wagens.
Der als Ausführungsbeispiel dargestellte Werkzeug- und Materialwagen besitzt einen kastenförmigen Boden 1 und eine Deckplatte 2, die In der senkrechten Längsmittelebene des Wagens geteilt sind und jeweila durch eine Bekleidung 2 aus einer gelochten Wandplatte miteinander verbunden sind. Die auf diese Weise entstehenden Hälften des Viagens sind um eine senkrechte Achse aufklappbar, welche beim dargestellten Ausführungsbeispiel durch eine rohrförmige Säule 4 gebildet ist. Dieee Säule 4 befindet sich an einem Ende der beiden Wagenhälften, so daß deren andere Enden um die durch die Säule 4 verlaufende Achse zum Offnen und Schließen des Wagens verschwenkbar sind.
Di «ϊ Lagerung der beiden Wagenhälften an der Säule 4 erfolgt raittela oberen und unteren Lagerblechen 5 bzw. 6, welche die Säule 4 ringförmig umgreifen und mittels eines Flansches an der jeweiligen Hälfte des Bodens 1 bzw. der Deckplatte 2 befestigt sind. V\e aus der Daretellung nach Figur 5 zu entnehmen ist, sind die Lagerbleche 6 der linken Wagenhälfte unmittelbar auf der Säule 4 gelagert, wogegen die Lagerbleche 5 für die rechte Wagenhälfte auf dem ringförmigen Teil der Lagerbleche 6 gelagert sind. Die unteren Lager- ! bleche 5 und 6 stützen sich auf einem Tragring 7 ab, der am unteren Ende der Säule 4 befestigt 1st. Um ein Verschieben der Lagerbleehe 5 und 6 zu verhindern, ist oberhalb der unteren Lagerbleche 5 und 6 ein Lagerring 8 auf der Säule 4 ψ- geordnet.
Uo bei der voranstehend beschriebenen Aus ihrung eine Festlegung der beiden Wagenhälften in Jeder gewUnsci en Stellung zu erreichen,
let am oberen Ende der Säule k ein Drehgriff 9 angeordnet, der durch Verdrehen ein Festklemmen der beiden Wagenhälften in der Jeweiligen Stellung bewirkt.
BeIa dargestellten AusfUhrungsbeispiel ist jede Hälfte des kastenförmigen Bodens 1 mit zwei Laufrollen 10 versehen, die in einem gabelförmigen Rollenträger 11 gelagert sind, der verschwenkbar tun Boden 1 befestigt let. Die vier Laufrollen 10 ergeben einen sicheren Stand des Werkzeug- und Materialwagens sowohl in der geschlossenen ala auch in der geöffnete, Stellung. Es ist allerdings auch üJÖgiieh, anstelle der beiden Laufrollen 10 In der Nähe der Säule 4 eine einzige Laufrolle zu verwenden, die am unteren Ende der Säule 4 gelagert 1st.
Zum Offnen und Schließen dea Werkzeug- und Materialwagens 1st Jede Wagenhälfte mit einem Handgriff 12 versehen. Außerdem iat sowohl der Boden 1 als auch die Deokplatte 2 jeweils mit einer 3toflleiste 13 aus elastischem Material versehen, damit der Werkzeug- und Materialwagen Insbesondere beim Offnen keine Beschädigungen hervorruft, beispielsweise wenn er mit den empfindlichen Lackflächen von Kraftfahrzeugen aus Versehen in Berührung kommt.
Während die Figuren 1 bis 3 den Werkzeug- und Materialwagen in der geschlossenen Stellung zeigen, ist dieser Wagen in den Figuren 4 und 5 In der geöffneten Stellung gezeichnet. Aus Figur 5 ist hierbei zu entnehmen, wie einseine Werkzeuge an der Innenwand der aus einer gelochten Wandplatte bestehenden Bekleidung 3 übersichtlich angeordnet werden können, indem im einzelnen nicht gezeichnete Befestigungselemente in die Löcher der Bekleidung 3 eingesteckt werden. Auf eine Darstellung der Befestigungselemente wurde verζlohtet, da diese an sich bekannt sind. Durch das Vorhandensein einer großflächigen Lochplatte ergeben sich ausreichende Möglichkeiten» auch ein umfangreiches Werkzeugsortiment im Innern de· Werkzeug- und Materialwagens überslohtIioh anzuordnen und gegebenenfalls die Anordnung zu verändern, wenn weiteres Werkzeug hinzukommt. Falls die vorhandene Fläche der Bekleidung 3 nicht ausreichen sollte, alles Werkzeug unterzubringen, können gemäß Figur 4 ein oder mehrere Zwischenwände 14 angeordnet werden, die verschwenkbar an der
Säule 4 gelagert sind und ebenfalls aus einer gelochten Wandplatte bestehen. Je nach Anzahl der vorhandenen Zwischenwände 14 können diese auf einer oder auf beiden Seiten mit Werkseugen versehen werden. Außerdem bieten diese Zwischenwände 14 die Möglichkeit, eine oder beide Wagenhälften unabhängig vom geöffneten Zustand des Wagens abzuschließen, wenn sie in geeigneter Weise mit der je« weiligen Wagenhälfte verbunden und verriegelt werden.
Um eine Unterbringungsmögliehkeit für kleinere Werkzeuge und ins· besondere Kleinmaterial zu besitzen, können an der IiJienseite der Bekleidung 3 AblagefHoher 15 befestigt werden. Derartige Ablagefäoher 15 »ind in Figur 5 eingezeichnet. Sie können entweder unlösbar« beispielsweise durch Schweißen» oder lösbar, beispielsweise duroh Seihrauben oder Haken, an der Bekleidung 3 befestigt werden.
Ub ein Henibfallen der \uf der Deckplatte 2 befindlichen Teile bei» Offnen des Werkzeug- und Materialwagens zu vermeiden, sind, die beiden Hälften der Deckplatte 2 schalenförmig ausgebildet, wie insbesondere aus Figur 2 in Verbindung mit Figur 2 zu ©rksn= nen ist. Die Säule 4 kann schließlich als Lagerung für eine Lampe, für MefigerUte oder für eine Schreibplatte ausgebildet sein, so daß der Werkzeug- und Materialwagen mit diesen für spezielle Arbeiten häufig notwendigen Zusatsteilen versehen werden kann.

Claims (9)

Hazet-Werk Hermann Zerver, Remscheid Schutzansprüche :
1. Werkzeug- und Materialwagen, insbesondere für Kraftfahrzeugwerkstätten, mit einem kastenförmigen Boden, einer belastbaren Deckplatte und einer allseitigen Bekleidung, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (1), die Deckplatte (2) und die Bekleidung (3) in Längsrichtung des Wagens geteilt und um eine senkrechte Achse aufklappbar sind.
2. Wagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile des Bodens (1) und der Deckplatte (2) an einer rohrförmigen Säule ('+) verschwenkbar gelagert sind.
3. Wagen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am schamierseitigen Ende des Wagens und an jedem verschwenkbaren Ende der beiden Wagenteile jeweils mindestens eine Laufrolle (lo) am Boden (1) angeordnet ist.
4. Wagen nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile der Bekleidung (3) jeweils aus einer gelochten Wandplatte bestehen, in deren Löcher Befestigungselemente für Werkzeuge und Materialien beliebig einsteckbar sind.
5. Wagen nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenseite der Wandplatten Ablagefächer (15) für Kleinteile angebracht sind.
6. Wagen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablagefächer (15) lösbar an den Wandplatten angebracht sind.
Telefon (0211) 3« 0514
t»*eckkonto Köln 227« 10
- 2 —
7. Wagen nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Trennebene der Wagenteile ein oder mehrere Zwischen wände (l4) verschwenkbar angeordnet sind, die ebenfalls mit Löchern zur Aufnahme von Befestigungselementen und/oder mit Ablagefächern (15) versehen sind.
8. Wagen nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,daß ein oder beide Wagenteile mittels der Zwischenwände (14) auch in aufgeklapptem Zustand abschließbar sind.
9. Wagen nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Wagenteile in jeder Stellung duich einen auf der Säule (4-) angeordneten Drehgriff (9) feststellbar sind.
Io.Wagen nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile der Deckplatte (2) schalenförmig ausgebildet sind.
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