DE7127065U - Kinderwagen - Google Patents
KinderwagenInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B62B—HAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
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- B62B2501/04—Production features
Landscapes
- Carriages For Children, Sleds, And Other Hand-Operated Vehicles (AREA)
Description
Georg Gesslein, 8621 Mannsgereuth, Krs. Lichtenfels/Ofr.
Kinderwagen
Die vorliegende Erfindung "betrifft einen Kinderwagen mit
einem einen Schieber aufweisenden Fahrgestell, an dem ein mit wahlweise freilegbaren Sichtflächen versehener Einsatz
angebracht ist, insbesondere in Form einer Wanne oder eines Wagenkastens und gegebenenfalls mit einem abnehmbaren Verdeck.
Derartige Kinderwagen sind bereits aus dem deutschen Gebrauchsmuster
6 926 781 bekannt. Man hat auch bereits Kindervragen
mit Kasten, Fahrgestell und Handgriff vorgeschlagen, bei denen der Kasten - in Fahrtrichtung gesehen - aus
durchsichtigem, wetterfestem Material hergestellt ist, das beispielsweise aus Kunststoff bestehen kann.
Kinderwagen mit Sichtflächen dienen insbesondere dazu, dem Kleinkind die Bauchlage zu ermöglichen, welche gegenüber der
Rückenlage bedeutende medizinische Vorteile hat. Die bisherigen Kinderwagen mit Sichtflächen sind jedoch in mancher Be-
~ 2 —
ziehung nachteilig. Selbst; wenn der Wagenkasten zumindest
an seinem Vorderteil durfheichtig ausgebildet ist, verbleibt
vielfach ein die freie Sicht behindernder Ra.imen des Einsatzes bzw. Kastens im Blickfeld des auf dem Bauch
liegenden Kindes, sobald dieses den Kopf anhebt, was Kleinkinder schon in den ersten Lebensmonaten sehr gern tun.
Diese Sichtbehinderung besteht auch dann, wenn der Einsatz und/oder das Verdeck ganz oder teilweise aus durchsichtigem
Material besteht. Völlig durchsichtig ausgebildete Kinderwagen werden von den Muttern hauptsächlich deshalb abgelehnt,
weil Jede auch nur vorübergehend auftretende Unordnung nach Außen erkennbar wird, wenn der gesamte Inhalt des Wagens einschließlich
Bett bzw. Matrötee, Polster, Decke, Lebensmittelbehältern,
Windeln, Pfiepsaitteln usw. - von allen
Seiten zu sehen ist. *
Das deutsche Gebrauchsmuster 7 024- 766 schlägt deshalb einen
Einsatz vor, der an seinem einen, mit Sichtflächen versehenen,
vorzugsweise in Fahrtrichtung vorderen Ende gegenüber seinen übrigen Teilen erhöht ist. Während ein solcher
Kinderwagen allen Erfordernissen gerade auch bei der Bauchlage des Kleinkindes genügt und im übrigen sehr gute Gebrauchseigenschaften
aufweist, ist die Herstellung mit einem gewissen Aufwand verbunden. Auch die Anbringung der Sichtabdeckungen
kann zu wünschen übrig lassen.
Es ist*daher ein wichtiges Ziel der Erfindung, unter Verwendung
der Nachteile älterer Vorschläge einen Kinderwagen zu schaffen, der bei geringstem baulichem Aufwand billig
herstellbar und vielseitig verwendbar ist.
Bei einem Kinderwagen der eingangs genannten Art ist gemäß
der Erfindung vorgesehen, daß die Sichtflächen ohne
• ·
lichtundurchlässige Unterbrechung durchgehend bis zum otsrcn
Η"Π<1, diCDOn e^J-^Rnhlosfien, zumindest eines Endes dec
Einsatzes reichen.
Bei dieser Konstruktion ist sichergestellt, daß die Sichtflächen am oberen Einsatzrand nicht lichtundurchlässig unterbrochen
sind, so daß man sie gegebenenfalls einteilig fertigen kann und zumindest an der Oberkante eine Verbindung nit
anderen Werkstoffen einspart, die unter Umständen besonders hoch beansprucht wird. Der Einsatz kann auch mehrteilig sein
und einen gegebenenfalls abnehmbaren Sichtflächenteil aufweisen, der das eine Ende des Einsatzes einnimmt.
Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß der Einsatz als aus glasklarem Kunststoff bestehende, zur
Versteifung am oberen Rand eine Rundung, FaIt- oder R&hmenkante
und dergleichen aufweisende Wanne ausgebildet ist, in die wenigstens eine Sichtabdeckung einführbar ist, welche an
der Wanne oder auch am Verdeck innen, auf dem Rand oder außen befestigbar ist. Diese Konstruktion ermöglicht eine außerordentliche
Verbilligung der Fertigung, weil dauerhafte Verbindungen zwischen artfremden Werkstoffen vermieden bzw. auf ein
absolutes Minimum eingeschränkt sind. Dadurch wird zugleich die Nutzungsdauer des Kinderwagens wesentlieh erhöht. Die
abnehmbaren Sichtab&eckungen können nach Bedarf nachträglich
eingesetzt und entweder an der Wanne oder auch am Verdeck befestigt werden, vobei verschiedene Befestigungsstellen in
Betracht kommen.
Vorteilhaft ist es, wenn die Sichtabdeckung wenigstens
Teile des Einsatzes an seinem oberen Rand übergreift. Dies trägt zur Haltbarkeit einer auch nui vorübergehenden Befestigung
bei. In Fertigung wie Gebrauch leichermaßen gün-
■ r ι ι « ι
stig ist eine Befestigung der Sichtabdeckung mittels Druckknöpfen,
doch eignen sich auch Reißverschlüsse, Klettenbänder oder irgend eine andere Art lösbarer Befestigungsmittel.
Es können mehrere aneinander anschließende,, einzeln einsetzbare bzw. abnehmbare Sichtabdeckungen vorgesehen sein.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung sieht vor, daß der Einsatz als einteilige, aus durchsichtiger Folie, beispielsweise
im Tiefziehverfahren hergestellte Wanne ausgebildet ist. Eine entsprechende Fertigungsverbilligung kann man aber auch
erzielen, wenn die Kunststoffwanne durch Spritzg\uß oder im Blasverfahren einstückig hergestellt wird. Dabei bereitet es
keine Schwierigkeiten, den oberen Rand ähnlich wie bei herkömmlichen Kinderwannen als herumgebogenen Wulst von vornherein
mit vorzusehen.
Ein weiteres, wichtiges Merkmal der Erfindung, für das selbstständiger Schutz in Anspruch genommen wird, besteht bei
einem mit lichtundurchlässigen Teilen des Einsatzes und/oder des Verdecks versehenen Kinderwagen darin, daß der Einsatz zumindest
an den lichtundurchlässigen Teilen seines mit Sichtflächen versehenen Endes niedriger ausgebildet oder niedrigerstellbar
ist als an seinen übrigen Teilen. Die Sichtflächen können dabei Bestandteil eines auf dein niedrigeren Einsatz-Ende
anbringbaren bzw. davon abnehmbaren Kastenteils sein, der z. B. von dem entsprechend gestalteten Verdeck gebildet ist,
das nach Bedarf auf das eine oder das andere Ende des Einsatzes aufgesetzt wird. Auch in dieser Weise kommt man zu
beträchtlichen Fertigungseinsparungen, die sich in verringertem Verbrauch an Werkstoffen und in einer Verringerung
der notwendigen Verbindungen äußern.
Die Iichtundurchlassigen und/oder lichtdurchlässigen
Teile des Einsatz-Endes können abnehmbar oder absenkbar sein, letzteres insbesondere mittels einer Klapp- oder
Schwenkmechanik. Die Erfindung sieht insbesondere auch vor, daß zum Absenken der lichtundurchlässigen Teile des
Einsatz-Endes eine vorzugsweise innerhalb einer Doppel-Wandung angeordnete Mechanik vorhanden ist.
Gemäß der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß der Einsatz
aufblasbare Wandungen aufweist, insbesondere aus mit einem Ventil versehener, geeignet verschweißter Kunststofffolie.
Stattdessen oder zusätzlich kann der Einsatz auch geschäumte Wandungen oder Schaumetoff-Einlagen enthaltende
Wandungen aufweisen.
Sehr vorteilhaft ist eine andere Weiterbildung der Erfindung, wonach als Sichtabdeckung lichtundurchlässige Flächen
des absenkbar oder herunterschwenkbar ausgebildeten Verdecks dienen können. Zusätzliche Einzelteile, die unter Umständen,
schlecht aufbewahrt werden oder auch verloren gehen können, erübrigen sich bei einem solchen Aufbau.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung. Diese zeigt schema.tisch
unter Weglassung an sich vorhandener, jedoch im Rahmen der Erfindung nicht wesentlicher Teile:
Fig. 1
bis 7
bis 7
Seitenansichten verschiedener Ausführungsformen eines erfindungsgemäßen Kinderwagens,
Fig. 8 eine Schnittansicht entsprechend der Linie VIII-VIII in Fig. 7 und
Il 1111 ItII
Pig. 9 eine Schnittansicht ähnlich Fig. 8 durch einen
;. Kinderwagen ähnlich Pig. 6.
Der in Pig. 1 gezeigte Einderwagen hat einen Einsatz 1, der
an seinem einen Ende 2, das beispielsweise in Fahrtrichtung auf ein (nicht dargestelltes) Fahrgestell mit Schieber aufgesetzt
sein kann, einen nach unten abgeschrägten oberen Rand 3 hat. Der Einsatz 1 besteht vorzugsweise aus einer einteiligen
Wanne, die z.B. im Tiefziehverfahren aus glasklarer Kunststoffolie
hergestellt sein kann. Die Sichtflächen 5 reichen durchgehend bis zum oberen Rand 3 und schließen diesen ohne
lichtundurchlässige Unterbrechung ein. Am Einsatz 1 kann ein Verdeck 7 angebracht werden, das um eine Schwenkachse 15 nach
unten geklappt oder in seiner oberen Lage mittels eines (nicht dargestellten) Peststellers gehalten werden kann. Die heruntergeklappte
Lage ist in Fig. 1 mit gestrichelten Linien angedeutet. Man erkennt, daß das beispielsweise lichtundurchlässige
Wände aufweisende Verdeck 7 mit seinen unteren Teilen eine
Sichtabdeckung bzw. einen Sonnenschutz zumindest für Teile
des Einsatz-Endes 2 bildet. Im Bedarfsfalle können weitere (nicht gezeichnete) Sichtabdeckungen in den Einsatz 1 eingeführt
und daran mittels Druckknöpfen 9 befestigt werden. Auch jede andere Art der Befestigung, z.B. Reißverschlüsse, Klettenbänder
und dergleichen kann Verwendung finden.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 hat der Einsatz 1 an seinem Ende 2 eine erhöhte, Sichtflächen 5 aufweisende Kanzel,
die bis zum oberen Rand 3 durchgehend lichtdurchlässig und gegebenenfalls als selbständiger Bauteil abnehmbar ist. Die
übrigen Seitenflächen des Einsatzes 1 sind jedoch als lichtundurchlässige Teile 4- ausgebildet. Ist das Verdeck 7 aufgesetzt,
so wirkt es als Sichtabdeckung für die mit Sichtflä-
chen 5 versehene Kanzel. Man erkennt, daß die lichtundurclilässigen
Teile 4 an demjenigen Ende 2- das die Sichtflächen 5 "trägt, niedriger verlaufen als an den übrigen
Teilen 14. Die Kanzel kann auch mit dem Verdeck 7 identisch sein, das in diesem Falle selbst Pensuer hat, die mit zusätzlichen
Sichtabdeckungen zumindest teilweise verdunkeIt
vier de η können.
Bei der Ausgestaltung gemäß Fig. 3 ist gepunktet eine Kanzel
eingezeichnet, deren Sichtflächen 5 durch einen nach vorn ansteigenden oberen Rand 3 begrenzt sind. Wie gestrichelt angedeutet ist, kann diese Kanzel jedoch auch als festes Rundung
fenster ausgebildet sein, das oben rahmenfrei ist und in gerader Fortsetzung des oberen Abschlusses der übrigen Einsatz-Teile
14 verläuft. Ist auf den Einsatz 1 das Verdeck 7 aufgesetzt, so decken seine bei dieser Ausführung vorzugsweise
lichtundurchlässigen Wände die Sichtflächen 5 vollständig ab.
Im Beispiel gemäß Fig. 4 sind am vorderen Ende 2 des Einsatzes
1 Sichtflächen 5 vorgesehen, deren oberer Rand 3 gegenüber
den übrigen, lichtundurchlässigen teilen 14 erhöht
ist, dazu jedoch im wesentlichen parallel verläuft. Als Sichtabdeckung kann wiederum das Verdeck 7 dienen, doch sind
zusätzlich Druckknöpfe 9 vorgesehen, an denen eine insbesondere innen einsetzbare Sichtabdeckung in Form eines einknöpfbaren
Futters oder dergleichen befestigbar ist.
Der in Fig. 5 gezeigte Kinderwagen hat einen Einsatz 1, der
an seinem einen Ende 2 ein lichtundurchlässige Wände aufweisendes Absenkteil 12 hat.
Dieses ist oben mit Sichtflächen 5 fest verbunden, welche
an (nicht gezeichneten) Führungen aaf und ab gleiten können.
Zum ü'etsuöteilen in der gcy/üncchten Lage !tonnen·Ragten in
verschiedenen Hohen vorgesehen sein. Das Absenkteil 12 kann beispielweise Stab-Rohr-Führungen nach Art eines Teleskops
mit oder ohne Federung besitzen. Die übrigen Teile des Kinderwagens
können entsprechend den anderen Ausführungsbeispielen ausgebildet sein, und auch das Verdeck 7 kann abweichend
von der gezeichneten Form ähnlich den Gestaltungen nach Pig.4 oder 1 so konstruiere sein, daß es die Funktion einer Sichtabdeckung
für die Sichtflächen 5 der Einsatz-Kanzel zu übernehmen
vermag.
Der in Fig. 6 dargestellte erfindungsgemäße Einsatz ist einstückig aus lichtdurchlässigem, vorzugsweise glasklarem
Kunststoff hergestellt. An seinem oberen Hand ist er mit einer
Rundung bzw. einem Wulst 6 versehen, welcher von den einknöpfbaren Sichtabdeckungen 10 bzw. 10' übergriffen wird.
Letztere können so zugeschnitten sein, daß sie nicht nur aneinander snschließen, sondern sich in der Mitte des Einsatzes
sogar überlappen, wie punktiert angedeutet ist.
Die Ausführungsform nach Fig. 7 ähnelt derjenigen gemäß
Fig. 5 in der Funktion. Der Einsatz 1 ist hierbei jedoch an
seiner Oberkant mit einem Rahmen 11 versehen, der aus Holz, Kunststoff oder dergleichen bestehen kann und mit den Wänden
des Einsatzes 1 fest verbunden ist. Wie aus der Schnittansicht in Fig. 8 hervorgeht, können die Wände eine Doppelwandung
13 bilden, welche beispielsweise dazu dienen kann, eine
Mechanik zur Führung eines Absenkteiles 12 am vorderen Ende aufzunehmen und zugleich nach außön wie nach innen abzudecken«
Eine solche Mechanik kann beispiels\ieise als herkömmliche
Spreize, Stangenführung, Klappschere und dergleichen ausge-
bildet sein. Oberhalb des Absenkteiles 12 befindet sich wiederum eine Kanzel mit Sichtflächen b, die mittels an
Druckknöpfen 9 befestigbarer Sichtabdednmgen ganz oder
teilweise abdunkelbar sind. Auch das Verdeck 7 kann so gestaltet sein, daß es die Punktion einer Sichtabdeckung
zumindest weitgehend übernimmt, beispielsweise durch Abwärts
schwenken ähnlich der Anordnung nach Fig. 1. Das Verdeck 7 kann jedoch auch die in diesem Falß abnehmbare
Sichtkanzel selbst bilden.
Fig 9 läßt erkennen, daß der Einsatz 1 gemäß der Erfindung auch eine doppelwandige Wanne sein kann, die an ihrem oberen
Rand mit einer Rundung 6 zwischen der Doppelwandung mit einer Schaumstoff-Einlage 16 versehen ist. Diese dient nicht nur
zur gegenseitigen Abstützung der Doppe!wandung, sondern auch
zur Versteifung der ganzen Wanne 1. Die Einlage 16 kann durch Ausschäumen der Wanne 1 hergestellt werden. Sie gewährleistet
zugüßdch eine gute Wärmeisolierung, ohne daß das Gewicht des
Einsatzes 1 dadurch wesentlich vergrößert würde.
Eine (nicht dargestellte) Ausführungsvariante der Erfindung sieht vor, daß die Wände eines Einsatzes als über ein Ventil
aufblasbare Doppelwandung ausgebildet sind, bei der die darin enthaltene Druckluft scWnl zur Abpolsterung als auch zur
Wärmeisolierung wesentlich beiträgt. Aufblasbare Seitenwände dieser Art können natürlich aus Weichfolie hergestellt sein,
und es können daraus sowohl lichtundurchlässige Teile als auch Sichtflächenteile oder völlig durchsichtige Einsätze
gebildet sein.
Bei allen Ausführungsbeispielen der Erfindung können die Sichtflächen entweder glasklar oder gefärbt sein, insbeson-
712708515.2.73
ft 6 ft« ft ·
- 10 -
dere sonnenschutz!arbig, und die Sichtabdeckungen können
wahlweise iichtuiiaux-uuleisöig oder äuca gefärbt sein, z-.Y-.
ebenfalls sonnenschutzfarbig.
Im Rahmen der Erfindung werden unter Kinderwagen auch Kindersportwagen, umwandelbare Sitz-/Liegewagen, Puppenwagen
und dergleichen verstanden.
Sämtliche aus den Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung hervorgehenden Merkmale und Vorteile dor Erfindung
einschließlich konstruktiver Einzelheiten und räumlicher Anordnungen können sowohl für sich als auch in beliebiger
Kombination erfindungswesentlich sein.
- Patentansprüche -
T127MS1U.H
Claims (1)
- I » I ItII I I ■ I: ft ■ \ Ift I1 · I I ' >- 11 -■•g-a-Φ - - Einsprüche1. Kinderwagen mit einem einen Schieber aufweisenden Fahrgestell, an dem eine mit wahlweise freilegbaren Sichtflächen versehener Einsatz angebracht ist, insbesondere in Form einer Wanne oder eines Wagenkastens, und gegebenenfalls mit einem abnehmbaren Verdeck, dadurch gekennzeichnet , daß die Sichtflächen (5) ohne lichtundurchlässige Unterbrechung durchgehend bis zum oberen Rand (3), diesen eingeschlossen, zumindest eines Endes (2) des Einsatzes (1) reichen.2. Kinderwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz als aus glasklarem Kunststoff bestehende, zur Versteifung am oberen Rand (3) eine Rundung (6) bzw. FaIt- oder Rahmenkante (11) und dergleichen aufweisende Wanne (1) ausgebildet ist, in die wenigstens eine Sichtabdeckung (10) einführbar ist, welche an der Wanne (1) oder auch am Verdeck (7) innen, auf dem Rand (3 bzw. 8) oder außen befestigbar ist.3. Kinderwagen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Si eilt abdeckung (10) wenigstens Teile des Einsatzes (1) an seinem oberen Rand (3) übergreift ur-x beispielsweise mittels Druckknöpfen (9), Reißverschlüssen, Kfettenbändern oder dergleichen befestigbar ist.4. Kinderwagen nach Anspruch 2 oder 3» dadurch gekennzeichnet , daß mehrere aneinander anschließende Sichtabdeckungen (10, 10') vorgesehen und einzeln abnehmbar sind.5· Kinderwagen n-^ch wenigstens einen· der Ansprüche 1 bis 4-, dadurch gekenn seich η et, daß der Einsatz (1 ) mehrteilig ist und einen gegebenenfalls abnehmbaren Sichtflächenteil aufweist, der das eine Ende des Einsatzes (1) einnimmt.6. Kinderwagen nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis >, dadurch gekennzeichnet , dap der Einsatz als einteilige, aus durchsichtiger Folie beispielsweise im Tief ziehverfahren hergestellte Wanne (1) ausgebildet; ist.7· Kinderwagen wenigstens nach Anspruch 1 , mi"c lichtundurchlässigen Teilen des Einsatzes und/oder des Verdecks, dadurch gekennzeichnet , daß der Einsatz (1) zumindest an den lachtundurchlassigen Teilen (4) seines mit Sichtflächen (5) versehenen Endes (2) niedriger ausgebildet ist oder niedrigerstellbar ist als an seinen übrigen Teilen (14).8. Kinderwagen nach Anspruch 7? dadurch gekennzeichnet , daß die Sichtflächen (5) Bestandteil eines auf dem niedrigeren Einsatz-Ende anbringbaren bzw. davon abnehmbaren Kastenteils sind, der z.B. von dem nach Bedarf umsetzbaren Verdeck (7) gebildet ist.9. Kinderwagen nach Anspruch 7 oder 8, -dadurch g e k e η η zeichnet , daß die lichtundurchlässigen und/oder■ die lichtdurchlässigen Teile des Einsatz-Endes (2) abnehmbar oder absenkbar sind, letzteres insbesondere mittels einer Klapp- oder Schwenkmechanik, die vorzugsweise innerhalb einer Doppelwandung (13) angeordnet ist.B S 9 « ■·· I I ' '- 15-ni p;r Lens nach. Anspruch 9·: dadurch gekennzeichnet , daß der Einsatz (1) aufblasbare Wandungen aufweist, insbesondere aus mit einem Ventil versehener, geeigneter verschweißter Kunststoffolie.11. Kinderwagen wenigstens nach Anspruch 9, dadurch g e kennzeichnet, daß der Einsatz (1) geschäumte Wandungen oder Schi ^mstoff-Einlagen (16) enthaltende Wandungen aufweist.12. Kinderwagen nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß als Sichtabdeckung "sichtundurchlässige Flächen des •absenkbaren oder herunterschwenkbar ausgebildeten Verdecks (7) dienen.712701515.2.73
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7127065U true DE7127065U (de) | 1973-02-15 |
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ID=1270074
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7127065U Expired DE7127065U (de) | Kinderwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7127065U (de) |
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