DE7127033U - Abquetschvorrichtung, insbesondere für Zweiwalzenfoulards - Google Patents
Abquetschvorrichtung, insbesondere für ZweiwalzenfoulardsInfo
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Description
VEB fRmri gT«*im»ftchi "<*">· «u For st
1IDE-757 Forst/Lausitz
Die Erfindung betrifft eine A&quetechvorrichtung, inebe—
sondere für Zweiwalzenfoulards, zum Abquetschen von Flue»
aigkeiten aus textlien larenbaiimen Ddt zwei oder mehreren
Quetschwalzen, wovon eine die Zentralwalze bildet.
Es ist eine u-förmig ausgebildete Vorrichtung dieser Art
bekannt, derea Schenkel mittels Zuganker verbunden sind. Nachteilig sind hierbei die verbindenden Zuganker, die
durch die Anordnung des Legers 4er Fest— oder Zentral— walze in einem der beiden Schenkel und der eingebauten
Druckmittel teilen Teil der Anp:reßkraf te aufnehmen und
infolge der möglichen Dehnung manuell nachgestellt werden
Bussen. Dazu kommt, daS bei ISontage der Festwalze ein Sei—
tenwandwechsel erforderlich ist.
Kun wurde eine Torrichtung vorgeschlagen, bei der die o. g.
Eachteile nicht usehr vorhacden sind, aber eine Trennung
zwischen aer Zentral— und Gegenwalzenlagerang vorgenoaacen
wurde. Dadurch machen sich bein Zusammenfügen der beiden
lalzenlagerungen innere PeBflSchen an den Lagern erforderlich· Das- Zentrelvalzenvieleck greift mit seinen Süßeren Paß- bzw. Auflageflüchen in die Gegen salzenlagerung
ein und wird entsprechend befestigt· Die Fertigung dieser PaßfXSchen sowie die Montage des
vorgeschlagenen Zentralwalzenvielecks mit dem Gegcs walzenlager ist noch zu arfwendig. Das vo» Gesenwalzenleger aufgenommene pneumatische Anpreßsystem erschwert ebenfalls
eine Lontage, da es von eines Deckel und einem Anpreßhebel
eingeschlossen ist·
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Deaweiteren ist bei Inbetriebnahme dieser Vorrichtung
eine Einstellung eines gleichmäßig anliegenden AnpreS-druckes
Ober die ganze Walzenbreite notwendig. Nachteilig bei der beschriebenen Lösung ist, daß das
Bedienpersonal des Foulards mit HiITe von zwei ia Steuerschrank der Maschine angebrachten Drudkmanoiceter manuell
eine Orucktuägleichuug vorneiimen mu£.
Der Zweck der Erfindung liegt darin, eine Abquetschvorrichtung zu schaffen, die leicht montierbar ist und eine
Anpreßdruckeinetellung unabhängig vom Bedienpersonal gestattet.
Die Aufgabe der Erfindung ist die Herstellung einer Vorrichtung ohne innere Paßflächen, die die Anpreßöruckein—
stellung unmittelbar am AnpreSsystern ermöglicht.
ErfindungsgemSß wird die Aufgabe dadurch gelöst, indem die Zentralwalzenlager mit den Gegenwalzenlagern unter
Anwendung von bekannten äußeren Auflage— bzw. Pafitf lachen
zu einer einheitlichen Vorrichtung vereinigt und außerhalb dieser Vorrichtung als Anpreßmittel einstellbare
Luftfedern angeordnet sind· Die Luftfedern sind hierbei mittels ihrer Befestigungselemente einstellbar. Zur Begrenzung
des Ausschlages der schwenkbeweglichen Anpreßhebel von den Anpreüsystemen sind verstellbare Anschläge
in Gen Luftfeöern angeordnet.
Vorteilhalt ist weiterhin, die bekannten AuflageflSchcn
am ÄußenuEfanr der Vorrichtung gegenüber der Laftiedern
^en. Demit erbeten sich viele Anordnun^saöglich-
keiten der Vorrichtung.
Durch die Unterbringung der Quetschwalzen in einer offenen
Vorrichtung und das Außenanordnen der Luftfedern gestattet die Erfindung eine leichte Kontage und eine gute Zu^änglichkeit
zu den Jfalzenlagern. Die Vorrichtung, Uie sich sowohl
zur linken als auch zur rechten Seite der Walzen befindet, kann ins^esaiat auf ein kasch inengestell gesetzt werden.
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Sin weiterer Vorteil ist, daß durch den Wegfall der inneren
Paßflächen ein geringerer Fertigungsaufwand vorhanden ist. Die Einstellbarkeit der Luftfedern gewährleistet, daß nur
noch der iionteur die Einstellung vor Inbetriebnahme der faschine vornimmt. Ss genügt somit ein Manometer zur
Druckanzeige. Gleichfalls werden Toleranzen der Fertigung und des jenarüit^ s«r£iieü Srucküaüuueiers kompensiert.
Nachstehend soll die Erfindung anhand eines Ausführungs—
beispieles nSher erlSutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen :
Fig. 2 : eine Seitenansicht nach Fig. 1 mit der Gegenwalze in Anpreßstellung,
Fig. 3 : eiae Seitenansicht nach Fig. i mit
de? (ΐ»σοηντ*Λν» ίη »bsÄhcbcner Stsl]
Eine angetriebene Zentralwalze 1 ist zu beiden Seiten* in Stehlager 2 gelagert. Die Stehlager 2 sind auf Konsole 3
13sbar angebracht, während die Konsole 3 und £uerstege 4
die SeitenwSnde 5 der Vorrichtung unlösbar verbinden.
Die SeitenwSnde 5 weisen bekannte AuflageflSchen 6 in
Gestalt von halben Vielecken auf, die im Aueführungsbeispiel halbe Achtecke bilden. Gleichzeitig stützen sich
<*ie Seitenwinde 5 mit ihre» je zwei Auflageflsehen β auf
ein £aschinen£e8tell 7 ab, wie es deutlich der Fig. 2 u.
zu entnehmen ist. Oberhalb der angetriebenen Zentralwalze
ist eine Ge^enwalze 8 achsmittig angeordnet. Die Stehlager
der Ge^enwalze 8 sind in bekannter iteise in schwenkbewegliche Anpreßhebel 10 befestigt, die durch Luftfedern belastet werden. Die Anpreßhebel 10 liegen ait ihren vorderen
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" -4-
Boden auf druckfedern 12 auf und sind mit ihren hinteren
Enden in den Seitenwänden 5 in Lagern 13 schwenkbar angeordnet. Die Druckfedern 12 «erden von je zwei Zapfen 14;
zentriert, woven je der Zapfen 14 mittels Bewegungselemente
16 verstellbar ist. Auf den Luftfedern 11 sitzen Platten 17,
die vorzugsweise mittels vier Gewindebolzen 18 mit der Vorrichtung verstellbar verbunden sind. La den Luftfedern sind
weiterhin .anschlüge- 19 vorgesehen, die in den Platten 15
ebenfalls verstellbar angeordnet sind» Gleichfalls erfolgt die notwendige Luftzuführung 20 durch die Platten 15·
Die ^quetschvorrichtung wird durch je einen Anschraubkörper
21 mit dem Maschinengestell 7 mittels Verbindungselemente befestigt·
In Pig· 5 wurde dar Ausschlag der Anpreihebel 10 dargestellt, der durch die verstellbaren Anschläge 19 begrenzt
ist·
Soll eine Abquetschvorrichtung mit drei Quetschwalzen hergestellt werden, so besteht die Möglichkeit, eine
metrische Anordnung von drei waagerecht liegenden Quetschwalzen zu treffen» Die Zentralwalze 1 nimmt eine mittige
Stellung ein und hat zu beiden Seiten die Gegenwalzen 8· Damit ergeben sich neue Seitenwinde, die ebenfalle symmetrisch sind und zwei Anpreßsysteme aufnehmen. Die Vorrichtung wird wie bei der Zweiwalzen—Vorrichtung auf ein Maschinengestell 7 lösbar befestigt·
Wird die Zweiwalzen-QuetschTorrichtung mit konstantem
Quetschwalzendurchmesser ausgerüstet, so können aus wirtschaftlichen Gründen die ia Ausführungebeispiel beschriebenen lösbaren lalzenlager 2:9 unlösbar ia Anprefihebel 10
als auch in der Vorrichtung angebracht werden·
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| t | angetriebene Zertralwalze |
| 2 | Stehlager |
| 3 | Konsole |
| 4 | ^uejräiäge |
| 5 | Seitenwand |
| 6 | Auflageflache |
| 7 | |
| 8 | Gegenwalze |
| 9 | Stehlager |
| 10 | AnpreShebel |
| 11 | Luftfeder |
| 12 | Druckfeder |
| 13 | Lager |
| 14 | lSngBverstellbarer Zapfen |
| 15 | Zapfen |
| 15 | 5e jregungseleacn t |
| • 7 | Platte |
| 13 | Gewindebolzen |
| IS | Anschlag |
| 20 | Luftzuführung |
| 21 | Anschraubkörper |
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Bericht über die Veröffentlichungen zum Stand der Technik
Patentschriften
1. BRD 8 a 970 DDP 956 192
2. DDE 8 a 34 DWP 73 31C
(Aktz.-Kr. TfF 8 a/135 136)
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Claims (1)
1. Abquetsehvorrichtung, insbesondere für Zweiwalzenfoulards, bestehend aus je zwei Gegenwalzen- und
zwei se Ibstandi2^ii ZeritralwalzerJ.ager, die miteinander verbunden sind, wobei die Zentralwalzenlager
an ihrem Außenumfsng Auflage- bzw. Paßflächen aufweisen und die Gegenwalzenlager bekannte Luftfeder—
anpreSsysteme aufnehmen, dadurch gekennzeichnet, daß
die Zentralwalzenlager mit den Gegenwalzenlageni unter
Anwendung von bekannten Saßeren Auflage- bzw. PaB-flochen (6) su einer einheitlichen Torrichtung vereinigt und außerhalb dieser Vorrichtung als Anpreßaittel einstellbare Luftfedern CiI) angeordnet sind·
2· Abquetschvorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Luftfedera (11) mittels ihrer Befestigungselemente (18) einstellbar sind·
Abquetschvorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gek<
zeichnet, daß in den Luftfedern (11) verstellbare Anschlage (19) angeordnet sind·
4· Abquetechvorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Auflageflüchen (6) *ä Außenumfang
der Vorrichtung gegenüber der Luftf edera (11)
bracht sind·
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7127033U true DE7127033U (de) | 1971-12-23 |
Family
ID=1270064
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7127033U Expired DE7127033U (de) | Abquetschvorrichtung, insbesondere für Zweiwalzenfoulards |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7127033U (de) |
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- DE DE7127033U patent/DE7127033U/de not_active Expired
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