DE712602C - Vorrichtung zum Regeln der Zahnstellung von im Unter- oder Oberkiefer nach der Mundhoehle zu vorspringenden Zaehnen - Google Patents

Vorrichtung zum Regeln der Zahnstellung von im Unter- oder Oberkiefer nach der Mundhoehle zu vorspringenden Zaehnen

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DE712602C
DE712602C DEF86361D DEF0086361D DE712602C DE 712602 C DE712602 C DE 712602C DE F86361 D DEF86361 D DE F86361D DE F0086361 D DEF0086361 D DE F0086361D DE 712602 C DE712602 C DE 712602C
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DE
Germany
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sleeve
adjustment
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sheet metal
upper jaw
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Application number
DEF86361D
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Franz Fischer
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C7/00Orthodontics, i.e. obtaining or maintaining the desired position of teeth, e.g. by straightening, evening, regulating, separating, or by correcting malocclusions
    • A61C7/10Devices having means to apply outwardly directed force, e.g. expanders

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Regeln der Zahnstellung von im Unter- oder Oberkiefer nach der Mundhöhle zu vorspringenden Zähnen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Regeln der Zahnstellung von im Unter-oder Oberkiefer nach der Mundhöhle zu vorspringenden Zähnen mit einer mit Rechts- und Linksgewinde zu beiden S.eiten eines mittleren Bundes ausgestatteten Gewindespindel und auf deren Gängen verschraubbaren, in die Teile einer Gaumenplatte einzuvulkanisierenden Verstellkörpern. Die bekannten Vorrichtungen dieser Art sind jedoch in vieler Hinsicht mangelhaft, insbesondere haftet ihnen vor allem der Nachteil ah, daß bei ihnen unerwünschte exzentrische Hebelkräfte auf die Zähne auftr.eten können; überdies sind sie meist zu umfangreich, wodurch besonders ihre Anwendung für den Unterkiefer erschwert wird; außerdem sind sie in der Ausführung so gehalten, daß Speisereste in die Vorrichtung eindringen können.
  • Die vorstehend genannten NachteiIe werden durch die Vorrichtung nach der Erfindung dadurch beseitigt, daß bei einer Unterkiefervorrichtung die Verstellkörper außer zentralen Gewindebohrungen für die Spindelgewinde je eine-äußere Gewindelängsbohrung aufweisen, in welche zur Sicherung der Verstellkörper gegen Verdrehung zueinander Führungsstäbe einführbar sind.
  • Bei einer besonderen Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, die eine Oberkiefervorrichtung betrifft, sind die Verstellkörper gegen Verdrehung durch eine Umfassungshülse gesichert und axial gegeneinander verschiebbar geführt, und die Umfassungshülse trägt die axiale Verschiebung der Verstellkörper mitmachende Kappen, die durch in die äußeren Offnungen der Gewindekanäle einführbare Schrauben mit den Verstellkörpern verbunden sind. Ferner ist nach der Erfindung eine Hilfsvorrichtung zum Einvulkanisieren der Unter- oder Oberkiefervorrichtung vorgesehen, die gekennzeichnet ist durch einen zusammengefalteten Blechstreifen mit einem mittleren, dem Bund der Gewindespindel entsprechend geformten Innenlappen, und zwar der Umfassungshülse, oder den zusammenstoßenden Verstellkörpern entsprechend geformten Seitenlappen und einen mit seinen Schenkeln in den Falz des Blechstreifens einschiebbaren bügelförmigen Blechstreifen.
  • Auf der Zeichnung ist je eine Ausführungsform der neuen Vorrichtung für den Unter-und für den Oberkiefer beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig. I die Ausführung einer Unterkiefervorrichtung, Fig. 2 die Oberkiefervorrichtung in fertig montiertem Zustand, Fig. 3 bis 6 Einzelteile der Ausführung nach Fig. 2, Fig. 7 den Spannschlüssel und Fig. 8 die beim Einvulkanisieren zu verwerdende Hilfsvorrichtung.
  • Der Hauptbestandteil der Vorrichtung ist die Dehnungsschraube, welche als sehr feingewindige Doppelschraube (Fig. I und 3) mit Rechts- und Linksgewinde I und 2 und dem mittleren Bund 3 mit den Einstecklöchern 4 für den Spannschlüssel 5 (Fig'. 7) ausgebildet ist. Die Schraubengänge der Doppelschraube haben ihre Gegengewinde 6 und 7 (Fig.- I und ) in den Verstellkörpern 8 und 9, die eine flache Ovalform aufweisen.
  • In der Nähe der Außenenden besitzt jeder Verstellkörper je eine äußere Gewindelängsbohrung 12, 14 und 13, 15 (Fig. 4). Durch Führungsstäbe 30, 3I, welche bei der für den Unterkiefer bestimmten Vorrichtung in je einen der Verstellkörper eingeschraubt werden und die entsprechende Längsbohrung im anderen- Körper durchdringen (Fig. 1), werden die Verstellkörper gegen Verdrehung gegeneinander gesichert. Die einen Außenenden der eingeschraubten Führungsstifte werden zwecks Fixierung der Stifte abgebogen. Bei der Ausführung für den Oberkiefer (Fig. 2 bis 6) werden die Verstellkörper 8, 9 gegen Verdrehung durch eine Umfassungshülse I8 (Fig. 5) gesichert und axial gegeneinander verschiebbar geführt. Die Umfassungshülse 18 trägt die axiale Verschiebung der Verstellkörper 8 und 9 mitmachende, auf die Hülse genau passende geriefte Kappen 25 und 26 (Fig. 2 und 6), die durch in die äußeren Oftnungen der Gewindekanäle I2, I3, 14, I5 der Verstellkörper einführbare Befestigungsschräubchen 27, 28 mit den Verstellkörpern starr verbunden sind. Die Köpfe der Schräubchen werden nachher abgefeilt. Wie Fig. 4 zeigt, sind zur Bildung von Hohiräumen die ovalen VErstellkörper 8 und 9 abgefacht, wie bei 10 und 1 1 ersichtlich ist. In den innen gelegenen Enden der durchgehenden Gewindekanäle I2, I3, I4, 15 sind Schräubchen 16 mit den Hohlräumen entsprechenden Anschlagköpfe 17 eingeschraubt In montiertem Zustand ist die Umfassungs hülse I8 bis auf die an den Kanten verbleibenden Hohlräume von den Verstellkörpern 8 und 9 ausgefüllt, Die bei 20 und 21 (Fig. 5) in die Hülse I8 eingeschraubten Anschlagstifte oder Nasen ragen in die Hohlräume hinein und die Anschlagköpfe I7 legen sich beim Erreichen der äußeren Endstellung der Verstellkörper gegen diese Anschlagstifte, um ein Herausfallen der Verstellkörper aus der Hülse zu verhindern. In der Mitte besitzt die Hülse 18 ein Fenster 19, welches schmäler ist als der Bund 3 der Gewindespindel, seiner Längserstreckung nach aber beiderseits über den Bund hinausragt (Fig. 2 und 5), um da Einführen eines Spannschlüssels 5 in die Ein stecklöcher 4 des Bundes 3 zu ermöglichen.
  • Zur Montage wird zunächst die Doppel schraube von der Seite in die Hülse t8 eingeschoben, bis der Bund 3 (dessen Außendurchmesser genau in die Hülse paßt, so daß die Schraube nicht nach oben oder unten auspendeln kann) in der Mitte liegt. In der Axiale richtung ist die Schraube verschiebbar und muß daher in der richtigen Mittel lage (Fig. 5) durch zwei Stiftchen 22 und 23 fixiert werden. Hierauf werden beiderseits die beiden Verstellkörper mit den Innenenden (mittesl der Köpfchen 17 in richtiger Lage gehalten) an die Schraubenspindeln herangebracht und durch Drehung des Bundes mittels des Spannschlüssels 5 die Verstellkörper gänzlich in die Hülse 18 hineingezogen. Durch Einsetzen der Anschlagstifte 20, 2I wird das Hinausschieben der Einsatzkörper bei ningekehrtem Drehen der Doppelspindel verhindert.
  • Auf die beiden Enden der Hülse werden genau passend die geriefelten Kappen 25 und 26 (Fig. 2 und 6) aufgeschoben und durch die Befestigungssdiräubchen 27 und 28, die in die Kanäle I2, 14 bZw. I3, 15 eingeschraubt und deren Köpfe nachher abgefeilt werden. mit den Verstellkörpern starr verbunden. All Stelle der Anschlagstifte 20, 21 können Ausbuchtungen oder Nasen in die Hülse 18 Ciiigepreßt werden. Die Riefen und zusätzlichen Randkerhen 29 der Kappen 25 und 26 dienen zur Vergrößerung des Haltes beim Einvulkanisieren -dieser Teile in die an den Zähnen angreifende Gaumenplatte.
  • Beim Einvulkanisieren der Kappen bzw. beim Unterkieferapparat unmittelbar der Verstellkörper bedient man sich der in Fig. 8 dargestellten Hilfsvorrichtung, welche ein Eindringen der Kautschukmasse in die Vorrichtung verhindert und ein genaues Durchschneiden der Masse in der Mittelebene sichert Diese Hilfsvorrichtung besteht aus zwei Teilen, einem bügelförmigen Blechstreifen 32, dessen Bodenteil 33 ,der Wölbung der Hülse I8 entspricht, und einem zusammengefalteten Blechstreifen 34, zwischen dessen Endteilen die Schenkel des Bügels 32 eingeschoben werden. An den Teil 34 ist in der Mitte ein Doppelblech 35 angenietet, das in der Mitte einen dem Profil des Bundes 3 entsprechend ausgerundeten Lappen 36 aufweist, dessen Querschnitt den Schlitz 19 (Fig. 5) ausfüllt und der zu beiden Seiten zwei entspreche'nd dem Oval der Hülse ausgerundete Seitenlappen 37, 38 aufweist.
  • Vor dem Einvulkanisieren der Kappen bzw.
  • Verstellkörper wird die Schraube so lange gedreht, bis die beiden Verstellkörper. in ihre innerste Endlage zurückgezogen sind, wobei ein schmaler Spalt verbleibt, der der Breite des Fensters 19 entspricht. Hierauf wird der Teil 34 mit der Ausrundung 36 gegen den Bund 3 der Schraube und mit den Rundungen der Lappen 37, 38 gegen die Hülse'i8 in den Spalt zwischen den beiden Verstellkörpern eingesteckt, wobei die Endzacken der bogenförmigen Lappen 36 in die Löcher 4 eingreifen und mit den Rundungen der Lappen 37, 38 das Fenster vollständig verdecken. Auf der anderen Seite der Hülse I8 wird der Bügel 32 mit seinem mittleren Teil 33 angepreßt, wobei seine in den Falz des Teiles 34 eindringenden Schenkel den sicheren Zusammenhalt gewährleisten. Hierdurch ist die ganze Vorrichtung gegen Eindringen von Vulkanisiermasse nach innen abgeschlossen und besitzt eine die Mittelebene kennzeichnende Querplatte, längs welcher die Vulkanisierungsmasse, aus der die Ränder des Bügels 32 und des Teiles 34 frei heryorragen, nach dem Vulkanisieren durchschnitten wird.
  • Die Hilfsvorrichtung wird sodann entfernt.
  • Zur Erleichterung des richtigen Einsetzens der Hilfsvorrichtung besitzen die Hülse (Fig. 2) und das Blech 34 je eine Marke m.
  • Die beschriebene Vorrichtung dient in der Hauptsache zur Regelung natürlicher, aber unregelmäßig (vorstehend oder seitlich verschoben) gewachsener Zähne beim Kinde.
  • Ihre Ausmaße sind nicht größer als höchstens 15 X6 X 5 mm. Die Vorrichtung greift selbst nicht an die Zähne an, sondern es wird vorerst eine Gaumenplatte (bei Fällen im Unterkiefer entsprechend kleiner) hergestellt, die an der Innenfront der zu verschiebenden Zähne angreift. In der Mitte dieser Gaumenplatte wird die Vorrichtung nach der Erfindung mit der an ihr angebrachten, vorstehend beschriebenen Hilfsvorrichtung (Fig. 8) einvulkanisiert. Nach Durchschneiden der Gaumenplatte längs der aus ihr hervorragenden Hilfsvorrichtung wird diese, wie bereits ausgeführt, entfernt.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung hat die Aufgabe, die beiden Plattenhälften auseinanderzudrücken und dadurch die an der Platte anstehenden Zähne nach außen in die normale Stellung zu drängen. Dem Fall entsprechend wird die Vorrichtung auch zum Verschieben ganzer Zahngruppen verwendet.
  • PATENTANSPRÜCILE: I. Vorrichtung zum Regeln der Zahnstellung von im Unter- oder Oberkiefer nach der Mundhöhle zu vorspringenden Zähnen mit einer mit Rechts- und Linksgewinde zu beiden Seiten eines mittleren Bundes ausgestatteten Gewindespindel und auf deren Gängen verschraubbaren, in die Teile einer Gaumenplatte einzuvulkanisierenden Verstellkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Unterkiefervorrichtung die Verstellkörper (8, 9) außer zentralen Gewindebohrungen (6, 7) für die Spindelgewinde (I, 2) je eine äußere Gewindelängsbohrung (I2, 14 und I3, I5) aufweisen, in welche zur Sicherung der Verstellkörper (8, 9) gegen Verdrehung zueinander Führungsstäbe (30, 31) einführbar sind.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Oberkiefervorrichtung die Verstellkörper (8, 9) gegen Verdrehung durch eine Umfassungshülse (I8) gesichert und axial gegeneinander verschiebbar geführt sind und daß die Hülse (I8) die axiale Verschiebung der Verstellkörper (8, 9) mitmachende Kappen (25, 26) trägt, die durch in die äußeren Öffnungen der Gewinldekanäle (12, I3, I4, I5) einfü-hrhare Schrauben (27) mit den Verstellkörpern (8, 9) verbunden sind.
    3. Vorrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung von Hohlräumen die Verstellkörper (8, 9) abgeflacht sind und daß in die inneren Offnungen der Gewindekanäle (12, I3, 14.
    I5) der Verstellkörper (8, 9) Schrauben (I6) mit den Hohlräumen entsprechenden Anschlagköpfen (I7) eingeschraubt sind, die sich beim Erreichen der äußeren Endstellung der Verstellkörper (8, 9) gegen in die Hohlräume der Hülse (I8) sich erstreckende Anschlagstifte oder Nasen (20, 2I) legen, um ein Herausfallen der Verstellkörper (8, 9) aus der Hülse (I8) zu verhindern.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (I8) ueber dem Bund (3) der Gewindespindel (I, 2) ein Fenster (I9) besitzt, um das Einführen eines Spannschlüssels (5) in die Einstecklöcher (4) des Bundes (3) zu ermöglichen.
    5. Hilfsvorrichtung zum Einvulkanisieren der Vorrichtungen nach Anspruch I und 2, gekennzeichnet durch einen zusammengefalteten Blechstreifen (34) mit einem mittleren, dem Bund (3) entsprechend geformten Innenlappen (361 und zwei der Hülse (I8) oder den zusammenstoßenden Verstellkörpern (8, 9) entsprechend geformten Seitenlappen (37, 38) und einen mit seinen Schenkeln in den Falz des Blechstreifens (34) einschiebbaren bügelförmigen Blechstreifen (32).
DEF86361D 1938-04-08 1939-02-15 Vorrichtung zum Regeln der Zahnstellung von im Unter- oder Oberkiefer nach der Mundhoehle zu vorspringenden Zaehnen Expired DE712602C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2927578A (en) * 1957-08-05 1960-03-08 Gerbrands Peter Appliance for broadening human jaws

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2927578A (en) * 1957-08-05 1960-03-08 Gerbrands Peter Appliance for broadening human jaws

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