DE71234C - Steuerung mehrcylindriger Wassersäulenmaschinen - Google Patents
Steuerung mehrcylindriger WassersäulenmaschinenInfo
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- DE71234C DE71234C DENDAT71234D DE71234DA DE71234C DE 71234 C DE71234 C DE 71234C DE NDAT71234 D DENDAT71234 D DE NDAT71234D DE 71234D A DE71234D A DE 71234DA DE 71234 C DE71234 C DE 71234C
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- Germany
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- piston
- water column
- stroke
- control
- pressure
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F03—MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F03C—POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINES DRIVEN BY LIQUIDS
- F03C1/00—Reciprocating-piston liquid engines
- F03C1/08—Distributing valve-gear peculiar thereto
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L21/00—Use of working pistons or pistons-rods as fluid-distributing valves or as valve-supporting elements, e.g. in free-piston machines
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B9/00—Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members
- F04B9/08—Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members the means being fluid
- F04B9/10—Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members the means being fluid the fluid being liquid
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
Description
KAISERLICHES
• ■■ ·
Diese Wassersäulenmaschine besteht aus zwei nicht mit einander verbundenen Systemen, von
denen jedes in seinen Endstellungen das andere steuert. ■
In Fig. ι sind die Pumpenkolben mit a a]_
bezeichnet; dieselben dienen hier direct als Cylinder für die Druckkolben b b1, welche
feststehen und durch die mit den Pumpenkörpern verbundenen Traversen cc1 gehalten
werden.
Behufs Zuführung der Druckflüssigkeit sind die Kolben bbx der Länge nach durchbohrt,
und · zwar durch je zwei Bohrungen de und d} el, von denen d dl mit den Druckräumen
//' hinter dem Kolben und e e{ mit
den ringförmigen Druckrä'umen g gl in Verbindung
stehen.
Die Druckräume //J, werden durch die
Steuerung abwechselnd mit der Druckleitung h und dem Austritt [ in Verbindung gesetzt, wogegen
die Druckräume g gi permanent mit der Druckleitung in Verbindung stehen.
Der Gang ist nun folgender:
Tritt durch die Bohrung d Druckwasser in - den Raum/" ein, so wird der Pumpenkolben a
in die Pumpe hineingedrückt und verdrängt das vorher angesaugte Wasser; während dieser
Zeit steht auf der anderen Seite der Druckraum /] mit dem Austritt in Verbindung und
durch den Druck in gl geht der Kolben a1
zurück, wobei er das zu fördernde Wasser ansaugt und das verbrauchte Druckwasser aus/1
verdrängt.
Die Querschnitte der Kolben oder der Rohre werden so gewählt oder regulirt, dafs
der Rückgang etwas schneller erfolgt als das Drücken, so dafs am Ende des Rückganges
eine kleine Hubpause entsteht.
Während des Rückganges erfolgt jedoch eine Einwirkung auf die Steuerung des anderen
Kolbens noch nicht, sondern erst bei Beginn der Druckperiode, welche durch den anderen
Kolben am Ende seiner Druckperiode eingeleitet wird.
Ist also der Kolben α fast bis zu Ende seiner Druckperiode gekommen, wo a1 bereits
den Rückgang vollendet hat und stillsteht, so stöfst der Daumen k des Kolbens α auf den
Hebel / und öffnet dadurch den Druckwasserr eintritt für/1, worauf die Druckperiode"von α1;
beginnt; der Kolben q. setzt aber ebenfalls
seinen Weg noch fort, bis der Arm m, welcher kurz vor Ende des Rückganges hinter
die Klinke η des Hebels 0 griff, den Schieber für den Austritt aus / geöffnet hat und a
seinen Rückgang antritt. Die Druckwassersiiule und auch die Förderwassersäule bleiben
also stets in Bewegung, ebenso die Wassersäule der Rückleitung, falls eine solche angebracht wird.
Statt der angedeuteten Kolbensteuerung kann natürlich auch eine Ventilsteuerung angebracht
werden. Auch kann die Steuerung so eingerichtet werden, dafs die Druckräume ggl nicht
permanent mit Druckwasser in Verbindung stehen, sondern für den Austritt geöffnet wer-
den, wenn die entsprechenden Druckräume _/"/'
für den Eintritt geöffnet werden, und umgekehrt,
wobei beim Drücken der ganze Querschnitt von ff1 zur Wirkung kommt und der
Durchmesser entsprechend kleiner genommen werden kann.
Ferner kann die Anordnung der Kolben, eine sehr verschiedene sein, wie Fig. 2 und 3
andeuten. In Fig. 2 ist der Cylinder a mit der Pumpe b fest verbunden und der Druckwassereintritt
erfolgt bei c und d.
In Fig. 3 ist die Traverse a, in der die Plunger b und c befestigt sind, mit der
Pumpe d fest verbunden, ebenso der Cylinder c mit dem Kolben bezw. Cylinder.
Wenn der gehende Kolben für den ruhenden den Druckwassereintritt geöffnet hat, so
würde sich dieser, der gröfseren ruhenden Reibung wegen, nicht eher in JBewegjjng_setz.eji,
a_ls__bis__d.e.r. eriH^
Wassersäule„ioi__Stgiffrohr als im Druckrohr,
einen Moment zur .Ruhe „kommen, oder es
müfste sich der_jruhende Kolben momentan in_ Bewegung setzenL_was_.faeides Sföfse zur Folge_
Um diese zu vermeiden, mufs dafür gesorgt werden, dafs, bevor der gehende Kolben zur
Ruhe kommen kann, der andere schon in Bewegung ist. Es soll dies durch Einschalten
von Widerständen für den gehenden Kolben unmittelbar nach oder schon während der Umsteuerung
erfolgen, so dafs für das Ende des Hubes der Betriebsdruck um so viel steigen mufs, dafs er die ruhende Reibung des stillstehenden
Kolbens überwindet.
Diese Widerstände können zweierlei Art sein, erstens solche, welche lediglich dem
gehenden Kolben kurz vor Ende des Hubes Widerstand bieten und den Betriebsdruck erhöhen,
ohne auf: den stillstehenden Kolben direct zu wirken, als einfache Luft-, Wasseroder
Federbuffer, oder Drosselung der Einströmung für den gehenden Kolben, oder
zweitens solche, welche auf den ruhenden Kolben auch direct treibend wirken, als Luftoder
Wasserbuffer, bei denen das verdriingte Mittel treibend hinter den ruhenden Kolben
tritt, oder ein Hebel, dessen eines Ende treibend auf den ruhenden Kolben wirkt, sobald der
gehende auf das andere Ende wirkt.
Bei genau derselben Steuerung kann die Pumpe auch als Differentialpumpe oder als
doppeltwirkende construirt werden.
Claims (3)
1. Eine Wassersä'ulenmaschine, bestehend aus zwei einfach- oder doppeltwirkenden
Systemen, von denen das eine das andere steuert, und zwar bei Beginn des Hubes nach der einen und bei Ende des Hubes
nach der anderen Richtung, um während des ganzen oder gröfsten Theiles des Hubes gleichzeitiges Arbeiten der beiden
Systeme zu ermöglichen.
2. Wassersäulenmaschine der durch Anspruch 1. beschriebenen, sich gegenseitig steuernden
Art, gekennzeichnet durch die Anwendung verschiedener Kolbengeschwindigkeiten für
den Hin- und Hergang, um dadurch zu, frühzeitiges oder gleichzeitiges Umsteuern
zu verhindern., "~~" ' ~~ " '"
3. Wassersäulenmaschine der durch Anspruch 1. beschriebenen, sich gegenseitig steuernden
Art, gekennzeichnet durch die Anwendung vonWiderständen für das Ende des Hubes des
gehenden Kolbens, zur Ueberwindung der ruhenden Reibung des umgesteuerten ruhenden
Kolbens, um mit Sicherheit die Bewegung des umgesteuerten, ruhenden einzuleiten
, bevor der gehende zur Ruhe kommt. .
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE71234C true DE71234C (de) |
Family
ID=344555
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT71234D Expired - Lifetime DE71234C (de) | Steuerung mehrcylindriger Wassersäulenmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE71234C (de) |
-
0
- DE DENDAT71234D patent/DE71234C/de not_active Expired - Lifetime
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