DE712119C - Selbsttaetig arbeitender Temperaturregler fuer Heizungsanlagen fuer Raeume grosse Waermeaufnahmefaehigkeit - Google Patents

Selbsttaetig arbeitender Temperaturregler fuer Heizungsanlagen fuer Raeume grosse Waermeaufnahmefaehigkeit

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DE712119C
DE712119C DEL91722A DEL0091722A DE712119C DE 712119 C DE712119 C DE 712119C DE L91722 A DEL91722 A DE L91722A DE L0091722 A DEL0091722 A DE L0091722A DE 712119 C DE712119 C DE 712119C
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DE
Germany
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external thermostat
heating
temperature
switch
temperature controller
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Expired
Application number
DEL91722A
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English (en)
Inventor
Robert Amsler
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Landis and Gyr AG
Original Assignee
Landis and Gyr AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/19Control of temperature characterised by the use of electric means
    • G05D23/275Control of temperature characterised by the use of electric means with sensing element expanding, contracting, or fusing in response to changes of temperature
    • G05D23/27535Details of the sensing element
    • G05D23/2754Details of the sensing element using bimetallic element

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Temperature (AREA)

Description

  • Selbsttätig arbeitender Temperaturregler für Heizungsanlagen für Räume großer Wärmeaufnahmefähigkeit . Zusatz zum Patent 710 792 Das Patent 710 792 betrifft eine Regelung der Temperatur eines von einer Heizanlage großer Wärmeaufnahmefähigkeit beheizten Raums. Die Heizanlage wird absatzweise ein- und ausgeschaltet und das Verhältnis von Ein- und Ausschaltzeit in eine eine konstante Raumtemperatur gewährleistende Abhängigke?t von der Außentemperatur gebracht. In der praktischen- Ausführung wird hierbei ein wärmeempfindliches Element von der Außentemperatur und der Heizwirkung einer in Reihe mit ,der Reglerkontaktvorrichtung liegenden, d'-e absatzweise Ein- und Ausschaltung bewirkenden Heizwicklung beeinflußt.
  • Eine solche absatzweise Regelung in Abhängigkeit von der Außentemperatur befriedigt aber die neuzeitlich an eine Heizanlage gestellten Bedingungen noch nicht restlos, da bei ihr die Kurve der Raumtemperatur beim Aufheizen, d. h. beim Inbetriebsetzen der Heizanlage oder be? Änderung der eingestellten Raumtemperatur nur langsam ansteigt.
  • Die Erfindung ist eine vorteilhafte Weiterentwicklung des im Patent 710 79a geschützten Erfindungsgedankens und bezweckt die-Verbesserung der Regelung der Temperatur eines von einer solchen Heizanlage beheizten Raums unter dem E'_nfluß eines in Abhängigkeit von der Außentemperatur absatzweise arbeitenden Regelelements. Sie hat einen selbsttätig arbeitenden Temperaturregler für Heizungsanlagen für Räume großer Wärmeaufnahmefähigkeit zum Gegenstand, bei dem das Steuerglied des im Steuerstromkreis liegenden Außenthermostaten zusätzlich von einer Heizwicklung beeinflußt wird, und kennzeichnet sich dadurch, daß zur Steuerung des Heizungskessels bei Anordnung eines Transformators zum Speisen der Heizwicklung zusätzlich ein Raumthermometer vorgesehen ist, das bei einer unter dem Sollwert liegenden Raumtemperatur den Steuerstromkreis unterbricht, so daß der Außenthermostat unwirksam wird, bei der gewollten Raumtemperatur den Steuerstromkreis schließt, so daß der Außenthermostat regelnd wirken kann und beim Überschreiten der gewollten Raumtemperatur dem Transformator einen parallel zu den Kontakten des Außenthermostaten liegenden Widerstand vorschaltet, so daß die Ausschaltzeiten des Außenthermostaten verlängert werden. Dabei kann man mit Vorteil einen Außenthermostaten anordnen, der mechanisch mit e'ner auf die Wärmeerzeugung im Heizungskessel einwirkenden Steuereinrichtung verbunden ist.
  • Die Verwendung eines Raumthermometers in Verbindung mit einem Außenthermostaten hat neben dem Vorteil, daß stets nur mit einer Heizleistung geheizt wird, die gerade notwendig ist, also während des Regelvorgangs eine Heiz- und Abkühlkurve mit geringen Neigungen gegen die Waagerechte ergibt, den weiteren Vorteil, daß die Anstieggesch.windigkeit beim Inbetriebsetzen der Heizanlage bzw. bei Änderung der eingestellten Raumtemperatur den größtmöglichen, mit voller Heizleistung zu erzielenden Wert erreicht. Die geringen Temperaturänderungsgeschwindiglceiten während des Regelvorgangs ermöglichen besonders in der Übergangszeit eine bessere Regelung der Heizanlage.
  • Auf der Zeichnung sind schematisch zwei 4usführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht. Fig. i bezieht sich auf eine Anordnung, bei der der Außenthermostat auf den Schalter eines Ventilators einer Kohlenheizung einwirkt. Bei der Anordnung nach Fig. 2 steuert der Außenthermostat den Umschalter eines Elektromotors, der die Zugklappe eines Kohleofens bewegt.
  • An den Leiter i ist :der temperaturempfindliche Teil 12 eines Raumthermometers angeschlossen, der zwischen zwei Kontakten 13, 1.4 beweglich ist. Der Kontakt 13 ist über die Spule 15 eines H?lfsrelais mit dem Leiter 2 verbunden. Ein Transformator 16 ist :einerseits über einen Ausschalter 17 des Hilfrelais mit dem Leiter 2 verbunden und steht andrerseits über einen Widerstand 18 mit dem Kontakt 14 und über einen Heizwiderstand ig -und einen Wasserthermostaten 2o, der hier nur als Grenzschalter wirkt, mit dem Leiter i in Verbindung.
  • Der Heizwiderstand ig bildet einen Teil eines im Freien angebrachten Außenthermostaten üblichen Aufbaus, der einen temperaturempfindlichen Teil 21 und wie das Rautnthermo:meter 12 einen Einstellknopf aufweist. Beide Einstellknöpfe sind auf die `deiche Temperatur eingestellt.
  • `.'Der temperaturempfindliche Teil 2i des Außenthermostaten sitzt an einem Hebel 22. der in seinem Drehpunkt 23 mit dem Leiter i in Verbindung steht und einen Kontakt 24 aufweist, durch den er mit dem Transformator 16 bzw. dem Heizwiderstand ig verbunden -,werden kann. Der Arm 22 ist mechanisch durch eine Stange 25 mit dem Schalter 26 eines Ventilators -27 einer Kohlenheizung verbunden.
  • Steht das Raumthermometer mit seinem temperaturempfindlichen Teil 12 auf kalt, so macht dieser Teil mit 13 Kontakt, und die Spule 15 des Hilfsrelais wird erregt, so daß der Ausschalter 17 den Transformator 16 abschaltet und dieser keine Spannung erhält. Der Außenthermostat 21 kann sich demnach nicht erwärmen, da sein Heizwiderstand ig stromlos ist. Der Kontakt 2-. und der Schalter 26 sind geschlossen, so daß der Ventilator 27 in Betrieb und die Heizung voll eing@-schaltet ist. Ist die eingestellte Temperatur im Raum angenähert erreicht, dann geht der temperaturempfindliche Teil 12 des Raumthermometers in seine Mittelstellung. Dadurch wird die Spule 15 des Hilfsrelais spannungslos, und der Transformator 16 wird eingeschaltet, so daß der Heizwiderstand ig den Außenthermostaten 21 aufheizt, der dann beginnt absatzweise den Schalter 26 zu öffnen und zu schließen, so daß der Ventilator ?; wechselweise außer und in Betrieb gesetzt und dadurch die Leistung der Heizanlage geregelt wird.
  • Steigt die Raumtemperatur um wenig über den eingestellten Sollwert, dann kommt der temperaturempfindliche Teil 12 des Raumthermometers an den Kontakt 14. zu liegen und schaltet dadurch dem Transformator i(-) den Widerstand 18 vor. Der Außenthermostat schaltet nun zwar absatzweise weiter. aber sein Heizwiderstand ig erhält auch nach dem Öffnen des Kontakts 2.1. über den dem Transformator 16 vorgeschalteten Widerstand 18 eine verminderte Heizspannung, die bewirkt, äaß er erst nach viel längerer Zeit in die Einschaltstellung kippt, als wenn die Heizspannung nachdem üffnen-des Kontakts 24 verschwunden wäre. Das Verhältnis zwischen Aus- und Einschaltzeit wird demnach so verändert, daß d'e Heizung nicht verlöschen kann und die Absinkgeschwindigkeit der Raumtemperatur auch bei sehr tiefer Außentemperatur konstant bleibt.
  • Fig. 2 veranschaulicht die Abänderung der Anlage nach Fig. i, bei der der Schalter 26 als Umschalter eines Elektromotors 28 ausgebildet ist, der über einen Hebel 29 die Zugklappe 30 eines Kohleofens bewegt. Mit dem Hebel 29 ist mechanisch ein Momentschalter verbunden, der am Schluß der Einschaltzeit des Motors 28 zum Kippen kommt. In der rein schematischen Darstellung sind Hebel und Schalter als ein Stück dargestellt. Kippt der temperaturempfindliche Teilei des Außenthermostaten aus der gezeichneten Stellung, dann legt er den Schalter 26 um, so daß der Motor 28 Strom erhält und die Zugklappe 30 schließt. Am Ende dieser Schließbewegung wird der mit dem Hebel 29 verbundene Momentschalter umgelegt, so daß der Motor 28 wieder stromlos wird. Kippt der Außenthermostat wieder in die gezeichnete Stellung, dann legt oder Teil ei des Außenthermostaten den Schalter 26 wieder um, so daß der Motor 28 wieder Strom erhält. Der Motor beeinflußt nun aber die Zugklappe 30 in umgekehrter Richtung, so daß diese wieder geöffnet wird. Die wechselweise Bewegungsrichtung der Zugklappe 30 kann dadurch erzielt werden, daß der Hebel 2,9 keine pendelnde Bewegung, wie in Fig. 2 angenommen, ausführt, sondern eine Kurbel darstellt, deren Hochstand der Öffnungs- und deren Tiefstand der Schließlage der Klappe 30 entspricht. Der Außenthermostat kann zugleich als Schaltautomat zur unmittelbaren Steuerung von Lauf- und Triebwerken mit verhältnismäßig großen Leistungen benutzt werden.

Claims (2)

  1. l'ATENTANSPRLUCFIE: i. Selbsttätig arbeitender Temperaturregler für Heizungsanlagen für Räume großer Wärmeaufnahmefäh?gkeit nach Patent 710 792, bei dem das Steuerglied des im Steuerstromkreis liegenden Außenthermostaten zusätzlich von einer Heizwicklung beeinflußt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung :des Heizungskessels bei Anordnung eines Transformators (i6) zum Speisen der Heizwicklung (i9) zusätzlich ein Raumthermometer (i2) vorgesehen ist, das bei einer unter dem Sollwert liegenden Raumtemperatur den Steuerstromkreis unterbricht, so daß der Außenthermostat (2i) unwirksam wird, bei der gewollten Raumtemperatur den Steuerstromkreis schließt, so daß der Außenthermostat regelnd wirken kann, und beim Überschreiten der gewollten Raumtemperatur-dem Transformator einen parallel zu den Kontakten des Außenthermostaten (2i) liegenden Widerstand (i8) vorschaltet, so daß die Ausschaltzeiten des Außenthermostaten verlängert werden.
  2. 2. Temperaturregler nach Anspruch i, gekennzeichnet durch dieAnordnungeines Außenthermostaten, der mechanisch mit einer auf die Wärmeerzeugung im Heizungskessel einwirkenden Steuereinrichtung verbunden ist.
DEL91722A 1936-12-04 1936-12-29 Selbsttaetig arbeitender Temperaturregler fuer Heizungsanlagen fuer Raeume grosse Waermeaufnahmefaehigkeit Expired DE712119C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1064740B (de) * 1954-11-09 1959-09-03 Siemens Ag Mehrfachregelanordnung mit Sollwerteinsteller, der die Regelgroessen in nichtlinearem Funktionsverlauf zu aendern gestattet
DE1213587B (de) * 1960-05-12 1966-03-31 Satchwell Controls Ltd Selbsttaetige elektrische Regelungsvorrichtung fuer Sammelheizungsanlagen

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GB488139A (en) 1938-07-01
BE423874A (de) 1937-11-30
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