DE711986C - Einrichtung zum Kuppeln von Leitungen, insbesondere Rohrleitungen und elektrischen Kabeln, zwischen dem Wagenkasten und den Drehgestellen von Triebwagen - Google Patents

Einrichtung zum Kuppeln von Leitungen, insbesondere Rohrleitungen und elektrischen Kabeln, zwischen dem Wagenkasten und den Drehgestellen von Triebwagen

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Publication number
DE711986C
DE711986C DEL100427D DEL0100427D DE711986C DE 711986 C DE711986 C DE 711986C DE L100427 D DEL100427 D DE L100427D DE L0100427 D DEL0100427 D DE L0100427D DE 711986 C DE711986 C DE 711986C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
car body
lines
bogie
bogies
railcars
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Expired
Application number
DEL100427D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Martin Schopf
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Linke Hofmann Werke AG
Original Assignee
Linke Hofmann Werke AG
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T17/00Component parts, details, or accessories of power brake systems not covered by groups B60T8/00, B60T13/00 or B60T15/00, or presenting other characteristic features
    • B60T17/04Arrangements of piping, valves in the piping, e.g. cut-off valves, couplings or air hoses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Cable Arrangement Between Relatively Moving Parts (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Kuppeln von Leitungen, insbesondere Rohrleitungen und elektrischen Kabeln, zwischen dem Wagenkasten und den Drehgestellen von Triebwagen Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Kuppeln von Leitungen, insbesondere Rohrleitungen und elektrischen Kabeln, zwischen dem Wagenkasten und den Drehgestellen von Triebwagen.
  • Diese Leitungen sind erforderlich, um die im Drehgestell untergebrachten Apparate vom Wagenkasten aus überwachen, bedienen und steuern zu können. Die Kabel dienen zur Verbindung der Apparate im Drehgestell mit den Versorgungsleitungen im Wagenkasten oder auch mit Verbrauchsstellen oder sonstigen, dort befindlichen Teilen der Anlage. Bei den bekannten Ausführungen wird die Verbindung durch Muffen oder Klemmen hergestellt, was den Nachteil hat, daß das Aufsetzen oder Abheben des Wagenkastens von den Drehgestellen verzögert und erschwert wird.
  • Die Erfindung hat die Aufgabe, eine Kupplung zu schaffen, die das Aufsetzen oder Abheben des Wagenkastens vom Drehgestell erleichtert und trotzdem eine schnelle und zuverlässige Verbindung der zahlreichen Leitungen gewährleistet, ohne daß die gegenseitigen Bewegungen zwischen dem Wagenkasten und den Drehgestellen beeinträchtigt werden.
  • Nach der Erfindung wird die Aufgabe dadurch gelöst, daB die Leitungen am Wagenkasten und am. Drehgestell zu AnschluBstücken geführt sind, die nach Lage und Ausführung einander entsprechen. Hierdurch wird erreicht, daB beim Aufsetzen des Wagenkastens auf das Drehgestell die Kupplung zwischen den Leitungen und Kabeln selbsttätig erfolgt.
  • Selbsttätige Leitungskupplungen zum Kuppeln der von einem Wagen zum anderen führenden Leitungen sind zwar, insbesondere im Zusammenhang mit selbsttätigen Fahrzeugkupplungen, bekannt, ohne daß hier die besondere Ausgestaltung nach der Erfindung Anwendung gefunden hat. Dies ist einmal darauf zurückzuführen, daß zwischen den Kuppelköpfen der selbsttätigen Fahrzeugkupplungen zweier Fahrzeuge keine Drehbewegungen auftreten, während zwischen dem Wagenkasten und den Drehgestellen, insbesondere beim Durchfahren enger Kurven und Weichen, erhebliche Drehbewegungen auftreten. Außerdem ist für die Ausgestaltung der zu kuppelnden Teile zwischen zwei Fahrzeugen genügend Raum vorhanden, so daß verhältnismäßig lange Schlauchleitungen ohne die Gefahr einer Störung untergebracht werden können.
  • Demgegenüber sind bei der vorliegenden Erfindung für das Kuppeln die Raumverhältnisse zwischen dem Wagenkasten und dem Drehgestell sehr eng, so daß dem Erfinder die Aufgabe gestellt war, mit ganz kurzen freiliegenden Schlauch- oder Rohranschlußstücken auszukommen; besonders im Hinblick auf die Gefahr von Undichtheiten einerseits und der Forderung nach ausreichender Beweglichkeit andererseits traten Schwierigkeiten auf, die erst durch die Kupplungseinrichtung nach der Erfindung behoben werden konnten.
  • Erfindungsgemäß sind die Enden der vom `'Wagenkasten zum Drehgestell führenden Leitungen sowohl am Wagenkasten als auch am Drehgestell in je einem Anschlußstück zusammengefaßt,welches die Kupplung bildet, die zur Herstellung der Verbindung der Leitung dient. Da die Drehgestelle gegenüber dem `'Wagenkasten Schwenkbewegungen ausführen, sind die Anschlußstücke an einer Stelle vorgesehen, an der diese Bewegungen verhältnismäßig gering sind.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung sind die Anschlußstücke am Hauptquerträger des Wagenkastens bzw. am Drehpfannenträger des Drehgestelles konzentrisch zu den Drehlagerteilen angeordnet. Hierbei ist das obere Anschlußstück fest am Wagenkastenfund, das untere Anschlußstück in bestimmten, den möglichen Drehgestellausschlägen entsprechenden Grenzen um das Drehlagerunterteil drehbar am Drehpfannenträger des Drehgestells angeordnet.
  • Es empfiehlt sich, in die Leitungen an den Anschlußstücken in an sich bekannter Weise Abschaltvorrichtungen einzubauen, durch welche die Leitungen beim Abheben des Wagenkastens von den Drehgestellen selbsttätig abgeschaltet werden.
  • In den Abb. i und 2 ist die Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die Drehschemelpartie eines Triebwagens im Querschnitt und Abb. 2 die Draufsicht auf das Drehlagerunterteil und das untere Leitungsanschlußstück. Der den Wagenkasten tragende Drehschemelträger a ist zwischen den beiden seitlichen Langträgern b angeordnet und stützt sich mit dem Drehlageroberteil c auf das Drehlagerunterteil d ab, welches auf der Wiege bzw. dem Drehpfannenträger e angeordnet ist. Zur seitlichen Abstützung sind die beiden seitlichen Gleitstückoberteile f und die Gleitstückunterteile g vorgesehen. Zu beiden Seiten des Drehpfannenträgers e sind die Drehgestell-Längsträger ha im Querschnitt eingezeichnet.
  • Konzentrisch zum Drehlageroberteil c ist am Träger a das obere Anschlußstück i der Leitungskupplung fest angeordnet. Das untere Anschlußstück k dieser Kupplung ruht konzentrisch zum Drehlagerunterteil d auf deren größerer Grundplatte L, welche auf dem Drehpfannenträger e des Drehgestelles befestigt ist.
  • Die vorn Wagenkasten zum Drehgestell führenden Luftleitungen in und die elektrischen Leitungen n sind zum oberen Anschlußstück i geführt, wo sie in Stutzen o und Kontakten p enden. Entsprechende Gegenstutzen o und Gegenkontakte p sind am unteren Anschlußstück k angeordnet. Von diesen führen die Luftleitungen q und die elektrischen Kabel r zu den im Drehgestell angeordneten Apparaten. Es ist erforderlich, die Leitungen q und r zwischen dem unteren Anschlußstück k und dem Drehpfannenträger e bzw. dem Drehgestellrahmen mit Rücksicht auf die Schwenkbewegungen des unteren Anschlußstückes k und die Federung des Drehpfannenträgers e gegenüber dem Drehgestellrahmen nachgiebig auszuführen.
  • Die im oberen und unteren Anschlußstück i, k angeordneten Stutzen o und Kontakte P werden im einzelnen in bekannter Weise mit den erforderlichen Dichtungen und zweckmäßig mit Abschaltvorrichtungen versehen, so daß die Leitungen, bei denen dies erforderlich erscheint, beim Abheben des Wagenkastens von den Drehgestellen selbsttätig abgesperrt werden.
  • Am oberen Anschlußstück i sind kegelige Zapfen s angebracht, welche beim Eintreten in die Gegenbohrung t das untere Anschlußstück k in die für eine einwandfreie Kupplung der Leitungen erforderliche Lage bringen.
  • Ferner sind an der Grundplatte l besondere Anschläge u vorgesehen, welche dafür sorgen, daß das drehbare Anschlußstück k nicht unzulässig aus seiner Mittellage herausschwenken kann. Außerdem ist am Drehlagerunterteil d ein Flansch v angeordnet, welcher das untere Anschlußstück k gegen unbeabsichtigtes Abheben sichert.

Claims (1)

  1. iATEXTANSPRÜCHE: , i. Einrichtung zum Kuppeln von Leitungen, insbesondere Rohrleitungen und elektrischen Kabeln, zwischen dem Wagenkasten und den Drehgestellen von Triebwagen, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks selbsttätigen Kuppelns die Leitungen (m, n) am Wagenkasten und die Leitungen (q, y) am Drehgestell zu nach Lage und Ausführung einander entsprechenden Anschlußstücken (i, k) geführt sind. ä. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußstücke (i und k) am Hauptquerträger (a) des Wagenkastens bzw. am Drehpfannenträger (e) des Drehgestelles konzentrisch zu den. Drehlagerteilen (c, d) angeordnet sind. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet daß das obere Anschlußstück (i) fest am Wagenkasten und das untere Anschlußstück (k) in bestimmten, den möglichen Drehgestellausschlägen entsprechenden Grenzen um das Drehlagerunterteil (d) drehbar im Drehpfannenträger (e) angeordnet ist.
DEL100427D 1940-03-22 1940-03-22 Einrichtung zum Kuppeln von Leitungen, insbesondere Rohrleitungen und elektrischen Kabeln, zwischen dem Wagenkasten und den Drehgestellen von Triebwagen Expired DE711986C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1398236A1 (de) * 2002-09-13 2004-03-17 Haldex Brake Products GmbH Vorrichtung zum Verbinden zweier einander zugekehrter Flansche von Bauteilen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP1398236A1 (de) * 2002-09-13 2004-03-17 Haldex Brake Products GmbH Vorrichtung zum Verbinden zweier einander zugekehrter Flansche von Bauteilen

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