DE711346C - Geraet zur Modulation von Lichtstrahlen - Google Patents

Geraet zur Modulation von Lichtstrahlen

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DE711346C
DE711346C DES125769D DES0125769D DE711346C DE 711346 C DE711346 C DE 711346C DE S125769 D DES125769 D DE S125769D DE S0125769 D DES0125769 D DE S0125769D DE 711346 C DE711346 C DE 711346C
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DE
Germany
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modulation
ribbon
damping
organ
magnet system
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Expired
Application number
DES125769D
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English (en)
Inventor
Walter Plagwitz
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Siemens APP und Maschinen GmbH
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Siemens APP und Maschinen GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B10/00Transmission systems employing electromagnetic waves other than radio-waves, e.g. infrared, visible or ultraviolet light, or employing corpuscular radiation, e.g. quantum communication
    • H04B10/50Transmitters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Optical Recording Or Reproduction (AREA)

Description

  • Gerät zur Modulation von Lichtstrahlen Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung an Geräten zur Modulation von Lichtstrahlen, wie sie insbesondere Verwendung finden für die Zwecke der Sprach- oder Signalübermittlung. Bei derartigen Geräten, bei denen,die Modulation z. B. durch Sprache oder Signale erfolgt, wird eine streifenförmige Blende in einem zwei Parabolspiegeln gemeinsamen Brennpunkt durch eine Membran entsprechend .den Stromschwankungen bewegt. Diese Blende wird durch ein Bändchen gebildet, statt dessen kann aber auch eine die Blende bildende oder tragende Saite vorgesehen sein.
  • Es ist nun bekannt, bei derartigen Modulationsgeräten nicht nur die Spannung, sondern auch die Lage des Modulationsorgans durch von außen einstellbare Organe, z. B. Schrauben, Hebel o. dgl., zu bestimmen. Es besteht aber hierbei der Nachteil, ,daß die einmal eingestellte Resonanzlage des Bändchens, auf die es bei der Modulation wesentlich ankommt, infolge .der Verschiebung oder Lageänderung nicht erhalten bleibt.
  • Erfindungsgemäß wird dieser Nachteil bei derartigen Modulationsgeräten dadurch beseitigt, daß als Einstellvorrichtung ein Anker, Hebel o. dgl. Verwendung findet, dessen Drehpunkt auf einer sich längs des Modulationsorgans erstreckenden Symmetrielinie des Magnetsystems liegt und an dem -das eine Ende des Modulationsorgans befestigt ist.
  • Der Vorteil der neuen Einrichtung besteht darin, daß nach Einstellung einer gewünschten Resonanzlage diese auch bei der Einstellung des Modulationsorgans in bezug auf die Durchtrittsöffnung für die Lichtstrahlen erhalten bleibt.
  • Um im Resonanzfalle zu große Schwängungen des als -2%Iodulationsorgan dienenden Bändchens zu vermeiden, wird in an sich bekannter Weise bei einer weiteren Ausgestaltungsform der Erfindung für das Modulationsorgan eine Dämpfung vorgesehen. ; Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeb4.xt sich aus der Beschreibung der in der Zeie nung dargestellten Ausführungsbeispiele. Eszeigt: Fig. i einen Teil eines Magnetsystems von außen, Fig. 2 denselben Teil von innen, Fig.3 den zugehörigen zweiten Teil des Magnetsystems, Fig..1 einen Schnitt durch das zusammengesetzte Magnetsystem, Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie a-a der Fig. 2 in Pfeilrichtung gesehen, Fit-'- 6 eine andere Ausführung .des der Fig.3 entsprechenden Magnetsystems in Ansicht, Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie b-b der Fig. 6 in Pfeilrichtung gesehen, Fig. 8 die Ruhelage des Bändchens, :das als :\-Io,dulat.ionsorgan dient, Fig. 9 einen Teil der Fig. 2 in vergrößertem Maßstab mit einer Dämpfung des Bändchens, Fig. io einen Schnitt nach der Linie c-c der Fig. 9 in Pfeilrichtung gesehen, Fig. ii eine zweite Art der Dämpfung des Bändchens, Fig. 12 eine weitere Art der Dämpfung des Bändchens, Fig. 13 den schematischen Einbau des Modulators in ein Lichtsprechgerät.
  • Die beiden Teile i und 2, deren konstruktive Gestaltung aus der Fig..I ersichtlich ist, bilden zusammen ein llagnetsysteni,welches die Polschuhe 3, q. bzw. 5, 6 besitzt, zwischen denen ein konstantes magnetisches Feld vorhanden ist. Zu diesem Zwecke können die Teile i und 2 als Dauermagnete ausgebildet sein. Zwischen den Polschuhen 3 bis 6 schwingt ein bändchenförmiges Modulationsorgan 7, welches aus einem nichtmagnetischen N-iaterial (Silber, Aluminium o. dgl.) besteht. Das eine Ende dieses Bändchens ist fest mit .ei:iem Anker 8 verbunden, der um einen Drehpi.nlzt 9 beweglich ist, der auf einer sich längs des Bändchens erstreckenden Symmetrielinie des Magnetsystems liegt. Der! Anker 8, an dessen Stelle aber auch ein Hebel oder ein Justierliebel treten kann, muß beweglich sein, um das Bändchen 7 richtig einstellen zu können. Zu diesem Zweck ist eine besondere Einstellschraube io vorgesehen, bei deren Drehung in der einen Richtung der Anker 8 gegen die Wirkung einer z.xvischen ihm und dem Polschuh .l. vorgesehenen Feder i i verst; llt wird. Bei einer Drehung,der Schraube io in der anderen Richtung wird der Anker 8 von der Feder i i in entgegengesetzter Richtung bewegt.
  • Das andere Ende des Bändchens 7 äst über #e.inen aus Isoliermaterial best°henden Bolzen Nt#';z _geführt und mit dein Ende einer Spiral-;'@°;eler 13 verbunden. Die Spannung dieser ':3@'e@er untl damit auch die Spannung des Bändchens 7 kann von außen dadurch verändert «-erden, daß das innere Ende der Spiralfeder mit einem Schraubenbolzen 1q. verbunden ist. Durch Änderung der Federspannung kann jede gewünschte Resonanzlage des Bändchens eingestellt werden.
  • 2v-Iit 15 und 16 sind die die gegebenenfalls verstärkten Mikrofonströme zuführenden Zuleitungen bezeichnet. Die "Zuleitung 15 ist finit der vom Teil i isolierten Feder 13 verbunden, die Zuleitung 16 dagegen unmittelbar mit dem Teil i des Magnetsystems. An Stelle eines permanenten Magnetsystems kann natürlich auch ein El-ektromagnetsystem verwendet werden. Bei letzterem ist in dem Teil 2 noch eine Wicklung 17 untergebracht, deren Zuleitung mit 18 bezeichnet ist. Der Zusammenbau niit dein Teil i erfolgt dann in der gleichen Weise, wie es aus der Fig. q. ersichtlich ist.
  • Das Magnetsystem 1, 2 wird nun so angeordnet, daß das Bändchen 7 in einer Ebene zu stehen kommt, in der die Strahlungsquelle abgebildet wird. Es entsteht -zwar kein scharfer Brennpunkt der Strahlenquelle, der Durchmesser des Zerstreuungskreises kann aber mit einer heute zur Anwendung kommenden Optik bereits kleiner gehalten werden als 0,2 mm. Ein derartiger Zerstreuungskreis ist in der Fig. 8 mit i9 bezeichnet. Das Bändchen 7 muß nun so eingestellt «-erden, daß es im Ruhezustand den Zerstreuungskreis gerade halbiert: dies geschieht durch die Schraube i o, ohne daß die Resonanzlage verändert wird. Diese Stellung des Bändchens 7 ist in Fig. 8 voll ausgezeichnet, während die gestrichelten Linien die beiden Grenzlagen des Ausschlages angeben. Es ist ratsam, die Breite des Bändchens 7 etwas größer zu wählen, als der Durchmesser des Zerstreuungskreises i9 beträgt. Unter der obigen Voraussetzung für die Größe des Zerstreuungskreises kann das 1 Bändchen z. B. eine Breite von o,3 min besitzen, während seine Dicke nur einige « zii betragen braucht.
  • Damit das Bändchen 7 nicht zu große Ausschwingungen, die eine Änderung der l-"eso- i nanzlage bewirken, machen kann, ist eine Dämpfung vorgesehen. Zu diesem Zwecke wird zwischen die Polschuhe 3 und 5 bzw. .4 und 6 je ein Tropfen Glyzerin, der in den Fig. 9 und 1o mit 2o angedeutet ist, gebracht. i Auf den Polschuhen 3 und q. sind ferner kleine, z. B. aus Preßinaterial bestehende Gehäu;.e 21 angebracht; die den Glyzerihtropfen weitgehend umschließen und so verhindern, daß er an eine nicht gewünschte Stelle gelangt.
  • Eine andere Art der Dämpfung ,des Bändchens 7 besteht darin, das ganze Innere der zusammengesetzten Teile i und 2 mit einer Flüssigkeit auszufüllen. Zu diesem Zwecke sind in Fig. ii dünne Glas- o. dgl. Scheiben22 in die konisch-ausgesparten Teile i und 2,des Magnetsystems eingesetzt, die den Innenraum 23 nach außen völlig abschließen. Bei der Wahl des Scheibenmaterials muß darauf Rücksicht genommen werden, daß es für die betreffende Strahlung, z. B. Ultrarotstrahlung, gut durchlässig ist. Als Dämpfungsflüssigkeit eignet sich eine Flüssigkeit, z. B. Toluol, Tetrachlorkohlenstofl; o..dgl., die neben einem niedrigen Gefrierpunkt eine gute Ultrarotdurchlässigkeit besitzt.
  • Bei der in der Fig. 12 .dargestellten Dämpfurig des Bändchens 7 sind in dem Teil i eine Anzahl Stifte 2.4 befestigt, -die z. B. aus Messing bestehen können. Zwischen je zwei gegenüberstehenden Stiften werden dünne Guminifäden 25 gespannt, die durch Ausziehen einer flüssigen Gummilösung hergestellt werden können. Diese Gummifäden werden auf das Bändchen aufgeleimt und können in ihrer Stärke durch mehrfa--li°s Bestreichen leicht geändert werden. Die Fäden 25 besitzen eine große Elastizität und können zur Abstimmung des Frequenzganges des Bändchens 7 mit herangezogen werden. Das Mitschwingen der Gunmmifäden bringt, wie Messungen ergeben haben, eine Änderung des Frequenzganges in der Form mit sich, daß an gewissen, durch die Abmessungen der Fäden festlegbaren Stellen mehr oder weniger große Resonanzspitzen auftreten. Die Zahl der Gummifäden zwischen jedem Polschuhpaar kann gleich oder verschieden gewählt werden. Bei der Anbringung der Fäden muß nur darauf geachtet werden, daß keine Verspannung des Bändchens stattfindet. Durch Überstreuen der Fäden mit einem geeigneten Material, z. B. Talkute, kann das Kleben auf ihrer freien Länge verhindert werden.
  • In den bisherigen Figuren ist immer die Rede gewesen von einem zweiteiligen Magnetsvstem. Es ist klar, daß die dargestellten Formen nicht erschöpfend sind und daß auch andere Formen zur Verwirklichung des Erfindungsgedankens geeignet sind, sofern sie nur ein freies Schwingen des Bändchens bzw. der Schleife, die natürlich in allen Figuren an - die Stelle des dargestellten Bändchens treten kann, gewährleisten.
  • Mit dem Gerät ist auch eine gleichzeitige Signalgebung von zwei oder mehr Zeichen, z-B. Telepho-nie und Telegraphie, möglich. Voraussetzung hierfür ist einmal,- daß sich die Frequenzgebiete .der einzelnen Zeichen nicht überdecken, und weiterhin, daß im Modulator zwei oder mehrere elektrisch getrennte, erfindungsgemäß ausgebildete Bändchen so angeordnet sind, daß sie sich beim Schwingen gegenseitig nicht überdecken. Werden z. B. vier getrennte Bändchen vorgesehen, so können vier verschiedene Zeichen gleichzeitig moduliert werden. Empfangsseitig werden die Zeichen verschiedener Frequenz von einer gemeinsamen Zelle aufgenommen und ini Verstärker durch Siebeinrichtungen elektrisch getrennt.
  • Nach der obigen Beschreibung beruht die Wirkungsweise eines Modulationsgerätes darauf, daß die Schleife bzw. das Bändchen vom NIodulationsstrom durchflossen wird und in einem konstanten Magnetfeld schwingt. Eine ähnliche Wirkung läßt sich an sich auch erreichen, wenn eine Schleife bzw. das Bändchen von einem konstanten Strom durchflossen und cias Magnetfeld in seiner Stärke moduliert wird. Auch in diesem Falle würfle die neue Ausführung ihre Vorteile behalten, nur müßte dann ausschließlich ein Elektromagnetsystem Verwendung finden.
  • Der Einbau des erfindungsgemäß ausgestalteten Modulations@gerätes in den Strahlengang einer Lichtquelle ist in der Fig. 13 schematisch angedeutet. Das aus den Teilen i und 2 bestehende Gerät ist an einem Punkte angeordnet, in dem die Abbildung .der nicht initge.zeichneten Strahlenquelle erfolgt. Die ankommenden Strahlen treten durch. die Öffnung 37, in welcher sie mittels des Bändchens 7 oder der Schleife 27 moduliert werden, und gelangen auf ein Hilfsspiegelsystem 38. Dieses Hilfsspiegelsystem 38 reflektiert di-e Lichtstrahlen auf ein nicht mitgezeichnetes Hauptspiegelsystem, von dem dann parallele Strahlen zu dem Empfänger ausgesandt werden. Um sichtbares Licht völlig auszuschließen, kann vor dem Teil i noch ein entsprechendes Filter, z. B. ein Ultrarotfilter, vorgesehen werden, welches einfach auf den Ansatz 39,des Teiles i aufgeschoben bzw. vor diesen Ansatz vorgeschoben wird.

Claims (1)

  1. PATENT ANSPRÜCHIS: i. Gerät zur Modulation von Lichtstrahlen, z. B. mit Sprache, mittels eine eine Blende bildenden oder tragenden, stromdurchflossenen, mit einem Magnetfeld schwingenden und in seiner Spannung einstellbaren schleifen- oder bändchenförmigen Modulationsorgans, dessen Lage in bezug auf die Durchtrittsäffnung für .die Lichtstrahlen durch eine von außen zu betätigende Einstellvorrichtung festgelegt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß als Einstellvorrichtung ein Anker, Hebel o.,dgl. Verwendung findet, dessen Drehpunkt auf einer sich längs des Modulationsorgans erstreckenden Symmetrielinie des Magnetsystems liegt und an dem das eine Ende des Modulationsorgans befestigt ist. a. Gerät nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Dämpfung für das Modulationsorgan. 3. Gerät nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfung durch zwischen -die Polschuhe eingebrachte, das Modulationsorgan umhüllende Glyzerintropfen o. dgl erfolgt, die ihrerseits weitgehend von einem Gehäuse umgeben sind. q.. Gerät nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfung durch eine Flüssigkeit von niedrigem Gefrierpunkt erfolgt, die den durch Glas- o. dgl. Blättchen nach außen völlig abgeschlossenen Innenraum des Magnetsystems ausfüllt. 5. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfung durch aus flüssigem Gummi hergestellte Fäden erfolgt, die zu beiden Seiten der Polschuhe an Bolzen befestigt sind und an die das Modulationsorg-an angeklebt ;st. 6. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch die Anordnung zweier oder mehrerer elektrisch getrennter Bändchen, die sich beim Schwingen gegenseitig nicht überdecken, zur gleichzeitigen Signalgebung von zwei oder mehreren Zeichen verschiedener Frequenz.
DES125769D 1937-01-22 1937-01-22 Geraet zur Modulation von Lichtstrahlen Expired DE711346C (de)

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