DE7112434U - Hahn mit Mischbatterie - Google Patents
Hahn mit MischbatterieInfo
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- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 29
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 4
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims description 2
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Description
Patentanwälte . , ' · ·
V-,1.': ' 3Γ.,,, ' ■'■.·' Anwaltsakte: 7516
8 Münchenl3, BisabothstraBo34
Roberto Gambarini Brescia / Italien
'Hahn mit Mischbatterie"
Die Neuerung betrifft einen Hahn mit einer Mischbatterie für zwei verschiedene Flüssigkeiten, insbesondere für
kaltes und warmes Wasser.
Aufgabe der Neuerung ist die Schaffung eines Hahns mit einer Mischbatterie sehr einfacher Konstruktion und daher
von wirtschaftlichem Vorteil gegenüber den bisher bekannten Mischhahntypen, bei welchen das Mischen der Flüssigkeiten
mittels axial verschiebbarer oder auch drehbarer Wählemente erfolgt.
Weiter liegt der Neuerung die Aufgabe zugrunde, einen
Hahn mit Mischbatterie zu schaffen, bei welchem die Mischung von kaltem und warmen Wasser direkt in dessen gescüossenem
Gehäuse erfolgt und dennoch die Möglichkeit cer alleinigen Abgabe von kaltem oder warmen Wasser verbleibt,
da die Eintrittskanäle für das jeweilige Wasser voneinander unabhängig und getrennt sind.
Zur Lösung dieser Aufgaben sieht die Neuerung einen Hahn
mit einem hohle, an seinen Enden geschlossenen Gehäuse vor, in welchem zwei zylindrische, koaxiale Kammern aus-
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gebildet sind, mit welchen jeweils ein radialer Eintrittskanal für das Kalt- bzw. Warmwasser in Verbindung steht,
sowie eine dritte Kammer größeren Durchmessers zwischen
der ersten und zweiten Kammer, welche mit einem radialen Austrittskanal zur Abgabe von kaltem, warmen oder gemischten
Wasser aus dem Hahn in Verbindung steht. Ferner weist der neuerungsgemäße Hahn eine Anordnung dreier koaxialer
Kolben auf, welche im Abstand voneinander ein einstückiges, axial verschiebbares Element ergeben, wobei die ersten
beiden Kolben mit der ersten Kammer zur Regulierung und/ oder Unterbrechung des durch den entsprechenden Eintrittekanal
abgegebenen Kaltwassers zusammenwirken, während der dritte Kolben der zweiten Kammer zur Regulierung und/oder
Unterbrechung der durch den entsprechendenEintrittskanal
abgegebenen Menge Warmwasser zugeordnet ist. Ferner ist eine Vorrichtung zur allmählichen axialen Verschiebung
des Kolbenelements vorgesehen, welche z.B. aus einer Zahnstangen- Rit ζ el-Verhärtung besteht, wobei letzteres mit einem
Handrad in Eingriff steht.
Im folgenden wird die Neuerung anhand der in den beiliegenden schematischen Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher beschrieben:
In den Zeichnungen zeigt:
Fig. 1 und 2 einen Längsschnitt durch eine bevorzugte Ausführungsform eines neuerungsgemäßen
Hahns in geschlossener bzw. geöffneter Stellung;
Fig. 3 einen Längsschnitt durch einen neuerungsgemäßen Hahn mit abgewandelt ausgebildeten
Betatigungsmitteln.
Der neuerungsgemäße Hahn weist einen Hohlkörper bzw. Ein Ge-
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häuse 1 auf, dessen Enden mittels Endstopfen 2,2' verschlossen
sind. In dem Gehäuse sind zwei zylindrische Kammern 3 »4
koaxial ausgebildet, zwischen welchen eine dritte Kasser 5
größeren Durchmessers als die beiden vorgenannten angeordnet ist.
Mit der ersten Kammer 3 steht ein radialer Eintrittskanal 6 in Verbindung, welcher einen Anschluß zur Verbindung mit der
Kaltwasserzufiihrleitung aufweist; mit der zweiten Kammer 4
steht ein radialer Eintrittskanal 7 in Verbindung, welcher
einen Anschluß JBr die Warmwasserzuführleitung aufweist, während die mittlere Kammer 5 des Gehäuses mit einem Austrittskanal 8 für die Abgabe von kaltem oder warmen oder gemischten
Wasser aus dem Hahn in Verbindung stilt.
In die Kammern des Gehäuses 1 erstreckt sich ein axial verschiebbares
Element, welches aus drei koaxialen Kolben 9,10
und 11 besteht, die durch dazwischen angeordnete Verbindungsstangen 12,12 im Abstand voneinander gehalten werden. Der
mittlere Kolben 10 ist gegenüber den anderen Kolben rerhältnismäßig kurz und wirkt mit einem eine dichtung 14 aufweisenden
Bund 13 zusammen, welcher im Gehäuse 1 zwischen der mittleren
Kammer 5 und dem Kaltwassereintrittskanal 6 in der Kammer 3 vorgesehen ist. DerKolben 9 seinerseits arbeitet in
der Kammer 3 und wirkt mit dem Eintrittskanal 6 zusammen, um die abgegebene Menge Kaltwasser zu regulieren und allein
oder gemeinsam mit dem mittleren Kolben 10 völlig zu unterbrechen. Der Kolben 11 arbeitet in der Kammer 4 und wirkt
mit dem Warmwassereintrittskanal 7 zusammen, um dessen öffnen und Schließen zu steuern und entsprechend die Abgabemenge
des warnen Wassers zu regulieren. Sowohl auf dem Kolben 9 als auch auf dem Kolben 11 und in der Kammer 4 sind
ringförmige Dichtungen 15,16 vorgesehen, welche ein unerwünschtes Eindringen von Wasser in das Hahngehäuse verhindern.
Bei der in Pig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform ist
zur axialen Verschiebunp des Elements mit den drei Kolben Q.10. 11 eine mit dem Kolben 11 verbundene, längs geführte
Zahnstangenwelle 18 vorgesehen» in welche ein Ritzel 19 eingreift, welches radial im Gehäuse 1 angeordnet und befestigt
ist und durch ein am Schaft des Ritzels befestigtes Handrad bzw. einen entsprechenden Betätigungsknauf 20
drehbar ist.
Bei der in Fig. 3dargestellten abgewandelten Ausführungsform weist das Element mit den drei Kolben einen hinteren
Gewindeschaft 21 auf, welcher mit dem lolben 11 verbunden ist und mit einer Gewindebuchse oder Drehschnecke 22 zusammenwirkt,
welche im Gehäuse 1 geführt angeordnet und am Schaft eines Ritzels 23 befestigt ist, welches mit einem
anderen Zahnritzel verbunden ist, welches planetenartig in einen Zahnrkanz 24- eingreift, der in einem Handrad bzw.
einem gegenüber dem Kranz und dem Gehäuse 1 drehbaren Betätigungsknauf 25 angeordnet ist.
An dem der Betätigungsvorrichtung entgegengesetzten Ende ist am Kolben9 ein axialer Schaft mit einem Vielkant 2b vorgesehen,
welcher in einem entsprechende Sitz 27 eines im Hahngehäuse sitzenden Verschlußstopfens 28 geführt wird,
wobei die Verbindung dieses Schaftes mit diesem Sitz ein Verdrehen des dreikolbigen Elements während seiner axialen
Verschiebungen verhindern soll.
Bei beiden Ausführungsl 'imen wird die axiale Verschiebung
des Elements mit den dr> i Kolben 9,10,11 durch Betätigung des Knaufes 20 bzw. 25 bestimmt und die Wasserführungen im
Hahn dadurch geöffnet und/oder geschlossen.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, entfernt sich bei Ver-
Schiebung des dreikolbigen Elements nach rechts der mittlere
Kolben 10 von der zugehörigen Dichtung 13, so daß das durch den Kanal 6 in die Kammer 3 eintretende Kaltwasser
in die mittlere Kammer eindringen kann und von dort durch den entsprechenden Kanal 8 nach außen.
Setzt man diese axiale Bewegung nach rechts fort, so schließt der Kolben 9 allmählich den Eintrittskanal 6 für
das Kaltwasser, während der Kolben 11 allmählich den Eintrittskanal 7 für das Warmwasser freigibt, bis dann der
Kanal 6 vollständig geschlossen und der Eintrittskanal 7 für das Warmwasser (Fig. 2) völlig geöffnet ist, so daß
nur warmes Wasser abgegeben wird.
Zwischen den Endstellungen des dreikolbigen Elements (Fig. 1 und 2) sind auch Zwischen-stellungen möglich,
um so eine Mischung von kaltem und warmen Wasser in der jeweils gewünschten Menge zu erhalten.
PaientanwSHä
Dip!.-!r" E. Eder Dipl.-Ιηα I. - -:-.i3schke
8 München 13, E^oiscthstraBe 34
Claims (5)
1. Hahn mit Mischbatterie, gekennzeichnet durch ein hohles,
an seinen Enden geschlossenes Gehäuse (1), in welchem zwei zylindrische, koaxiale Kammern (3»4·) ausgebildet
sind, mit welchen jeweils ein radialer Eintrittskanal (6, 7) für das kalte bzw. wärme Wasser in Verbindung
steht, sowie eine dritte Kammer (5) größeren Durchmessers zwischen der ersten und zweiten Kammer, welche
mit einem radialen Austrittskanal (8) zur Abgabe von kaltem, wsrrtnen oder gemischten Wasser aus dem Hahn in
Verbindung steht, durch drei koaxiale Kolben (9»10»11)>
welche im Abstand voneinander angeordnet ein einstückiges, axial verschiebbares Element er^-jen, wobei die
ersten beiden Kolben mit der erstenKammer zur Regulierung und/oder Unterbrechung des durch den entsprechenden
radialen Eintrittskanal abgegebenen kalten Wassers zusammenwirken, während der dritte Kolben der zweiten Kammer
zur Regulierung und/oder Unterbrechung des durch den
entsprechenden Eintrittskanal abgegebenen warmen "assers
zugeordnet ist, und durch eine Vorrichtung zur allmählichen axialen Verschiebung des Elements mit den drei
Kolben in die eine oder andere Richtung.
2. Hahn nach Anspruch 1, dadurch kennzeichnet, daß der
mittlere Kolben (10) des dreikolbigen Elements kurzer ist als die beiden anderen Kolben und mit einem Bund (13)
des Hahnp-ehäuses zusammenwirkt, wobei sich eine ring-
/2
förmige Dichtung zwischen der littleren Kammer (5)
dem Kaltwassereinfcrittskanal ergibt.
3. Hahn nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die beiden seitlichen Kolben (9,11) und/oder die Kammern des Gehäuses mit ringßrmisren Dichtungen ausgestattet
sind.
4. Hahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem die drei Kolben (9,10,11) aufweisenden Element eine
im Hahngehäuse geehrte Zahnstange verbunden ist, in welche
ein radial im Gehäuse angeordnetes und durch einen Betätigungsknauf drehbares Ritzel eingreifbar ist.
5. Hahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
die drei Kolben aufweisende Element einen Gewindeschaft aufweist, mit welchem eine ein inneres Schneckengewinde
aufweisende und durch einen Betätigungsknauf drehbare Buchse eingreifbar ist.
Patentan
Dip!.-!ng E Dip!.-!ng. K.
8 München 13,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7112434U true DE7112434U (de) | 1971-06-24 |
Family
ID=1266330
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7112434U Expired DE7112434U (de) | Hahn mit Mischbatterie |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7112434U (de) |
-
0
- DE DE7112434U patent/DE7112434U/de not_active Expired
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