DE71087C - Sperrhebel mit am sperrenden Ende eingeschalteter Rolle - Google Patents
Sperrhebel mit am sperrenden Ende eingeschalteter RolleInfo
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- DE71087C DE71087C DENDAT71087D DE71087DA DE71087C DE 71087 C DE71087 C DE 71087C DE NDAT71087 D DENDAT71087 D DE NDAT71087D DE 71087D A DE71087D A DE 71087DA DE 71087 C DE71087 C DE 71087C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B1/00—Devices for securing together, or preventing relative movement between, constructional elements or machine parts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Arrangement Or Mounting Of Control Devices For Change-Speed Gearing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE -47: Maschinenelemente. ίί/ϊ
Es kommt in der mechanischen Technik häufig vor, eine zu irgend welchen Vorrichtungen
aufgespeicherte potentielle Energie — gespannte Feder, Gewichte u. dergl. — mit
Hülfe der verhältnifsmäfsig schwachen elektromotorischen Kraft einer galvanischen Säule in
actuelle Energie umzuwandeln.
Zu diesem Zwecke wird in der Regel ein System von Hebeln angewendet, deren Combination
der aufgespeicherten Energie einerseits und der zur Verfügung stehenden elektromotorischen
Kraft andererseits angepafst wird. Ist die aufgespeicherte Energie in Bezug auf die elektromotorische Kraft grofs, so wird
eine mehrfache Uebersetzung angewendet, um die Auslösung zu ermöglichen. Abgesehen
von den constructiven Complicationen solcher Einrichtungen treten während des Betriebes
leicht Störungen ein, die zur Folge haben, dafs die Zuverlässigkeit der Einrichtung bedeutend
herabgemindert wird. Es ist aber von Wichtigkeit, dafs. diese Art von Einrichtungen
mit gröfster Zuverlässigkeit functioniren, ganz besonders da, wo dieselben zur Unfallverhütung
in Anwendung kommen.
Ist Q., Fig. i, die auf den einen Hebelarm
von der Länge / wirkende Kraft, q dagegen die auf den anderen Hebelarm von der
Länge L wirkende Kraft, so herrscht bekanntlich Gleichgewicht, wenn
Ql = q L.
Für den vorliegenden Fall ist Q abhängig von der Gröfse der aufgespeicherten Energie,
q dagegen bedingt durch die zur Verfügung stehende elektromotorische Kraft der galvanischen
Säule, so dafs / und L einzig variirt werden können.
Nun hängt / von der mechanischen Construction der Einrichtung ab, derzufolge diese
Hebellänge mehr oder weniger klein gemacht werden kann.
Für den vorliegenden Fall wird der Angriffspunkt am kleinen Hebel mit einer leicht
drehbaren, aus Stahl oder anderem harten Material hergestellten Rolle R, Fig. 2, versehen
, auf welche die Kraft Q in der in Fig. 3 dargestellten Weise einwirkt. Der
Stab P, welcher sich infolge geeigneter Führung (Fig. 3) nur in der Pfeilrichtung und
entgegengesetzt derselben bewegen kann, und welcher durch die Kraft Q in der Pfeilrichtung
fortbewegt wird, lehnt sich mit der um den Winkel (900 — α, Fig. 2) geneigten Fläche μ ν
gegen die Rolle R. Q erzeugt alsdann senkrecht zu der Fläche u ν ein Kraftfeld von der
Gröfse und Richtung N=Q cos a. Dieses Kraftfeld greift den kleinen Hebelarm von der
Länge / sin β an, wobei der Angriffspunkt als im Centrum der Rolle R concentrirt zu denken
ist. Es herrscht dann Gleichgewicht, wenn Q cos a ■ I sin β = L q, oder Nl sin β = L q
ist. Für β = o° wird die Gleichung beiderseits Null, und für β = 900 geht sie über in
Nl = Lq der ursprünglichen Gleichung. Setzt
man in obige Gleichung noch den Werth des Reibungswinkels (für den Reibungscoefficienten
μ), so lautet die Bedingung für die Gleichgewichtslage:
N[I sin ß — μ) = qL.
Es wird aber durch die zwischen schräger Stabfläche und Hebel eingesetzte Rolle R der
Coefficient μ so klein, dafs er in der Rechnung vernachlässigt werden kann. Es wird
ferner gefordert, dafs diese Gleichgewichtsbedingung nur so lange gilt, als die beiden
Hakenflächen h und hi , Fig. 3 , auf einander
liegen; sind dieselben von einander abgezogen, so wächst mit beginnender Bewegung des
Hebels durch geeignete Wahl der Lage des Mittelpunktes der Rolle R zum Drehpunkt b
des Hebels der Winkel β und damit die Gröfse / sin β und somit auch das Drehungsmoment am kleinen Hebelarm, so dafs bei
der Bewegung der Reibungswinkel mit gröfserem Recht vernachlässigt werden kann.
Man wird für diejenige Stellung, in welcher die beiden Hakenflächen h und Zz1 auf einander
liegen, um den Flächendruck möglichst klein zu bekommen, die Lage der Rolle R zum
Drehpunkt b des Hebels so wählen, dafs der Winkel β nicht gröfser wird, als dafs das
Drehungsmoment am kleinen Hebelarm hinreicht, um nach abgezogenem Haken Zz1 von h
die Bewegung des Hebels einzuleiten. Dies wird geschehen, sobald
N- / sin β > G,
wo G das der Bewegung entgegenwirkende Gewicht des gröfseren Hebelarmes ist. Da
aber, wie gezeigt wurde, der Ausdruck links der Ungleichung für jedes Q. beliebig klein
gemacht werden kann, so darf auch das Gewicht des Hebelarmes und die damit im directen Zusammenhang stehende Länge desselben
entsprechend klein werden, ohne dadurch die solide Construction des kleinen Hebelarmes und des Drehpunktes b irgend
wie zu beeinflussen. Uebrigens kann, das Gewicht G des Hebelarmes durch Tarirgewichte,
Federn oder dergleichen compensirt werden. Fig. 3 zeigt die Anwendung dieser Einrichtung
an einem speciellen Beispiele; die Anwendung läfst sich jedoch auf jede Auslösung von
potentieller Energie für irgend welche Zwecke übertragen.
Fig. 3 zeigt eine Ausrückervorrichtung für Transmissionen. Die gespannte Feder F drückt
auf die Stange St in der Pfeilrichtung und durch Uebertragung mittels des Hebels H auf
den Stab P mit der Gröfse und Richtung von Q. P lehnt sich mit der geneigten Fläche u ν
gegen die Rolle R, welche sich dadurch im Kraftfelde von N befindet. Die Verbindungsgerade
durch den Mittelpunkt von R und von b bildet mit der Richtung des Kraftfeldes -N
den Winkel ß. Die Stellung des Hebels nach erfolgter Auslösung ist in der Figur punktirt
angedeutet. Der Vorgang der Auslösung läfst sich an Hand des früher Gesagten und der
Fig. 3 bis 6 leicht selbst erklären.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: .Sperrhebel mit am sperrenden Ende eingeschalteter Rolle, um die Reibung zwischen Hebel und gesperrtem Gliede zu verkleinern.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE71087C true DE71087C (de) |
Family
ID=344419
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT71087D Expired - Lifetime DE71087C (de) | Sperrhebel mit am sperrenden Ende eingeschalteter Rolle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE71087C (de) |
-
0
- DE DENDAT71087D patent/DE71087C/de not_active Expired - Lifetime
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