DE710840C - Fluessigkeitswirbelbremse - Google Patents

Fluessigkeitswirbelbremse

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DE710840C
DE710840C DESCH109071D DESC109071D DE710840C DE 710840 C DE710840 C DE 710840C DE SCH109071 D DESCH109071 D DE SCH109071D DE SC109071 D DESC109071 D DE SC109071D DE 710840 C DE710840 C DE 710840C
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DESCH109071D
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Carl Schenck AG
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Carl Schenck Maschinenfabrik GmbH
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L3/00Measuring torque, work, mechanical power, or mechanical efficiency, in general
    • G01L3/16Rotary-absorption dynamometers, e.g. of brake type
    • G01L3/20Rotary-absorption dynamometers, e.g. of brake type fluid actuated

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Description

  • Flüssigkeitswirbelbremse Die Erfindung betrifft eine Flüssigkeitswirbelbremse zum Abbremsen der Leistung von Kraftmaschinen bei beliebigen, insbesondere bei hohen Drehzahlen. Blekanntlich haben derartige Wirbelbremsen, bei denen die Wirbei durch taschenartige Schaufelung erzeugt werden, bei zahlreichen Vorteilen den Nachteil, daß nur ein verhältnismäßig kleiner Leistungsbereich abgebremst werden kann. Die Bremse ist also schlecht regelbar. Insbesondere bei hohen Drehzahlen ist die Leistungsaufnahme der Bremse außerordentlich groß, so daß nur verhältnismäßig hohe Leistungen abgebremst werden können, kleinere Leistungen dagegen nicht.
  • Es ist bekannt, den abbremsbaren Leistungsbereich bei derartigen Bremsen dadurch zu erhöhen, daß mehrene Schaufelungen verwendet werden, so daß mehrere voneinander mehr oder weniger unabhängige Bremsenientstehen. Ferner ist es bekannt, einer elektrischen Bremse eine als zweite Bremse wirkende hydraulisdhe Kupplung vorzuschalten.
  • Es liegt nahe, die gleiche Maßnahme auch bei Flüssigkeitswirbelbremsen zu ergreifen.
  • Hierdurch wird der abbremsbare Leistungsbereich besonders günstig gestaltet. Es kann dabei auch von der weiteren an sich bekannten Regelungsmöglichkeit durch Einschaltung von Verstellschiebern zwischen dem Ständer und Läufer der eigentlichen Bremse Gebrauch gemacht werden. Die Erfindung geht von einer derartigen Einrichtung zum Abbremsen der Leistung von Kraftmaschinen unter Verwendung mehrerer Bremsen, von denen eine unter Vorschaltung einer als zweite Bremse wirkenden hydraulischen Kupplung angetrieben wird, aus.
  • Die durch die Erfindung erzielte besonders günstige Regelungsmöglichkeit wird dadurch erreicht, daß der getriebene und mit dem umlaufenden Teil der zweiten Bremse starr verbundene Teil der hydraulischen Kupplung mit einer Festhaltevorrichtung versehen ist, bei deren Einrüeken die zweite Bremse außer Wirkung gesetzt wird. Solange diese Festhaltevorrichtung außer Tätigkeit ist, laufen beide Schaufelungen um, jedoch nicht mit der gleichen Relativgeschwindigkeit zwischen dem treibenden und dem getriebenen Teil.
  • Dadurch ist die Möglichkeit gegeben, einen breiteren Leistungsbereich abzubremsen. Wird dagegen die Festhaltevorrichtung eingerückt, dann arbeitet die zweite Bremse überhaupt nicht mehr, und die gesamte Leistung wird allein von der ersten Bremse vernichtet. Dadurch, daß die eine oder die andere Schaufelung ganz oder teilweise durch Schieber o. dgl. abgedeckt wfrd kann die abbremsbare Leistung dieser Schaufelung herabgesetzt und die Bremsleistung geregelt werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens ist in der Zeichnung schematisch dargestellt.
  • Die abzubremsende Kraftmaschine ist durch die Weile a mit der Bremse verbunden. Auf dieser Welle ist die Scheibe derartig angebracht, daß sie stets gemeinsam mit der Welle umläuft. In der Scheibe befinden sich die taschenförmigen Aussparungen c; ihnen gegen-: über befinden sich die gleichfalls taschenförmigen Aussparungend in einem Körper e, der mittels der Kugellager / auf der Welle a drehbar gelagert ist. An seinem anderen Ende trägt dieser Körper gleichfalls taschenförmige Aussparungeng, die den Aussparungenau in der Scheibe gegenüberstehen. Diese Scheibe i bildet zusammen mit dem Mantels und der Scheibe 1 das Gehäuse für die Bremse e das in den festen Lagern 1,1 und lt schwingbar gelagert ist. An diesem Gehäuse ist eine Festhaltevorrichtung 0 angeordnet, die durch einen Handgriff 0. dgl. von außen betätigt werden kann. In der gezeichneten Stellung gibt sie den Läufer e frei, so daß er sich ungehindert drehen kann. Wird sie eingerückt, dann hält sie diesen Teil fest, der dadurch mit dem Gehäuse starr verbunden wird, so daß die Schaufelung g-it vollständig ausgeschaltet wird.
  • In der Ebene der Schaufelungg und lt ist ein ringförmiger Raump vorgesehen, der zur Aufnahme einer bekannten Regeivorrichtung dienen kann, beispielsweise eines kreis- oder segmentförmigen Schiebers, der die Taschen g von den Taschen lot mehr oder weniger abtrennt und dadurch die Bremsleistung herabsetzt. Die Einrichtung arbeitet in der Weise, daß durch die Leistung der Kraftmaschine die Wellea und mit ihr die Scheibe b gedreht werden. Dadurch entstehen in der Schaufelung c-d Wirbel, so daß der Körper e. der an sich nicht angetrieben wird, in der Drehrichtung mitgenommen wird. Die Drehzahl des Körpers e ist bei der Mitnahme selbstverständlich geringer als die der Scheibe b. Dementsprechend drehen sich auch die taschenförmigen Aussparungen g verhältnismäßig langsamer. Trotzdem wird aber durch die Schaufelung g-k immer noch eine verhältnismäßig große Leistung abgebremst, insbesondere dann, wenn der Durchmesser der Schaufelung g-It verhältnismäßig größer ist als derjenige der Schaufelung c-d. denn die Schaufelung h steht praktisch still, da das Gehäuse in bekannter Weise auf eine Waage o. dgl. wirkt. Durch den erwähnten Schieber kann die Schaufelung g-h teilweise abgedeckt und die Bremsleistung dadurch entsprechend vermindert werden.
  • Wird die Festhaltevorrichtung o eingerückt, dann arbeitet nur noch die Schaufelung c~d allein, wodurch eine weitere Leistungsverminderung gegenüber der Tätigkeit beider Bremsteile erreicht wird, so daß beispielsweise die Leistung auch bei relativ hohen Geschwindigkeiten abgebremst werden kann.
  • Auch hierbei ist eine weitere Regelung durch Schieber o. dgl. möglich. Die Bremskraft wird in diesem Falle über die Festhaltevorrichtung auf das Gehäuse und von dort auf eine Waage 0. dgl. übertragen.
  • Weitere Ausführungsmöglichkeiten solcher Bremsen bestehen beispielsweise darin, daß mehr als zwei Schaufelungen in der angegebenen Weise miteinander verbunden und abwechselnd gemeinsam oder paarweise eingeschalter werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Einrichtung zum Abbremsen der Leistung von Kraftmaschinen unter Verwendung mehrerer Bremsen, von denen eine unter Vorschaltung einer als zweite Bremse wirkenden hydraulischen Kupplung angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß der getriebene und mit dem umlaufenden Teil der anderen Bremse starr verbundene Teil der hydraulischen Kupplung mit einer Festhal tevorrichtung versehen ist, bei deren Einrücken die zweite Bremse außer Wirkung gesetzt wird.
DESCH109071D 1936-01-30 1936-01-30 Fluessigkeitswirbelbremse Expired DE710840C (de)

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