DE71070C - Signalvorrichtung zum Anzeigen zu langer oder zu kurzer Zeilenabschnitte au Setzmaschinen - Google Patents
Signalvorrichtung zum Anzeigen zu langer oder zu kurzer Zeilenabschnitte au SetzmaschinenInfo
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- DE71070C DE71070C DENDAT71070D DE71070DA DE71070C DE 71070 C DE71070 C DE 71070C DE NDAT71070 D DENDAT71070 D DE NDAT71070D DE 71070D A DE71070D A DE 71070DA DE 71070 C DE71070 C DE 71070C
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- 230000011664 signaling Effects 0.000 title 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 claims description 7
- 235000015250 liver sausages Nutrition 0.000 claims 1
- 239000003550 marker Substances 0.000 claims 1
- 239000000463 material Substances 0.000 claims 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41B—MACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
- B41B27/00—Control, indicating, or safety devices or systems for composing machines of various kinds or types
Landscapes
- Labeling Devices (AREA)
Description
KLASSE 15: Druckerei
Vorliegende Neuerungen beziehen sich auf
Vorrichtungen, um dem eine Letternsetzmaschine bedienenden Arbeiter ein Warnungszeichen zu geben, wenn eine aus der Maschine
kommende Zeile über eine gewisse Grenze hinaus zu kurz oder zu lang ist, so dafs die
Zeile leicht von Hand aus oder durch Justirmaschinen sogleich auf die gewünschte Länge
gebracht werden kann.
Nach vorliegender Erfindung läfst man die
fortlaufende, aus der Maschine kommende .Letternreihe unter zwei von zwei Schlitten getragenen
Fallen hindurchgehen, welche von der vordersten Letter irgend einer Zeile erfafst und
um ein gewisses Stück vorwärtsgezogen, und sodann durch Auflaufen auf schiefe Ebenen
wieder ausgelöst werden. Die Schlitten gehen dann durch Federn in ihre Normallagen zurück.
Jeder. Schlitten trägt ein mit' je einem Pol
einer Batterie verbundenes Contactstück, und wenn diese einander berühren — was nur beim
Passiren einer zu kurzen oder zu langen Zeile eintritt —· wird beim Stromschlufs eine Glocke
bethätigt. ' ■■:';.. :
Die Tlieile sind derart angeordnet, dafs im
Falle einer zu kurzen Zeile die zweite Falle vorwärtsgezogen wird, bevor die erste Falle
mitgenommen wird. Dadurch kommen die Contacte in Berührung.
Ist aber die passirende Zeile zu lang, so ist die erste Falle bereits ausgelöst und in ihre
.Normallage'zurückgekehrt, während die zweite
Falle noch vorwärts schreitet. Auch in diesem Falle berühren die Contacte einander und bewirken das Glockensignal. ·
, Fig. ι ist eine Vorderansicht, Fig. 2 eine Draufsicht, Fig. 3 ein Querschnitt nach der
Linie a-b, Fig. 1; Fig. 4 ist eine Hinteransicht
des Contactstückes /5, Fig. 5 ist eine Unteransicht
des Stückes c1 und Fig. 6 ein Querschnitt
nach der Linie c-d, Fig. 1; Fig. 7 und 8 sind Draufsicht und Seitenansicht der Stücke: k
und /. ■ i
Fig. 9 und 10 sind Ansichten ähnlich Fig. 1,
jedoch bei verschiedener Stellung der einzelnen Theile, um die Wirkungsweise der Vorrichtung zu veranschaulichen. '[
Fig. Ii ist eine Draufsicht des Stückes und
eines Theiles der Zeile Fig. 10.
α ist die Rinne, längs welcher die endlose
Letternreihe b in der Richtung des Pfeiles Fig. ι sich vorwärts bewegt. C ist eine Holzleiste,
die in irgend einer geeigneten Weise an der Rückseite der Rinne oberhalb der Lettern
befestigt ist und eine zufällige Verschiebung der Lettern verhindert. Nach der'Zeichnung
wird sie dadurch festgehalten, 'dafs ihr linkes Ende in ein Lager al eintritt, das am Rücken
der Rinne befestigt ist, und ferner durch eine-Flügelschraube
d. e ist eine Metallplatte, die an der Vorderseite der Leiste c befestigt ist und
eine aus dem unteren Rande herausragende Rippe c1 trägt, ff1 sind Schlitten, die zwischen
der Platte e und Platten el verschoben werden
Claims (1)
- können, welche letzteren an der ersteren befestigt sind, wobei Trennstücke e2 zwischen denselben angebracht sind. Die Schlitten //' sind geschlitzt und die Trennstücke liegen in diesen Schlitzen, gg* sind Federn, mittelst welcher die Schlitten zurückgezogen werden, bis das rechte Ende der Schlitze gegen das rechte Ende der Trennstücke stöfst. h hl sind an den Schlitten angelenkte Fallen. Diese Fallen werden durch Federn iil nach abwärts gedrückt, so dafs ihre Enden durch Schlitze in der Rippe c1 nach abwärts reichen und auf den Lettern aufliegen, welche sich längs der Rinne α verschieben, k kl sind an der Rippe c1 befestigte Anschläge. Wenn die Fallen durch die vorwärtsgehende Letternreihe nach vorn gezogen werden — was durch die zwischen je zwei Zeilen beim Satze eingelegten Markirstücke M, Fig. 11, bewirkt wird —, so stofsen die geneigten vorderen Enden der Fallen nach einiger Zeit gegen diese Anschläge, werden hierdurch gehoben und von den Lettern freigemacht. Die Schlitten werden dann durch ihre Federn zurückgezogen, /ist ein an einem Arm kx drehbarer Hebel, welcher Arm an' dem Anschlag k befestigt ist, wie aus Fig. 7 und 8 hervorgeht. l\ ist eine am hinteren Ende des Hebels / befestigte Feder. Dieselbe drückt auf die Lettern und hat das Bestreben, das rechte Ende des Hebels herabzudrücken, /i* ist ein Ansatz an der Seite der Falle. Das hintere Ende des Hebels / stöfst gegen diesen Ansatz und hebt die Falle, wenn das vordere Ende des Hebels nicht auf den Lettern ruht. j'1 ist ein am Schütten /' befestigtes Stück aus isolirendem Material. /3 ist ein federndes Contactstück, das von dem isolirenden Stück getragen wird und mit einem Pol einer Batterie durch einen isolirten Draht/4 verbunden ist.I/3 ist eine Contactplatte, die am Schlitten/ befestigt ist und in leitender Verbindung mit dem anderen Pol der Batterie steht. In die Batterie-, leitung ist ein elektrisches Läutewerk eingeschaltet, so dafs, wenn die Leitung geschlossen wird, die Glocke ertönt.\ Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist fol-)gende:; Die Schlitten//1 werden durch ihre Federnj in der in den Fig. 1 und 2 der Zeichnung angedeuteten Lage gehalten, und die Fallen h hl ruhen, wie in Fig. 1 und 2 gezeigt, auf den Lettern. Wenn eine zu kurze Zeile unter der Falle h vorbeigeht, wird dieselbe, sobald die kurze Zeile darunter weggegangen ist, den Anfang der nächsten Zeile erfassen, wie in Fig. 9,; und die Falle h wird mit den Lettern vorwärts bewegt, bevor die Falle /i1 in gleicher Weise vorwärtsgezogen wird. Dadurch kommen die Contacte /3/5 in Berührung und die Glocke ertönt. Wenn die kurze Zeile das Ende eines Absatzes bildet und als Ausgangszeile kurz sein soll, wie bei der nächsten Zeile in der Zeichnung angedeutet, wird der Contact nicht hergestellt und die Glocke nicht angeschlagen. Dies wird durch die kürzeren Gevierte χ erzielt, welche sich am Ende der Zeile befinden und nicht hinreichend lang sind, um unter das Ende des Hebels / zu gelangen und ihn emporzuhalten. Dieser Hebel wird daher durch die Feder /] nach abwärts gedreht, und das hintere Ende des Hebels hebt dann die Falle, wie vorstehend beschrieben und in Fig. 10 gezeigt; die Falle wird nicht vorwärts gezogen, und es kann demnach kein Contact hergestellt werden.Wenn ,die unter der Falte /1 weggehende Zeile zu lang ist, so wird der Hebel hl ge-'fafst und von den Lettern vorwärtsgezogen·, bevor der Hebel h erfafst wird, und wenn er gegen den Anschlag A:1 stöfst, wird er ausgelöst und durch die Feder g1 zurückgezogen, bevor der Hebel h ausgelöst wird, und sonach kommen die Contacte /3/5 wieder zur Berührung und die Glocke wird angeschlagen.Hat die Zeile innerhalb der zulässigen Grenzen die richtige Länge,, so wird Falle hv vorwärtsgezogen, bevor noch Falle h von der nächsten Zeile hinreichend weit vorwärtsgezogen worden ist, um die Contactstücke mit einander in Berührung zu bringen, und der'Hebel h wird ausgelöst, bevor der Hebel ft1 ausgelöst wird; die Contactstücke kommen sonach nicht in Berührung.Die vorstehend beschriebene Einrichtung wird dort aufgestellt, wo die endlose Letternreihe aus der Setzmaschine austritt, so dafs der Setzer, durch das Anschlagen der Glocke benachrichtigt, dafs eine Zeile zu kurz oder zu lang ist, sogleich Abhülfe schaffen kann.Pate ν t-An SPRU cn:Signalvorrichtung zum Anzeigen zu langer oder zu kurzer Zeilenabschnitte an Setzmaschinen, welche den Satz in einer endlosen, durch beim Setzen an geeigneten Stellen eingefügte Markirstücke in Abschnitte von annähernd richtiger Columnenbreite getheilten Zeile liefern, gekennzeichnet durch die Anordnung zweier Schlitten (ff1), unter welchen die endlose aus der Setzmaschine kommende Letternreihe hindurchgeht, und von denen jeder eine Falle (hhl) trägt, die über die Lettern hingleitet, dagegen an der durch die Markirstücke markirten Stelle einfällt und so lange mitgenommen wird, bis die Falle durch Auflaufen auf einen Anschlag (k k 1J ausgelöst und der zugehörige Schlitten durch eine Feder in seine Anfangsstellung zurückgeführt wird, der-art, dafs, wenn beim Passiren zu kurzer oder zu langer Zeilen von den Fallen (h h 1J (welche sich in solchem Abstand von einander befinden, dafs die eine das vordere Ende einer Zeile und die andere das vordere Ende der nächsten Zeile fafst) diejenige, unter welcher die Zeilen zuerst hingehen, zu weit vorwärtsgezogen wird, bevor, die andere Falle sich zu bewegen anfängt, oder die zweite Falle vor der ersten ausgelöst wird, die Schlitten an einander angenähert werden und deren dadurch in Berührung gebrachte Contacte (f%fr°) behufs Auslösens eines Glockensignals eine elektrische Leitung schliefsen.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE71070C true DE71070C (de) |
Family
ID=344403
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT71070D Expired - Lifetime DE71070C (de) | Signalvorrichtung zum Anzeigen zu langer oder zu kurzer Zeilenabschnitte au Setzmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE71070C (de) |
-
0
- DE DENDAT71070D patent/DE71070C/de not_active Expired - Lifetime
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