DE71048C - Einrichtung zur Herstellung von Sulfitzellstoff - Google Patents

Einrichtung zur Herstellung von Sulfitzellstoff

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DE71048C
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DENDAT71048D
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A. suelzer in Monfourat par les Eglisottes, Gironde
Publication of DE71048C publication Critical patent/DE71048C/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21CPRODUCTION OF CELLULOSE BY REMOVING NON-CELLULOSE SUBSTANCES FROM CELLULOSE-CONTAINING MATERIALS; REGENERATION OF PULPING LIQUORS; APPARATUS THEREFOR
    • D21C11/00Regeneration of pulp liquors or effluent waste waters
    • D21C11/06Treatment of pulp gases; Recovery of the heat content of the gases; Treatment of gases arising from various sources in pulp and paper mills; Regeneration of gaseous SO2, e.g. arising from liquors containing sulfur compounds

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 55: Päpierfabrikation.
(Gironde).
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Einrichtung für die Sulfitzellstofffabrikation, um die einmal gebrauchte schweflige Säure wiederzugewinnen und zu einem ferneren Kochprocefs zu verwenden, wodurch, abgesehen von der Ersparnifs an Schwefel, auch eine erhebliche Ersparnifs an Brennstoff erzielt wird. Der Verbrauch an Schwefel und Kohle stellt sich etwa auf die Hälfte des bisherigen Verbrauches.
Ferner wird durch eine besondere Einrichtung erreicht, dafs der Zellstoff gleichmäfsig durchgekocht den Kocher verläfst.
Auf beiliegender Zeichnung ist Fig. 1 eine Seitenansicht des Apparates, während Fig. 2, 3 und 4 die Ventile veranschaulichen.
Die Kocher ABCDE, deren Zahl eine beliebige sein kann, besitzen je ein oberes und je ein unteres, mit Absperrventil α versehenes Rohr b bezw. c. Diese Rohre b c münden in ein gemeinsames Rohr d.
Während im Kocher A mit einer Sulfitlauge von 5 bis 6° B. gekocht wird, ist Kocher B mit Holz und mit Lauge von ungefähr 3 bis 3,5° B. gefüllt. Um den Kochprocefs in A zu beenden und um die erforderliche Temperatur zu erzielen, wird durch Oeffnung des Ventiles α in Rohr b des Kochers A und in Rohr c des Kochers B ein grofser Theil der überschüssigen Gase abgelassen. Durch Einströmen des heifsen schwefligsauren Dampfes wird die Lauge im Kocher B beträchtlich an freier schwefliger Säure bereichert und erhitzt. Inzwischen ist der dritte Kocher C mit Lauge und Holz von 3 bis 3,50B. gefüllt worden. Sobald die Lauge in B die erforderliche Stärke erlangt hat, sperrt man zwischen A und B ab und stellt die Verbindung zwischen A und C her. Können die Gase in B wieder abgelassen werden, so verbindet man diesen Kocher wieder mit C und so schreitet man allmälig durch alle Kocher, welche anfänglich nur mit Lauge von 3 bis 3,5° B. gefüllt werden, fort. Hat einer der Kocher, von dem aus Gase nicht mehr in einen folgenden Kocher abgelassen werden, die erforderliche Temperatur erreicht, so wird mittelst der Pumpe f zur Erzielung eines gleichmäfsigen Stoffes ein beständiger Kreislauf der Lauge in diesem Kocher eingeleitet. Um dies zu ermöglichen, ist das Rohr d mit Ventilen e1 e'2 e3 ei versehen, welche eine Absperrung hinter jedem einzelnen Kocher gestatten, und ferner eine Saug- und Druckpumpe f an das Rohr d angeschlossen.
Die Ventile α sind, wie aus den Fig. 2, 3 und 4 ersichtlich, auf den Ventilschrauben a1 verschiebbar, welche zwei Bunde a2 tragen. Man kann demzufolge durch Drehen der Ventilschraube al nach Wahl das Ventil α feststellen (Fig. 2) oder es so einstellen, dafs es als Saug- bezw. Druckventil spielt (Fig. 3), oder es vom Ventilsitz vollkommen abheben (Fig. 4), wie es bei dem beschriebenen Ueberleiten des Dampfes von einem Kocher zum anderen erforderlich ist.
Um nun den erwähnten Kreislauf der Lauge in einen Kocher, z. B. in A einzuleiten, schliefst das hinter diesem Kocher befindliche
man
Ventil e1 und stellt die Ventile α dieses Kochers in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise als Saug- und Druckventile ein. Setzt man dann die Pumpe f in Thätigkeit, so wird in A die Lauge beständig durch das Rohr c austreten und durch das mit einer Brause bl versehene Rohr b wieder einströmen, so dafs ein beständiger Kreislauf entsteht und der Stoff durch den ganzen Kocher hindurch gleichmäfsig aufgelöst wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Einrichtung zur Herstellung von Sulfitzellstoff unter gröfster Ausnutzung der schwefligen Säure, gekennzeichnet durch die mittelst der Rohre bed mit einander nach Bedarf in Verbindung zu setzenden Kocher ABCDE, von denen nur der erste mit starker Lauge gefüllt wird, während die anderen mit schwacher Lauge gefüllt werden, welche durch die in den früheren Kochern ;überschüssig werdenden Gase bereichert wird, und die auf den Ventilschrauben al innerhalb der Bunde a2 beweglichen Ventile a, welche unter der Wirkung der Pumpe f als Saug- und Druckventile arbeiten und einen beständigen Kreislauf der Lauge in jedem Kocher hervorzubringen gestatten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT71048D Einrichtung zur Herstellung von Sulfitzellstoff Expired - Lifetime DE71048C (de)

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