DE710306C - Ununterbrochen arbeitendes Druckwasserfilter - Google Patents
Ununterbrochen arbeitendes DruckwasserfilterInfo
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- DE710306C DE710306C DEK152631D DEK0152631D DE710306C DE 710306 C DE710306 C DE 710306C DE K152631 D DEK152631 D DE K152631D DE K0152631 D DEK0152631 D DE K0152631D DE 710306 C DE710306 C DE 710306C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D33/00—Filters with filtering elements which move during the filtering operation
- B01D33/06—Filters with filtering elements which move during the filtering operation with rotary cylindrical filtering surfaces, e.g. hollow drums
- B01D33/11—Filters with filtering elements which move during the filtering operation with rotary cylindrical filtering surfaces, e.g. hollow drums arranged for outward flow filtration
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D2201/00—Details relating to filtering apparatus
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- B01D2201/282—Filtering elements with a horizontal rotation or symmetry axis
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Description
- Ununterbrochen arbeitendes Druckwåsserfilter In die Druckleitung eingebaute Wasserfilter verursachen im Betriebe dadurch große Schwierigkeiten, daß die Filterflächen sich sehr schnell mit Schmutzteilchen verstopfen und deshalb während des Betriebes mittels besonderer Vorrichtungen gereinigt werden müssen, wenn überhaupt ein ununterbrochener Betrieb während einer längeren Zeitdauer erreicht werden soll. Man hat schon Druckwasserfilter vorgeschlagen, deren Filterkörper selbst eine Bewegung ausführt, die ein Abheben der auf dem Filtermittel sich ansammelnden Rückstände herbeiführt. Bei diesen bekannten Vorrichtungen ist der Filterkörper innerhalb des Druckgehäuses angeordnet und übt eine Drehbewegung aus, währenddessen zwischen den Außenflächen des Filters, auf dem sich die Rückstände ansammeln, und einer scharfkbrnigen Masse oder einer Schabereinrichtung eine scheuernde Relativbewegung ausgeübt wird, wodurch die Rückstände von dem Filter entfernt werden.
- Die Erfindung betrifft ein ununterbrochen arbeitendes Druckwasserfilter, bestehend aus einem innerhalb des Druckgehäuses sich drehenden Filterkörper, der derart ausgebildet ist, daß die Drehachse des Filterkörpers mit der Mittelachse des Filterkörpers einen ein kel bildet, so daß während der Drehung eine Schaukelbew,egung herbeigeführt wird, und die sich auf der Filterfläche ansammelnden Schmutzteilchen durch das Wasser selbst abgespült werden. Gegenüber den bekannten Einrichtungen hat der Gegenstand gemäß der Erfindung den Vorteil, daß eine weitgehende Celbstreinigung des Filtermittels und ein lang andauernder, ununterbrochener Betrieb möglich ist. Infolge der Bewegung des Filterkörpers wird die Filterfläche ständig von den Schmutzteilchen befreit, so daß Durchtrittsmöglicbkeiten freigegeben werde und der Filterwiderstand gering bleibt. Is: Filtermittel, das bei den bekannten Einrich: tungen infolge der Scheuer- und Schabwirkung in Mitleidenschaft gezogen wird, wird durch die Ausbildung gemäß der Erfindung geschont, so daß sich seine Lebensdauer erhöht.
- In der Zeichnung ist ein Ausfuhrungsbeispiel des Filters gemäß der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Abb. I einen Schnitt nach der Linie I-I in Abb. 2 und Abb. 2 eine in Richtung des Schmutz wassereinlaufes gesehene Stirnansicht des Filters.
- Das Filter setzt sich in der Hauptsache aus dem zylindrischen, unbeweglich gelagerten Außenbehälter 1 und dem in dem Außenbehälter I drehbar gelagerten Behälter 2, dem Träger des Filtermittelsq, zusammen. An der Stirnwand 27 des Außenbehälters 1 ist unter Vermittlung des konischen Zwischenstückes 19 der Krümmer 5 der Reinwasserleitung 17, 24 angeschlossen. Durch die gegenüberliegende Stirnwand 26 ist der an dem Boden 21 des Filterkörpers 2 sitzende Eintrittsstutzen g für das Schmutzwasser durchgeführt und mittels der Stopfbüchse I I abgedichtet. Der Außenbehälter I ist in der waagerechten Ebene geteilt ausgeführt, um das Einbringen des Filterkörpers z zu ,ermög-]ichen. Der Filterkörper 2 besteht aus einem zylindrischen gelochten oder geschlitzten Manteil 3 und zwei gewölbten Böden 21, 20. Der Mantel 3 wird von dem eigentlichen Filtermittel 4, einem Filtertuch oder einem Maschengewebe sehr geringer Porengröße umschlossen. An dem der Reinwasserseite zu liegenden Boden 20 des Filterkörpers 2 ist außerhalb der Mittelachse B des Filterkörpers ein Zapfen 7 befestigt, der auf einer im konischen Stutzen 19 sitzenden Stütze 22 gelagert ist.
- Der der Schmutzwasserseite zu gelegene Boden 21 des Filterkörpers 2 trägt ebenfalls außerhalb der Achse B den Eintrittsstutzen 9 für das Schmutzwasser. Die Mittelachse des Eintrittsstutzens g fällt mit der Mittelachse des Zapfens 7 in eine waagerechte Gerade zusammen. Die hierdurch gebildete Drehachse A des Filterkörpers 2 schließt mit der Achse des Filterkörpers einen Winkelatein Der Stutzen 9 trägt außerhalb des Außenbehälters 1 konzentrisch zu seiner Mittelachse einen Laufring 15, der auf Rollen 8 gelagert ist. Auf dem Stutzen 9 sitzt ferner ebenfalls honzentrisch zur Mittelachse des Stutzens 9 das Kettenrad 10. Mittels einer über das Kettenrad I0 laufenden Kette wird der Filterkörper 2 durch einen Elektromotor o.dgl. in - llmdrehung versetzt. An den Stutzen g schließt sich so, daß sich der Stutzeng darin drehen liàrin, der Krümmer 6 der Schmutzwasserleis wtung I8, 25 an. Die Abdichtung des Stutzens 9 und des Krümmers 6 gegeneinander erfolgt durch die Stopfhüchse 16. Sowohl in die Schmutzwasserleitung 25 als auch in die Reinwasserleitung 24 sind kurz vor und hinter dem Filter Absperrschieber 18, I7 eingebaut.
- Der Außenbehälter 1 und der Filterkörper 2 weisen in der Stirnwand 27 bzw. 26 durch Deckel 13 bzw. 14 verschließbare öffnungen auf. Die Öffnungen liegen so, daß sie durch Drehen des Behälters gegenübergestellt werden können. Anstatt den drehbaren Innenbehälter 2 von außen anzutreiben, kann dies auch durch das durchströmende Druckwasser selbst erfolgen. In dem letzteren Falle ist in an sich bekannter Weise in dem Filterkörper 2 ein Flügelrad 12 fest eingebaut, dem ein entsprechendes Leitrad in dem Krümmer 6 vorgebaut ist.
- Das Filter arbeitet folgendermafen: Nach Öffnen der Absperrorgane I7, 18 tritt das von der Pumpe kommende und zu reinigende Wasser, im £olgenden Schmutzwasser genannt. durch den Stutzen 9 zunächst in den Behälter 2 ein und füllt nach dem Durchtritt durch den Mantel 3 und die Filtermittel 4 als gereinigtes Wasser den Außenbehälter I bis etwa zur Linie 23. Eine vollständige Füllung des Außenbehälters 1 kann nicht eintreten, da der Außenbehälter 1 luftdicht ist und ein Entweichen der Luft durch die Reinwasserleitung 19, 5, 17, 24 infolge des Wasserabschlusses nicht möglich ist. Hierauf wird der Elektromotor eingeschaltet, wodurch der Filierkörper 2 in Umdrehung versetzt wird.
- Das jeweils in dem Behälter 2 befindliche Schmutzwasser wird nun infolge der Schräglage der Achse des Filterkörpers 2 zu seiner Drehachse A beständig von der einen Seite des Behälters auf die andere geworfen.
- Die sich an dem Filtermittel 4 absetzenden Verunreinigungen des Wassers machen die sich ergebende Schaukelbewegung des Schmutzwassers, die infolge der nur teilweisen Füllung des Außenbehälters I mit Wasser sehr heftig ist, mit und geben auf diese Weise beständig neue Stellen dem Wasser zum Durchtritt durch das Filtermittel4 frei. Dadurch wird erreicht, daß das Filter trotz erheblicher Ansammlungen von Verunreinigungen im Innern des Behälters 2 lange Zeit ununterbrochen im Betrieb bleibenkann.
- Wird schließlich die Entfernung der angesammelten Verunreinigungen aus dem Behälter 2 notwendig, so wird der angesammelte Schmutz nach Stillsetzen des Behälters 2 und Öffnen der Deckel 13, 14 entfernt und das Filter gereinigt.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Ununterbrochen arbeitendes Druckwasserfilter, bestehend aus einem innerhalb des Druckgehäuses sich drehenden Filterkörper, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (A) des Filterkörpers (2) mit der Achse (B) des Filterkbrpers einen Winkel (a) bildet.
- 2. Druckwasserfilter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der sich drehende Filterkörper als eine Trommel (2) mit zylindrischer Filterfläche (4) ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK152631D DE710306C (de) | 1938-12-03 | 1938-12-03 | Ununterbrochen arbeitendes Druckwasserfilter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK152631D DE710306C (de) | 1938-12-03 | 1938-12-03 | Ununterbrochen arbeitendes Druckwasserfilter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE710306C true DE710306C (de) | 1941-09-10 |
Family
ID=7252640
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK152631D Expired DE710306C (de) | 1938-12-03 | 1938-12-03 | Ununterbrochen arbeitendes Druckwasserfilter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE710306C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3010967A1 (de) * | 1979-03-21 | 1980-10-02 | Richter Gedeon Vegyeszet | Vorrichtung zum filtrieren von feststoff/fluessigkeits-gemischen, insbesondere trueben, schlaemmen und suspensionen, oder zum reinigen von stueckigen festen materialien durch abwaschen und/oder abtrennen von stueckigen festen, insbesondere koernigen und/oder faserartigen, materialien aus feuchten materialien, insbesondere breiigen bzw. pastenfoermigen materialien durch herauswaschen, oder zum klassieren von festen koernigen und/oder stueckigen materialien nach der korngroesse und/oder absondern von festen, insbesondere verunreinigenden, bestandteilen von solchen materialien |
-
1938
- 1938-12-03 DE DEK152631D patent/DE710306C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3010967A1 (de) * | 1979-03-21 | 1980-10-02 | Richter Gedeon Vegyeszet | Vorrichtung zum filtrieren von feststoff/fluessigkeits-gemischen, insbesondere trueben, schlaemmen und suspensionen, oder zum reinigen von stueckigen festen materialien durch abwaschen und/oder abtrennen von stueckigen festen, insbesondere koernigen und/oder faserartigen, materialien aus feuchten materialien, insbesondere breiigen bzw. pastenfoermigen materialien durch herauswaschen, oder zum klassieren von festen koernigen und/oder stueckigen materialien nach der korngroesse und/oder absondern von festen, insbesondere verunreinigenden, bestandteilen von solchen materialien |
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