DE7102834U - Vorrichtung zum Auftauen von gefrorenen Speisen - Google Patents

Vorrichtung zum Auftauen von gefrorenen Speisen

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DE7102834U
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food
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NEUBERGER J FABRIK ELEKTRISCHER GERAETE
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NEUBERGER J FABRIK ELEKTRISCHER GERAETE
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  • Freezing, Cooling And Drying Of Foods (AREA)

Description

Die Neuerung "betrifft eine Vorrichtung zum Auftauen γ on gefrorenen Speisen, bestehend aus einem quaderförcigen Gehäuse, an dessen einer innerer Stirnwand ein axial ansaugendes Radialgegebläse angeordnet ist, wobei sich in dem Gehäu. 3 horizontale Aufnahmeroste für die zu erwärmenden Speisen befinden.
Es sind Vorrichtungen zum Auftauen von Tiefkühl-Menüs bekannt bei denen erwärmte Luft auf die Menüs aufgeblasen wird. Diese Anordnung ist angünstig, da sich die Luft oberhalb der Menüs staut und ein guter Wärmeaustausch nicht gewährleistet ist.
Weiterhin sind Vorrichtungen bekannt, bei denen die kalte Luft durch ein radial wirkendes Lüfter-iurbinenrad von den Speisen abgezogen, durch um das Lüftergehäuse herumgewickelte Heizspiralen erwärmt und seitlich auf die Speisen zurückge-, leitet wird. Diese bekannte Vorrichtung ist so groiä, daß sie
im Privat hau s halt unnötig viel Platz e inn i errat und nicht ausgenutzt werden könnte, so daß sie praktisch nur für gewerbliche Zwecke verwendbar ist. Ira übrigen hat sie den Nachteil, daß die Hei spirale lediglich der Erwärmung der vorbeistreichenden Luft dient, während die Strahlungswärme dieser Heizeinrichtung nicht zum Auftauen der Speisen herangezogen werden kann.
Soweit Grillgeräte zum Auftauen von Tiefkühlkcst verwendet werden, haben sie dem Nachteil, daß keine zv/angsweise Luftzirkulation erzeugt wird, so daß eine erheblich längere Auftauzeit erforderlich ist.
Der !feuerung liegt eine Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Auftauen von gefrorenen Speisen zu schaffen, die klein und kompakt gebaut und somit für die Verwendung im Privathaushalt geeignet ist und bei. der die Heizvorrichtung so angeordnet ist, daß sie einerseits die umgewälzte Luft, andererseits aber zugleich die eingeführten Menüs durch V/arme strahlung unmittelbar erwärmt, so daß ein schnelles Auftauen der Speisen gewährleistet ist.
Die neuerungsgemäiie Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß in unmittelbarer Nähe der Boden- und Deckenflache des Innenraums des Gehäuses U-förmige Heizstäbe angeordnet sind, die in Längsrichtung des Innenraumes verlaufen und sich annähernd über die gesamte Länge des Innenraums erstrecken, wobei die Schenkel des U von derjenigen Innenwand ausgehen, an der das Gebläse angeordnet ist, das je ein den Heisstäben zugeordnetes, auf Winkelprofilen aufliegendes Gitter oder Rost unmittelbar oberhalb des unteren Heizstabs und in einem zum Einschieben eines Menüs ausreichenden Abstand unterhalb des oberen Heizstabs vorgesehen ist, und daß sich zwischen dem für die Tiefkühlkost vorgesehenen Raum und dem durch das Gebläse eingenommenen Raum ein Abdeckblech befindet, das in Höhe des Gebläses eine Luftansaugöffnung aufweist und das oben und unten in bezug auf die Decke und den Boden des Gehäuses Luftschlitze freiläßt.
Die Vorteile der neuerungsgewäßen Vorrichtung liegen oin:7ial in ihrer Handlichkeit, zum anderen darin, daß die aufzutauenden Stjeioen von oben und unten von einem warmen Luftstrom überstrichen und zugleich der Wärmestrahlung je eine« augeordneton He ίκ-stabes ausgesetzt werden, so daß die Auftausoit gegenüber "bekannten Vorrichtungen "bei gleicher Leistung um etwa 50;» verkürzt werden kann.
Im folgenden werden beispielsweise, bevorzugte der Neuerung anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert
Fig. 1 bis 5 sind Ansichts- und Schnittdarstellungen einer beispielsweisen, neuerungsgemäßen Vorrichtung, und zwar zeigt im einzelnen
Pig. I eine Vorderansicht
Pig. 2 eine Draufsicht
ffiff» ο eine Seitenansicht
Fig. 4 einen waagerechten Schnitt und
Fig. 5 einen senkrechten Schnitt
·.' einer neuerungsgemäßen Auftauvorrichtung.
Entsprechend Fig. 1 bis 3 besteht die neuerungsgetr.äße Auftauvorrichtung aus einem quaderförmig en Gehäuse 1, an de.c:r:en Vorderseite eine mit eine ^ Handgriff 3 versehene Klappe 2 angeordnet ist, die um eine durch die Scharnierbeschläge 4 gebildete Achse nach vorne aufgeklappt werden kann. Seitlich neben dieser Klappe· 2 ist ein Regelschalter 5 angeordnet, mit dem die Heizeinrichtung, gegebenenfalls auch die Drehzahl des Gebläses. reguliert werden kann. Das Gehäuse wird von Füßen 6 getragen. Die Stromversorgung erfolgt über ein Anschlußl::<bel 7. Die. Temperaturregelung erfolgt durch einen (nicht gezeigten)"Bi-"* metall-Regler, der sich im Inneren des Gerätes befindet.
Wie aus Fig. 4 und 5 zu ersehen ist, ist an der einen Stirnseite des Innenraums (bei der dargestellten Ausführungsform auf der linken Seite in bezug auf die Klappe) ein axial ansaugendes Radialgebläse 8 angeordnet, das durch einen Motor 9 angetrieben wird. In der Nähe ä^iQq^g^iiiiJl pj^enflache des Innenraums
befindet sich je ein U-fb'rmiger Heizstab 11 "bzw. 10, der sich in Längsrichtung des Innenraums, quer su der durch die Klappt· freigegebenen Öffnung, über den größten Teil der jeweiligen Boden- bzw. Deckenflache erstreckt. Die Schenkel des ti gehen von der Seitenwand aus, an der das Gebläse 8 angeordnet ist, und treffen sich auf der in bezug auf die Klappenöffnung rechten Seite, wo die Heizstäbe durch Schellen oder Haken 12 gehalten werden.
Oberhalb des unteren Heizstabs 11 und in einem g das Einschieben eines Menus gestattenden Abstand untei s oberen Heizstabs 10 sind Gitter oder Roste 13,14 angeordnet, iie von Winkelprofilen 15 bis 13 getragen werden. Die in bezug auf die Klappenöffnung rechts liegendon Winkelprofile 15,17 sind unmittelbar an der Gehäuse innenwand befestigt, v;ährend dip auf der Seite de3 Gebläses liegenden V/inkelprof ile 16,18 an deta Abdec^blech des Gebläses befestigt sind.
Das Abdeokblech 19 enthält eine Aussparung 20 (Pig.3 ) als Ansevgöffnung für das Gebläse. Oberhalb und unterhalb des Abdeckbleches. 19 sied zwischen diesem und den Gehäusewänden Schlitze 21,22 vorgesehen, durch die die vom Gebläse abgegebene Luft in Richtung der Heizstäbe austritt. Dadurch entsteht eine genau gelenkte Warmluftströmung in Richtung der '.Tiefkühlkost, die ein schnelles Auftauen ermöglicht.
7182834-1.7.71

Claims (4)

Sohutzausprüche
1. Vorrichtung sun Auftauen von gefrorenen Speisen, bestehend aus einem quaderförrcigen Gehäuse, an dessen einer inneren Stirnwand ein axial ansaugendes Radialgebläse angeordnet ist, wobei sieh in dem Gehäuse horizontale Aufnahmeroste für die au erwärmenden Speisen befinden, dadurch g e kennae ich net, daß in unmittelbarer Hähe der Boden- und Deckenflache des Innenrauins des Gehäuses (1) U-förrnige Heizsoäbe (11,10) angeordnet sind, die in Längsrichtung des Inneni'aums verlaufen und sich annähernd über die gesamte Länge des Innenrau™s erstrecken, wobei die Schenkel des U von derjenigen Innenwand ausgehen, an der das Gebläse (8) engeordnet ist, daß je ein den Heizstäben (10,11) zugeordnetes, auf V/'inkelprofilen (15 bis 18) aufliegendes Gitter oder Rost (13» 14) unmittelbar-oberhalb des unteren Heizstab?] (11) und in einem zun Einschieben eines Menüs ausreichenden Absta-ad unterhalb des oberen Heizstab3 (10) vorgesehen ist, und daß sich zwischen dem für die Tiefkühlkost vorgesehenen Raum und dem vom Gebläse (8) eingenommenen Raum ein Abdeckblech (19) befindet, das in Höhe des Gebläses eine Luftansaugoffnung (20) auf v/eist und das oben und unten in bezug auf die Decke und den Boden des Gehäuses (1) Luftschlitze (21,22) freiläßt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine der senkrechten Längswände des quaderförmigen Gehäuses (1) eine Offnungsklappe (2) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der do in Benutzer zugewandten Seite ein Regelschalter (5) zun .Regeln der Betriebsbedingungen der Vorrichtung vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die U-förmigen Heizstäbe (10,11) etwa 5/6 der Länge der zugehörigen Boden- oder Deckenflä^he einnehmen. H4nA...
DE7102834U Vorrichtung zum Auftauen von gefrorenen Speisen Expired DE7102834U (de)

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